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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Unmut in der Union Ganz unten in der Sinuskurve

 ·  Dass Erklärungsbedarf besteht, leugnet in der Union niemand mehr. Doch bislang fehlen die Antworten. Die Basis nimmt Angela Merkel von der Kritik allerdings immer noch weitgehend aus.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (48)

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Otto Meier

Nichts als Durchhalteparolen und Halbwahrheiten.

In der CDU wagt niemand mehr, Frau Dr. Angela Merkel offen die Stirn zu bieten. Das Exempel Röttgen hat die letzten Kritiker endgültig verstummen lassen. Es gab auch schon mal einen Herrn Dr. Helmut Kohl in der CDU, da war es nicht anders. Am Ende hat das der CDU mehr geschadet als genutzt.

Wer in aller Öffentlichkeit von sinkenden Arbeitslosenzahlen und steigenden Reallöhnen fabuliert, der oder die hat jedenfalls jeden Bezug zur Realität verloren und sägt am eigenen Ast. Denn, wer mit der Wahrheit zu spät kommt, den bestraft der Wähler.

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Gottfried Stockinger

Eindruck

...er habe den Eindruck, es komme bei der Parteiführung nicht so recht an, wie explosiv die Lage sei".
kommt mir auch so vor. Es sieht so aus, als ob Merkel, mitsamt dem Ballast von CSU und FDP, mithilfe con Mindestlohn, Transaktionssteuer und Schröder-Politik die SPD links überholen möchte. Ich glaube, das wird ihr gelingen. Un dann?
Na dann gibts ausser Linken und Piraten keine Opissition mehr. Also eine schwarz-rot-grüne Koalition 2013. hugh!!

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Heiko Fuhrmann

Wehe uns!

„Die Sonne hat eine Sinuskurve. Sie scheint mittags und nachmittags - und morgens gar nicht." Als (Ex-)Physikerin sich zu so einer hirnlosen Bemerkung zu versteigen, zeugt eher von einem Aussetzen des Sinusknoten. Wenn das das intellektuelle Fundament ist auf dem die Enerergiewende fussen soll, dann "Wehe uns!"

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 18:38 Uhr
Hartmut Jacques

Es hat schon Sinn,

wenn die Kanzlerin auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, nach der Kanzlerschaft wieder in ihr eigenes "Metier" einzusteigen (Physik), antwortete, das könne sie sich nicht vorstellen. Man sei dann zu lange aus der Materie heraus.
Es zeigt, dass diese Äußerung zielgerichtet auf die hier kolportierte Bemerkung ist.
Damit werden auch ihre "Entscheidungen pro und contra Atomkraft verständlich. Hätte sie auch nur eine Ahnung von ihrem Metier, brauchte sie nur einige Stunden, den Bedarf an elektr. Energie für die Mobilisierung des Verkehrs zu ermitteln, damit die erforderlichen Kapazitäten festzustellen usw. Ähnlich verhält sich mit der Brennstoffzelle. Der Bedarf und die Kosten für die Mengen an Wasserstoff sowie die Folgen des Rückstandes, nämlich Wasserdampf, zu bewerten.

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Paul Rabe

Merkel spielt in einer anderen Klasse

Wäre Merkel ein Fußballer, dann würde sie in der Championsleaque spielen und zwar ganz weit vorne. Ihre Konkurrenten in der Union sind eher auf den hinteren Plätzen der Bundesliga zu finden, permanent abstiegsbedroht.
Das ist auch kein Wunder, Merkel ist als promovierte Physikerin nur von Juristen, Verwaltungswirten, Lehrern oder Volkswirten umgeben. Die denken meistens weniger abstrakt, weniger vorraussschauend, weniger logisch, weniger strategisch und damit auch weniger erfolgreich.
Wo andere 2-3 Züge im vorraus denken, da denkt Merkel 10-15 Züge im vorraus, kein Wunder, daß all die Kochs, Merz, Stoibers, Wulffs etc. etc. längst politisch schachmatt sind.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 09:44 Uhr
Paul Rabe

Wer als Politiker so lange an der Macht bleibt, ist nicht gescheitert

die Motivation von Politikern in der Politik ist der Machterwerb und Machterhalt, nur Naive glauben es ginge da um das Allgemeinwohl.
Sowohl Lafontaine als auch Merkel waren in der Lage deutlich mehr Macht zu erwerben als die meisten anderen Politiker. Ich denke das hat viel mit deren überlegener, analytischer Intelligenz zu tun.

