02.01.2013 · Bundestagsvizepräsident Thierse kritisiert seine aus Schwaben zugezogenen Nachbarn. Die „organisierte Schwabenschaft“ wehrt sich.
Von Mechthild Küpper, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Was ist den für Sie eine Rasse, nur mal so nachgefragt? Gelten da auch unterschiedliche Abstammungen und Völkerstämme dazu oder nur der Unterschied zwischen "deutschblütig" und Turkvölkern. die Antwort würde mich schon interessieren. Denn sie sagt dann schon einiges über die Geisteshaltung aus. Oder eben nur über die Bildung.
Das Herz Alt-Berlins war die "Kolonie bei den Schwaben", denn Neukölln trug bis ins 17. Jh. hinein den schonen Namen "Colonia ad Suevum". Aus einer frühneuzeitlichen Chronik: „ Eben zu der Zeit, da unser Herr Jesus Christus… in diese Welt kommen…hat das schwäbisch Volk allhie gewohnet (an Havel, Spree und Elbe). Hernach seind die Schwaben gen Süden ins Schwabenlandt gezogen und ist ein schlawenisch Volck, Sorabi genannt, hierher kommen“. Die Wiederbesiedelung der aufgegebenen Ostgebiete in der Völkerwanderung geschah durch „das edelste Geschlecht, das je eine deutsche Krone getragen“ – unter den schwäbischen Hohenstaufen. Man darf diesen (rein rhetorisch) so überlegenen Berliner Schnauzen und Schnellschwätzern einfach mal sagen, dass es das urschwäbische Haus Hohenzollern war, das 1415 auf dem Konstanzer Konzil mit der Markgrafschaft Brandenburg belehnt, das hinterkiefernwäldlerische, provinzielle Preußen 1701 zum Königreich und 1871 zum Kaiserreich aufsteigen ließ.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 20:49 UhrSchwäbischer Militarismus
ach so, dann gab es auch keinen preußischen Militarismus sondern einen schwäbischen, der in den ersten Weltkrieg führte? Man lernt nie aus...
Ein Ostdeutscher unter Schwaben
Viel dummes wird in der Politik verzapft....viele Politiker vergessen das sie vom Volk bezahlt werden und viele gehören einfach nicht in die Politik. Ein Thierse gehört ganz sicher zu denen die in der Politik völlig überflüssig sind und nicht gebraucht werden....nicht einmal um dummes Zeug zu reden!
Zum Unterschied zwischen Schwaben, Türken, Griechen und Deutschen
...muss man feststellen, dass es sich Rassi-Zicki Thierse bei den Türken erst garnicht getraut das Plappermaul aufzureissen, denn sonst würde er bei der SPD in Ungnade fallen. Dafür müssen nun die Schwaben nun herhalten. Schwaben werden, aus der Sicht mancher Rassisten in Berlin, zum Sündenbock für die ganze Misswirtschaft dort, genauso wie wir Deutsche als Sündenbock bei den Griechen herhalten müssen. So und nicht anders dreht sich die Welt.
Diffuse Fremdenfeindlichkeit bis in die Bundestagsspitze!
Nun mussten sich die gemeinen Berliner ausserhalb des Prenzlauer Berges
schon lange damit abfinden, daß es beim Bäcker um die Ecke
oft schon gar keine Schrippen mehr gibt, sondern nur noch
türkisches Fladenbrot und köstliche Sesamkringel. Da das
vielen auch gut schmeckt, haben sich viele gerne damit abgefunden.
Die, die lieber Schrippen essen wollten, haben unter dem
Multi-Kulti-Diktat besser die Schnauze gehalten, denn sonst wären
sie als Fremdenfeinde denunziert worden. Das Mindeste, was man über
Thierse sagen muss, ist, daß er mit Multi-Kulti sichtlich
überfordert ist und eine diffus feindlich-ablehnende Haltung
gegenüber Fremdem hat.
Ich denke, Thierse sollte sich in Zukunft dankbar für die
Bereicherung des Prenzlauer Berges durch die Schwaben (z.B. durch
Einführung der Kehrwoche) zeigen. Genau so wie der gemeine Berliner
die Zugezogenen als Bereicherung empfinden muss, wenn er nicht als
Fremdenfeind gelten will.
Thierse: Schwaben als Ausländer?
Betr.: Herrn Thierses Aussagen über die Schwaben
Wie kann sich ein Bürger dieses Landes über eine andere
Landsmannschaft so verächtlich und herablassend äußern?
Wie würde sich der gleiche Bürger wohl
„entrüsten“, würden – von einer anderen
Person - die gleich Worte gewählt und dabei nur das Wort
„Schwaben“ durch das Wort „Türken“ verändert.
