15.02.2013 · Eltern von Opfern des Amoklaufs in Winnenden geht die Verschärfung des Waffenrechts nicht weit genug, sie legten Verfassungsbeschwerde ein. Das Bundesverfassungsgericht hat diese am Freitag jedoch abgewiesen.
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Ich denke, wir haben in Deutschland ein gutes Waffenrecht.
Die Gesetze müssen nur konsequent durchgesetzt werden.
Und die Gerichte müssen ihren Ermessensspielraum ausschöpfen.
Wenn Sportschützen oder Jäger ihre Waffen nicht vor dem
Zugriff anderer (auch der eigenen Familie) sichern und es zu schweren
Unfällen kommt, müssen hier drastische und abschreckende
Strafen her.
Waffen haben durch die sportliche Betätigung eine andere Bedeutung bekommen.
Will man die Sportwaffen abschaffen, müsste man als nächstes
das Armbrustschießen, das Bogenschießen und nicht zuletzt
das Speerwerfen abschaffen.
Bei Sturmgewehren hört der Spaß sicher auf.
Aber schon Ordonanzgewehre und Großkaliberhandfeuerwaffen haben im
sportlichen Wettkampf so spezifisch andere Eigenschaften,
dass man daraus einen eigenen Wettbewerb gemacht hat.
Genauso könnte man Kugelstoßen erlauben und Hammerwerfen verbieten.
Was absurd wäre.
Und nochmals zur Erinnerung:
Die vielgeschmähten Jäger und Sportschützen besitzen mit registrierten 5,5 Mill. Schußwaffen ca. 20 bis 30 % der in Deutschland vorhandenen Schußwaffen und sind damit der kleinste Teil der Waffenbesitzer. Die restlichen geschätzten 15 bis 20 Mill. Waffen sind illegal besessen, nicht registriert und garantiert nicht in einem der gesetzlich vorgeschriebenen Waffenschränke aufbewahrt. Wieso wird diese Tatsache nicht zur Kenntnis genommen? Ständig wird nur auf den Sportschützen, die zum allermeisten Teil den gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen, herumgehackt. Von Straftaten im Zusammenhang mit Schußwaffen werden ca. 97 % mit diesen illegalen Waffen durchgeführt. Seltsamerweise hört oder liest man hiervon kaum etwas in den Medien. Sobald aber etwas geschieht, wo man irgendeinen Zusammenhang mit Sportschützen herstellen kann, wird hierüber zum Teil Wochenlang berichtet. Wird hier etwas bewußt manipuliert, um ständig neue Verbote zu rechtfertigen?
"Was viele vergessen ist, jede illegale Waffe war mal eine legal
produzierte Waffe. "
Ach was, und wo sollen dann die geschätzten 20 Millionen Waffen
alle herkommen?
Von den Polizisten die ihre Waffe mal irgendwo aufm Klo liegen lassen?
(Diese Fälle gibt es tatsächlich, aber das sind keine 20 000
000) Oder bei der Bundeswehr gestohlen.
Die meisten werden aus dem Ausland eingeschleppt, wobei mit über
25% die Türkei als "Hauptlieferant" gilt (Quelle: BKA,
Bundeslagebild Waffenkriminalität) Auch wurden nach Abzug der
Russen viele Waffen (auch Kriegswaffen) für kleines Geld
(Makarov-Pistolen für ca 300EUR) unter der Hand verscherbelt.
Die Frage, ob diese Waffen irgendwo auf der Welt mal "legal"
produziert worden sind ist ja wohl obsolet. In Deutschland nicht
registrierte Waffen sind grundsätzlich illegal, egal aus welchem
Land sie eingeschmuggelt wurden, und egal ob sie bei manchen
Bevölkerungsgruppen als "Kulturgut" gelten und deshalb
von "den Grünen" als nichtexistent angesehen werden
das diese Klage abgewiesen wird. Sie war völlig falsch formuliert.
Nicht Sportwaffen sind Mordwaffen sondern Waffen allgemein. Das
Waffenrecht ist bei Sportschützen fast ausreichend, aber nicht bei
Jägern. Diese dürfen neuerdings wieder die Waffen offen und
zugriffbereit in Fahrzeugen transportieren. Eine regelmäßige
psychologische Überprüfung gibt es nicht. Und machen sie den
Jagdschein nach dem 25 Lebensjahr wird überhaupt nicht
psychologisch geprüft.
Das ist nach dem Waffenrecht eine eklatante Ungleichbehandlung, und
damit hätte man das Waffenrecht generell auf den Prüfstand
stellen können. Das die Waffenbesitzer eine größere
Lobby haben glaube ich nicht, nur fragt man den Rest der
Bevölkerung erst garnicht. Gäbe es einen Volksentscheid
wäre das Problem schnell gelöst. Was viele vergessen ist, jede
illegale Waffe war mal eine legal produzierte Waffe. Darum ist es
unsinnig von illegalen Waffen zu reden. Breivik macht z.B. den
Jagdschein um an Waffen zu kommen.
@ Till Diesing „...sollen auch mit möglichst vielen legalen Waffen Amokläufe in Schulen verübt
werden können?“
Es ist immer wieder faszinierend zu lesen, welch umwerfende
Verknüpfungen Sie als Wissenschaftler herstellen und mit diesen
irrationalen Gedankengängen an Diskussionen teilnehmen.
@ Rolf Tingler „Diese dürfen neuerdings wieder die Waffen offen und zugriffbereit in Fahrzeugen
transportieren.“
Das gilt nur für die Fahrt ins Revier. Die Waffe muß entladen
und gebrochen bzw die Kammer geöffnet sein, die Munition muß
im Kofferraum transportiert werden. Für alle anderen Wege, etwa zum
Büchsenmacher, muß die Waffe in einem verschließbaren
Behältnis transportiert werden.
„Breivik macht z.B. den Jagdschein um an Waffen zu kommen.“
Dann sind da die Einzelfälle und Waffen, mit denen in D eine bisher
unbekannte und gern verschwiegene Zahl von Zuwandererfrauen einer
bestimmten Ethnie vom Leben zum Tode befördert wurden. Sie
dürfen sicher sein, daß von diesen Mördern keiner einen
Jagdschein hatte oder Mitglied eines Sportschützenvereins war.
Das grundsätzliche Problem privater Schußwaffen
besteht nicht in den vielen Detailfragen, die sich bei einem generellen
Waffenverbot für Private ergeben (Jäger, Schützen,
illegale Waffen usw.).
In einer Zivilgesellschaft ist privater Waffenbesitz nur unter strengen
Auflagen (doppelter Zentralverschluß, Protokollierung) hinnehmbar.
Es ist unter psychologischen Gesichtspunkten unerträglich, wenn ein
Teil der Bevölkerung de facto jederzeit über Schußwaffen
verfügen kann.
Bittel mal googeln 'Nachbar' und 'Schußwaffe'. Sie werden
Erstaunliches finden. Unter anderem die Website der
'Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e. V.' mit der
hübschen Kampagne „Hallo Nachbar, ich bin Waffenbesitzer!“
@Gisbert Heimes
Das grundsätzlich Problem privater Schusswafen ist, das Leute wie
sie Jäger, Sammler und Sportschützen mit illegalen
Waffenbesitzern in einen Topf werfen wollen, und sich dann darüber
aufregen, wenn sich Jäger, Sammler und Sportschützen degen
wehren mit Kriminellen auf eine Stufe gestellt zu werden.
Für wen ist es unter psychologischen Gesichtspunkten
unerträglich. Für die, die Angst vor Waffen haben? Dann sollte
sich diejenigen Fragen ob nicht sie selbst das Problem sind und nicht
einfach ihre Angst auf andere projizieren sollten. Es steht im
Übrigen jedem frei, ob er sich eine legale Waffe zulegen
möchte oder nicht und zur Erlangung der Selben, die Hürden die
der Gestzgeber vorgegeben hat zu überwinden.
