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Veröffentlicht: 01.08.2015, 18:38 Uhr

„Urban-Gardening“ Zurück zur Natur!

Viele Menschen zieht es wieder hinaus ins Grüne. Und wer keinen sonderlich grünen Daumen hat, kann seine karge Ernte immerhin noch mit politischen Überzeugungen garnieren.

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© Matthias Lüdecke Gärtnern im Wandel: Auf dem ehemaligen Tempelhofer Flugfeld bauen Hobbygärtner Gemüse an.

Die Sonne steht fast senkrecht über den Gärten. Hier und dort sind Stimmen zu hören, Bienen summen, der Kies knirscht auf dem Weg zwischen den Parzellen. Ein Mann und eine Frau laufen durch die Schrebergartenanlage, er ein paar Schritte vorneweg, sie, mit Kopftuch, hinterdrein. Die beiden blicken mal rechts, mal links in die Gärten, auf die mannshohen Sonnenblumen, die Weinreben, an denen schon die Trauben hängen, wenn auch noch grün und hart, auf die fetten Zucchini, die auf der Erde liegen, auf die Rosen, deren Blüten verwelkt sind. Ab und an wird gegrüßt, über die Trockenheit, die viele Arbeit gesprochen, wird der Garten bewundert. Andernorts verstecken sich die Gärtner hinter dichten Hecken, lassen kaum eine Ahnung der dahinter liegenden Idyllen zu.

Julian  Staib Folgen:

Vor dem Vereinshaus, das sich am Rand der großen Gartenanlage in der Nähe der Frankfurter Innenstadt befindet, sitzen unter den bunten Sonnenschirmen eines Brauereiunternehmens ein paar Leute. Drinnen findet heute die jährliche Versammlung der Schrebergartenmitglieder statt. „Anlagenjahreshauptversammlung“, und das Wortungetüm trifft genau den Charakter der Versammlung. Rund hundert vor allem ältere Vereinsmitglieder sind da, einige haben ein Pils vor sich auf dem Tisch.

Gleich am Anfang meldet sich ein altgedientes Vereinsmitglied zu Wort. Der Mann hält eine längliche Rede, es geht im Grunde um seine Leistungen im Vorstand. Dann soll der Kassierer berichten. Aber der ist weg, wohl auf Toilette. „Mit oder ohne Kasse?“, ruft einer, und dann wird gelacht. Später werden in einer längeren Prozedur die Vorstandsmitglieder gewählt. Alle behalten ihre Posten, denn es gibt keine Gegenkandidaten, und zum Glück will keiner aufhören. Oft, so wird erzählt, gebe es Schwierigkeiten, die Positionen neu zu besetzen.

„Urban Gardening“ ist der neue Trend

Dabei hat der Verein eigentlich keine Nachwuchssorgen. Leider stünden zur Zeit keine Gärten zur Verfügung, steht auf einem Zettel vor dem Vereinshaus zu lesen. Auch könne niemand mehr auf die Warteliste aufgenommen werden. Mehr und mehr junge Leute drängen in die Vereine, suchen ein bisschen Grün in der Stadt. Aber nicht nur die Schrebergärten erhalten Zulauf. Andere Leute gärtnern gemeinschaftlich, auf Parkplätzen oder in Parks, und nennen das neudeutsch und als hätte es zuvor nie Gärten in der Stadt gegeben, „urban gardening“.

Wieder andere betrachten Gärtnern als Konsumkritik und neuen Gesellschaftsentwurf, halten Bienen auf dem Balkon oder Hühner im Hinterhof („urban farming“). Einige gärtnern auch „interkulturell“, um Flüchtlinge zu integrieren, und die radikalsten Gärtner haben gar keine eigene Parzelle sondern stecken nachts Blumenzwiebeln in öffentliche Grünstreifen und nennen das dann „guerilla gardening“.

Gärtnern im Wandel - Auf dem Dach des Einkaufszentrums Neukölln Arkaden wird der Klunkerkranich betrieben. Gärtnerei, Perforemancekunst und Barbetrieb in einem. Auf dem ehemaligen Tempelhofer Flugfeld bauen Hobbygärtner sogar Gemüse an. Very urban: Auf dem Dach der Neuköln Arkaden © Matthias Lüdecke Bilderstrecke 