Ich frage, wo läge der Unterschied?
ist der jahreswechsel so was wie eine sauregurkenzeit? es macht nicht mal sinn sich über diesen "artikel" aufzuregen. kann man diesen "journalismus" nicht der bildzeitung überlassen, ganz egal wer da was gesagt hat?! ich würde mich darüber wirklich freuen.....
...lasst doch diesen Thierse schwätze, wenn er es nicht anders kann. Sonst schafft es dieser unrasierte rassistische Seelenverkäufer auch noch einen Bürgerkrieg in Berlin anzuzetteln. Da er nicht darf und sich nicht getraut zum Thema Türken und Moslems was zu sagen, knüpft er sich eben die Schwaben vor. So einfach ist das. Er gehört zu denjenigen, die die Mauer wieder hochziehen.
Der linke Rassismus zeigt seine Fratze
Herr Thierse zählt zu den Politikern, die ihre Toleranz
gegenüber fremdkultureller, orientaler Zuwanderung mitsamt der
damit verbundenen Nebenwirkungen tagtäglich beweisen.
Der Rassismus wird dafür an den Deutschen ausgelebt. Typisch Linksgrün.
Herr Fischer
Sie wissen doch selbst, dass "rassistisch" ein
Lieblingshaudraufwort des PC-Neusprech ist. Denn wo ist denn z.B. beim
Muslim die andere Rasse zu erkennen? Insofern ist Herr Weinmann nur konsequent.
PS: Haben Sie auch etwas zum ursprünlichen Beitrag beizusteuern?
Herr Thierse geht am 31.12. zur Bäckerei und möchte
Pfannkuchen kaufen.
Die Verkäuferin antwortet: Pfannkuchen haben wir keine, aber
Berliner mit Zickenbart. Die gehen bei den Schwaben weg wie warme
Wecken...äh Semmeln natürlich. Herr Bundestagsvizepräsident.
"Große Schnauze, Pleite, Absteiger"
Es ist eine Schande, Berlins tragisches Stadtschicksal mit einer solch billigen Schmähung zu versehen. Ursache der Berliner Situation ist nicht etwa eine wie auch immer geartete ‚Absteiger-Mentalität‘, sondern das katastrophale Schicksal der vergangenen 80 Jahre: Nach der kompletten physischen Zerstörung wurde Berlin ruchlos demontiert (vor allem durch die Sowjets), zum Zerrobjekt der Systeme, durch eine Mauer in zwei künstlich am Leben gehaltene Hälften geteilt und zu guter Letzt (im Ostteil) von einer ruchlosen Kommunistenclique (von Sachsen und Saarländern) derart ausgeblutet, dass die Folgen noch Jahrzehnte spürbar sein werden. Berlins Schicksal ist eine gesamtdeutsche Angelegenheit, und das Wohlergehen Berlins geht alle Deutschen an. Es ist die verdammte Pflicht jener deutschen Regionen, die wirtschaftlich besser dastehen (weil sie selbst am meisten vom ersten großen Finanztransfer der deutschen Geschichte, dem Marshall-Plan, profitierten), ihre Hauptstadt zu unterstützen.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 13:54 UhrDie Herren-
ich hole 80 Jahre weit aus, da dies die einzige Perspektive ist, die den
gegenwärtigen Zustand schlüssig beschreibt. „Die
Gegenwart“ reicht zum Verständnis keineswegs aus. Es stimmt
natürlich, dass ein verbrecherisches Regime von Berlin aus den
Zweiten Weltkrieg entfacht hat (nicht den Ersten: da kennen Sie die
jüngste historische Literatur schlecht, Herr Seneca), aber dazu
gehört, dass Berlin auch die Stadt ist, die an den Folgen dieses
desaströsen Krieges (Zerstörung, Besatzung, Teilung) am
meisten gelitten hat.
Die heutige Situation ist um einiges komplexer, als es die ewig gleiche
Litanei vom Subventions- und Alimentensofa etc. behauptet. Knapp 60
Jahre Diktatur und strukturelle Deformation sind nicht einfach so vom
Tisch zu wischen, selbst nicht in 23 Jahren. Es kommen Aspekte hinzu,
die dem einfachen Berlin-Basher entgehen: z.B. ein reiches kulturelles
Erbe aus zwei hochsubventionierten Kulturhauptstädten, das es heute
zu erhalten (d.h. zu bezahlen) gilt.
"Verdammte Pflicht !"??