Hier noch ein gelungener Kommentar aus der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/politik/waffenrecht-enge-grenzen-12081892.html
@ gisbert heimes „...googeln 'Nachbar' und 'Schußwaffe'. Sie werden Erstaunliches finden.“
Was ist denn da so „erstaunlich“? Presseberichte über
Nachbarstreitigkeiten bei denen statt mit Schlägen oder einer Axt
mit einer Schreckschußwaffe gedroht wurde. Darf jeder über 18
erwerben. Und nun? Dann weitere „Fälle“ aus den USA,
die hier publikumswirksam aufgebauscht werden. Der furchtbarste Fall war
der Schuß aus einer ungeladenen Waffe. Alle Fälle ereignen
sich selbstverständlich täglich hundertfach in D.
Seien Sie froh, daß Sie nicht in Österreich leben
müssen, dort hat jeder über 18 das Recht eine Langwaffe
besitzen zu dürfen und die Behörde muß ihm einen
Waffenpaß ausstellen. Es muß nicht, wie hier in D, ein
Bedürfnis nachgewiesen werden. Ich kenne dort eine Gemeinde in der
Nähe zu Slowenien, in der jeder Haushalt bewaffnet ist,
Einbruchsdelikte, Diebstahl = 0.
Das grundsätzliche Problem mit privaten Schußwaffen haben
die, die sich schon beim Anblick einer Waffe in die Hose machen.
Da sich die breite Bevölkerung in Sachen Waffenrecht nur über
Medien informieren, deren Qualität in dieser Hinsicht leider mehr
miserabel ist als alles andere ist, empfehle ich Ihnen den Bericht von
Frau Katja Triebel "Können Waffenverbote und Waffenkontrollen
Gewalt verhindern?“ oder auch das Waffengesetz direkt.
Um Amokläufe zu beschränken sollte man eher das Ganze an der
Wurzel angehen.
Wie kann es sein, dass ein Mensch “wahllos“ töten
will? Was muss man jemanden antun, dass er zu so etwas bereit ist?
Wo sich alle einig sind ist, dass Amokläufer nicht geboren werden
sondern gemacht werden. Nur wer macht sie?
Ich persönlich habe meine Meinung dazu, aber das wäre für
den Staat Arbeit und solange Beruhigungspillen (Verbote) so gut wirken
wird sich auch daran nichts ändern. Und wenn die Waffe dann Illegal
(mittlerweile sehr leicht zu bekommen) wie in Hilden, Karlsruhe, Dachau,
Berlin Neukölln (die Bäckerei) usw. war interessiert es
überhaupt niemanden.
@Till Diesing
Das fälschen von Papieren in dem Fall die WBK, macht also den anschließenden kauf legal? Eine gewagte Auslegung des Gesetzes. Legen sie sich in Ihrem Dasein, die gesetze auch so zurechtß Dann wundern mich Ihre Kommentare nicht mehr.
Ein Waffenrecht, welches diese Taten erst ermöglich HAT.
Das Waffengesetz hat sich nach jedem Amoklauf sehr schnell verändert.
Ein 19 jähriger wie Robert S. zu seiner Zeit in Erfurt hat heute
keine Möglichkeit eine GK Waffen (außer Flinten für
Wurfscheibendisziplinen) legal zu erwerben. Zeitgleich wurden auch die
Aufbewahrungspflichten erhöht und den Verlust der
Zuverlässigkeit ausgeweitet.
Ein Tim K. (17) nimmt die Waffe seines Vaters, der sie nicht
ordnungsgemäß Aufbewahrt hat. Die Folge hierfür war eine
teilweise Aussetzung von Art. 13 GG um behördliche Kontrollen der
Aufbewahrung ohne Verdacht zu ermöglichen. Falls der Zugang
verweigert wird entfällt die Zuverlässigkeit. Und wie im
letzten Kommentar weine ich keinem hinterher der es nicht gebacken
bekommt dieser Pflicht nachzukommen.
Das mit den illegalen ist plausibel, da Amokläufe geplante Taten
sind, gibt es einen Moment der Planung und somit auch der Frage wie
kommt man an eine. Und stellen Sie sich vor es gibt keine legalen mehr,
wo kommt sie dann her? Vorgemacht haben es viele.
@Till Diesing
Noch einmal, auch wenn es Ihnen anscheind schwer fällt den Sachverhalt zu verstehen, die Waffen waren eben nicht legal beschafft.
Nachtrag
Verzeihen Sie Herr Diesing, habe ihren Namen falsch geschrieben ;)
Herr Diesling
Wie in meinem Beitrag angegeben empfehle ich Ihnen diese zwei Texte zu lesen.
Der erste ist leider etwas anderes als diese "Es wurde im
Waffenrecht nichts getan"-Reportagen und um das andere wird hier diskutiert.
Das Waffenrecht in seiner heutigen Form halte ich in Bezug auf
Altersbeschränkungen und Kontrollen der Aufbewahrung akzeptabel und
ich weine auch keinen einzigen hinterher der dagegen verstößt
und somit seine Erlaubnis verliert. Und sagen Sie mir doch bitte was sie
dann noch gegen die Illegalen machen wollen? Dies ist ja auch eine
Bezugsquelle und in Deutschland sind mittlerweile solche einfacher,
schneller und sogar billiger als der legale Weg.
Und da die Bekämpfung der Ursache so Weltfremd ist, darf ich Ihnen
und allen anderen Menschen auf der Welt heute hier und jetzt das
Heilmittel gegen Hautkrebs vorstellen: Make-up.
@ Till Diesing „Nicht um die mit Waffengewalt ausgetragene organisierte Kriminalität.“
Darüber hat Herr von Olnhausen auch nichts geschrieben und Sie fallen wieder einmal dadurch auf, daß Sie geschriebenes umdeuten um ein anderes Faß zu öffnen. Die Amokläufe an den von Ihnen angeführten Schulen haben einen schulischen Hintergrund und Leute wie Sie z.B. beeilen sich diese Hintergründe, die nichts mit irgendwelchen Spielen auf Computern zu tun haben, zu ignorieren und die „Schuld“ bei denen zu finden, die mit Waffen umgehen und diese ggf. zu Hause in vorgeschrieben Behältnissen lagern. Für die anderen Waffen, illegale, das war der letzte Satz im Beitrag des Herrn von Olnhausen, interessiert sich niemand, auch ein Till Diesing nicht, denn er weiß, wie alle anderen nach Verboten schreienden auch, daß diese Waffen unerreichbar sind. Wie einfach ist es doch andere Menschen als Spinner zu bezeichnen nur weil sie einem Sport nachgehen, mit dem sie selbst nichts anfangen können.
Güklicherweise...
...haben SIE nichts zu melden, Herr Diesing, denn die Präpotenz mit der Sie glauben, darüber befinden zu können, wer worauf zu verzichten hat, geht mit einer immensen Denkfaulheit einher und leider sind die denkfaulsten Menschen oft jene, die ihre Ansichten am vehementesten vertreten. Wählen Sie die Grünen?
@Till Diesing
Oha, jetzt begeben Sie sich aber auf sehr dünnes Eis, vor allem was
die Herkunft der Tatmittel in Erfurt betrifft. Da wurde mit hoher
krimineller Energie sich der Zugagng zu den Waffen durch gefälschte
Voreinträge in der WBK verschafft und selbst auf Nachfrage des
Verkäufers beim zuständigen Amt, eine falsche Auskunft vom Amt
erteilt.
Man sollte sich vorher über Sachverhalte informieren, bevor man
Lügen unter das Volk verbreitet. Das könnte sonst einen
ungewollten Bumerang geben.
Blamieret und für eine Diskussion disqualifiziert haben Sie sich
damit hier allemal.
@ Marcel von Olnhausen „Was muss man jemanden antun, dass er zu so etwas bereit ist?“
Huups, das ist die Frage nach der Ursache. Diese Frage allein ist schon
frevelhaft, denn in diesem Land werden immer die Wirkungen
„bekämpft“. Manchmal völlig erfolglos über
Jahrzehnte hinweg. Wer Ursachen anspricht, ist verdächtig, denn es
kann nicht sein, daß ein Schüler in der Schule von Lehrern
und/oder Mitschülern gemobbt wird. Der sich möglicherweise
daraus ergebende Amoklauf steht dann selbstverständlich mit den auf
dem PC gefundenen Killerspielen in kausalem Zusammenhang. Wenn nicht,
wäre die schöne heile Welt doch arg beschädigt und man
müßte sich tatsächlich mit den unangenehmen Ursachen
beschäftigen. Deshalb lieber das Waffengesetz
„verschärfen“, das bringt was.
