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Thomas de Maizière im Gespräch „Giert nicht nach Anerkennung!“

 ·  Der Verteidigungsminister spricht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über das Ansehen der Truppe, Liebe in der Ehe und Langeweile im Job. De Maizière kritisiert, Soldaten seien „geradezu süchtig“ nach Anerkennung.

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Heiner Peters

Süchtig nach Anerkennung

De Maizière müsste es doch besser wissen. Giert er nicht auch nach Anerkennung? Zu Beispiel nach der seiner Wähler?

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Bertold Roger

"Gier nach Kanonenfutter"

Der eigentliche Grund für De Maiziéres Aussagen scheinen mir die massiven Rekrutierungsprobleme der Bundeswehr zu sein.
Daß laut einer Umfrage des Bundeswehrverbands rund 70% der befragten aktiven SoldatInnen ihrer eigenen Familie und ihren Bekannten davon abraten, den Beruf des Soldaten zu ergreifen ist für den Arbeitgeber Bundeswehr natürlich peinlich und keine gute Werbung.
Gerade die händeringend gesuchten "Hochqualifizierten", die trotz Arbeitslosigkeit auch andere Berufsmöglichkeiten finden, sind für solch einen Arbeitgeber nur schwer zu finden.
Die eigentliche Aussage lautet also "Haltet endlich die Schnauze - Ihr vergrault mir´s Kanonenfutter !"
Doch die Mensch sind ja eigentlich nicht dumm - sie wissen, daß sie für den Krieg rekrutiert werden sollen.

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Micha Balser

Der VerteidigungsMinister, der sich als Etappenhengst im gemütlich weichen Pferde-Leder-

Sessel zur Zeit der Hengst-Fleisch-Mixtur zurücklehnt.

Um sich - in politischer Gier nach Anerkennung - hinter seine Soldaten zu stellen :

Um ihnen nach Heckenschützen-Manier blindgängerisch „tollkühn“ in den Rücken zu ballern.

Statt sich vor sie zu stellen, wie es sich für einen Offizier gehörte – wenn er zum gedienten
Offizier-Stand gehörte, worüber Unklarheit aufrechterhalten wird.

Und sich der offenkundigen Realität zu stellen.

Dass die Weicheier-Volksmehrheit nicht voll Respekt und Empathie hinter ihrem
Militär steht.

So wie es sonst weltweit üblich ist mit Grundbeständen von Nationalzugehörigkeits-Gefühl.

Der VMinister auf der "Sucht" nach Kritik an seinen Soldaten unter Realitäts-Bezugs-
Verlust, dass vor ihren Soldaten die Mitbürger Ausflüchte aller Arten suchen, um diesen
möglichst im Unverständnis aus dem Weg zu gehen.

Mit den verächtlichen Hintergedanken „Nur Knallköppe gehen zum Bund“.

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Andreas Buntrock

Wenn wir Leser davon ausgehen können, dürfen oder sogar müssen,

dass es sich bei diesem Interview um ein vom Minister GENEHMIGTES/Freigegebenes handelt,
also alle "eventuell drohende Ungemach" für diesen Herren schon im "Vorfeld" ausgeräumt sein sollte,
nimmt die PEINLICHKEIT die den Antworten dieses Ministers innewohnt, geradezu groteske Züge an.
SELTEN hat sich ein "Verteidigungs"minister, meiner Meinung nach, intellektuell UND menschlich derartig weit von "seiner Truppe" UND gleichzeitig vom MEHRHEITSWILLEN der "Wahl"-Bevölkerung entfernt.
Ein alarmierendes Zeichen eines gallopierenden Realitätsverlustes des Amtsträgers.
TIME for a CHANGE!!!

MfG
A. Buntrock

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jürgen gaupp
jürgen gaupp (gaupp) - 25.02.2013 15:45 Uhr

Lerne kämpfen ohne zu klagen !

... habe ich doch schon 'mal auf einem Plakat gelesen ... und ich dachte das wäre ein älteres gewesen .. hmm

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 17:21 Uhr
jürgen gaupp
jürgen gaupp (gaupp) - 25.02.2013 17:21 Uhr

irgendwie so ..

