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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Trotz Milliarden-Mehrkosten Bund für Stuttgart 21

 ·  Stuttgart 21 wird immer teurer - trotzdem will der Bund an dem umstrittenen Projekt festhalten. Nach F.A.Z.-Informationen wollen Regierungsvertreter im Bahn-Aufsichtsrat dem Konzern die Übernahme von Mehrkosten von bis zu zwei Milliarden Euro genehmigen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (65)
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Gerhard Storm

Befürworter und Ablehner von S 21 sind gleichermaßen beteiligt am munteren Kostenzuwachs.

Wenn bei einem zukunftsträchtiges Bauprojekt erst in grüne Hirne hineingehämmert werden muß, dass in einigen Jahren die Bürger froh sind, wie angenehm kurz das Passieren des Stuttgarter Bahnhofes ist, dann ist die ständige Projektbehinderung - direkt od. indirekt - geradezu gottgegeben. Das langjährige hinderliche Protestieren nach Abschluss der Genehmigungsphase hat verständlicherweise die Kosten in die Höhe getrieben. Dazu kommen noch Extrawünsche von S-21-verwirrten Naturanbetern, die dieses Stuttgarter Bau-Filetstück lieber Käfern u. sonstigen Tieren erhalten wollten. Mit viel Geduld ist es der Bahn gelungen, die Bürger auf die S 21-Reise mitzunehmen. Nun müssen alle Beteiligten - insb. auch die direkten Nutznießer in Stuttgart u. sonstige Bürger - zusammen mit der Bahn u. dem Land sowie vielleicht noch zusätzlichen einzelnen Kommunen den Kelch gemeinsam austrinken. Verglichen mit BER u. seinen 20.000 Mängeln läuft es bei S 21 geradezu blendend!

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Walter Gerhartz

Monitor hat dazu einen guten Hintergrundbericht

Stuttgart 21 - oder:
Wie Merkel und die Bundesregierung aus purer Macht das Volk und die Landesregierung Baden-Wuerttembergs belogen hat.
-
Monitor liegen brisante Dokumente vor, in welchen klar herausgeht, wie bei den Kosten gelogen wurde, um das Projekt S21 durchboxen zu können.
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So nicht Frau Merkel.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 13:28 Uhr
Gerhard Katz

"Monitor"

ist eine absolut seriöse Quelle. Seit Jahrzehnten...

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eric raasch
eric raasch (eraasch) - 22.02.2013 21:39 Uhr

Grabenkämpfe vs. sinnvoller Verkehrspolitik

Wer sich noch fragt, wie Milliardenkatastrophen entstehen (BER, Elbphilharmonie, etc), der braucht nur nach Stuttgart zu schauen. Merkel demonstriert das "So-Nicht"-Paradebeispiel. Alle Partner kümmern sich um nichts, ausser daß der Schwarze Peter nicht bei ihnen hängenbleibt. Inhalte, Verkehr und die Erkenntnis der wirklichen Kosten bleiben auf der Strecke.
Dabei ergeben sich die bisherigen Kostensteigerungen nur aus Planungspfusch der DB. Da ist noch keine einzige Anhydritschicht angebohrt, keine einzige Baumaschine defekt, der Düker (ja liebe Mitdiskutanten, hier zeigt sich wer wirklich Ahnung vom Projekt hat) noch gar nicht technisch umsetzbar geplant. Der Brandschutz noch gar nicht genehmigungsfähig umgesetzt etcetc.
Aber aus Feigheit, Neid, Unfähigkeit und gegenseitigen Hass werden diese eigentlichen Probleme gar nicht angegangen. Bei S21 ticken mehrere Kostenbomben. Und alle wissen das. Und niemand kümmert sich drum.Die Katastrophe ist programmiert. Dummheit regiert Deutschland

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 14:17 Uhr

Nun freut euch doch. Endlich kann man sich mal auf etwas verlassen.

Endlich steht man fest zu einer Entscheidung.

Gut so.

Wo kämen wir hin wenn jede Minderheit alles ständig in Frage stellen könnte.

Basta. Basta.

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Christian Schubert

Typisch!