Ihr letzter Satz bringt es auf den Punkt.
Breivik hat aus Kunstdünger eine Bombe gebaut. Sollen Landwirte nun
Kunstdünger zur Ausbringung aus verschlossenen Depots abholen. Was
ist wenn morgen ein Polizist durchdreht
und sein Waffe mißbraucht. Waffenverbot für die Polizei? Was
machen wir gegen Geisterfahrer mit Suizidabsichten - Autoverbot?
Messerstecher im U-Bahntunnel etc. ??? Wozu brauchen wir Sport bei dem
Skifahrer Gewehre auf dem Rücken tragen?
Liebe Leute denkt doch mal nach. Nach jedem schlimmen Ereignis muss in
Deutschland erstmal mit medialer Unterstützung ein Fass aufgemacht
werden. Blinder Aktionismus zählt dabei offenbar mehr als
akribische Ursachenforschung.
@Wolfgang Schulz
Tja auch wenn Sie es nicht verstehen können, das BVG hat in Begründung der Nichtannahme der Beschwerde eindeutig gezeigt was es von der Beschwerde gehalten hat, und das es das bereits vorhandene gesetz für ausreichend hält.Ihre Wertung des Waffengesetzes in der Bezeichnung "unsäglich" stellt das BVG auf die gleiche Stufe auf der sie Roman Grafe auch sieht.Und was ist daran schlecht wenn man sein Eigentum vor Wegnahme durch Verbrecher schützen will? Oder stehen sie auf der Seite, die damit ein Problem hat auf nicht Besitzer zu treffen die nicht gerne ihr Eigentum wegnehmen lassen wollen?In einem haben Sie aber Recht, Waffen sind keine Spielzeuge. Waffen sind nach Aussage eines ehmaligen hohen Bedienstesten des Inneministeruims: "Mittel, die dazu da Gesetze gegen das Voök durchzusetzen". Dieser Passus sollte sogar einmal ins Waffengesetz Einzug finden wurde aber gestrichen. Da bekommt die Aussage:" Nur der Staat dürfe Waffen besitzen" eine ganz eigene Bedeutung.
Die Vernunft stand in Karlsruhe nicht auf dem Prüfstand
sondern die Frage, ob dieses unsägliche Gesetz verfassungskonform
sei oder nicht. Das BVG hätte m.E. aber auch die Schutzrechte
gegeneinander abwägen und prüfen müssen, ob das fragliche
Gesetz in seiner jetzigen Fassung körperlicher Unversehrtheit
ausreichend Schutz bietet. Das hat das BVG m.E. aber versäumt. Das
kann jetzt der Gesetzgeber nachholen. Vielleicht diesmal mit weniger
Rücksichtnahme auf die Interessen der Waffenlobby in unserem Land.
Und zu Ihrem Ausflug nach Absurdistan, den Waffenfreunde immer wieder
und gern unternehmen, nochmal: Autos wurden zur Fortbewegung erfunden,
Dünger zum Düngen, Waffen zum Töten. Und wenn man Risiken
minimieren kann, dann sollte man das auch tun.
Waffen sind kein Spielzeug. Das sehen übrigens die Waffenfreunde
hier im Forum auch so: Jene, "die etwas zu verlieren haben",
möchten diese Waffen gerne zum Schutz ihres Eigentums gegen
"bestimmte Einwanderer" und sonstiges Volk einsetzen. Ist das
jetzt eine Jagd- oder eine Sportanwendung?
@Bardo
Da haben sie vollkommen Recht.
Dabei müssen wir aber noch nicht mal so weit gehen, wie sie es
beschrieben haben (siehe z.B. Pferdefleisch).
Insgesamt scheint das ein gesamtgesellschaftliches Phänomen zu
sein: Es passiert etwas schlimmes oder einer betrügt und wird dabei
erwischt usw., und schon bricht die Panik aus und es werden noch mehr
Forderungen nach noch mehr Kontrolle/Überwachung/Verbote usw. laut
(oftmals auch durch die Medien gepuscht), um ein tatsächliches oder
vermeintliches Risiko zu minimieren. Am Ende steht dann eine durch
Kontrolle/ÜBerwachung/Verbote seitens des Staates hergestellte
Konformität der Menschen.
Nur leider gibt es kein risikofreies Leben.
Die Frage, ob und wie weit welche Waffen von wem besessen oder benutzt
werden, stand doch gar nicht an. Das Urteil stellte nur fest , dass der
Gesetzgeber keine eklatanten Fehler begangne hat. Der Ball liegt damit
da, wo er - meiner Meinung nach - auch hingehört: Beim Gesetzgeber.
Und der tut sich mit einer Verschärfung der Waffengesetze schwer.
Es gibt eben weit mehr Schützen und Jäger als organisierte
Gegner. Und aus etwas komplizierteren aber einleuchtenden Gründen
doktern Politiker nur ungern am Vereins- und Versammlungsrecht herum -
insbesondere bei den Schützenvereinen.
Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts missverstanden?
Nur eine Anmerkung am Rande für alle, die das
Bundesverfassungsgericht für dieses Urteil kritisieren oder
anprangern wollen (an der längst in einen Beleidigungswettbewerb
ausgearteten Diskussion werde ich mich sicher nicht beteiligen):
Die Aufgabe der Richter lag darin, festzustellen, ob das derzeitige
Waffenrecht mit dem Grundgesetz vereinbar ist – nicht mehr, nicht
weniger. Darüber hinaus bezogen die Kläger sich auf Art. 2,
Abs. 2, der sehr vage gehalten ist und viel Interpretationsspielraum
offen lässt. ("Jeder hat das Recht auf Leben und
körperliche Unversehrtheit") Das Urteil des Gerichts ist
– ja, natürlich "nur" in meinen Augen – gut
begründet und besagt nur, dass die Schutzpflicht nicht grob
vernachlässigt wird.
Damit ist jedoch nicht gemeint, dass das Waffenrecht nicht
verschärft werden sollte, darf oder könnte. Nur die
Beurteilung dessen ist eben nicht Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts.
Kommentare wie "Karlsruhe spinnt" sind daher meiner Ansicht
nach unangebracht.
Ok, 'Karlsruhe spinnt' ist formal nicht richtig
Das Problem ist die Signalwirkung, die von dem Urteil nunmal ausgeht. Das gilt übrigens auch in anderen Fällen. Zwischen Verfassungsrecht, Verfassungsgerichtsbarkeit und Verfassungswirklichkeit klaffen manchmal Welten. Siehe auch die Forenmeinung ('Volkes Stimme') zum ESM.
Schußwaffen gehören nicht in Privathand, und soweit es sich
um Jäger und Sportschützen handelt, gehören deren Waffen
bzw. 'Sportgeräte' unter doppelten Zentralverschluß mit
Protokoll. Alles andere ist dummes Geschwätz.
2 x falsch
Bei dieser Bevölkerung, die so obrigkeitshörig ist, dass sie sich auf Befehl von oben sogar selbst verbieten würde, kann man sicherlich nicht erwarten, dass sie jemals eine Regierung gewaltsam absetzen würde oder wird (wenn Sie schon auf das Naziregime anspielen). Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass vom so vielgepriesenen Gewaltmonopol für den Staat bzw. Waffen nur im Staatsbesitz in den letzten 100 Jahren in Deutschland mehr Elend hervorgegangen ist als von allen Waffen in privater Hand. Oder kennen Sie einen Schützenverein der einen anderen Verein mit Waffengewalt bekämpft hat? Zum zweiten: Wenn es in Deutschland ein sinnvolles und liberales Waffenrecht geben würde, hätten wir vielleicht in paar Millionen Waffen mehr in Privtatbesitz, aber diese Waffen wären dann vermutlich zum größten Teil legalisiert und registriert und die Waffenbesitzer "amtsbekannt" und nicht so wie heute, wo von geschätzten 20 Mill. Schußwaffen lediglich 5, 5 Mill. registriert sind.
@ Volker Zell, ja klar hätten die Deutschen
ihr verhaßtes Drittes Reich verhindert, wenn sie privat über
genügend Schußwaffen verfügt hätten. Ist doch wahr.