..ich hatte es mir nicht so tief eingeprägt.. es gehört nicht zu meinem tägl Wortschatz. das Plakat war aber "deutlich älter" ......

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Klaus Piesters

Lerne leiden ohne zu klagen

ist aktuell und von den Kampfschwimmern. Vielleicht haben Sie das ältere "Klagt nicht, kämpft!" im Sinn gehabt?

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Hans  Wollschlaeger

...wieso diese Aufregung

de Maizières passt doch sehr gut in´s System Merkel…
wie K.Schröder. der Märchen Peter (sagt die Opposition), von der L., Ramsauer, Westerwelle, Schäuble und eigentlich alle..
Merkel hat Recht: die beste Regierung seit der Wende…sie hat allerdings vergessen: die beste Reg., für Polit-Kabarettisten seit der Wende…
sie hat sich nicht nur umgeben mit einer „tollen“ Mannschaft, dort wo sie als Kanzlerin wirkt, ist sie leider auch kein „Glücksfall“ für unser Land (Thema Europapolitik) oder übersehe ich da was, denn immerhin finden offensichtlich ca. 60% der Mitwähler Frau Merkel doch ganz toll…
Jetzt genug Sarkasmus, wir alle sind als Wähler gefordert, sollten uns im Sept „zu Wort melden"!! Wie?? Das muss jeder, der unzufrieden ist, für sich entscheiden!!

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Guenter Puffer

Der Soldat im Kriegsschauplatz steht im Vordergrund-Nicht die Arroganz!

Es ist lächerlich von diesem Verteidigungsminister solche Phrasen in den Raum zu stellen. Er sollte ausschließlich für den Soldaten da sein - der sein Achtersteven in sogenannten Kriegsgebieten hinhält. Diese Arroganz ist zum Kotzen - Punkt aus.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 25.02.2013 12:30 Uhr

Zu Herrn Peter Slater...

...Sie haben das richtig erkannt. Die Berufssoldaten haben diesen Weg komplett freiwillig gewählt, die Idee hinter dem Freiwillig ist erst einmal egal.
Die Wehrpflichtigen wie auch ich einer war, sind eigentlich unfreiwillig freiwillig zur BW gegangen. Denn wir hatten die Möglichkeit aus Gewissensgründen NEIN zu sagen. Ich habe mich für den Dienst an der Waffe entschieden Auf die Frage der Grünen, die in unsere Kaserne kamen konnte ich eine klare Antwort geben: Ich und meine Kameraden sind keine Schiesswütigen Deppen, sondern Bürger wie sie , allerdings in Uniform auf Zeit. Wir werden auch unsere und eure Freiheit, die schwer erkämpft wurde von unseren Vorfahren mit unserem Leben verteidigen. Falls es weiter Fragen gibt bitte....Das war das Ende der Diskussionsrunde, die die Grünen in unserer Kaserne gestartet hatten. Da waren Jugendliche mit dabei, Generäle, Berufssoldaten , Lehrer und natürlich wir die Wehrpflichtigen (gerade mal 4 Monate dabei).
Ja Herr Slater richtig!

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Hans Miller
Hans Miller (h.miller) - 25.02.2013 11:14 Uhr

Annerkung? - Wofür?

Soldaten sind süchtig nach Anerkennung? Was fällt ihnen ein?

Piraten jagen – ungefährlich. Auf dem Balkan, wo immernoch ethnische Konflikte das Tagesgeschehen bestimmen, starke mafiöse Strukturen bestehen, der radikale Islam von Saudi Arabien unterstützt wird und Deutschland nur 2 Stunden entfernt ist, die Stellung halten – lächerlich.

Und dann noch Afghanistan: „Da sind doch nur 10% in Gefahr.“ Was Soldaten da tun – egal, denn sie sind ja abhängig – Droge Anerkennung.

Diese Menschen übernehmen jeden Tag Verantwortung für die Sicherheit ihres Landes, weil es das Volk so wollte. Man könnte sie so leicht glücklich und stolz machen. Ein Medaillchen hier, ein nettes Wort da und die Anerkennung für den Mensch, der Aussergewöhnliches leistet...