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 04.06.2012 20:25 Uhr

Der Glaube an Merkel führt schon in die Tiefenpsychologie, wie das bei Herrn Raabe ersichtlich ist.

Das Naturwissenschaftler wie die Physiker Merkel und Lafontaine für die Politik nicht geeignet sein müssen, ist an deren Lebenslauf ersichtlich. Lafontaine schmiss mehrfach einfach hin, sogar als Finanzminister. Merkel schmiß ihren Kurs auch mehrfach hin. Siehe nach bei Energiewende und Eu-Poliltik. Das ist nicht typisch für Wissenschaftler und soll auch nicht so gewertet werden. Wir haben es hier mit zwei Persönlichkeiten zu tun, die zwar Wissenschaften studiert haben aber diese - wohl aus der Erkenntnis der völligen Unfähigkeit, diese auszuüben, nicht weiter verfolgt haben. Beide sind dann in die Politik gegangen. Lafontaine ist bereits mehrfach gescheitert, Merkel hat das noch vor sich. Sie wird auf der ganzen Linie mit ihrer Politik scheitern. Merkel wird als die Kanzlerin gelten, die Deutschland, dieses einst blühende Land, nicht vor dem Untergang schützen konnte. Die grundlegenden Fehler haben vor ihr andere gemacht aber sie hat sie nicht erkannt und beseitigt.
Ihre gr. Schuld.

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Andreas Buntrock

Tolle Leistung!

Merkel denkt 10-15 Züge im Voraus?

Nur Chuck Norris und Mutter Teresa kamen zusammen auf 18 Züge im Voraus.

Und das auch nur beim Hallenhalma.

Nun ja - der "Glaube" an Merkel und ihre "Fähigkeiten" zeigt leider schon länger seine traurigen UND bedauernswerten Auswüchse.

MfG
A. Buntrock

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Michael Leh

Wenn Physiker angeblich so prädestiniert sind für eine gute Politik, warum ist dann der ...

Physiker Lafontaine eine solche Katastrophe? Diese Apotheose der Physikerin Merkel ist schon eher komisch.

Es wäre besser gewesen, Merkel hätte Volkswirtschaft studiert, wie man an ihrer Euro-"Rettungspolitik" sieht. Freilich, in der DDR war das natürlich ganz unmöglich, da gab es bekanntlich nur absurde marxisitische Planwirtschaft.

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Gisela Günther

Frau Merkel schafft sich ab

und die CDU gleich mit. Deshalb kann ich überhaupt nicht verstehen, warum die Basis in der CDU oder überhaupt jemand in dieser Partei Frau Merkel von Kritik ausnehmen soll. Sie ist doch überwiegend für die Probleme und den derzeitigen Abwärtstrend der CDU verantwortlich und nicht erst seit jetzt, das geht doch schon seit Jahren so, diese vielen abrupten Kehrtwendungen in ihrer Politik sind für die Wähler nachvollziehbar. Ich glaube es hat noch keinen Kanzler und Parteivorsitzenden gegeben, der die eigenen Anhänger und Wähler dermaßen vor den Kopf gestoßen und verprellt hat wie Frau Merkel. Langsam glaube ich auch, das hat System und ist von ihr so gewollt. Was sie uns mit der so genannten Energiewende eingebrockt hat, dass ist überhaut noch nicht absehbar in jeglicher Hinsicht, nicht nur finanziell.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 04.06.2012 10:55 Uhr

Merkels Programm

",Umstieg auf das Zeitalter der erneuerbaren Energien' und natürlich die Bewältigung der Schuldenkrise in Europa". Wie wäre es mit "Sichere, bezahlbare Energieversorgung und solide Staatsfinanzen ohne Transferunion". Dann könnte man wieder in 40+x denken statt in 30+/-x.