Und wenn es 20 Millionen illegale Schußwaffen gibt, bleibt ja wohl
nichts anderes übrig, als legal gleichzuziehen. Mindestens.
Ja und nein.
Karlsruhe spinnt nicht, weil das BVG nur zu entscheiden hatte, ob das geltende Waffenrecht gegen die Verfassung verstößt. Trotz wäre es sehr vernünftig, all den Spielkälbern ihre gefährlichen Spielzeuge wegzunehmen. Auch Privatjägerei sollte abgeschafft werden. All das Gerede von "Jäger sind Heger" ist heuchlerisch, das kapiert jeder, der verstanden hat, was "WaidmannsLUST" bedeutet. Nun gehen Sie mal schön an die Decke, meine Herren Waidmänner!
Die 5 Mill. Waffen von Jägern und Sportschützen
gehören also doppelt verschlossen usw... Was machen Sie dann mit den restlichen 20 Millionen Waffen in Privathand, die gar nicht gemeldet sind? Die interessieren wohl überhaupt nicht? Wie realitätsfremd ist eigentlich die "Anti-Waffen-Lobby"?? Sollen diese ganzen Kleinkriminellen ihre illegalen Schußwaffen auch bei der Polizei oder in einem Schützenhaus zur Aufbewahrung deponieren, weil sie zu Hause keinen Waffenschrank haben? Oder wie stellen sich die Leute, die immer so großartige Vorschläge zur zentralen Aufbewahrung machen, dies überhaupt vor? Übrigens, wenn in den letzten 100 Jahren in Deutschland Schußwaffen nur in Privathand und nicht in staatlichem Besitz von Polizei und Militär gewesen wäre, wären uns Millionen an getöteten Menschen und unermäßliches Leid erspart geblieben.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum irgendein deutscher Bürger eine Waffe zuhause haben sollte. Wir leben ja in einem relativ dicht besiedelten Gebiet und wilde Tiere gibt es auch nur begrenzt. Waffen gehören meiner Meinung nach ausschliesslich in die Hände von Professionellen, d.h. Polizisten, Jäger etc. Schützenverein müsste es in meinen Augen auch nicht geben, und wenn wirklich, dann sollten die Waffen dort, unter Verschluss, aufbewahrt und ausschliesslich dort und auf Wettkämfpen benutzt werden. Zuhause darf man ja doch nicht üben, also wozu die Waffe zuhause? Gelegenheit schafft Diebe. In der heutigen, egoistischen Gesellschaft, die vor gar nichts mehr Respekt haben, sich und ihre Arbeit nicht geschätzt fühlen und für Geld über Laichen gehen, muss man strengere Regeln aufstellen, zum Schutz der Allgemeinheit.
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 15:20 UhrGründe?
Wieviele Gründe gibt es, blaue Hosen zu besitzen? Fahrräder
oder Skistöcke?
Es gibt genau so viele Gründe, blaue Hosen zu besitzen, wie es
Menschen gibt, die blaue Hosen besitzen wollen! Ebenso ist es mit dem
Besitz von Schusswaffen. Der Grundgedanke eines freiheitlichen Systems
besteht darin, dass der Mensch erstmal ALLES darf was er sich
wünscht. Stellt man dann fest, dass Menschen sich Dinge
wünschen, die anderen schaden, beginnt der Prozess der gesetzlichen
Einschränkung der Freiheit, ALLES zu dürfen. Ihre Denkweise
liest sich so, als wäre grundsätzlich ALLES VERBOTEN und wer
eine Ausnahme von diesem Allesverbot wünsche, müsse das
gefälligst gut begründen. In solch einer Welt möchte ich
nicht einmal gedanklich leben.
Mit Ihrer Einschätzung meiner Person liegen Sie
erwartungsgemäß daneben. Weder bin ich Jäger noch
Schusswaffenbesitzer, ich beschränke mich aber in meinem Denken
nicht darauf, nur meine eigenen Interessen zu verargumentieren. Es geht
um die Freiheit des Individuums.
@Frau Müller
"... und für Geld über Laichen gehen..." *rofl*
Der war gut. War das ein absichtlicher Verschreiber?
Nomen est Omen, Herr Jäger!
Aber es gibt GAR KEINEN Grund, warum ein Bürger eine Schusswaffe besitzten sollte!
Ihr letzter Satz, Herr Franklin,
disqualifiziert Sie völlig als ernstzunehmenden Diskussionspartner. Wenn Ihnen der Dschungel lieber ist als ein demokratisch verfasster Staat, dann begeben Sie sich bitte dorthin - mit wieviel Waffen Sie wollen!
Keine Ahnung aber viel Meinung.
Liebe Frau Müller, Sportwaffen sind hochpräzise Geräte, die man nicht nur aus dem Schrank nimmt, ein bissl rumballert und dann wieder nachhause fährt. Eine Sportwaffe muss gewartet und gepflegt werden. Es gibt keinen Grund, warum ein gesetzestreuer Bürger seine Waffe nicht zuhause aufbewahren und warten sollte, außer dem generellen Einschränkungswahn paranoider Freiheitsfeinde. Besitzer legaler Waffen müssen Waffensachkunde nachweisen, regelmäiges Training im Umgang mit der Waffe nachweisen und natürlich ein einwandfreies Führungszeugnis vorweisen. Neben Schusswaffen gibt es viele gefährliche Sportgeräte, sei es im Pferdesport, im Motorsport, und, und, und... Menschen, die lernen, mit solch "gefährlichen" Sportgeräten umzugehen, lernen, umsichtig, besonnen und verantwortlich damit umzugehen. Solche Menschen stellen für ihre Mitmenschen im Regelfall weitaus weniger eine Gefahr dar, als fanatisierte Verbotsfetischisten.
@ Frau Müller - "meiner Meinung nach"
Wenn jetzt jeder Bürger ankommt und sagt, was "seiner Meinung
nach" alles nicht in den Privatbesitz bzw. nur in die
"Hände von Professionellen" gehört, dann gute Nacht.
Das tollste an Ihrem Kommentar ist: nachdem Sie relativ deutlich machen,
dass Ihre Ansichten aus einem Egoismus par excellence entspringen, weil
Sie allen anderen Bürgern Ihre persönliche Meinung als Gesetz
aufbürden wollen, philosophieren Sie über eine "heutige,
egoistische Gesellschaft, die vor gar nichts mehr Respekt hat."
Vielleicht sollte unsere Gesellschaft mal anfangen, Respekt vor all den
rechtschaffenden Bürgern zu haben, die ihr Recht und ihre Freiheit
Schusswaffen zu besitzen friedlich nutzen. Anstatt sich immer auf die
handvoll Leute zu stürzen, die dieses Recht und diese Freiheit mit
Füßen treten.
Ich habe übrigens mehr Angst vor einer Schusswaffe in Staatshand
als einer Schusswaffe in Privtahand.
Herr Kratochwill, Notwendigkeit fuer aktiven und passiven Schutz wie in RSA kommt auch in Europa
- fuer Alle, die Etwas zu verlieren haben, ob nun weiss oder nicht, dassind 90 %. In Italien bauen wir gehobene Wohnanlagen seit Jahren im comprensorio, geschuetzt durch Zaeune, automatische Schliessanlagen und z.T. private Wachdienste. Im reichen Nordosten organisieren sich die Einwohner in privaten ronde, die nachts fuer Sicherheit sorgen. Vom Staat sind wir verlassen; in 2011 ist die italienische Linke Sturm gegen die Ausweisung eines rumaenischen Verbrechers gelaufen: der war auf Grundlage eines internationalen Haftbefehles festgenommen worden, weil er als 17-jaehriger in Romania fuer den Diebstahl einer Kuh zu 10 Jahren Haft verurteilt worden war (!) - und geflohen war. In Italien fordert (und bekommt) die Linke gemeinsam mit dem Vatikan alle 2 oder 3 Jahre Amnestien, weil unssere Kerker ueberfuellt seien, das sei menschenunwuerdig; wir werden dadurch zum straffreien Raum und die Kulturgenossen in Romania & Co entsorgen ihre Kriminellen durch Verfolgungsdruck zu uns.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 21:35 Uhr@Thorsten Krause
Es gibt also doch jemand der versteht was ich meine.
