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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Thierse und die Schwaben Berliner Witz

 ·  Bundestagsvizepräsident Thierse kritisiert seine aus Schwaben zugezogenen Nachbarn. Die „organisierte Schwabenschaft“ wehrt sich.

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Otmar A. Ihl
Otmar A. Ihl (otmars2) - 04.01.2013 18:57 Uhr

Was ist der Schwabe

Was ist den für Sie eine Rasse, nur mal so nachgefragt? Gelten da auch unterschiedliche Abstammungen und Völkerstämme dazu oder nur der Unterschied zwischen "deutschblütig" und Turkvölkern. die Antwort würde mich schon interessieren. Denn sie sagt dann schon einiges über die Geisteshaltung aus. Oder eben nur über die Bildung.

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Karl Haessner

Die Schwaben waren zuerst da!

Das Herz Alt-Berlins war die "Kolonie bei den Schwaben", denn Neukölln trug bis ins 17. Jh. hinein den schonen Namen "Colonia ad Suevum". Aus einer frühneuzeitlichen Chronik: „ Eben zu der Zeit, da unser Herr Jesus Christus… in diese Welt kommen…hat das schwäbisch Volk allhie gewohnet (an Havel, Spree und Elbe). Hernach seind die Schwaben gen Süden ins Schwabenlandt gezogen und ist ein schlawenisch Volck, Sorabi genannt, hierher kommen“. Die Wiederbesiedelung der aufgegebenen Ostgebiete in der Völkerwanderung geschah durch „das edelste Geschlecht, das je eine deutsche Krone getragen“ – unter den schwäbischen Hohenstaufen. Man darf diesen (rein rhetorisch) so überlegenen Berliner Schnauzen und Schnellschwätzern einfach mal sagen, dass es das urschwäbische Haus Hohenzollern war, das 1415 auf dem Konstanzer Konzil mit der Markgrafschaft Brandenburg belehnt, das hinterkiefernwäldlerische, provinzielle Preußen 1701 zum Königreich und 1871 zum Kaiserreich aufsteigen ließ.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 20:49 Uhr
Ralph Burgwald

Schwäbischer Militarismus

ach so, dann gab es auch keinen preußischen Militarismus sondern einen schwäbischen, der in den ersten Weltkrieg führte? Man lernt nie aus...

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Thomas Schulz

Ein Ostdeutscher unter Schwaben

Viel dummes wird in der Politik verzapft....viele Politiker vergessen das sie vom Volk bezahlt werden und viele gehören einfach nicht in die Politik. Ein Thierse gehört ganz sicher zu denen die in der Politik völlig überflüssig sind und nicht gebraucht werden....nicht einmal um dummes Zeug zu reden!

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Thomas Meyer

Zum Unterschied zwischen Schwaben, Türken, Griechen und Deutschen

...muss man feststellen, dass es sich Rassi-Zicki Thierse bei den Türken erst garnicht getraut das Plappermaul aufzureissen, denn sonst würde er bei der SPD in Ungnade fallen. Dafür müssen nun die Schwaben nun herhalten. Schwaben werden, aus der Sicht mancher Rassisten in Berlin, zum Sündenbock für die ganze Misswirtschaft dort, genauso wie wir Deutsche als Sündenbock bei den Griechen herhalten müssen. So und nicht anders dreht sich die Welt.

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Dr. Oliver Strebel

Diffuse Fremdenfeindlichkeit bis in die Bundestagsspitze!

Nun mussten sich die gemeinen Berliner ausserhalb des Prenzlauer Berges schon lange damit abfinden, daß es beim Bäcker um die Ecke oft schon gar keine Schrippen mehr gibt, sondern nur noch türkisches Fladenbrot und köstliche Sesamkringel. Da das vielen auch gut schmeckt, haben sich viele gerne damit abgefunden.

Die, die lieber Schrippen essen wollten, haben unter dem Multi-Kulti-Diktat besser die Schnauze gehalten, denn sonst wären sie als Fremdenfeinde denunziert worden. Das Mindeste, was man über Thierse sagen muss, ist, daß er mit Multi-Kulti sichtlich überfordert ist und eine diffus feindlich-ablehnende Haltung gegenüber Fremdem hat.