„Spießig ist das neue Cool“, schreibt ausgerechnet der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) auf seiner Website. Das ist der Dachverband von rund einer Million Schrebergärtnern in Deutschland, die wiederum in etwa 15.000 Kleingartenvereinen organisiert sind. Auch dort findet momentan ein Wandel statt. Allein in den Vereinsstrukturen hat er sich noch nicht niedergeschlagen. Dort sind auch Mitglieder mit Migrationshintergrund deutlich unterrepräsentiert. Zwei Frauen mit Kopftuch sitzen bei der Kleingärtnerversammlung an einer Bierbank und amüsieren sich über die Veranstaltung, sie lachen hinter vorgehaltener Hand. Aber nicht immer bleibt es so friedlich und vielleicht sind es auch diese Geschichten, welche die jüngeren Mitglieder von einem Engagement im Verein abhalten: Ein Kleingärtner erzählt, vor drei Jahren sei er das letzte Mal dagewesen, da sei über die illegale Wasserentnahme aus dem Toilettenhäuschen so heftig gestritten worden, dass er seitdem der Veranstaltung ferngeblieben sei. „Ich zünde Dir die Hütte an“, hätte damals einer gerufen. Trotzdem sei es gut, sich ab und an hier zu zeigen, wenn man mal vom Vorstand etwas wolle.

Arbeitsscheue Kleingärtner können bepflanzte Parzellen mieten

Laut Bundeskleingartengesetz dient ein Schrebergarten der „nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung“. Aber das interpretiert jeder anders, zumindest da draußen, wo es grün ist und wo die gärtnerischen Freiheiten größer sind, als es das Schrebergartenklischee vermuten lässt: Der eine scheint zum Selbstversorger zu werden, der andere hat kaum Gemüse im Garten. Hier verwildert das Grün, dort stehen die Blumen in Reih und Glied. Überhaupt die Vorschriften: die Höhe der Hecke, die Pflanzabstände der Obstbäume zum Nachbarn, die alljährliche Gemeinschaftsarbeit – das sei alles nicht so streng, wie behauptet wird, sagen viele. Am ordentlichsten scheinen stets die Parzellen der Mitglieder mit türkischem Migrationshintergrund zu sein: sauber gemähter Rasen, daneben sehr viel Nutzgarten, wie an der Schnur aufgereiht steht das Gemüse in der feingesiebten Erde.

Wer die Vorschriften und vor allem die viele Arbeit scheut, aber trotzdem dem eigenen Gemüse beim Wachsen zusehen will, kann mittlerweile bei einer Reihe von Unternehmen bepflanzte Parzellen mieten. Nur gegossen und geerntet werden muss selbst. Fragen beantwortet in einer wöchentlichen Sprechstunde der Bauer, der das Feld bestellt und das Gemüse gepflanzt hat. Das findet reißenden Absatz: Auf der Website eines Anbieters ist fast jede der bundesweit angebotenen Felder ausgebucht.

Ein augenscheinlicher Beweis für den Boom des Gärtnerns ist die Zeitschrift „Landlust“, welche „die schönen Seiten des Landlebens“ bewirbt. Die unschönen Seiten kommen in dieser heilen Welt nicht vor. In der Sommerausgabe finden sich neben allerlei Rezepten auch Gartentipps, etwa über die Salatzucht oder die Begrenzung von Blumenbeeten mit Mäuerchen. Weiter hinten eine Geschichte über das Barfußlaufen. Überall glückliche, altmodisch angezogene Menschen in ungemähten Wiesen. „Landlust“, 2005 gegründet, hat eine stetig wachsende Auflage. Mittlerweile liegt sie bei mehr als einer Million Exemplaren. Außer einigen billigen Fernsehmagazinen gibt es in Deutschland keine Zeitschrift mit einer höheren Auflage. „Landlust“ ist damit zu einem Symbol für eine neue Bürgerlichkeit geworden. Für eine Zeit, in der Altbewährtes und Selbstgemachtes als wertvoll gilt, in der junge Frauen das Stricken beginnen und regionale Produkte in Supermärkten beworben werden, als wäre alles schlecht, was aus der Ferne kommt, und in der Leute viel Geld ausgeben, um weit draußen vor der Stadt ein Stückchen Feld zu pachten und ein paar Pflanzen beim Wachsen zuzusehen.

Gärtnerei als Politikum

„Landlust“ und die gesamte Verklärung des Gärtnerns sehe er natürlich kritisch, sagt Severin Halder, während er zwei Kohlrabi-Setzlinge liebevoll in sein Hochbeet pflanzt, die Erde noch ein wenig anhäufelt und Wasser angießt. Halder, rotes Hemd, kurze blaue Hose und Flip-Flops, ist Mitinitiator und eine Art Sprecher einer Berliner Gärtner-Initiative namens „Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor“. Für ihn und seine Mitstreiter ist Gärtnern nie nur Rückzug ins Grüne, sondern politische Aussage.

Hinter Halder in den Büschen summt es, aus ein paar Bienenkästen schwärmen in der Mittagshitze die Insekten fleißig ein- und aus. Rund 200 kleine Hochbeete stehen hier recht zufällig verteilt in kleinen „Nachbarschaften“ auf der Wiese am westlichen Rand des riesigen Tempelhofer Feldes, dem Flugfeld des früheren West-Berliner Flughafens. Die Sonne brennt, viele Beete sind recht trocken, aber hier und dort blüht doch etwas; manche Tomaten tragen Früchte. Die meisten Hochbeete sind selbstgezimmert, viele haben Holzbänke davor, auf denen vereinzelt jemand in der Sonne sitzt und in die Weite des Tempelhofer Feldes blickt.