Danke.
@Wolfgang Schulz
Es liegt wohl doch an Ihnen.
Als Jäger und ehemaliger Sportschütze hat mir einmal ein
BKA-Beamter die Augen geöffnet: Nehmen wir das Beispiel der Patrone
9mmx19. Diese Munition wurde von Georg Luger vor über 100 Jahren
nur zu einem Zweck erfunden: Um Menschen zu töten. Aus meiner Zeit
als Sportschütze kann ich sagen, dass ein solches Kaliber keinen
ernsthaften sportlichen Nutzen hat. Den "IPSC Schützen",
wie sie sich nennen, kommt es nicht auf die saubere Technik sondern nur
auf den Kick an.
Warum müssen wir immer in Extremen denken. Ein Verbot lediglich der
großkalibrigen Handfeuerwaffen für Sportschützen
würde doch vorerst reichen. Selbstverständlich in auch das
Kleinkaliber .22 tödlich. Doch haben die meisten dieser Waffen
nicht nur kleinere Magazine, die innenbalistische Wirkung ist bei Weitem
nicht so verheerend. Ich meine viele, wenn nicht sogar die meisten Opfer
würden so keine tödlichen Verletzungen davontragen.
@ Henning Kratochwill
Wenn sich hier irgendjemand durch seine eigene Unkenntnis blamiert, dann sind das Sie, bzw. Herr Luecke. Wer sagt Ihnen eigentlich, dass ich ehemaliger Waffenbesitzer und Waffengegner bin? Beides ist nicht zutreffend. Ich nehme nur für mich in Anspruch, rational über die Sache nachzudenken. Meine Meinung ist jedenfalls die, dass großkalibrige Feuerwaffen nur einem sehr eingeschränkten Publikum zur Verfügung stehen sollten. Nennen Sie mir nur ein stichhaltiges Argument, weshalb es Sportschützen gestattet sein sollte, derartige Waffen zu besitzen. Stattdessen führen wir hier Scheindiskussionen über Deformationsgeschosse. Das ist einfach lächerlich und zeigt, dass Sie ob Ihrer ideologischen Verblendung von der eigenlichen Diskussion ablenken wollen.
@T Steiner: Bitte nicht "dumm" stellen! Die Unterscheidung "Jäger"/"Sportschütze" ist willkürlich
Auch Jäger sind "Sportschützen", sie haben den Trainings-Parcours der Sportschützen zu durchlaufen, um das "Grüne Abitur" zu erwerben. Großkalibriges Schießen erfolgt nicht wegen des von Ihnen unterstellten "Kicks". Vielmehr gibt es da ganz andere ballistische/ reichweitenbedingte sportliche Herausforderungen. Aber die allermeisten Sportschützen schießen sowieso nur kleinkalibrig. Warum Sie ausgerechnet die kleine Gruppe der großkalibrig Schießenden als Risikogruppe einstufen wollen, bleibt Ihr Geheimnis (der Vater des Winnenden-Amokläufers war übrigens "Jäger").Weiterhin: Ihr "harmloser" Hinweis, dass sich "Polizeigeschosse ... lediglich(!) ... nach dem Auftreffen vergrößern", ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Diese Deformationsgeschoss verursachen armdicke Ausschüsse oder verändern meist sogar ihre Richtung im getroffenen Körper! Übelst! Sich da als BKA über "Parabellum"-Hartkerngeschosse moralisch zu ereifern. wäre nicht nur dumm, sondern ist vor allem unglaubwürdig.
Doch, Herr Thielen,
der "Spaß" der "Sportschützen" ist einer, der keinen Respekt verdient, und sehr wohl verdorben werden darf. Diese Leute sollen gefälligst mit Pfeil und Bogen, mit Luftgewehren oder Dartpfeilen spielen - das alles íst ungeeignet, für Amokläufe verwendet zu werden.
@Tobias Steiner
Wieder ein Waffengegner der sich als ehemaliger Waffenbesitzer versucht. Wenn Sie mit dem Kenntnisstand den sie hier in Ballistik vorweisen in die Waffensachkundeprüfung in einem Jägerkurs gegangen wären, hätten Sie die Prüfung nie geschafft. Schlechter Versuch Waffenbesitzer als angeblicher ehemaliger zu diskreditieren. Sie haben sich damit nur maßlos blamiert sonst nichts.
@ Harald Thelen
Die einzigsten von denen nicht übrigbleibt sind
Waffenverängstigte wie Sie, wenn ihnen ihre Angst genommen wird.
Denn nur durch ihre Angst definieren sich 99% aller Waffengegner.
Deshalb wird auch jedwede fachliche Anleitung sich mit dem Thema Waffen
vernünftig auseinader zu setzen und aus Fakten zu lernen,
kategorisch abgelehnt. Das könnte ja das eigen Weltbild in wanken
bringen und einen zwingen sich mit Tatsachen auseinander zu setzen.
Wie üblich mit Waffengegner kann man nicht diskutieren, denn Angst
war schon immer der schlechtetste Ratgeber.
@K. Peter Luecke: Unsinn
Sie entnehmen meinem Beitrag, dass ich mit kleinkalibrigen Waffen auf
Tiere schießen will? Das ist absurd. Wer lesen kann, ist klar im
Vorteil.
Genauso "dumm" ist es, zu behaupten, unsere Polizei verwende
"Dum-Dum-Geschosse". Die von der Polizei verwendeten Geschosse
haben absolut keine Gemeinsamkeiten mit den Teilmantelgeschossen, die
wir bei der Jagd verwenden. Die Polizeigeschosse vergrößern
nach dem Auftreffen lediglich ihren Durchmesser, um mehr Energie in den
Körper abzugeben. Dabei bleibt das Geschoss aber vollkommen
erhalten. Setzen, 6.
@T Steiner: "Als Jäger" - nehmen wir das mal so an - sollten Sie eigentlich wissen, dass ...
... Sie etwa bei der Nachsuche auf der Sauenjagd ein großes Kaliber benötigen. Sonst besteht Lebensgefahr, wenn sie etwa auf einen angeschossenen Keiler treffen - und mit kleinkalibrigen Waffen auf diese Tiere zu schießen, wäre darüber hinaus auch bloße wirkungslose Tierquälerei. Und Ihre angeblich vom BKA kolportierte Story mit dem Herrn Luger kommt mir schon deshalb komisch vor, weil Luger zwar die 9mm Parabellum (d.h. "für den Krieg") erfunden hat, aber das ist ein nicht deformatives Hartgeschoss. Dass sich die Polizei über ein solches Geschoss ereifert, ist schon deshalb unglaubwürdig, weil die Polizei bekanntermaßen mit großkalibrigen Dum-Dum-Geschossen ausgerüstet ist, die sich - anders als Luger Parabellum - im getroffenen Körper zerlegen und riesige Wunden reißen - weil der Polizei die "Parabellum" nicht genügend Mannstoppwirkung verspricht ... Aber das ist Ihnen "als Jäger" vermutlich unbekannt !?
Das, was Sie hier vorbringen,
wird wohl jeder Waffengegner uneingeschränkt unterstützen wollen. Die Waffengegner wollen nämlich den Sportschützen nicht ihren Spaß verderben, sondern wollen eine Zivilgesellschaft ohne großkalibrige "Kurz-" und "Langwaffen" (habe ich mich fachkundig genug ausgedrückt?), und keine Leute, von denen, nimmt man ihnen ihre Kanone ab, nichts mehr übrig bleibt.
@krachtowil
Beleidigungen? Ich habe niemanden beleidigt. Sie fühlen sich
lediglich auf den Schlips getreten. Und zu Ihrem Weißengenozid in
RSA: Pistorius ist Weisser und seine Freundin weiss und jetzt tot.
@kemper
Mein Argument ist ganz einfach, und Sie wollen es vielleicht nur nicht
verstehen, weil Sie Angst haben, man nimmt Ihnen Ihr Spielzeug weg:
Gelegenheit macht Diebe (pflegte meine Mutter immer zu sagen). Muss ich
Ihnen das jetzt auf Waffenbesitz bezogen auch noch erklären?
@schneider
Um's kurz zu machen: ja, vor Leuten wie Ihnen graust es mir. Haben Sie
die ganzen schicken Waffen, die Sie da aufgezählt haben, auch
gleich mitgebracht?