SgH Gramp,
von ihrem Berlin ist 2-Mal die Weltkatastrophe im 20.Jhdt.
ausgelöst worden, einmal durch Preussens-Gloria und dann durch den
Führer, der dieses Berlin zu Germania machen wollte.
Die Nachkriegsepoche 1949-1990 hat zumindest Berlin-West in
spät-römische Dekadenz versetzt, nicht zuletzt wegen der
Berlin-Hilfe Westdeutschlands, aber jetzt ist es nach 23 Jahren der
Wiedervereinigung-Ost, so wie es ist.
Von den 3,5 Mio. Einwohnern sind noch 25% Ur-Berliner und der Rest sind
Zugezogenen und mit rd. 20% Ausländerquote, wobei über 50% der
Einwohner direkt von Transfereinkommen leben und der Öffentliche
Dienst die Arbeitsplätze dominiert.
Seit 1871 ist Berlin Hauptstadt Deutschlands mit einer Unterbrechung
WK2-bedingt von rd. 50 Jahren, aber das Image von Berlin jenseits der
Spree war wohl noch nie so schlecht wie heute, woran liegt das denn?
An der Politikerkaste oder an den Einwohnern Berlins?
Egal, Berlin muss zukünftig deutlich kürzer treten; EURO-Land
hat Berlin abgelöst.
Ach, Herr Grampp,
regen Sie sich lieber nicht so auf. Ich weiß auch gar nicht, warum
Sie hier mit den vergangenen 80 Jahren anrücken: die Gegenwart
reicht mir völlig aus, um zu meinem Statement zu kommen. Die
Berliner habe ich immer als überaus überheblich und zumindest
rechthaberisch erlebt. Und dass Berlin PLEITE ist und von Hessen, Bayern
und B.-W. am Leben gehalten wird, sollte auch Ihnen bekannt sein. Tja,
und die Hertha hat eben miserablen Fußball gespielt und kickt nun
verdient in der 2. Liga.
Und im Übrigen ist es zuallererst einmal die Pflicht Berlins, mit
dem dankbarer Weise zur Verfügung gestellten Finanzausgleich
ordentlich zu wirtschaften und hauszuhalten. Von einer tief verwurzelten
Verpflichtung aufgrund Mauerteilung usw kann hier keine Rede sein.
Und damit Sie es wissen: meinetwegen hätte ruhig Bonn die
Hauptstadt bleiben können!
Berlin ist doch ohnehin keine Weltstadt, sondern lediglich ein
Provinzkaff zwischen dem Erzgebirge und der Ostsee - zumindest was das
die Bewohner angeht.
Sehr schön gesagt!
Wenn jetzt noch die schwergeprüften, vom Schicksal dauergestraften
Berliner sich vom Subventions- und Alimentensofa erheben und selbst
etwas zur Verbesserung ihres harten Schicksals beitragen würden,
könnte man Ihnen zustimmen.
Dauerparty auf lau ist aber sooo viel schöner!
Ich war einmal unbedingt dafür, dass Berlin wieder Hauptstadt wird...
aus Südwestdeutschland so humorlos und verbissen gegen Herrn
Thierses kleine Polemik ereifert. Wie an den alles andere als
‚lockeren und symbadischen‘ Invektiven zu erkennen ist,
verhält es sich bei ‚Schwaben‘ nicht anders als bei
‚Türken‘ oder ‚Moslems‘: Äußert
man sich kritisch, wird man sogleich in die ausländerfeindliche
Ecke gestellt.
Hinsichtlich der Realitäten in Prenzlauer Berg liegt Thierse
allerdings richtig: Die Volksgruppe, die hier am breitmäuligsten
auftritt, das sind die Schwaben, die sich zum Teil verhalten, als
hätten sie den Bezirk und Berlin erfunden. Wer hier nicht lebt und
dies nicht erlebt, kann nicht mitreden. Auch innerhalb Deutschlands gilt
es, Gepflogenheiten anderer Regionen zu übernehmen, zumindest zu
achten. Der Schwabe jedoch okkupiert, verpflanzt seinen
Kleinstadt-Habitus in die Hauptstadt und missbilligt breit
schwäbelnd den lokalen Zungenschlag (was übrigens nicht
für den Badener gilt, einen ungleich sympathischeren Menschenschlag).
Naja Herr Grampp
Der kleine Unterschied ist halt, dass es sich bei den Schwaben i.A. um hart arbeitende Deutsche handelt. Schauen Sie mal auf den Stern rechts oben bei Ihnen - das steht derzeit eine "2" daneben:-)
Zum Glück er 'Schwaben' und 'Prenzlauer Berg' und nicht 'Türken' und 'Kreuzberg' gesagt
'Dit heißt bei uns Schafskäsestrudel, nich Börek, daran
können sich selbst Türken jewöhnen' - Na, da wäre er
seine Pöstchen jetzt los.