Ich denke, Thierse sollte sich in Zukunft dankbar für die Bereicherung des Prenzlauer Berges durch die Schwaben (z.B. durch Einführung der Kehrwoche) zeigen. Genau so wie der gemeine Berliner die Zugezogenen als Bereicherung empfinden muss, wenn er nicht als Fremdenfeind gelten will.

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Rainer Herz

Thierse: Schwaben als Ausländer?

Betr.: Herrn Thierses Aussagen über die Schwaben

Wie kann sich ein Bürger dieses Landes über eine andere Landsmannschaft so verächtlich und herablassend äußern?
Wie würde sich der gleiche Bürger wohl „entrüsten“, würden – von einer anderen Person - die gleich Worte gewählt und dabei nur das Wort „Schwaben“ durch das Wort „Türken“ verändert.
Ich frage, wo läge der Unterschied?

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 03.01.2013 09:51 Uhr

journalismus?

ist der jahreswechsel so was wie eine sauregurkenzeit? es macht nicht mal sinn sich über diesen "artikel" aufzuregen. kann man diesen "journalismus" nicht der bildzeitung überlassen, ganz egal wer da was gesagt hat?! ich würde mich darüber wirklich freuen.....

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Thomas Meyer

Liebe Südwestler...

...lasst doch diesen Thierse schwätze, wenn er es nicht anders kann. Sonst schafft es dieser unrasierte rassistische Seelenverkäufer auch noch einen Bürgerkrieg in Berlin anzuzetteln. Da er nicht darf und sich nicht getraut zum Thema Türken und Moslems was zu sagen, knüpft er sich eben die Schwaben vor. So einfach ist das. Er gehört zu denjenigen, die die Mauer wieder hochziehen.

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Wolfgang Weinmann

Der linke Rassismus zeigt seine Fratze

Herr Thierse zählt zu den Politikern, die ihre Toleranz gegenüber fremdkultureller, orientaler Zuwanderung mitsamt der damit verbundenen Nebenwirkungen tagtäglich beweisen.
Der Rassismus wird dafür an den Deutschen ausgelebt. Typisch Linksgrün.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 09:56 Uhr
Michael Scheffler

Herr Fischer

Sie wissen doch selbst, dass "rassistisch" ein Lieblingshaudraufwort des PC-Neusprech ist. Denn wo ist denn z.B. beim Muslim die andere Rasse zu erkennen? Insofern ist Herr Weinmann nur konsequent.

PS: Haben Sie auch etwas zum ursprünlichen Beitrag beizusteuern?

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Markus Dahm
Markus Dahm (malexda) - 02.01.2013 23:05 Uhr

1. Thierse-Witz

Herr Thierse geht am 31.12. zur Bäckerei und möchte Pfannkuchen kaufen.
Die Verkäuferin antwortet: Pfannkuchen haben wir keine, aber Berliner mit Zickenbart. Die gehen bei den Schwaben weg wie warme Wecken...äh Semmeln natürlich. Herr Bundestagsvizepräsident.

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Hermann Grampp
Hermann Grampp (bgrampp) - 02.01.2013 22:15 Uhr

"Große Schnauze, Pleite, Absteiger"

Es ist eine Schande, Berlins tragisches Stadtschicksal mit einer solch billigen Schmähung zu versehen. Ursache der Berliner Situation ist nicht etwa eine wie auch immer geartete ‚Absteiger-Mentalität‘, sondern das katastrophale Schicksal der vergangenen 80 Jahre: Nach der kompletten physischen Zerstörung wurde Berlin ruchlos demontiert (vor allem durch die Sowjets), zum Zerrobjekt der Systeme, durch eine Mauer in zwei künstlich am Leben gehaltene Hälften geteilt und zu guter Letzt (im Ostteil) von einer ruchlosen Kommunistenclique (von Sachsen und Saarländern) derart ausgeblutet, dass die Folgen noch Jahrzehnte spürbar sein werden. Berlins Schicksal ist eine gesamtdeutsche Angelegenheit, und das Wohlergehen Berlins geht alle Deutschen an. Es ist die verdammte Pflicht jener deutschen Regionen, die wirtschaftlich besser dastehen (weil sie selbst am meisten vom ersten großen Finanztransfer der deutschen Geschichte, dem Marshall-Plan, profitierten), ihre Hauptstadt zu unterstützen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 13:54 Uhr
Hermann Grampp
Hermann Grampp (bgrampp) - 03.01.2013 13:54 Uhr