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 04.06.2012 10:46 Uhr

Die Mitglieder der CDU spüren die Gefahr,

die Gefahr des Untergangs der CDU. Merkel hat alles an sich gerissen. Mit zwei großen Problemen wird sie nicht fertig. Das erste hat sie schon vergeigt, daß ist die Energiewende. Da hat sie das Pferd von hinten aufgezäumt. Zuerst hätten alle Leitungen gebaut werden müssen, dann stückweise die Abschaltung der Atomkraftwerke, je nach den Möglichkeiten. Das totale vorherige Abschalten in zwei Stufen wird scheitern. Die Industrie investiert schon vorwiegend im Ausland, sehr weitsichtig.
Das zweite Problem ist der Euro selbst. Wenn Merkel der Einführung der Bonds nicht zustimmt, werden die meisten Eu-Länder in Kürze kein Geld mehr bekommen, keiner leiht denen noch was. Dann muß Geld gedruckt werden oder den Euro aufgeben.
Wenn Merkel den Bonds zustimmt, haftet Deutschland für alle Schulden der Eu. Sobald Deutschlands Haftung über seine Spareinlagen liegt (ca. 4 Billionen) gibt es auch da kein Geld mehr. Auch dann muß gedruckt werden. Das führt zur Inflation, unausweichlich. Und zum Ende.

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bernd ullrich

Merkel glaubt immer noch, sie sei unabkömmlich.

Die SPD hat vier, die zum Kanzler taugen, die CDU hat nur eine. Merkel ist angeschlagen, wirkt ausgebrannt, erschöpft. Langsam müssen sich die CDU-MItglieder schizophren vorkommen, zwischen erlebter Realität und Merkels Umfragewerten. Nur: Merkel steht nicht zur Wahl, sondern die Partei. Und die konkurriert mit dem Koalitionspartner FDP um das bürgerliche Wählerklientel. Die Bürgerlichen haben zusätzliche Alternativen: Die Grünen und neuerdings die liberalendie Piraten. Es ist deshalb nicht gut bestellt um die CDU. Ihr grüner Wunschpartner ist weggebrochen. Merkels Kalkül, sich den Juniorkoalitionspartner mit den Grünen oder Roten zu sichern und die FDP fallen zu lassen, ist noch nicht aufgegeben. Nach draußen ist sie deshalb wieder nett zur FDP und stellt Übereinstimmungen fest. Merkel reklamiert die niedrige Arbeitslosigkeit und die Wirtschaftslage für sich, dabei sind sie die Folge der Reform 2010 von Rot/Grün unter Gerhard Schröder.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 18:49 Uhr
Hartmut Jacques

Um Himmels Willen,

welche 4 von der SPD meinen Sie? Da können Sie auch auf die Straße gehen und die vier erst besten, die sie treffen engagieren.
Und die übrigen Parteien? Ist da jemand zu erkennen, für den es um Deutschland geht und nicht ausschließlich um ihn selbst?

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Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 04.06.2012 14:13 Uhr

4 Leichtmatrosen

Also die in Rede stehenden 4 Kanzlerkandidaten der SPD empfinde ich als Leichtmatrosen im rauen Klima der Politik. Selbst die beliebte Frau Kraft, die mit Geld was nichtg vorhanden ist jedem wohl und niemand weh tun will, ist der Aufgabe einer Kanzlerin nicht gewachsen.
Es sieht insgesamt düster aus in der politischen Landschadft - ein Kanzler/in mit Format und
die immer stärker werdenden europäöischen Begehrlichkeiten unserer europäischen Nachbarkänder erfolgreich abzuwehren, da ist wenig Hoffnung am Horizont

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Paul Banaschak

richtig ist, dass die SPD-Kandidaten noch schlimmer sind, als die Merkel

und das ist jetzt wirklich eine Kuns.

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Truman Pappnase

Irrtum !

Das sehe ich anders, Merkel hat doch noch den Bettvorleger SPD. Die sind froh, wenn sie wieder mitmischen können. Die machen alles dafür ! Für Merkel und Co. wird es weiter mit der Macht gehen, da bin ich mir ganz sicher. Es wird sich nichts ändern in 2013 !

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mathias dumke

"Die SPD hat vier, die zum Kanzler taugen"...

Na, ihr Anspruch an mögliche Kanzler Deutschland's ist wirklich schon unterirdisch.

Zumindest einer hat in der letzten großen Koalition schon Schäden in 3-stelliger Mrd.-Höhe angerichtet (Bankenrettung usw.).
Ein anderer war Beauftragter für moderne Musik (Pop) und tingelte damit durch die Provinz.
Allen gemein ist, dass sie von einem europäischen Großreich mit dem dt. Steuerzahler als Melkkuh träumen.