Typisch für den Bund..., das heißt für die Politiker! Sie handeln immer zum Unwohle und gegen den Willen des Volkes!
Und dagegen muss man sich mit allen friedlichen Mitteln wehren;
nicht-etablierte Parteien wie die FREIEN WÄHLER oder die DEUTSCHE KONSERVATIVE PARTEI wählen und Organisationen wie den "Orden der Patrioten" durch Ideenverbreitung unterstützen!
Jeder hat das Recht auf Wiederstand; das steht sogar im Grundgesetz!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 13:29 Uhr
Gerhard Katz

Auf Widerstand,

nicht aber auf Wiederstand...

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Heiko Baensch

wegen Inkompetenz geschlossen

sollte auf Schildern an den Grenzen stehen.

Die Schweitzer bauen ihre Porta Alpina und wir?

Berlin Flughafen, Elbphilharmonie, S21 und viele viele andere Schildbürgerstreiche

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 22.02.2013 09:25 Uhr

S21: Es werden mehr als 10 Milliarden werden - überhöhte Betriebskosten werden uns dann begleiten

Warum mehr als 10 Milliarden? Wegen des Tunnels. Schon Kumpel Anton wusste vor hundert Jahren "Hinter de Hacke isset duster." Ja, und danach beginnt der tägliche Freudentaumel. Die Betriebskosten der Bahn, unternehmerisch gerechnet, werden in roten Zahlen bleiben.

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Horst Dettweiler
Horst Dettweiler (dettw) - 22.02.2013 09:00 Uhr

das "Merkel-Prinzip" mein-Geld-ist-es-ja-nicht,

mit dem die alternativlose Kanzlermimin das sieche Euro-Währungskonstrukt daueralimentiert kommt wie gewohnt zum Tragen. Monitor berichtete gestern über die schon sehr sehr lange bekannten Überschreitungen des vereinbarten Kostenrahmens, die der sogenannte "Aufsichts"-Rat abgenickt hat.
Es ist nachgerade lachhaft (und auch unanständig), wenn sich hierzulande PolitkerInnen über griechische Verhältnisse aufregen.
Die jetzt auferlegten 300 Spar-Millionen werden wieder irgendwo rausgestrichen und hinterher klammheimlich nachgetragen.
Verlässlichkeit heisst nicht, ein Projekt fertig zu stellen, sondern ein Projekt korrekt zu planen, zu kalkulieren und auf dieser Basis fertig zu stellen.
Alles andere ist schlicht BETRUG, Frau Merkel.

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Hans Gruber

Wirtschaftlichkeit durch Lüge und Obstruktion

Nun wird also die etablierte Methodik der Kosten-Nutzen-Rechnung auf den Müll geschmissen, indem man sie auf allerhöchsten Befehl so verbiegt, dass unter unbegründbar optimistischen Annahmen gerade noch ein Faktor größer als 1 herauskommt.

Wobei dieser Faktor schon nach dem vorvorletzten Kostenstand unter 0 läge, wenn man nicht die NBS Stuttgart-Ulm dadurch im grünen Bereich halten würde, dass man den überfälligen Ausbau Frankfurt-Würzburg um Jahrzehnte verschoben und in der Rechnung nicht berücksichtigt hat.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 21.02.2013 23:33 Uhr

Verkehrte Welt! Wem sind Merkel, Schäuble, Ramsauer, Grube usw. so sehr verpflichtet, dass sie

für ein Projekt, welches keinen Sinn hat - das sagen inzwischen sogar die Beamten im Verkehrsministerium selbst klar und deutlich - ein Milliarde nach der anderen unseres Steuerzahlergeld "bewilligen"?
Man muss wahrscheinlich nur einmal die offiziellen und die sonstigen Spenden von Bau- und Planungsfirmen an die verschiedenen CDU-CSU-Landes- oder Bundesverbände untersuchen. Und vielleicht auch noch, welche CDU-nahestehenden Menschen bei der Bahn oder beim Bund oder in Baden-Württemberg in den letzten Jahren gute Pöstchen oder schöne Beförderungen errungen haben. Vielleicht kommt man dann auf die Spur des Wahnsinns. Investigativer Journalismus und Mut sind jetzt gefragt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 10:22 Uhr
Reinhard Lauterbach