Was bleibt also übrig: Deutscher Soldat, Schlag die Hacken zusammen. Klage nicht, kämpfe! Befehl ist Befehl!

Dein Minister hat es so befohlen, also folge...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.02.2013 19:15 Uhr
Wolfgang Balzuweit

An allen Orten und Regionen, die Sie aufzählen, Herr Müller,

haben deutsche Soldaten m.E. nichts zu suchen. Daher gebe ich einer Vor-Kommentatorin auch so recht, dass Soldaten i.d.R. für Politiker kämpfen. Nicht direkt zwar, aber aufgrund von oft unsinnigen Zusagen, Bündnissen oder Ideen, denen sich diese Politiker unterworfen haben.

1.) Piraten jagen: Schiffe schützen, die national ausgeflaggt haben, können von der Marine z.B. Liberias geschützt werden - oder die Reeder für Eigensicherung zu sorgen hätten.
2.) Afghanistan: "Kämpfen" zugunsten von Drogenfürsten und korrupte Politiker schützen für ein Stück "pied à terre" an Chinas Grenze auf US-Geheiß.
3.) Ethnienschutz auf dem Balkan, einer Region die übergreifend Eintritt in die EU sucht.
4.) Marine-Patrouillen vor der Küste Libanons -wobei die Waffen über den Landweg kommen.
5.) ganz neu: Mali, Sicherung der franz./kanad. Uran-und Gold-Ressourcen im Niger.

Wie schräg das alles ist!
Anerkennung fanden vielleicht die Soldaten von Sedan und Mars-la-Tour - aber danach keine mehr.

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Closed via SSO
Klaus Wege (covenants) - 25.02.2013 11:02 Uhr

Die Bevölkerung konfrontiert "ihre" Soldaten mit der Sinn- und Erfolglosigkeit des Einsatzes

Die betroffenen Soldaten werden damit gleich zu doppelten Verlierern:
Sowohl an der Kriegsfront als auch an der Heimatfront.
In dieser Legitimationskrise lässt Karriereminister de Maizière die ihm anvertrauten Soldaten im Stich:
Die Soldaten seien wohl " süchtig nach Anerkennung" höhnt er über die Soldaten, die Tag für Tag die Folgen des Berliner Führungsversagens auszubaden haben.

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Closed via SSO
Klaus Wege (covenants) - 25.02.2013 10:43 Uhr

"Giert nicht nach Anerkennung" : Übersicht der Afghanistan-Fehlschläge seit 1841

Während das aufsteigende China keine Patrone an seinen Grenznachbarn Afghanistan verschwendet, pflegt die abgehalfterte Weltmacht Grossbritannien dort imperiale Marotten.
Zur Erinnerung:
1841: Im 1. anglo-afghanischen Krieg verheizen Briten erfolglos ihre indischen Hilfstruppen.
1878: Im 2. anglo-afghanischen Krieg erzwingen Briten eine 40-jährige Teil-Besatzung.
1919: Im 3. anglo-afghanischen Krieg verlieren die Briten die besetzten Herrschaftsgebiete.
1978: Zur Abwechslung will die UDSSR den Bürgermeister von Kabul bestimmen.
1980: Einmarsch der Sowjets. Bis zum ruhmlosen Abzug werden 1,5 Mio. Afghanen getötet.
2001: Im 4. anglo-afghanischen Krieg erhält "endlich" auch Deutschland Hilfstruppenstatus.

Mehr als eine Dekade lang verpulvert dort allein das US-Militär pro Jahr das 6 bis 11-Fache des afghanischen BIPs. Zuletzt um die 120 Mrd. USD im Jahr - erfolglos.
Derweilen hebelt China erfolgreich und "friedlich" (nicht nur) die industrielle Basis seiner alten Kolonialmächte aus ...