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Thomas Kutzli
Thomas Kutzli (hibouh) - 04.06.2012 10:22 Uhr

Die echten Fragen

Wenn Merkel dazu beigetragen hat, dass Leute wie Guttenberg, Koch, Merz etc endgültig oder vorlaeufig nichts mehr zu melden haben, dann sei ihr Dank! :-).
Etwas anderes ist interessanter: Sind die fortdauernden Meldungen, Deutschland gehe es gut, nicht nur Gehirnwaesche?
Dazu ein paar Fragen:
Wie hoch sind Deutschlands Schulden?
Durch welche Massnahmen zur Veraenderung der Statistik kommen die Arbeitslosenzahlen zustande? Sind sie in echt nicht viel höher?
Was wird in der Frage des Euro den "kleinen Leuten" vermittelt, und was wird in echt getan?
Was sagt uns der rasante Anstieg des Goldpreises?

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Paul Banaschak

Das Gesicht spricht Bände

und genau so miserabel ist ihre Politik. Egal ob "angebliche" Eurorettung oder Energiewende. Ausser Versagen ist nichts in Sicht.

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Ralf Vormbaum

Die Ode: "An die Freude"

Sofern man in der CDU weiterhin die Abschaffung unseres Nationalstaates betreibt, wird die Kurve sich bald nur noch in Abwärtsrichtung bewegen. Die CSU stemmt sich zwar noch gegen den Kurs der Schwesterpartei, hat aber nicht den Mut, Grenzen deutlich aufzuzeigen. Der Konservativismus in unserem Land scheint sich nicht einmal mehr seiner klammheimlichen Abschaffung im Mainstream widersetzen zu wollen. Stattdessen reiht er sich brav in die Denkmuster des EU-Bürokratiemolochs ein. Die CDU von heute steht derart weit links, dass Willi Brandt und Herbert Wehner, würden sie noch leben, ihr Parteibuch wechselten. Vor die Wahl gestellt, bleibt uns Bürgern nur der Würfel oder aber Abstinenz, was beides keine befriedigende Option politischer Willensbildung sein kann. Aus dem mündigen Bürger ist so ein durch und durch bevormundeter Bürger geworden, der für das Linsengericht des Traumgebildes EU sich von einer Heerschar von Funktionären gängeln lässt, die er dafür auch noch zu bezahlen hat.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 17:41 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 04.06.2012 17:41 Uhr

Leider haben wir keine direkte Demokratie

und ich meine wirklich leider. Da beneide ich die Schweizer.

Aber wie kommen wir aus dem Dilemma raus? Mit dem, was die 4 Illusionskünstler in Brüssel gerade beraten, doch wohl auch nicht. Und dazu das Getöse von Fischer...

Und Trittin bei den Bilderbergern, ja was soll das denn? Ich fürchte, nach den US-Wahlen vergeht uns auch noch das letzte Lachen.

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Ralf Vormbaum

Frau Simon, das ist aber genau unser Malheur

Diejenigen, die sich etwas trauen, meiden Parteien - nicht grundlos - und diejenigen, die statt Verantwortung bloß Posten suchen, machen in den Parteien vom Jünglingsalter an Karriere. Wo keine direkte Demokratie, bleibt nur Bevormundung.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 04.06.2012 16:31 Uhr

ja, warum

gute Frage Herr Vormbaum. Allerdings beziehe ich mich in die Gruppe derer, die Sie nennen, nicht ein. Ich habe in meinem Berufsleben immer Verantwortung gesucht, gefunden und übernommen, meine Kollegen weniger.

Und gäbe es keinen Fraktionszwang, wäre ich auch in eine Partei gegangen. Da ich aber ein oft genug dickköpfiger Mensch bin, passte das für mich nicht. Undenkbar, mit der Fraktion zu stimmen, wenn ich gänzlich anderer Meinung wäre. Da würde ich es wie Bosbach machen, der hat allerdings ein Direktmandat. Wäre die Frage, hätte ich eins bekommen?

Trotzdem sind die heutigen Nachrichten von Welt bis DMN nicht sehr erheiternd. Was uns da so sparsam verklickert wird, gefällt mir gar nicht. Manifestierung der Transferunion, ohne den Bürger zu fragen? Das geht für mich gar nicht. Da werden aus Not und Angst vor den Banken Institutionen geschaffen, die jenseits jeglicher Demokratie sind.