Mit Humor hat das im übrigen nichts zu tun. Eher mit Besserwisserei
und Kleinkariertheit.
Immerhin ist das Wort "Wecken" ein deutsches...
Ob sich Herr Thierse bei Türken aus so echauffieren würde?
Aber der Mann ist so niedlich, der hat bei mir neben Ströbele
lebenslangen Welpenschutz. Er ist einer der wenigen, denen ich glaube,
dass sie gar nichts von dem verstehen, was sie tun...
Der säuerliche und besserwisserische Herr Thierse ist immer
groß darin, andere zu schulmeistern. Jetzt braucht er das selber.
Seine Ausfälle gegen die bösen "Schwaben" sind
bösartig, intolerant und fast rassistisch.
Diversität und Buntes scheinen dem reaktionären Spießer
Thierse Probleme zu berieten.
Es ist also höchste Zeit für Lichterketten und ein weiteres
Bündnis für Toleranz.
Übrigens: Wetten, daß die bösen Schwaben zu Berlins
Wirtschaft und Steuereinnahmen weit mehr beitragen als Thierses
übliche SPD-Klientel?
Herr Fischer
Sie wissen dioch genau, was Herr Richter meint!
.... das stört mich daran am allermeisten: Während Berlin praktisch pleite und eine Hartz-IV-Stadt ist und der Flughafen ein einziger Skandal gefällt sich Herr T, der immer noch in einer übergroßen Altbausozialwohnung haust, aus der er nicht den Anstand hat, auszuziehen, darin, neue Themen für Berliner Parties zu erfinden. Das ist nachrömische Dekadenz. Es fehlt nur, dass er seine Worte mit halbvollem Mund und genüsslich zerkauter Currywurst spricht und dabei kichert - aber vielleicht macht er das ja noch ...
Wie kann sich ein Flüchtling aus Breslau namens Thierse über die Schwaben in Berlin aufregen? Wenn er ein wenig Mumm hätte, würde er etwas über die Situation in Kreuzberg und Neukölln sagen. Aber dafür reicht sein Mumm wohl leider nicht. Nun muss man das ja normalerweise als Scherz verbuchen. Aber das Unerfreuliche ist, für Witz und Ironie benötigt man zahlreiche Gehirnzellen, so dass diese Option vermutlich ausscheidet. Außerdem sind diese Thierse-Sprüche auch als Witze bereits öd und fad. Ich muss dazu sagen, dass ich 13 Jahre in Prenzelberg gewohnt habe, und die Nachbarn aus Schwaben habe ich stets als Bereicherung empfunden (das ist alles, was ich hierzu zu sagen vermag).
Wenn Thierse sonst nichts zu tun hat - regt er sich eben über seine Nachbarn auf. Und sich über Nachbarn aufregen, weil sie einen Dialekt sprechen ist so dumm, dass es nur knallt. Kein gutes Vorbild für alle, die Nachbarn haben, dieser Herr Thierse.
Rrrrrrrrrundstück. Es heißt Rrrrrundstück, Herr Thierse.
Mit scharfem s.
Freundlicher Gruß aus Hamburg in die märkische Provinz!
Deutsche mit schwäbischem Migrationshintergrund
Es wird immer verrückter in diesem Land. In der SPD-Zeitung
„Zeit“ stehen doch tatsächlich diese Sätze:
„Thierse hob hervor, er persönlich habe nichts gegen
Schwaben, doch seien »schwäbische Zuwanderer« zum
Sinnbild für die Veränderungen am Prenzlauer Berg in den
vergangenen 20 Jahren geworden“. Auch die
baden-württembergische ver.di-Chefin und SPD-Vize Breymaier
entgegnete ihrem Parteifreund Thierse: "Wir in
Baden-Württemberg profitieren sehr von unseren
»Migranten«. Auch beim Essen. Das tut den Berlinern auch
gut."
Schwaben in Berlin werden also bereits als Zuwanderer und Migranten
bezeichnet. Das ist doch alles nicht mehr witzig. Thierse tritt
übrigens bei der nächsten Wahl nicht mehr an. Hoffentlich
schließen sich diesem Entschluss noch möglichst viele von den
„Parlamentsbewohnern“ an.
Herr Fischer
Da bin ich ja mal gespannt, wie Sie mir den Unterschied zwischen einem hart arbeitenden und Steuer zahlenden Schwaben und einem Wirtschaftsflüchtling verklaren?