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Umfrage : SPD verliert weiter an Zustimmung

  • Aktualisiert am

Sinkende Zustimmung:SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Bild: dpa

Die SPD hat nach einer neuen Umfrage des Instituts Forsa im Vergleich zur Vorwoche weitere zwei Prozentpunkte an Zustimmung unter den Wählern eingebüßt. Sie fällt mit 23 Prozent auf ihren niedrigsten Wert seit Juli 2011.

          Die SPD setzt ihre Talfahrt nach einer neuen Umfrage fort - die Union dagegen verzeichnet Rekord-Zustimmungswerte. Im Forsa-Wahltrend im Auftrag des Magazins „Stern“ und  des Senders RTL büßen die Sozialdemokraten um den in der Kritik stehenden Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück im Vergleich zur Vorwoche weitere zwei Prozentpunkte ein und fallen mit 23 Prozent auf ihren niedrigsten Wert seit Juli 2011. Anfang Oktober, direkt nach der Nominierung Steinbrücks, hatte die SPD noch 30 Prozent erzielt. CDU und CSU gewinnen einen Punkt auf 43 Prozent - den besten Wert für die Union unter Kanzlerin Angela Merkel.

          18 Prozent für Steinbrück

          Die FDP legt zwar um einen Punkt zu, hätte mit drei Prozent aber weiterhin keine Chance auf einen Verbleib im Bundestag. Grüne und Linkspartei fallen um je einen Punkt auf 14 beziehungsweise acht Prozent. Die Piratenpartei wäre mit vier Prozent (plus eins) nicht im Bundestag vertreten. Mit 43 Prozent wäre die Union derzeit allein sechs Punkte stärker als das rot-grüne Lager (zusammen 37 Prozent).

          Der SPD-Kanzlerkandidat verliert laut Forsa weiter an Ansehen. Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich nach demnach nur 18 Prozent der Wähler für Steinbrück entscheiden - vier Punkte weniger als in der Vorwoche. Für Merkel würden 59 Prozent (plus eins) stimmen.

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