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Ralf Vormbaum

"Traut sich niemand, Verantwortung zu übernehmen?"

Wären die Linken in Regierungsverantwortung bräuchten wir in Deutschland über Fiskalpakt und EMS nicht diskutieren, weil wir uns in einer Griechenland vergleichbaren Lage befänden. In Deutschland hat es schon Tradition, Verantwortung von sich zu schieben oder besser noch an eine höhere Stelle (die da oben) zu delegieren. Dafür können wir umso prächtiger Jammern und Klagen ohne für konkrete Handlungsalternativen einstehen zu müssen, denn unter dem staatlichen Rundum-Sorglos-Paket will man es einfach nicht haben. Dass zur Freiheit immer auch Eigenverantwortung mit entsprechenden Risiken gehört, wird als äußerst unbequem empfunden, wo man es sich doch gerade ideologisch so nett bei Jauch, Pilawa & Co. eingerichtet hat. Das ist wie mit der Bildung, von der zwar alle reden, die aber kaum einer hat. Man handelt eben gerne mit Zitronen in unserem Land und warum sollten Politiker besser sein als der Großteil ihrer Wähler?

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 04.06.2012 11:29 Uhr

Nun, was Gysi glaubt, interessiert mich dabei weniger, ich halte ihm aber zugute,

dass die Linke die einzige Partei ist, die geschlossen gegen Fiskalpakt und ESM ist und erinnere an seine Rede vom 29.3.2012.

Übrigens macht AM mit schönen Sprüchen schon recht lange Politik, denken Sie nur an das Mantra Scheitert der Euro....

Ich verstehe die Umfragewerte nicht, und ich verstehe die Männer in der CDU nicht, auf was warten die eigentlich? Traut sich niemand, Verantwortung zu übernehmen? Die hocken wie die Karnickel vor der Schlange...

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Ralf Vormbaum

Eliteclub?

Kurz bevor der Ostblock infolge massiver ökonomischer Kurzatmigkeit seinen Geist aufgegeben hat, glaubten die Unverbesserlichen des Staatsapparates immer noch an ein Aufblühen des Sozialismus. Manche tun dies noch heute, wie Gregor Gysi. Eine erstaunliche Parallele lässt sich bei den EU Bürokraten erkennen, die von einem "Eliteclub" träumen, während die realen Verhältnisse das Hirngespinst längst Lügen straft. Wir werden sehen, wie lange sich diese Helden der Brüssler Bürokratie in den Unwettern noch halten werden, denn allein mit schönen Sprüchen kann man auf Dauer keine Politik machen. Möglicherweise bedarf es ja erst der schmerzhaften Erfahrung, dass wer gegen die Wand rennt, sich dabei dicke Beulen holt und es irgendwann dann auf Grund heftigen Kopfschmerzes lässt. Mancher lernt eben so.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 04.06.2012 10:54 Uhr

Herr Vormbaum, heute schon in die Welt geschaut?

Wird die Euro-Zone zum Eliteclub der EU?

Da wird klammheimlich an einer Umstrukturierung der EU bzw. Euroländer gebastelt und wir werden natürlich mal wieder nicht gefragt. Dazu passend J. Fischers unsägliche Dummheit in der Welt.



Es wäre an der Zeit, AM die Grenzen aufzuzeigen, aber wer macht es? Ich sehe weit und breit niemanden, außer Gregor Gysi. Aber die Linke ist für mich keine Alternative, wenn ich Gysi auch zustimme.

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Siegfried Kellner

Nicht nur die Sonne hat eine Sinuskurve, sondern auch Frau Merkel...............

Offensichtlich scheint die Physikerin Frau Merkel ihre Politik nach Sinuskurven und den Gezeiten des Mondes auszurichten, nach dem bekanntlich auch Ebbe und Flut entstehen.

Was diese Frau in den letzten Jahren an Wendemanövern hingelegt hat ist auch nicht mehr mit physikalischen Gesetzen zu erklären.

