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Umgang mit Rechtsextremismus Piraten-Abgeordneter vergleicht Erfolg mit NSDAP

 ·  Die Piratenpartei schafft es nicht, die Debatte über ihren Umgang mit Rechtsextremismus zu beenden. Der Berliner Abgeordnete Martin Delius sagte dem „Spiegel“: „Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933“. Am Sonntag zog er seine Kandidatur für den Bundesvorstand zurück.

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Rainer Thesen

Unsere Neurosen

Wir sehen hier doch nur wieder einmal einen Beleg dafür, daß die politische Klasse in Deutschland ein neurotisches Verhältnis zur jüngeren deutschen Geschichte hat. Walter Rathenau hat gesagt, denken heiße vergleichen. Will heißen, nur der Vergleich mit anderen Sachverhalten führt zur Erkenntnis des Wesens einer Sache. In Deutschland ist das heute anders, sofern irgendein Sachverhalt aus dem Reich des Bösen (man muß das wohl vorsichtshalber umschreiben) als Vergleichsmaßstab herangezogen wird. Delius hat die Piraten natürlich nicht etwa inhaltlich in die Nähe der NSDAP gerückt, sondern lediglich ihren kometenhaften Aufstieg mit dem der NSDAP damals verglichen. Solche Fakten kann man grundsätzlich einender gegenüberstellen. Allerdings wird man bei diesem Vergleich feststellen, daß Delius in der Sache falsch liegt. 1928 erzielte die NSDAP bei den Reichstagswahlen 2,6 %, bei den letzten freien Reichtagswahlen 1932 33,1 %. Von einem solchen Erfolg können die Piraten nur träumen.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Auf Augenhöhe

Der rasche Aufstieg einer unseriösen Partei ist ein Alarmsignal für jede parlamentarische Demokratie. Der Aufstieg der PIRATEN ist als unmittelbare Folge des Niedergangs der etablierten Parteien zu werten, die mit ihrer Politik gegen die Interessen des eigenen Volkes zu Hause jeden Kredit verspielt haben. Die Mittel, mit denen sich die ETABLIERTEN gegen den AUFSTEIGER zur Wehr setzen, entsprechen billigen, doch bewährten Propaganda-Mustern. Wenn nun ein PIRATEN-Abgeordneter derart blauäugig in die Falle tappt, stellt er damit vor allem seine politische Unfähigkeit unter Beweis. Und damit ist er mit den ETABLIERTEN bereits auf Augenhöhe.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 24.04.2012 06:48 Uhr

Na und ?????

Ein Freund der Piraten bin ich nun wirklich nicht, aber es sei doch die Frage gestattet, wieso man mit einem Parteienvergleich, der sich n i c h t auf den Inhalt der Parteiprogramme bezieht, in die rechte Ecke gestoßen wird?

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Erwin Stahlberg

Wenn Filzparteien jaulen…

…dann sollte dies ein Ohrenschmaus für jeden DEMOKRATEN sein.

Nach einem kleinen Akt des Nachdenkens
müßte jeder vernünftige Mensch die Anschaulichkeit des Vergleichs
zu würdigen wissen:
________________________________________________________
„Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP
zwischen 1928 und 1933“.
------------------------------------------------------------------------------------------

Den Boden dafür,
daß Konkurrenzparteien wachsen und gedeihen konnten und können,
bereiteten damals wie heute die etablierten Parteien!

Kritische Geister wie Sarrazin, Bosbach, Schäffler u.a. werden
hier von unseren Filz-Parteien beleidigt und angepöbelt.

SAUBERE DEMOKRATEN!

Der Abgeordnete Martin Delius hätte auf gar keinen zurücktreten dürfen,
und seine Parteifreunde hätten ihn stützen m ü s s e n!

Oder wollen sich die PIRATEN jetzt durch Kuschen irgendwo
anbiedern?!

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Karl Hammer

Piraten-Abgeordneter benutzt rechten Arm für Gruß

Piratenpartei kommt nicht aus den Schlagzeilen. Immer neue investigative Meldungen und Skandale.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 22.04.2012 19:16 Uhr

In der Politik angekommen und ernst genommen

Jetzt werden die Piraten ernst genommen und beschossen wie auch andere Parteien, die retorisch unter dauerfeuer stehen.
.
Zur Regierungsfähigkeit und wie Nerz sie für die Piratenpartei postuliert denke ich, dass diese vermutlich frühestens in 4-5 Jahren ernst zu nehmen ist. Der Ausspruch "Eine basiszentrierte Partei wie die Piraten ist viel verlässlicher" muss sich erst beweisen.
.
Die Steivorlage mit der man anfangen kann ist der Kampf gegen Rechtsextremissmus.
.
Zitat aus den Piratenzielen:"Darum muss Rassismus und Ausländerfeindlichkeit jeder Form entschieden entgegengetreten werden, ebenso wie anderen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit."
.
Wirksame Mechanismen gegen potentielle rechte Gruppierungen eine Partei unterwandern könnten, müssen funktionieren. Bei den aktuell über 25000 Mitgliedern kann ich mir gut vorstellen dass ein paar Idioten sich nicht gegen die Masse durchsetzten kann, wenn wirklich die Basis das Sagen hat.