@walpurga müller-schmidt
Ich könnte Ihnen meinerseits ans Herz legen, Ihre Umwelt mit den
immerhin 466 Kommentaren, auf die Sie es hier bringen, zu verschonen,
Sie scheinen von Ihren Mitmenschen wenig bis garnichts zu halten, und da
Sie schon psychologisieren, könnte man bei Ihnen leicht auf den
Gedanken kommen, Sie seien Misanthrop.
@Klaus Schneider
Ich muss Sie mit den Schlafraub leider enttäuschen. Es graust mich
zwar vor Leuten wie Ihnen, aber sie rauben mir nicht den Schlaf. Wir
haben glücklicherweise noch keine US-amerikanischen Zustände,
auch wenn Sie wohl gerne solche hätten, jedenfalls habe ich Ihren
Bericht über die glückseligmachende Ballerei in Vegas oder wo
das jetzt auch immer war wieder völlig, und selbstverständlich
natürlich böswillig, falsch interpretiert?
Noch zum "hysterischen Gekreische": hysterisch reagieren hier
lediglich Sie und Ihre Waffenfreunde.
@Kratochwill
Entschuldigen Sie bitte, Herr Kratochwill, dass ich Ihren Namen falsch geschrieben habe. Ich werde Ihren Rat zu beherzigen versuchen, noch besser zu lesen. Und wo wir schon beim Lesen sind: führen Sie sich Ihre Kommentare und die Ihrer Waffenbrüder und Waffenschwestern hier zu Gemüte. Sie müssten zu dem Schluss kommen, dass Sie die Opfer von Winnenenden verhöhnen. Ich sehe das jedenfalls so. Vielleicht fragen Sie die Opfer, dann wissen Sie es genau. Gerne würde ich auch Ihren "Hinweis" zu RSA verstehen. Ich weiss nicht, was der mutmaßliche Mord eines weissen, ausgewiesenen Waffennarrs an einer Weissen mit dem von Ihnen beobachteten, angeblichen Genozid an den Weissen in RSA zu tun haben soll. Klären Sie uns doch bitte auf. Wenn schon nicht mich, ich bin Ihrer Meinung nach ja geistig nicht in der Lage, Ihnen zu folgen, vielleicht aber doch die sonstige Leserschaft hier. Und wo wir schon bei Ratschlägen sind, vielleicht sollten Sie mal Schreibunterricht nehmen, soll ja helfen.
@Wolfgang Schulz
So, die Unterstellung einer fehlenden Emphatie gegenüber von Opfern
und deren Angehörigen ist also keine Beleidigung. Das Sie meine
Hinweis aus Pistorius und den Zuständen in Südafrika nicht
verstehen war mir klar. Hab aber auch keine Lust Sie darüber
aufzuklären, Sie würden es eh nicht verstehen.
Was die Ansgt betrifft, sind doch wohl eher Sie es der Angst hat, und
sich vielleicht mal professionelle Hilfe für Ihre Hoplophobie
suchen sollte.
Ach ja noch was es heist KRATOCHWILL. Lesen lernen hilft.
@Schulz
Nein, leider nicht. Aber ich hätte die Waffen wirklich sehr gerne
hier - und sei es auch nur deshalb, damit ich Sie um den Schlaf bringen kann!
Wenn Sie mich kennen würden, dass wüssten Sie, dass ich ein
total normaler lockerer Typ bin, der Vernunft walten lässt. Jedoch
akzeptiere ich nicht Ihr hysterisches Gekreische!
Ein gutes Urteil für rechtschaffende Bürger und Waffenbesitzer...
Nachdem Remmel, der Grüne aus NRW, unterstützt oder besser
gesagt inspiriert von Nabu und BUND, abstruse Vorstellungen von einer
Jagdrechtsnovelle geäußert hatte (aber niemand beabsichtigt,
die Jagd abzuschaffen....), kam und kommt jetzt noch der Obergrüne
Ö. und verlangt ein totales Waffenverbot in Privathaushalten, was
zu 99 % die Jäger träfe, die Illegalen zu 0 %!
Zentrale Lagerung und Registrierung wie in der DDR mit der
entsprechenden restriktiven Bürokratie. Bis man da an seine Waffe
kommt, ist die Saison vorbei.
Selbst hat man natürlich wie Özdemir Personenschutz oder wie
Claudia Fatima eine Distanzwaffe im Designertäschchen, (was sie nur
bestreiten kann, weil der kontrollierende Polizist das nicht
öffentlich wiederholen darf).
Ich möchte nicht als Zyniker gelten, aber war das Attentat
möglicherweise ein kleines 9/11, also ein Inside Job?
wird mir bei den Leserkommentaren hier. Da kommen sie aus der Deckung,
die ohne Waffen nicht können und verhöhnen noch jene, deren
Kinder in Winnenden durch ja so ungefährliche Sportwaffen
dahingerafft wurden. Schmeissen Nebelkerzen wie Messer, bestimmte
Einwanderer, ganz allgemein die organisierte Kriminalität,
Küchenmesser etc. seien ja schliesslich viel gefährlicher als
ihre liebgewonnenen Spielzeuge. Und überhaupt, Aussenstehende
können da ja garnicht mitreden, die haben ja keine Ahnung von
Waffen. Brauchen sie auch nicht. Man braucht wirklich kein
Spezialwissen, um von so einem Waffennarr umgeschossen zu werden, wenn
der mal wieder nen schlechten Tag erwischt hat. Pistorius hat
wahrscheinlich gestern auch nur einen schlechten Tag erwischt.
Es ist sehr betrüblich, dass das BVG hier so läppisch
argumentiert und die Chance vertan hat, dieses Feigenblattgesetz wieder
ins parlamentarischen Verfahren zu schicken, damit ein echtes
Präventionsgesetz daraus gemacht wird.
@Wolfgang Schulz
Geht es bei Waffengegnern eigentlich auch mal ohne Beleidigungen??
Wenn Sie sich die Statistiken mal ansehen würden, würde Ihnen
tatsächlich auffallen das Messer, Auto, Hammer, Axt usw.. wirklich
um einiges gefährlicher sind als legale Schusswaffen. Aber
Faktenresistenz ist ja sehr weit verbreitet unter Waffengegnern.
Was Südafrika betrifft, sollten sie den Ball lieber mal ganz flach
halten und sich besser darüber informieren, was da gerade abgeht.
Da findet zur Zeit ein Genozid an der weißen Bevölkerung
statt, die hier in den Medien fast komplett totgeschwiegen wird.
Speiübel
wird mir nur bei Ihrem Kommentar. Die Nebelkerzen kommen von Leuten wie Ihnen, denn echte Argumente können auch Sie nicht vorbringen. Das BVerfG hat hier schon richtig entschieden, denn es gibt keinen vernünftigen Grund für eine weitere Verschärfung des Waffenrechts.
Nebelkerze
Herr Schulz,
Sie beschweren sich darüber, dass andere Kommentatoren Vergleiche
und Verweise anstellen, was von Ihnen als das Werfen mit Nebelkerzen
abgetan wird.
Frage: Ist ihr Hinweis auf Pistorius (wohlgemerkt: ein
Südafrikaner, ca. 8500km entfernt in südlicher Richtung) nicht
ebenso haltloses Nebelkerzenwerfen??? Oder wollen Sie mir weiß
machen, dass das, was auch immer da im Hause des Herrn Pistorius
geschah, auch nur in irgendeinem einzigen Punkt elementar etwas mit
hiesigen Verhältnissen zu tun hat?! Wohl nicht, gelle!
PS: Ich war vor 1,5 Jahren u.a. in Las Vegas, im Las Vegas Gunstore und
habe dort u.a. das M4 Sturmgewehr, das MG 249 Saw Maschinengewehr und
die M11 Pistole der US Army auf Taliban-Pappkameraden geschossen. Hat
Spaß gemacht! Und getroffen habe ich auch. Man sollte besser nicht
mit mir scherzen.
Bin ich deshalb nun ein schlechter Mensch? Wird Ihnen speiübel,
beim Gedanken daran, dass ich mal ne Knarre in der Hand hatte?!
Kommen Sie mal auf den Boden zurück!!!