Die Herren-

ich hole 80 Jahre weit aus, da dies die einzige Perspektive ist, die den gegenwärtigen Zustand schlüssig beschreibt. „Die Gegenwart“ reicht zum Verständnis keineswegs aus. Es stimmt natürlich, dass ein verbrecherisches Regime von Berlin aus den Zweiten Weltkrieg entfacht hat (nicht den Ersten: da kennen Sie die jüngste historische Literatur schlecht, Herr Seneca), aber dazu gehört, dass Berlin auch die Stadt ist, die an den Folgen dieses desaströsen Krieges (Zerstörung, Besatzung, Teilung) am meisten gelitten hat.
Die heutige Situation ist um einiges komplexer, als es die ewig gleiche Litanei vom Subventions- und Alimentensofa etc. behauptet. Knapp 60 Jahre Diktatur und strukturelle Deformation sind nicht einfach so vom Tisch zu wischen, selbst nicht in 23 Jahren. Es kommen Aspekte hinzu, die dem einfachen Berlin-Basher entgehen: z.B. ein reiches kulturelles Erbe aus zwei hochsubventionierten Kulturhauptstädten, das es heute zu erhalten (d.h. zu bezahlen) gilt.

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Heinrich Seneca

"Verdammte Pflicht !"??

SgH Gramp,
von ihrem Berlin ist 2-Mal die Weltkatastrophe im 20.Jhdt. ausgelöst worden, einmal durch Preussens-Gloria und dann durch den Führer, der dieses Berlin zu Germania machen wollte.
Die Nachkriegsepoche 1949-1990 hat zumindest Berlin-West in spät-römische Dekadenz versetzt, nicht zuletzt wegen der Berlin-Hilfe Westdeutschlands, aber jetzt ist es nach 23 Jahren der Wiedervereinigung-Ost, so wie es ist.
Von den 3,5 Mio. Einwohnern sind noch 25% Ur-Berliner und der Rest sind Zugezogenen und mit rd. 20% Ausländerquote, wobei über 50% der Einwohner direkt von Transfereinkommen leben und der Öffentliche Dienst die Arbeitsplätze dominiert.
Seit 1871 ist Berlin Hauptstadt Deutschlands mit einer Unterbrechung WK2-bedingt von rd. 50 Jahren, aber das Image von Berlin jenseits der Spree war wohl noch nie so schlecht wie heute, woran liegt das denn?
An der Politikerkaste oder an den Einwohnern Berlins?
Egal, Berlin muss zukünftig deutlich kürzer treten; EURO-Land hat Berlin abgelöst.

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Closed via SSO

Ach, Herr Grampp,

regen Sie sich lieber nicht so auf. Ich weiß auch gar nicht, warum Sie hier mit den vergangenen 80 Jahren anrücken: die Gegenwart reicht mir völlig aus, um zu meinem Statement zu kommen. Die Berliner habe ich immer als überaus überheblich und zumindest rechthaberisch erlebt. Und dass Berlin PLEITE ist und von Hessen, Bayern und B.-W. am Leben gehalten wird, sollte auch Ihnen bekannt sein. Tja, und die Hertha hat eben miserablen Fußball gespielt und kickt nun verdient in der 2. Liga.

Und im Übrigen ist es zuallererst einmal die Pflicht Berlins, mit dem dankbarer Weise zur Verfügung gestellten Finanzausgleich ordentlich zu wirtschaften und hauszuhalten. Von einer tief verwurzelten Verpflichtung aufgrund Mauerteilung usw kann hier keine Rede sein.

Und damit Sie es wissen: meinetwegen hätte ruhig Bonn die Hauptstadt bleiben können!
Berlin ist doch ohnehin keine Weltstadt, sondern lediglich ein Provinzkaff zwischen dem Erzgebirge und der Ostsee - zumindest was das die Bewohner angeht.