SChwarze Politpädagogik

Herr Wurtz, ich vermute, der Grund für die Sturheit, mit der der Bund an dem Projekt festhält, liegt nicht so sehr in den einen oder anderen Pöstchen, die der oder die eine oder andere ergattert haben mag. Nach meiner Vermutung muss Stuttgart 21 weitergebaut werden, damit nicht der Bürgerprotest nicht nur Recht, sondern auch noch Erfolg gehabt hat. Denn ein solcher Ausgang wäre die unmittelbare Widerlegung der Sprüche über die vermeintliche Alternativlosigkeit getroffener Entscheidungen, mit denen Merkel und Co. ständig hausieren gehen. Und das würde "das Land unregierbar machen". Wo kämen wir da hin, wo bliebe das Vertrauen der Finanzmärkte. Das ist doch jede 10 Milliarden wert, oder nicht?

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 21.02.2013 22:51 Uhr

Und nun noch der Tunneleinbruch!

Nachdem ja nun schon alle vorhergesagten Ernstfälle eingetreten sind fehlt nur noch der Zusammenbruch einer Tunnelröhre. Da muß man dann wohl bis zur Inbetriebnahme warten.
Vielleicht passiert's ja auch schon bei den Bauarbeiten. ;)

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Heinz-Günter  Schmidt

Der Bürger

"Bürgt" und basta

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Hans Böhringer

Hat Frau Merkel von Herrn Wowereit

eigentlich nichts gelernt?

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andreas Azulak
andreas kaluza (ankamuc) - 21.02.2013 22:27 Uhr

Ich bin für s21

Jedes Sandkastenkind würde einen Kopfbahnhof durch einen Durchreisebahnhof ersetzen.
Nur unsere deutsche technikfeindlichkeit will das verhindern. Ich kenne kein Thema bei dem aufgeblasene, wohlstandsverrotete Wutbürger so über Kosten mitdiskutieren wie bei diesem blöden Bahnhof. Milliarden für Griechenland, Spanien, Irland, jetzt Zypern sind aber nie diskutiert worden. Wie doof sind diese Wutis eigentlich?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 10:06 Uhr
M Halblaub
M Halblaub (MHalblaub) - 22.02.2013 10:06 Uhr

Kennen Sie den großen Bahnhof in New York,

der seinen 100. Geburtstag gefeiert hat? Der Grand Central Terminal? Ein Kopfbahnhof auf 2 Ebenen. Was Sie im Sandkasten bei Ihrer Spielerei fehlt, dass sind die Reisenden. Die kommen mit dem heutigen Stuttgart Hauptbahnhof mit 17 Gleisen schneller ans Ziel als durch Stuttgart 21 mit 8 Gleisen. Ihre Züge fahren schneller aber ihre Reisenden verpassen die Anschlüsse, weil die Züge nicht mehr aufeinander warten können wie heute. Mir sind keine Projektbefürworter bekannt, die wirklich Ahnung haben. Man stößt jedes mal in einen Hohlraum, wenn man frägt, was den die tatsächlichen Vorteile für den Reisenden sein sollen, die sich hinter "modern", "zukunftsfähig", "schnell" bzw. "Technikfeindlichkeit" verbergen. Die geplante schiefe Haltestelle ist neu und teuer. Und nachteilig für die Reisenden.

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Angelika Steckhan
Angelika Steckhan (eslis) - 21.02.2013 22:26 Uhr

Bis zur Wahl durchhalten

koste es, was es wolle.

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Rainer Egold

Mal wieder....

werden Versager, Inkompetente, oder Lügner (?) belohnt - und die Kommentatoren klatschen Beifall. Wer nicht ordentlich planen kann, wer Kostenrisiken derart falsch einschätzt, der müßte auch dafür haften und das sind die Bahnvorstände, allen voran ein Herr Grube!!! Diesen Herrschaften sind noch nicht einmal in der Lage für geeignetes rollendes Material zu sorgen sowohl im Fern- und im Nahverkehr und dann vagen sich diese Dilettanten an Bauprojekte wie Stuttgart 21. Aber was soll's - es gibt ja den dummen Steuerzahler, die Fährgäste der Bahn, die für diese Dilettanten einspringen, dafür sorgen dann schon die Politiker, allen voran die Schwarz-Gelb-Regierung.