Suchen sie einen Arzt auf, wenn ihnen "speiübel" ist...
... aber verschonen Sie ihre Umgebung mit solchen Kommentaren. Ich
möchte an dieser Stelle daraufhinweisen, dass ich keine Waffe
besitze, auch keinem Schiessclub angehöre oder sonst irgendwie mit
(Schuss-)Waffen Umgang habe.
Und jetzt? Ich kann offensichtlich ohne Waffen leben, was nun? Ihr
Kommentar ist genau die Art von emotionaler Aggression, die diese
Diskussion eben nicht braucht.
spielen bei Amokläufen überhaupt keine Rolle. Typische Mordwaffen bei Amokläufen sind großkalibrige Pistolen und Revolver, Pumpguns und hauptsächlich in den USA Schnellfeuergewehre. Das sind aber keine Sportwaffen. Wenn die Herrschaften gefordert hätten, den Waffenbesitz der Sportschützen auf wirkliche Sportwaffen zu beschränken, hätte ich Verständnis für ihr Anliegen. Das Problem besteht eher darin, das die Erlaubnis nicht auf Sportwaffen begrenzt ist, sondern das sich die Sportschützen nach eigenem Gusto mit großkalibrigen Handfeuerwaffen, die nichts mit ihrem Sport zu haben, eindecken dürfen.
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 13:27 Uhr@ Till Diesing „...und daher für ein komplettes Verbote von "Sport"waffen plädieren.“
Ich plädiere keineswegs für ein Verbot weder von Sport- noch Jagdwaffen, ganz im Gegenteil und Sie betätigen sich wieder einmal als Umdeuter geschriebener Beiträge.
@ Roland Müller „...das erfolgreiches Sportschießen etwas mit Geschick und Nervenstärke zu tun hat.“
Das haben Sie richtig erkannt und zwischen einer Kleinkaliber- und einer
Großkaliberpistole oder Revolver besteht eben der Unterschied.
Beim Großkaliber haben Sie, je nach Kaliber und Laborierung der
Munition, einen Rückstoß abzufangen. Dies ist Teil der
Geschicklichkeit des Schützen.
„....ein richtiges Mordinstrument ....“
Auch mit der von Ihnen präferierten Kleinkaliberpistole können
Sie einen Menschen umbringen. Klein bedeutet nicht gleich harmlos.
Herr Kemper,
fühlen Sie sich besser, wenn Sie statt mit einer Kleinkaliberpistole mit einem richtigen Dampfhammer auf Scheiben ballern? Ich habe immer gedacht, das erfolgreiches Sportschießen etwas mit Geschick und Nervenstärke zu tun hat. Braucht man wirklich ein richtiges Mordinstrument um diese Eigenschaften unter Beweis zu stellen, oder geht es da nur um persönliche Befindlichkeiten?
nach eigenem Gusto
Im Waffengesetz steht etwas anderes.
Oder was ist Ihrer Meinung nach eine "Sportwaffe"?
@Roland Müller
Als Sportschütze kann ich Ihnen versichern, die
Großkaliberwaffen, die ich besitze sind alle zum sportlichen
Schießen zugelassen und finden auch nur darin verwendung. Bevor
man solch einen Blödsinn von sich gibt, sollte man sicherst einmal
informieren iund nicht irgentwelches geschreibsel von Waffengegnern nachplappern.
Als Sportschütze darf ich im Übrigen nur Waffen erwerben, die
zum sportlichen Schießen zugelassen sind. Ein Blick ins vorhandene
Waffengesetz hätte geholfen sich hier nicht zu blamieren und
Sportschützen zu diffamieren. Aber leider kennt man es nicht anders
von Waffengegnern.
Sorry
Sorry, aber gerade "großkalibrige Handfeuerwaffen", wie Sie es nennen sind selbstverständlich sportlich nutzbar. Sogar schon viel länger als Luftdruckwaffen o.ä. Außerdem gibt es keinen vernünftigen Grund, hieran etwas zu ändern. Das bestätigt auch das Urteil des BVerfG, und das inst auch gut so.
Was hier z.T. vorgebracht wird, ist hanebüchen. Dass es viele lebensgefährliche Dinge des Alltags gibt, liegt auf der Hand, und so unsinnig es wäre, Küchenmesser zu verbieten, so irrsinnig ist es, die hier in Frage stehenden Schusswaffen weiterhin für so genannten Sport zuzulassen. Dafür ist aber das BVG nicht zuständig, und deshalb war sein Urteil juristisch richtig. Zu prüfen, ob ein schärferes Waffenrecht nicht besser wäre, das ist Aufgabe des Gesetzgebers. Meine Meinung: Echte Schusswaffen gehören ausschließlich in die Hände von Polizei, Militär und - unter denkbar schärfsten Auflagen - Jägern (Am besten, das Jagen bleibt Forstbeamten vorbehalten.). Wer Schießen als "Sport" betreiben will, soll das mit Luftdruckwaffen und Pfeil und Bogen tun. Die sind für Amakläufe ungeeignet.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 16:50 Uhr@ Sofie Weiss „....unter denkbar schärfsten Auflagen – Jägern.“
Ein Jäger hat nach einem sehr langen Lehrgang auch das
Prüfungsfach Waffenkunde und -handhabung. Diesen Teil der
Prüfung hat er vor einem Büchsenmacher abzulegen. Während
des Lehrgangs wird selbstverständlich der Umgang mit
verschiedensten Jagd- und Kurzwaffen geschult und geübt.
Sportluftgewehre sind keinesfalls so harmlos wie Sie denken. Dort
müssen Sie nicht, wie in meiner Jugendzeit, den Kolben spannen und
jeden Schuß einzeln einlegen. Die heutigen sind mit einem
Ladehebel und Duckspeichern ausgestattet. Dies erlaubt eine schnelle
Schußfolge und das Geschoß verläßt den Lauf durch
300 bar Überdruck. Das reicht aus, Ihnen durch den Kopf zu
schießen.
Es gibt in D eine besondere Gruppe Menschen, die seit Jahrzehnten die
Entwaffnung der Bürger mit großem Ehrgeiz betreiben,
Politiker. Haben Sie eine Vorstellung weshalb? Mit Amokläufen in
Schulen oder den Bürger schützen zu wollen, hat deren Ehrgeiz
nichts zu tun.
Zentrale Aufbewahrung
Das Thema der "Zentralen Aufbewahrung" (auch von Waffenteilen) ist schon lange vom Tisch, da alle an Diskussionen beteiligten Experten eingesehen haben, dass es entweder zu gefährlich ist, oder aber logistisch nicht machbar. Und da vom aktuellen Waffengesetz keine nennenswerte Gefahr ausgeht (siehe Kriminalitätsstatistiken und auch das BVerfG-Urteil) gibt es überhaupt keinen Grund, irgendetwas zu verschärfen - die Aufbewahrung zu Hause ist in der aktuellen Form die beste und sicherste.
@ Sofie Weis
So in etwa wie von 1938-1989??
Diese Mentalität hat Millionen Menschenleben gekostet.
Was den sog. harmlosen Bogen betrifft: Hauptkriegswaffe von der
Steinzeit bis zur Erfindung des Schießpulvers, und diese zeit
dauerte um einiges länger als es moderne Schusswaffen gibt.
Noch einmal, die Deliktrelevanz von legalen Schusswaffen liegt in etwa
bei 0,002% der Verbrechen in Deutschland und selbst da sind noch
vergehen von Berufswaffenträgern z.B. Polizei noch dabei. Was
wollen Sie da noch sicherer machen??
Polizeistaat?
Echte Schusswaffen gehören eben nicht nur in die Hände von Polizei und Militär. In so einem Polizeistaat, wie Sie ihn sich hier herbeiwünschen, sollte heutzutage niemand mehr leben müssen! Ich begrüße das Urteil des BVerfG sehr. Auch die Politik muss sich nun daran halten und von weiteren Verschärfungen Abstand nehmen.
Olympische Sportart abschaffen?
Sportschiessen - unabhaengig davon, ob Sie es als Sport betrachten
wollen oder nicht - ist eine olympische Disziplin. Nicht so etabliert
wie das vom olympischen Aussterben bedrohte Ringen, aber dennoch mit
langer Tradition. Es ist vollkommen unsinnig, das wegdiskutieren zu
wollen, nur weil Sie den Sport nicht moegen oder verstehen.