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Ingo Hackel
Ingo Hackel (Spardorf) - 25.02.2013 10:15 Uhr

So wünsche ich mir einen Verteidigungsminister

So nüchtern aber realistisch habe ich bisher keinen Politiker über Milöitär und Soldaten sprechen hören.In Friedenszeiten ist Militär ein freundlicher Job aber mit wenig Sinn anscheinend. Bei der heutigen Bedrohung durch aufgeputschte Fanatiker ist die Bedrohung an allen Ecken zu spüren. Polizei und Militär schaffen uns wirklich Abstand von dieser wahnwitzigen Aggression durch heute vorwiegend Islamisten. Aber auch Verführer sind äußerst gefährlich Hitler, Stalin, Sadam Husain und die Diktatoren in Afrika und Südamerika lehren Menschen das Fürchten. Heute ist Europa fähig Frieden zu erzwingen (siehe Balkan) und leider nur ängstlich bereit Friedenseinsätze möglichst nicht vertreten zu müssen. Das Schlachten in Syrien ist nur ein Beispiel dieser Schrecklichkeiten. Da kann man kein Pazifist sein!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 16:13 Uhr
Ilona Lepper

Sie meinen

gelesen schon - der Sinn: leeres polit-Geschwurbele nach dem Motto Tommy-will-sich-mal-wieder-selbst-in-der-FAZ-lesen dürfen bitte bitte

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 25.02.2013 09:50 Uhr

Wie kann man nur als intelligenter Erwachsener freiwillig als Soldat für diese verantwortungslos

agierende Politchargen und sog. demokratisch legitimiertes Palaverment dienen? Natürlich gegen die Mehrheit im Volke. Soldaten erhalten daher weder Anerkennung noch besondere Achtung, "unseren" Politschranzen gebührt nur noch Verachtung!

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 25.02.2013 09:45 Uhr

Still!

TdM eine Quasselstrippe welche sich um die Soldaten der BW kümmern soll, ja sogar die Verantwortung tragen darf???
Die meisten Foristen erkennen das Schäfchen im Skunkfell! (ist etwas hart formuliert, aber trifft dann doch das Bullseye).
Wir brauchen unsere Soldaten, wir brauchen auch die Wehrpflicht →das sind dann die Soldaten, die nach kurzem Intermezzo als "normale " Bürger wieder einem anderen Beruf nachgehen. Viele von ihnen sind Reservisten → ja, das ist die Bundeswehr, Bürger in Uniform wenn es drauf ankommt.

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Bodo Riese
Bodo Riese (bodoriese) - 25.02.2013 07:06 Uhr

Naiv...

Wie blöd oder naiv muss ich denn sein wenn ich als Soldat ( Karriere...? ) zur
deutschen Verteitigungsarmee gehe. Kameradschaft und Abenteuer ? Humanitäre einsätze ?
Eine Armee die eigentlich laut Grundgesetz nichts im ausland zu suchen hat weil sie ja kein
Krieg führen darf außer zur Verteitigung des eigenen Landes ! ! Ach so..deutschland wird ja am
Hindukusch verteitigt....? Und dann sollen wir auch noch applautieren für die tapfern Soldaten
die ein fremdes land in grund und boden bomben..wenn auch nur als Stiefellecker der
größten Demokratie der Welt. Einfach nur egelhaft ,zu glauben wir könnten eine Demokratie
in andere Länder bomben. Wer ist denn als nächster dran ? Na wenigstens werden in der
Rüstungsindustrie die Arbeitsplätze erhalten. Da werden bestimmt noch überstunden und im
3 Schichtensystem geklotzt was die Knochen hergeben.

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Hermann Goedel

Wie peinlich, Herr Minister!

Da halten diese Männer Ihren Arsch für Sie hin und alles, was sie dafür diagnostiziert bekommen ist ein "übertriebene(r) Wunsch nach Wertschätzung". Als wehrtüchtiger junger Mann muß man sich doch mittlerweile fragen, ob man Rotrotgrünien überhaupt noch verteidigen sollte.

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Konstantin Schneider

Dieser Verteidigungsminister ist untragbar

Thomas de Maiziere scheint genau so wie Angela Merkel langsam alle Massstäbe durcheinander zu bringen. Die pure Angst vor der Wahrheit, das nämlich weit über 50% der Deutschen gegen sämtliche Militäreinsätze sind und auch gegen den ESM-Rettungsschirm, lässt sie ihre Prinzipien vergessen. So werden Homo-Ehen plötzlich befürwortet und Soldaten neuerdings beschimpft.