Das letzte Beispiel, waren die Folgen von Herrn Seehofers Zornesausbrüchen im ZDF. Wenn dieser Herr Dampf abläßt, dann schmeißt sie sofort den Röttgen raus obwohl sie ihn am Vortag noch in einer "UNANSTÄNDIGEN" Weise über den grünen Klee gelobt hatte.
Und als der Tsunami in Japan die Kraftwerke zerstörte, schmiß sie sämtliche Vereinbarungen mit der Atomindustrie wieder über den Haufen.
Solche Zick-Zackmanöver sind schon fast täglich bei ihr zu beobachten.

Es wäre besser, wenn diese Frau Merkel endlich aus der Politik verschwinden würde. Leider muß man sich fragen, was kommt danach ? ...........ARMES geplagtes DEUTSCHLAND was hast du nur für Politiker...... ???

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 04.06.2012 09:07 Uhr

Kohls Meisterschülerin

hat es verstanden, sich selbst zur unverzichtbaren Zentralfigur zu verwandeln. Negatives bleibt an "Frau Teflon" nicht hängen.

Ihr größter Trick: immer kompetent wirken, wenn andere den Kopf verlieren. Hinter ihr kommt lange nichts, die Plätze 1 - 27 stehen nur ihr zu. Die CDU braucht scheinbar "Vati" oder "Mutti"-Figuren, das Land wohl auch.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 04.06.2012 08:57 Uhr

Wieso Sinuskurve?

Woher nimmt Stefan Löwenstein den Mut zu einer solch optimistischen Überschrift? Warten Sie doch noch ein Weilchen, bis die derzeit unter der Decke gehaltene Eurokrise wieder richtig auflodert, weil von Frau M. nichts, aber auch gar nichts zur Ursachenbekämpfung unternommen wurde.

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Hans Lutz Oppermann

eine erodierende CDU

Überzeugt die CDU ihre Stammwähler noch? Nein! Im bevölkerungsreichsten Bundesland haben die durchhalte Parolen der Kanzlerin nicht überzeugt, mit dem überschätzten Jungwilden Norbert Rötgen, dem Leichtgewicht aus Rheinbach, der "bedauerlicherweise" nur mit Hilfe der Wähler Ministerpräsident werden kann, wird die wirkliche Anziehungskraft der CDU deutlich. Die Partei hat zu lange regiert, sich nicht mehr auf die Tugenden verstanden, ihrer Anhängerschaft zu zuhören und allein mit den Durchhalteparolen, wir machen weiter wie bisher, wird sie die Erosion in ihren Reihen nicht aufhalten. Die CDU ist ausgebrannt und so wie die SPD, wird auch die CDU zukünftig, wie ihre Parteifreunde in den Niederlanden (CDA und PvdA) von neuen Strömungen, auf die hinteren Ränge verwiesen. 26% in NRW und bei der CDU läuten nicht die Alarmglocken? Wie gesagt, die Luft ist raus aus der CDU und noch traut sich keiner aus der Deckung, mit dem Ruf nach einer neuen Partei, rechts von der Mitte.

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Horst Dettweiler
Horst Dettweiler (dettw) - 04.06.2012 07:57 Uhr

die Union ist per definitionem ein Abnickverein,

das ist mir aus meiner Mitgliedschaft, die ich vor knapp 20 Jahren beendet habe, noch in Erinnerung. Wenn da denn überhaupt mal diskutiert wird, dann in wohl temperierter Form, die Themen zuvor im Hinterzimmer ausgeklüngelt und die Abstimmung in Basar-Manier (stimmt ihr hier mit uns, stimmen wir da für euch) verhandelt.
Da fehlt eine Kultur des selbständigen Denkens, und das hat sich Merkel rücksichtlos zunutze gemacht.

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Michael Peters

Die Quittung folgt mit "time lag".

Deutschland geht es ökonomisch gut. Noch! Die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Die Leistungsbilanz ist positiv. Die Einkommen steigen. Während den meisten Euro-Ländern das Wasser bis zum Hals steht, scheint in Deutschland die Stimmung ungetrübt. Doch die Euro-Krise ist weiterhin ungelöst.
Und der Markt treibt die Politik vor sich her. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise stürzen die Süd-Europäer immer tiefer in die roten Zahlen, während in Deutschland die Investitionen steigen. Kein Wunder. Die Kapitalflucht aus den schwachen Euro-Ländern ins "krisensichere" Deutschland hält unvermindert an, während die harte Austeritäts-Politik den Süden Europas im Würgegriff hält. Die Politiker der Südländer (inklusive Frankreichs) werden auf die Einführung von Euro-Bonds drängen und sich durchsetzen, sich die Autonomie über ihre Haushaltspolitik aber nicht nehmen lassen. Frau Merkel wird einknicken müssen, will sie den Euro bis zur Wahl im kommenden Jahr hinüber retten.