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K. Peter Luecke

Na, vielleicht stammt das ja sogar, was der Herr Delius da gesagt hat !?

Und wenn es so wäre, wäre es ... eine Revolution !

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Andrea Kramer
Andrea Kramer (Liessah) - 22.04.2012 17:52 Uhr

Protestwahlen

1930 - 1932 waren es überwiegend Protestwähler, die mit den etablierten Parteien unzufrieden waren und den rasanten Aufstieg rechts- und linksradikaler Parteien bewirkten. Vermutlich haben auch damals viele Wähler nicht das Parteiprogramm berücksichtigt, sondern sich von einigen "Heil versprechenden" Schlagworten blenden lassen.

Mit dem Recht auf demokratische Wahlen hat das Volk auch die Verantwortung für das Ergebnis.

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Harald Sulzmann

Ach ja,

jetzt kommen wieder die reflexartigen Schwadronierungen der anderen Parteien. Rechtsextremismus, das ist genau der Punkt womit man die neue Partei, die sich so gar nicht etabliert und politisch korrekt zeigt, endlich meint unterkriegen zu koennen. Vielleicht noch medienwirksam ein paar Traenchen vergiessen Frau Rot? Zugegeben, der Vergleich war nicht besonders gluecklich aber daraus gleich Rechtsextremismus abzuleiten? Haette er Stalin und Castro gelobt waere Ihm Beifall und zumindest Verstaendnis sicher gewesen. So aber? Pfui Teufel! Die Reaktionen der etablierten Parteien erinnern mich immer an die Wahlabende wo man trotz grosser Verluste und verlorener Wahlen immer so "gluecklich" darueber war, dass die Rechten nicht ins Paralment gekommen sind. So macht man aus Verlierern ploetzlich Sieger einer Schicksalsgemeinschaft. Nicht der etwas an den Haaren herbeigezogene Vergleich eines jungen Mannes, sondern das Verhalten der etablierten Parteien ist ekelhaft.

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Guy Schmatzig

Historisch und ohne Zorn und Eifer betrachtet hat sich die

NSDAP zwischen den Reichstagswahlen 1924 und 1933 von 32 auf 288 Abgeordnete hochkatapultiert; ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Unzufriedenheit in unserer heutigen Zeit und mit dem System schon derartige Ausmaße angenommen hätte, wie sie in den genannten Jahren vorhanden waren, als das damit der Zulauf zu den Piraten zu begründen wäre. Wir erleben aber heute mit der Behandlung von Themen wie Europäisierung, Rettungsschirm, Bundespräsidentenwahl, Verhaltensweisen in der Politikerkaste (Selbstbedienungsmentalität uva) ein zunehmendes Abwenden der Bürger vom Politischen, so dass das aufkommende Wahlverhalten bezüglich der Piratenpartei nicht wunder nimmt.
Wenn arrivierte Politik kritisiert, dass Piraten nicht in der Lage seien solche zu gestalten, müsste sie selbst sich fragen, warum sie zur Zeit auf der Stelle tritt.
Ein historisch unglücklicher Vergleich, erklärt nicht die eklatante Situation mancher arrivierten Partei und den gegenwärtigen Erfolg der Piraten.
S.

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Kay Peters
Kay Peters (Kaypeters) - 22.04.2012 17:01 Uhr

Armselig

ist der Versuch, die Piraten in die rechte Ecke zu stellen. Auch die Antisemitismusvorwürfe von grüner Seite stellen eigentlich nur die Urheber bloss, denen offensichtlich zu der ziemlich lebhaften Debatte zu vielen brennenden Themen innerhalb der Piraten nichts mehr einfällt.
Wie stehen die Grünen z.B. zum bedingungslosen Grundeinkommen? "das Geld wächst nicht auf den Bäumen" sagen sie, und spielen das Milliardenspiel um Subventionen ("Arbeitsplätze") und ausufernde Sozialbürokratie munter mit.
Herr Habeck in Schleswig Holstein fordert "klare Standpunkte" ausgerechnet von den Piraten, setzt sich aber nie mit den Vorschlägen der Piraten auseinander, wohl wissend, dass es da manchmal um urgrüne Anliegen geht, die seine Partei auf dem Weg zur Regierungspartei vergessen hat.
Statt dessen jetzt immer wieder diese Nazivorwürfe! Damit wird der reale Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit verharmlost und als Allzweckkeule zur Diffamierung des politischen Gegners missbraucht...

