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Umfrage : Union verliert, AfD auf Rekordhoch

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Bild: EPA

Angesichts des Streits zwischen CSU und CDU verliert die Union in der Wählergunst. Die große Koalition kommt laut einer Umfrage auf weniger als 50 Prozent. Die AfD profitiert von der Situation.

          Der Streit zwischen CDU und CSU schadet der Union in der Wählergunst. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, rutscht die Union um zwei Prozentpunkte auf 31 Prozent ab. Die SPD kommt unverändert auf 18 Prozent. Damit liegt die große Koalition zusammen nur noch bei 49 Prozent.

          Die AfD verbessert sich dagegen abermals um einen Punkt und steigt auf 16 Prozent. Das ist der höchste Wert, den die AfD jemals im Emnid-Sonntagstrend erreicht hat. Um je einen Punkt zulegen können auch Grüne und FDP. Sie erreichen jetzt 12 beziehungsweise 9 Prozent. Einen Punkt abgeben muss die Linke, sie kommt nun auf 10 Prozent.

          Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 14. und 20. Juni 2336 repräsentativ ausgewählte Personen befragt. Die Frage lautete: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

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