Home
http://www.faz.net/-gpg-75rwr
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Umfrage SPD verliert weiter an Zustimmung

Die SPD hat nach einer neuen Umfrage des Instituts Forsa im Vergleich zur Vorwoche weitere zwei Prozentpunkte an Zustimmung unter den Wählern eingebüßt. Sie fällt mit 23 Prozent auf ihren niedrigsten Wert seit Juli 2011.

© dpa Vergrößern Sinkende Zustimmung:SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück

Die SPD setzt ihre Talfahrt nach einer neuen Umfrage fort - die Union dagegen verzeichnet Rekord-Zustimmungswerte. Im Forsa-Wahltrend im Auftrag des Magazins „Stern“ und  des Senders RTL büßen die Sozialdemokraten um den in der Kritik stehenden Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück im Vergleich zur Vorwoche weitere zwei Prozentpunkte ein und fallen mit 23 Prozent auf ihren niedrigsten Wert seit Juli 2011. Anfang Oktober, direkt nach der Nominierung Steinbrücks, hatte die SPD noch 30 Prozent erzielt. CDU und CSU gewinnen einen Punkt auf 43 Prozent - den besten Wert für die Union unter Kanzlerin Angela Merkel.

18 Prozent für Steinbrück

Die FDP legt zwar um einen Punkt zu, hätte mit drei Prozent aber weiterhin keine Chance auf einen Verbleib im Bundestag. Grüne und Linkspartei fallen um je einen Punkt auf 14 beziehungsweise acht Prozent. Die Piratenpartei wäre mit vier Prozent (plus eins) nicht im Bundestag vertreten. Mit 43 Prozent wäre die Union derzeit allein sechs Punkte stärker als das rot-grüne Lager (zusammen 37 Prozent).

Der SPD-Kanzlerkandidat verliert laut Forsa weiter an Ansehen. Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich nach demnach nur 18 Prozent der Wähler für Steinbrück entscheiden - vier Punkte weniger als in der Vorwoche. Für Merkel würden 59 Prozent (plus eins) stimmen.

Mehr zum Thema

Quelle: dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Jetzt live Generaldebatte im Bundestag

Wenige Stunden nach der schwarz-roten Spitzenrunde stellt sich Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch seit 09.00 Uhr im Bundestag einem Schlagabtausch über ihre Politik. Mehr

26.11.2014, 09:41 Uhr | Politik
Generaldebatte im Bundestag Merkel greift Putin an

Die Kanzlerin kritisiert Russlands Vorgehen in der Ukraine mit harschen Worten: Der Kreml breche internationales Recht und gefährde die internationale Ordnung, sagt Merkel im Bundestag.  Mehr Von Oliver Kühn

26.11.2014, 10:58 Uhr | Politik
Generaldebatte im Bundestag Ministerinnen weinen nicht

In der Generalaussprache zum Kanzleramts-Etat geht es um die Russland-Politik und die Frauenquote: Horst Seehofer wird genüsslich vorgeführt und Manuela Schwesig ausgiebig gelobt. Ein Spiel nicht frei von Ironie und Spott. Mehr Von Günter Bannas, Berlin

26.11.2014, 16:16 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 16.01.2013, 08:23 Uhr