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Klaus Koch

"More popular than Jesus"

Schneller Erfolg macht unvorsichtig, und wer erfolgreich ist, dem nimmt man auch kleinere Fehler übel. Das durfte schon John Lennon erfahren.
Ob der Erfolg der Piraten auch nur eine Welle ist, auf der man reitet, oder Ausdruck eines tiefer liegenden Bedürfnisses nach einer anderen Kultur der politischen Diskussion, wird sich in den nächsten Monaten und Jahren zeigen. Ich bin gespannt.

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 22.04.2012 16:58 Uhr

Die Bemerkung von Claudia Roth, die Piraten verhielten sich wie die Kinder Merkels,

entbehrt nicht eines gewissen (vergesslichen) Humors ... Den Piraten, die als "Rettungsanker" oder Sammelbecken Zustrom aus allen möglichen Richtungen der Unzufriedenen erhalten, steht das standesgemäß doch zu. Frau Merkel hingegen speist ihre mitlerweile erwarteten Anpassungen aus der Freiheit ihrer Führungsposition im "Zentralkomitee".

Immerhin haben die Piraten das Wort "alternativlos" aus ihrem Vokabular gestrichen
und als erste neue Partei (über 5%) praktisch ein Podium für Alternativvorschläge geboten.
Aus seriöseren Ecken (Politiker, Ökonomen, Wissenschaftler) wagt sich niemand
mit eigenem Programm an die Öffenlichkeit, es könnte ja von den Erinyen schnell wieder
zerrissen werden ...
Damit stärken sie die "alternativlose" Regierungsleitlinie, auf die auch die französische Wahl
keinen Einfluss haben wird, denn mit oder ohne Hollande wird die EZB ihre Tore immer weiter öffnen, um die unter Sparzwang revoltierenden Massen Europas auf den Sitzen zu halten...

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Rolf Huchthausen

Ist das alles, was dem "Establishment" einfällt? Outing aus "Political Correctness"???

Ein derartiger Vergleich sei unentschuldbar? Obwohl man sich als SPDCDUCSUFDPSEDGRÜNDE, als parlamentarischer Eintopf zur persönlichen, parteilichen Besitzstandswahrung offen eingestandenen Vertragsbruch, offenen Verfassunsbruch, haarsträubende Gesetzesverstöße, und letztendlich Grundlage für Bevölkerungsaufstände schuldig gemacht hat?

Dazu lügt und betrügt man offensichtlich, manipuliert Zahlen und Eigenleistung, schaltet den Parteifunk, ÖRR, gleich und manipuliert auch noch die öffentliche Meinung. Was der Eintopf unserer Demokratie angetan hat, bezeichnet man landläufig mit "Hochverrat", und man echauffiert sich?

Na, das nenne ich gesundes Selbstbewußtsein angesichts des Schadensausmaßes, der sich nun in politischer Abkehr und eben Zulauf zu den Piraten manifestiert.

SPDCDUCSUFDPSEDGRÜNE sind die Totengräber der Bundesrepublik Deutschland in seiner erfolgreichsten Ausbaustufe. Man regiert gegen das Volk unter Ausschluß der Öffentlichkeit und man wundert sich über Widerstand???

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Gerhard Katz

Der Herr Delius

gehört eben einer Generation an, die bei Nennung von "bösen" Abkürzungen und Begriffen nicht gleich pflichtgemäß und ergebenst in Ohnmacht fällt.

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Closed via SSO

Überreaktionen

Kein entspanntes Verhältnis zu unserer Geschichte. Historisch war der Vergleich falsch. Oder doch nicht? Und bei allem Geschrei - um was eigentlich? - ist es u.U ein Zeichen für eine gewisse politische Haltung von ehemaligen Nichtwählern sich jetzt bei den Piraten aus der Deckung zu trauen? Man mag Herrn Delius zu Gute halten, dass seine Generation einen unzureichenden Schulunterricht in Geschichte, Politik und Wirtschaft hatte. Es ist aber Unsinn, dass er auf die Kandidatur verzichtet, denn das Reservoir der Piraten an qualifizierten Führungspersonal ist knapp bemessen. Auch die Piraten brauchen ein paar dauerhaft erkennbare identifikationsfiguren. Das gehört zur Verantwortung in der Politik dazu und nicht das permanente Wegtauchen, wenns man unangenehm wird!

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Arno Pielenz

Albern

Der Vergleich ist so dämlich wie die Aufregung darüber.