Halder hat 2011 die Garten-Initiative mitbegründet und schreibt seine Doktorarbeit darüber. Bei Lichte betrachtet, erforscht er sich also selbst bei der Erforschung des Gartenprojektes. Bei Halder ist alles, Forschen, Gärtnern, das Leben überhaupt, politisch. Im Verein versuchten sie, den „Besitzgedanken nicht zu groß werden zu lassen“, sagt Halder. Einst habe man sogar darüber nachgedacht, ob man nicht die Gärten rotieren lassen solle. Jedes Jahr ein neues Beet und bloß nicht zum echten Kleingärtner werden. Doch die Idee wurde verworfen. Irgendwie hängt doch jeder zu sehr an seinem Beet und manchmal scheint die Bewegung, die den Schrebergärten diametral entgegen stehen will, diesen dann doch sehr ähnlich. Nur wehen über den Hochbeeten statt der schwarz-rot-goldenen ein paar rot-schwarze Flaggen, das sind die der Anarchisten. Auch einen Zaun gibt es nicht; jeder der möchte – und das sind viele – kann hindurchspazieren oder sich auf eine Bank setzen, auch wenn das nicht alle Gärtner so gerne sehen.

Den Mittelpunkt des Gartens bildet eine Bühne, die „Dorfplatz“ genannt wird und in ihrer Funktion dem Vereinsgebäude im Schrebergarten gleicht. Ein paar Leute sitzen hier im Schatten zusammen und trinken etwas. Auch hängen Informationen zur Gemeinschaftsarbeit aus, Wasserdienste etwa. Zudem organisieren sich hier unterschiedliche Arbeitsgruppen wie etwa die „Kompostgruppe“ des Vereins, es gibt immer wieder Workshops, zu Saatgut etwa, aber auch zu politischen Themen, und hier hängen Vorschriften aus, die jenen im Schrebergarten ähneln: Wer mitgärtnern will, muss Vereinsmitglied werden. Es gibt eine Satzung sowie eine Gartenordnung. Ein Beet, das nicht länger bewirtschaftet wird und dessen Gärtner sich nicht abmeldet, kann durch die Gemeinschaft weitergegeben werden. Zudem gibt es auch hier Wartelisten für Anwärter auf einen Garten, und auch hier sind diese voll.

In Halders Beet wachsen neben den Kohlrabipflänzchen auch zwei Kartoffelpflanzen. Natürlich ernährten ihn die nicht, und die seien auch nicht die Revolution, sagt er, während er in der Erde gräbt. Doch sei der Gemeinschaftsgarten ein „politisches Werkzeug zur Demokratisierung der Naturverhältnisse“. Eine „Kampfansage gegen die Konsummentalität“ nennt er es. Halder fordert Gärten für alle. „Reiche Leute haben einen Garten vor der Haustür, ärmere Menschen leben in der Einflugschneise oder an der Autobahn.“

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Schrebergärten sind bekanntlich auch Gärten für alle und Halder sucht auch dort nach Mitstreitern. Die „urbane Gartenbewegung“ Berlins versuche sich bereits mit den Schrebergartenvereinen zu vernetzen, sagt Halder. Doch das sei alles andere als einfach. Zu unterschiedlich Organisationsformen und Denkweisen. Dabei habe man doch „die selben Kämpfe zu kämpfen“, sagt er. Verdrängung aus den Städten, Bebauung statt Grün. Gärtnern stehe nun einmal für „Umweltgerechtigkeit“, für Kritik am gegenwärtigen Fortschrittsgedanken, an der industriellen Landwirtschaft, am blinden Technikglauben.

Wenn in den Garten auf dem Tempelhofer Feld doch mal die Technik eindringt, etwa in Form eines Mannes, der auf einem Segway, diesem immer noch merkwürdigen zweirädrigen Elektrofahrzeug, hindurchfährt und dabei mit dem Handy Fotos macht, dann mag das keiner. Dann wird geschimpft. „Die machen Geld mit uns“. Doch der alternative Ort ist eben zu einer Attraktion geworden. Hunderte Besucher spazieren täglich hindurch. Autounternehmen wollen hier Werbefilme drehen. In Anzeigen für die in letzter Zeit teurer gewordenen Wohnungen in der Gegend wird mit der Nähe zum Gemeinschaftsgarten geworben. Ausgerechnet das politische Projekt verstärkt nun die Gentrifizierung.