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Paul Banaschak

Der Kapitalismus hat verloren

Merkel führt den Sozialismus zum Endsieg - mit der Union, in deren Reihen ja mal ein Ludwig Erhard, ein wahrer Verfechter der Marktwirtschaft stand.

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Lutz von Peter

Sehr interessant

Es ist sehr interessant, dass überall Misstände angeprangert werden, aber gelassen, unantatstbar über allem die Kanzlerin trohnt. Irgendwann kommt auch wieder der Spruch auf "Ob das die Kanzlerin weiss?"
Man weiss gar nicht wo anfangen mit aufzählen in der derzeitigen Misere. Dass es Deutschland vergleichbar gut geht in der Misere liegt an den von Schroeder herbeigeführten Reformen (tut weh, das zu sagen). Dass die Eurokrise zu dem geworden ist was sie ist nur dank der Kanzlerin, bei vernünftigem Kurs hätte Griechenland die Drachme und wäre auf dem Weg zur Erholung, Europa hätte keine Währungssogrne und keine Abstufungen gehabt.
Dass in der CDU nur noch der Bodensatz in die Bundespolitik kommt: Merkels Schuld. Sie hat systematisch alle Begabten weggebissen. Merz, Guttenberg, auch Roettgen (und ja, Guttenberg ist begabt, und man hätte die Sache auch anders abhandeln können).
Dass der ursprünglich konservativen Partei die Wähler verloren gehen: Dank sei Merkels Linksrutsch. Sie muss weg!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 17:28 Uhr
Ben Decker
Ben Decker (BenDecker) - 04.06.2012 17:28 Uhr

Merz, Guttenberg und Roettgen

bezeichnen Sie als begabte Politiker? Interessant. Na dann Gute Nacht!

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Truman Pappnase

Irrtum !

Das mit Gutenberg ist kein Kavaliersdelikt ! Es kann nicht sein, dass es Menschen gibt, die sich mit ehrlichen Mitteln sich ihren Doktor erarbeiten und andere nicht. Dieser Gutenberg hat Grenzen überschritten, so nicht .....!

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Hugh Greene

Mit Merkel: Die CDU schafft sich ab

Die CDU-Funktionäre leben schon in einer eigenartigen Welt. Unter Merkels Führung gibt es - eigentlich schon seit 2002 - eine Kette von Wahlniederlagen, und immer sind andere schuld, nie die tolle Frontfrau. Nachdem Merkel unter tätiger Mithilfe eines Herrn Stoiber 2002 den Fraktionsvorsitz an sich gerissen hatte, begann spätestens der langsame Weg der Union weg von sich selbst. Das einzige mehrheitsfähige politische Großtalent namens Friedrich Merz intrigant erledigt. Von nun an herrschte die Merkelsche Inhaltlosigkeit als Prinzip. Wer das für erfolgreich hält, dem ist nicht mehr zu helfen.
Warum soll jemand CDU/CSU wählen, wenn die genau das Gleiche tun wie Rotgrün, nur immer mit 20-30 Jahren Verspätung. Diese Seilschaft Hintze, Altmeier, Pofalla, Gröhe samt Ex-Seilschafter Röttgen ist typisch für die Erfolglosigkeit einer CDU, die sich in Anpassung an linkes Geschwätz erschöpft.
Adenauer, Erhard, Kiesinger, Barzel, Kohl mußten zittern, wenn 45% drohten. Heute jubeln sie bei 30!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 18:35 Uhr
Florian Adler

Das einzige mehrheitsfähige politische Großtalent namens Friedrich Merz

hat sich intrigant erledigen lassen. Wer sich derartig entmachten lässt, ist alles, aber kein politisches Grosstalent. Nach der verlorenen NRW-Wahl kann auch seine Beratungsleistung für Röttgen eingeordnet werden. Als RA, bei den Transatlantikern und den diversen AR-Mandaten scheinen seine Kompetenzen allerdings zu passen. Der Mann ist politisch völlig überschätzt, eine Projektionsfläche.

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Jahrgang 1968, politischer Korrespondent für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

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