Dennoch wird die Union wahrscheinlich auf 45% der Stimmen kommen, wie zuletzt in den 80er Jahren des letzten Jahrtausends, als schon einmal alles egal war und Kohl deshalb zum ewigen Kanzler werden konnte.

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Gerhard Finsterbusch

traurig(?) aber wahr

Herr TdM sagt nichts anderes, als das der Dienst für ein nicht absolut sauber und durch das gesamte Volk legitimiertes Machtmonopol (z.B. bei einem Verteidigungsfall) mit entsprechend verheerender Befehlsstruktur (auch Polizei/Geheimdienst) Probleme (Psyche/Moral) mit sich bringt, welche zwar mit diversen Absolutionen (Befehl, Geld, pers. Macht) zu versüssen aber nicht aus der Welt zu schaffen sind. Für jene, welche etwas anderes erwarten wurden schon so einige Denkmäler gebaut.

Zum Glück können sich selbstständig denkende Menschen seit einiger Zeit auch ausserhalb des Militärs auf hohem Niveau bilden und verwirklichen...

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Peter Slater

Die eigene deutsche Gesellschaft will von der Bundeswehr nichts wissen und verleugnet sich ...

... selbst, denn es war die Bundeswehr und seine Verbündeten, die West-Deutschlands 65 Millionen Bürger erlaubten, in Frieden, Recht und Freiheit leben zu können und das sollte mal gewürdigt werden, anstatt auf die Soldaten mit Füssen zu treten und in Grossbritannien beispielsweise halten wir das Verhalten der deutschen Bürger gegenüber den eigenen Soldaten als asozial, schamlos und unbegreiflich. Die Bundeswehr-Soldaten haben ein Recht darauf, von den eigenen Bürger anerkannt zu werden, nicht nur, weil sie Deutschland verteiden müssen, sondern weil sie es von sich aus wollen und sich dafür entschieden haben x

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 10:33 Uhr
Michael Eichler

Die Anerkennung fehlt tatsächlich in weiten Kreisen

Man sehe sich dazu die Leserkommentare zum Thema auf der "Süddeutschen" an. Nicht alle, aber viele machen keinen Hehl aus ihrer Ablehnung gegenüber den Soldaten. Das hat auch selten etwas mit Pazifismus zu tun. Denn viele, die Soldaten selbstgerecht für Mörder halten, hegen durchaus Sympathien für Gewalt, idealisieren Mörder wie Che Guevara oder Mao gerne als Freiheitskämpfer, die entsprechenden Opfer als notwendig oder unvermeidbar.

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Dirk  Lehmann

reden wir nicht um den heißen Brei herum...

... der Afghanistankrieg ist völlig sinnlos und darüber hinaus unberechtigt.

Es gab rund 25 Al Quaida Terroristen, die zum größten Teil aus Saudi Arabien und Ägypten stammen, diese haben auf Befehl ihres aus einer der einflussreichsten Saudischen FAmilie stammenden Anführers die Attentate durchgeführt. Afghanistan war lediglich insofern erwähnenswert, weil dort Trainingscamps existierten.
Finanziert wird der islamistische Terrorismus und der islamistische Extremismus, aus dem der terrorismus sich überwiegend rekrutiert - aus Saudi Arabien. Katar und Saudi Arabien sind die Hauptfinanziers dessen, was sich momentan an islamistischen Bewegungen im Nahen Osten aufbaut. beide Länder werden aber nicht abgestraft, sie werden auch noch bis an die Zähne mit High-Tech bewaffnet.
Afghanistan als Staat hat mit dem 11.9.2001 nichts zu tun, Bush suchte halt rasch einen Prügelknaben. Die Soldaten wissen, daß die Mission Unsinn ist und die dt Bevölkerung ebenfalls. DAHER keine Motivation, kein Stolz

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24.02.2013, 18:17 Uhr

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