An einem Hochbeet steht ein junges Paar, die beiden ernten Radieschen, zehn Stück vielleicht. Eher symbolisch, sagen sie lachend und schwärmen vom Geschmack der eigenen Ernte, während ihre Kinder zwischen den Hochbeeten umherrennen. Die Familie kommt extra aus Schöneberg hierhergefahren, damit die Kleinen ein wenig im Grünen sein können. Einige Meter weiter, hinter eine Reihe sehr gepflegter Beete steht ein Mann mit nacktem Oberkörper und gießt seine Pflänzchen. Patrick heißt er, und sein Gärtchen wird hier „Spießergarten“ genannt, so ordentlich sieht es aus; jede Schrebergartenkolonie könnte sich damit schmücken. Patrick kommt, wegen des „Wüstenklimas“, wie er sagt, morgens und abends zum Gießen. Er bietet den Besuchern einige wenige reife Früchte an, alle anderen wurden geklaut. Für seine Tomatenpflanzen hat er daher nun eine Art Metallkäfig gebaut. Aber das sehen nicht alle so gerne, schließlich soll der Garten doch ganz anders sein. Allmende, also Gemeinschaftsgut.

Guerilla-Gardening mit Blumensamen als Munition

Sie habe in drei Jahren eine Zucchini ernten können, alles andere sei geklaut worden, sagt Laura, eine junge Gärtnerin. Irgendwann verlor sie dann die Lust und beschloss, einen Schritt weiter zu gehen. Nicht mehr nur das Hochbeet begrünen, sondern die ganze Stadt. Seit drei Jahren nun läuft sie im Herbst durch Berlin und sammelt in großen Papiertüten Samen, die sie dann im Frühjahr im Schutz der Dunkelheit verteilt. Laura nennt sich „Guerrilla Gärtnerin“, das ist, wenn man so will, die modischste aller Formen des Gärtnerns – auch wenn daran schon länger nichts mehr radikal ist.

Denn mittlerweile gibt es die Munition der „Guerillas“ sogar beim Baumarkt zu kaufen: sogenannte Samenbomben, also Mischungen aus Erde, Kompost und Samen, die man auf geeignete Flächen werfen kann. Und Städte wie Berlin werben mit den einst illegal begrünten Baumscheiben. Was die „Guerrilla Gärtner“ antreibt, ist nicht der Rückzug ins Grüne und Private, sondern die Gestaltung – und die Aneignung – ihres Lebensraumes. „Öffentlichen Raum bespielen“, nennt das Laura. Klar, das sei nicht erlaubt, aber das Grünflächenamt sei kaum zu sehen. Und wenn die fragten, was sie tue, dann antworte sie: „Ich pflege hier ein paar Blumen“. Aha, sagten die dann.

„Guerrilla Gardening“ sei „die unerlaubte Kultivierung von Land, das jemand anderem gehört“. Eine „Schlacht, in der die Blumen die Munition sind“, schreibt Richard Reynolds, selbst Guerrilla-Gärtner und einer der Urväter der Bewegung. Reynolds betreibt auch eine Website, auf der er die Aktivitäten von Guerrilla-Gärtnern dokumentiert. Hauptsächlich Leute aus London und New York, ein paar Berliner sind dabei, ansonsten scheint in Deutschland die Bewegung noch ausbaufähig. Reynolds empfiehlt den „Guerrillas“ Pflanzen, die sich in der Stadt aggressiv ausbreiten, etwa die „Grüne Minze“ oder die „Eibischblättrige Winde“. Laura benutzt nur zwei Mischungen: Rankende Pflanzen und Blumen. Aufpassen müsse man, dass die Pflanzen nicht die Sicht auf Kinder im Straßenverkehr behindern. Wichtig sei auch die Bodenbeschaffenheit und vor allem die Trockenheit bereite große Probleme. Viele ihrer Pflanzen in der Stadt gieße sie selbst, sagt Laura, aber wenn sie mal krank sei, oder im Urlaub, dann kümmere sich keiner darum.

Guerrilla-Gärtner sind Einzelkämpfer. Den Schrebergärtern dagegen bereiten trockene Tage zwar auch Probleme, aber hier hilft man sich gegenseitig. Viele kennen sich seit vielen Jahren und manchen – das gilt in vielerlei Hinsicht – trägt die Gemeinschaft mit. So gießt in den Sommerferien auch mal der Nachbar, wenn nicht gerade das Unkraut, das über die Parzellengrenze wächst, jede Kommunikation zum Erliegen gebracht hat. Abends ist dann das Plätschern aus den Gießkannen und das Rieseln der Sprenkleranlagen zu hören, das Rauschen der Stadt dagegen scheint fern; wenn dann noch der Duft des Grillfleischs über die Hecken zieht und das Licht der Lampions durch die Bäume schimmert, ist das Gärtnerglück vollkommen.

Quelle: wahlrecht.de
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