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Frank Zach
Frank Zach (FrankZach) - 22.04.2012 15:24 Uhr

Dieser Stuss zeigt zweierlei…

… ersten: sentimentalen Größenwahn. Wir haben es mit der nächsten pseudo-romantischen Agitprop-Bewegung zu tun, die in ihrem Übermut – und wahrscheinlich ohne es zu ahnen – früheste urdeutsche Jugendbewegungsattitüden repliziert. Die Piraten als moderne Auflage der Wandervögel.
Zweitens sind die Piraten am Ende, bevor sie eine Bedeutung erlangen konnten, denn egal ob es das Geschwätz von Herrn Delius ist oder der Blödsinn in Sachen Urheberrecht, die Piraten haben ihren Kern verraten. Dieser Kern bestand in der via Internet vermittelten aktuellen politischen Kommunikation, in der modernen politischen Prozessführung und nicht in der Definition von irgendwelchen Inhalten. Inhalte – und die Piraten brüsten sich damit, von nichts eine Ahnung zu haben aber alles lernen zu können – sollten für die Piraten nachgeordnet sein. Ihre Leistung wäre es gewesen, unsere politische Kommunikation möglichst herrschaftsfrei zu strukturieren. Stattdessen möchten sie sein wie die Nazis. Bäh.

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Karl Dietrich Naumann

Nazi Keule !

Durchsichtiges Polemisieren der Grünen ! Sie waren in ihren Anfängen zumindest klamm-
heimliche Sympathisanten der RAF-Mörderbande und holen jetzt die Anti-Nazi-Keule raus.
Endlich hinterfragen welche unsere alternativlosen politischen Entscheidungen. Frau Roth
braucht sich nicht über Koalitionen den Kopf zu zerbrechen, die werden hoffentlich gar
nicht mehr gefragt. Der religionsartige Ökologismus gehört eh' in den Orkus, das verwertbare
sollte von den beiden großen Parteien mit Augenmaß umgesetzt werden. Die sollten sich auch
langsam dem ausufernden Urheberrecht widmen. Wenn z.B. Provinzautoren jetzt weltweit
gelesen werden können, ist es einfach abenteuerlich gleiche Leserhonorare zu erwarten!

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Frank Rademacher

Durch Antisemitismus-Controll müssen die Piraten zurecht gebogen werden

Man darf den lieben Gott leugnen, den Klimawandel, Stalins Gulag, die killing fields der roten Khmer, die Greuel der Idi Amins
Aber der Holocaust muss von Denkvorgängen jeglicher Art außer vor bleiben.

Mit Denkgesetzen die sich aus der Zeit der Aufklärung aller Kant und Hegel ergeben, lässt sich diese Denksperre nicht begründen.
Elfriede Springer hat einen neuen Stern unter den Politikern entdeckt, der in den Himmel durch ihre einschlägigen Schmierenblätter geschrieben wird, Marina Weisband. Ich sage voraus, das Marina mit Elfriede Springer im Rücken, in ein paar Jahren, die Piraten mindestens so beherrscht, wie Angela Merkel ihre Partei.

Ob ein Antisemitismus-Controll bei den Piraten von der Grundidee, die die Piraten trägt, nämlich die freie Rede ohne Denkverbote, möchte ich bezweifeln.

Die Piraten bestehen aus 90% von Mitbürgern die unter 35 sind. Und die jungen Mitbürger Interessiert sich eben für die Vergangenheit nicht übermäßig. Das muss man doch einfach zur Kenntnisn

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.04.2012 11:54 Uhr
Frank Luetkebohmert

Holocaustleugnung ein Denkverbot?

Diesen Leserbrief habe ich dreimal gelesen und frage mich immer noch was uns der Verfasser mit diesen „Sätzen“ sagen will. Man darf den „lieben Gott“ leugnen? Die Existenz eines Gottes ist eine Glaubensfrage, ähnlich dem Klimawandel, keine Tatsache. Das es, sollte es einen geben, kein „lieber“ sein kann ist dagegen eine Tatsache. Die Gulags und die Killing Fields sind unumstrittene Tatsachen.
„Aber der Holocaust muss von Denkvorgängen jeglicher Art außer vor bleiben.“ Ignoranz oder noch schlimmer Leugnung des Holocaust ein Denkverbot? Der Holocaust ist eine unumstrittene Tatsache.
„Mit Denkgesetzen die sich aus der Zeit der Aufklärung aller Kant und Hegel ergeben, lässt sich diese Denksperre nicht begründen.“ Das Verbot der Holocaust Leugnung eine Denksperre?
„Und die jungen Mitbürger Interessiert sich eben für die Vergangenheit nicht übermäßig.“ Der Mitbürger, der diesen Stuss verfasst, hat interessiert sich für die Rechtschreibung wenig und für Logik überhaupt nicht.

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