Es waere aber m.E. sehr gut denkbar, funktionsrelevante Teile von
Sportwaffen (gibt fast immer was, was man leicht ausbauen kann) auf dem
Schiesstand und nur dort aufzubewahren.
Macht die Sportwaffe ausserhalb des Stands unbrauchbar &
ungefaehrlich und ist nicht so eine Einladung an die Mafia, wie der
Vorschlag gruener Milchmaedchenrechner, die kompletten Waffen samt
Munition am Stand aufzubewahren.
Wuerde nur genau daran hapern, woran auch die derzeitigen (ohnehin schon
strikten) Gesetze kranken: Wann & durch wen wird mal konsequent kontrolliert?
der Staat hat die Pflicht, seine Buerger zu schuetzen ... alle Buerger; an dem Thema wird sich auch
D nicht vorbeimogeln koennen; Schengen hat uns allen unvorstellbare Reisekriminalitaet aus Ost/ Suedost gebracht und eine neue Qualitaet stationaerer Kriminalitaet, die hier bei uns in illegalen Barrackenlagern haust und sich jeder polizeilichen und administrativen Kontrolle entzieht; in italienischen Zeitungen lesen wir taeglich von Ueberfaelle von unbeschreiblicher Brutalitaet; ich habe den porto d'armi seit 12 Jahren und habe mir vor 3 Jahren die erste 9x21 gekauft; wenn Du unbescholten bist, Gewerbetreibender, u.U. mit einer villa in isolierter Lage, gibt Dir unsere Praefektur jetzt quasi immer den Schein, und das ist gut so. Wer nachts in mein Hause einbricht, der kann nicht darauf vertrauen, dass ich mit ihm ueber seine schwierige Kindheit diskutiere und abwarte,was er meiner Frau und meiner Familie anzutuen gedenkt. Wer aus persoenlichen Gruenden von der Reisekriminalitaet bedroht ist, der muss sich selbstverteidigen koennen, wie in den USA ...
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 15:21 UhrFrau Kirsch, schicken Sie mir den Vermoegensanteil; ich habe eine Beretta 98, regulaer angemeldet
und versteuert, ich habe den porto d'armi und kann die Waffe mit mir rumtragen, ich trainiere regelmaessig beim CSN Cisterna, seit 5 oder 6 Jahren - der Lega sei dank -haben wir die Regel, dass beim Einsatz gegen Einbrecher in den eigenen 4 Waenden gegen die Verhaeltnismaessigkeit des Waffeneinsatzes nur noch Ausnahmefaellen zu pruefen ist; ich hab' da weder moralische Bedenken noch andere Restriktionen ... ich mache die trocken; daraus mache ich auch kein Geheimnis, der Grossteil der Eigentumsdelikte werden durch einen basista vorbereitet, der als Haushaltskraft o.ae. die private Situation der Opfer kennt.
@ Torsten Krause
Wenn jemand bei Ihnen einbricht, der mit Ihnen nicht über seine
schwierige Kindheit diskutieren möchte, dann würde ich mein
halbes Vermögen darauf wetten, dass dieser Sie umlegt.
Als Gewerbetreibender unterliegen Sie einer fatalen
Selbstüberschätzung, wenn Sie glauben, ohne eine jahrelange
Ausbildung mit Waffen gut umgehen zu können.
Eine Waffe in Ihrer Hand ist höchstwahrscheinlich ein Spielzeug,
mit dem Sie halbstarken Glatzköpfen Angst einjagen können.
Sobald jemand kommt, der auf bewaffnete Einbrüche spezialisiert ist
und in Ihr Haus eingedrungen ist, haben Sie mit Ihrem Spielzeug in der
Hand schon verloren.
Auch wenn es makaber klingt, aber vergleichen Sie das mal mit
Fußball - selbst der beste Strafstoßschütze wird ein
Spiel nicht entscheiden können, weil zum Spiel viel mehr
gehört als nur auf's Tor zu ballern.
Bei Ihnen ist meine Prognose eher, dass in Zukunft Ihre Kinder Ihre
Waffen auf eine Weise benutzen werden, die durch das StGB repressiv
geahndet wird.
Waffen in D und in....
... der CH, das sagt schon alles; diese perverse Haltung zur Wehrhaftigkeit - selbst Angie hat wohl nie verstanden, daß D mal als wehrhafte Demokratie mit einer Allg. Wehrpflicht bestanden hat, im gegensatz zur CH, wo der Reservist seine Waffe (ohne Munition) mit nachhause bekam zur Pflege und Aufbewahrung und für Reserveübungen. Wer kann sich da noch wundern, daß die Bw schon länger nicht mehr ausreichend Freiwillige bekommt, da ja schon das Holzgewehr verteufelt wird. Andererseits halte ich die laxen Waffengesetze der USA und Waffenbesitz von Sturm-gewehren, MG und MP auch nicht für sinnvoll.
als jede Kurzwaffe. Da muß nichts entsichert und gespannt werden. Wer heute die Zeitung liest, kann erkennen, dass speziell bestimmte Einwanderer damit nicht außer Haus gehen und auch es rücksichtslos bis zur Todesfolge benutzen. Manchmal auch die betrogene Ehefrau. Alle legalen Waffen sind in den Händen von GEPRÜFTEN Besitzern. Das Problem sind die illegalen Waffen, die zwei bis drei Mal so zahlreich sind und ca. 96 Prozent der Straftaten ausmachen. Für diese 96 Prozent interessiert sich kein einziger Politiker! Was für ein Skandal. Bei den vier Prozent der legalen Waffen ist natürlich der Mißbrauch von Polizei und BKA usw. auch enthalten... Eine Anfrage beim BKA nach genauen Zahlen von mir wurde abschlägig beschieden.....
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 04:14 UhrGefährliche Waffe?
Für welchen Zweck irgend ein Gegenstand entwickelt oder produziert
wurde ist unerheblich. Relevant für die Sicherheit ist
ausschließlich die mögliche Verwendung. Und da quellen allein
die Baumärkte über von Gerätschaften, die für
sogenannte Amokläufe - etwa das Töten einer kompletten
Schulklasse in einem geschlossenen Raum - ungleich effizienter sind als
eine läppische Pistole. Hätte der Winnender Tim K. nicht den
bequemen Zugriff zu einer Pistole gehabt sondern das Werkzeug für
sein - vermutlich lang geplantes - Vorhaben aussuchen müssen,
wäre der Schaden und das Leid weitaus größer gewesen.
"Messer ist gefährlicher"
Dieses eher traurige (Pseudo-)argument darf natürlich nicht fehlen.
Habe jetzt nicht alle Pro-Waffen-Kommentare hier gelesen, wahrscheinlich
wurde auch irgendwo wieder die Kettensäge bemüht.
Man muss natürlich auch hier wieder die "recht-schaffenden
Bürger und Waffenbesitzer" daran erinnern, dass Messer
für den Fleischer oder für den Gebrauch in der Küche
produziert werden und Kettensägen für die Holzbearbeitung.
Großkalibrige Waffen hingegen werden zum Töten produziert.
Die sollten in einer freien und aufgeklärten Zivilgesellschaft
Polizei und Militär vorbehalten bleiben.
Nur so nebenher als ergänzende Bemerkung mit lockerer Relevanz: Heute (Fr.) früh geriet ich ...
... bei der Durchsicht programmierter Videoaufnahmen zufällig auf mdr in eine Sendung mit der Köchin Sarah Wiener. Diesmal aber nicht beim Kochen, sondern beim Flintenschießen!! - und zwar ganz locker in "freier Wildbahn", d.h. nicht auf einem abgeschirmten Schießstand. Muss aber wohl im Ausland gewesen sein, denn hier in D wäre beim Schießen auf so 'ner Wiese (Autostraße im Hintergrund) schon längst die Polizei mit Tatü-Tata angerückt, zumal die Dame von schätzungsweise 70 Schuss mit der Bockflinte nur ein einziges Mal traf. Aber bitte keine Panik: es wurde nur auf Tontauben geschossen. Das Katapult dazu hatte ihr Begleiter im Auto mitgebracht.