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Umfrage Mehrheit befürwortet Schröders Vorschlag

23.05.2005 ·  In einer Blitzumfrage vom Wahlabend befürworteten zwei Drittel der Befragten Schröders Plan einer vorgezogenen Bundestagswahl im Herbst. Und der niedersächsische Ministerpräident Wulff gilt als der beste Kanzlerkandidat der Union.

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Die von der SPD vorgeschlagenen vorgezogenen Neuwahlen zum Bundestag stoßen offenbar auf eine breite Zustimmung.

In einer Blitzumfrage im Auftrag der ARD vom Sonntagabend sagten 67 Prozent der Befragten, sie hielten dies für einen guten Schritt. 20 Prozent sahen dies kritisch. Von den 675 befragten Bürgern äußerten sich allerdings nur 38 Prozent hoffnungsvoll, daß es mit einer CDU-geführten Bundesregierung in Deutschland bergauf gehen würden, 54 Prozent sahen dies skeptisch.

Wulff findet mehr Zustimmung als Merkel

Überraschend befürwortete die Mehrheit der Befragten den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) als Kanzlerkandidaten der Union, nicht die CDU-Vorsitzende Angela Merkel. Demnach kam Wulff auf 32 Prozent Zustimmung als Kanzlerkandidat, Merkel auf 28 Prozent und der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber 18 Prozent.

Sollte es zu dem erwarteten Duell der Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder und Angela Merkel kommen, hätte Schröder bei der prsönlichen Präferenz mit 46 Prozent die Nase vorn, Merkel käme auf 36 Prozent. In der Sonntagsfrage liegt die SPD laut der Blitzumfrage bundesweit momentan bei 29 Prozent, die Union bei 46 Prozent. Grüne und FDP kämen demnach jeweils auf acht Prozent Stimmenanteil.

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