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Wolfgang Behr

Kann sich noch jemand erinnern

Ich stelle mir immer wieder die Frage ob jemand noch weis über was man in Baden Württemberg eigentlich abgestimmt hat: Hier der Text für die Volksabstimmung: "Stimmen Sie der Gesetzesvorlage "Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21" (S-21-Kündigungsgesetz) zu? So und nun zur Realitätunabhängig davon was Die Grünen der Stadt, im Land etc einfordern, es gibt eine Voksabstimmung die diese Ausübung von Kündigungsrechten beinhaltete, und die das Volk. mehrheitlich abgelehnt hat. wie gesagt wir wurde in der Abstimmung von Rot Grün hinters Licht geführt. wir werden weiter hinters Licht geführt von diesen Parteien. Wir haben nicht abgestimmt ob wir für oder gegen den S21 Bahnhof sind. Das sollten sich alle schlauen Politiker nochmal überlegen. Es war in der Volksabstimmung gefragt worden sind Sie dafür das S21 gebaut wird und maximal 4,5Mrd kostet. Es ar auch nicht gefragt worden sind Sie für einen neuen Bahn

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Sebastian Böß

SS 21 Ausstieg erst nach Euro Crash/

SS 21, anders kann man so ein Macht- Projekt nicht anders nennen, wird erst nach einem Euro Crash, also wenn in DE gespart werden muß, weil kein Geld mehr da ist, vom Netz genommen.
Oder wie teuer darf ein Bahnhof sein, 20 Mrd halte ich durchaus für realistisch als Endkosten.
Warum wird nicht nochmal eine Bürgerabstimmung in Stuttgart gemacht, schließlich werden überwiegend die Stuttgarter von den neg. Auswirkungen betroffen sein, Setzrisse, ein Bahnhof, der nicht leistungsfähig ist, der gefährlich ist ( Brandschutz, abfallende Bahnsteige...)

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Alexander Damaskinos

Heuchelei des Jahrhunderts

Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man die Beiträge der S21-Gegner liest. Wegen 1 Mrd., die auch noch die Bahn trägt, hat man Riesen-Demonstrationen - gegen das Volk - veranstaltet. Aber bei 1000 Mrd. für diese Energiewende geht kein Mensch auf die Straße. Gibt es eine noch größere Heuchelei? Deutlicher geht es doch nicht, dass hier nur Ideologie betrieben wird.

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Markus Teuber

Helmut-Kohl-Spange

Setzt sich Frau Merkel am Ende vielleicht deswegen so für dieses Geld-Untergangs-Projekt ein,weil Deutschland nach dem "Franz-J-Strauß-Flughafen",der" Helmut-Kohl-Spange" und der "Gerhard-Schröder-Leitung" nun viellciht noch eine "Angela-Merkel-Grube" benötigt ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 22:59 Uhr
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 21.02.2013 22:59 Uhr

herr teuber, es erschließt sich mir absolut nicht

wieso sie den flughafen MUC II Franz-Josef-Strauß in einen kontext mit verschwendung setzen.

neben sicher einigen weniger herausragenden glanzleistungen hat es bayern dank der weitsicht des herrn F.J.Ss als einziges bundesland geschafft, im landerfinanzausgleich von einem nehmerland zu einem dauerhaften geberland zu werden. wobei die insgesamt erhaltenen gelder inflatiosnbereinigt in - großzügig gerechnet - allein in den letzten beiden jahren zurück gezahlt wurden.
der flughafen MUC II ist ein wirtschaftliches erfolgsbeispiel und über jeden verschwendungsvorwurf erhaben. er ist sozusagen die gewähr dafür, dass bayern in d'schland weiterhin eines bleiben wird >> nämlich vorn.

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21.02.2013, 17:51 Uhr

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