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Gerhard Katz

Sehr schön gesagt!

Wenn jetzt noch die schwergeprüften, vom Schicksal dauergestraften Berliner sich vom Subventions- und Alimentensofa erheben und selbst etwas zur Verbesserung ihres harten Schicksals beitragen würden, könnte man Ihnen zustimmen.

Dauerparty auf lau ist aber sooo viel schöner!

Ich war einmal unbedingt dafür, dass Berlin wieder Hauptstadt wird...

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Hermann Grampp
Hermann Grampp (bgrampp) - 02.01.2013 21:56 Uhr

Amüsant, wie sich die Provinz

aus Südwestdeutschland so humorlos und verbissen gegen Herrn Thierses kleine Polemik ereifert. Wie an den alles andere als ‚lockeren und symbadischen‘ Invektiven zu erkennen ist, verhält es sich bei ‚Schwaben‘ nicht anders als bei ‚Türken‘ oder ‚Moslems‘: Äußert man sich kritisch, wird man sogleich in die ausländerfeindliche Ecke gestellt.
Hinsichtlich der Realitäten in Prenzlauer Berg liegt Thierse allerdings richtig: Die Volksgruppe, die hier am breitmäuligsten auftritt, das sind die Schwaben, die sich zum Teil verhalten, als hätten sie den Bezirk und Berlin erfunden. Wer hier nicht lebt und dies nicht erlebt, kann nicht mitreden. Auch innerhalb Deutschlands gilt es, Gepflogenheiten anderer Regionen zu übernehmen, zumindest zu achten. Der Schwabe jedoch okkupiert, verpflanzt seinen Kleinstadt-Habitus in die Hauptstadt und missbilligt breit schwäbelnd den lokalen Zungenschlag (was übrigens nicht für den Badener gilt, einen ungleich sympathischeren Menschenschlag).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 10:01 Uhr
Michael Scheffler

Naja Herr Grampp

Der kleine Unterschied ist halt, dass es sich bei den Schwaben i.A. um hart arbeitende Deutsche handelt. Schauen Sie mal auf den Stern rechts oben bei Ihnen - das steht derzeit eine "2" daneben:-)

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TOBIAS RÜGER
TOBIAS RÜGER (t.ruger) - 02.01.2013 21:47 Uhr

Zum Glück er 'Schwaben' und 'Prenzlauer Berg' und nicht 'Türken' und 'Kreuzberg' gesagt

'Dit heißt bei uns Schafskäsestrudel, nich Börek, daran können sich selbst Türken jewöhnen' - Na, da wäre er seine Pöstchen jetzt los.
Mit Humor hat das im übrigen nichts zu tun. Eher mit Besserwisserei und Kleinkariertheit.

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Michael Arndt

Immerhin ist das Wort "Wecken" ein deutsches...

Ob sich Herr Thierse bei Türken aus so echauffieren würde?
Aber der Mann ist so niedlich, der hat bei mir neben Ströbele lebenslangen Welpenschutz. Er ist einer der wenigen, denen ich glaube, dass sie gar nichts von dem verstehen, was sie tun...

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Wolfgang Richter

Toleranz

Der säuerliche und besserwisserische Herr Thierse ist immer groß darin, andere zu schulmeistern. Jetzt braucht er das selber.
Seine Ausfälle gegen die bösen "Schwaben" sind bösartig, intolerant und fast rassistisch.
Diversität und Buntes scheinen dem reaktionären Spießer Thierse Probleme zu berieten.
Es ist also höchste Zeit für Lichterketten und ein weiteres Bündnis für Toleranz.
Übrigens: Wetten, daß die bösen Schwaben zu Berlins Wirtschaft und Steuereinnahmen weit mehr beitragen als Thierses übliche SPD-Klientel?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 10:02 Uhr
Michael Scheffler

Herr Fischer

Sie wissen dioch genau, was Herr Richter meint!

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 02.01.2013 21:08 Uhr

... Ablenkungsgelabere ...

.... das stört mich daran am allermeisten: Während Berlin praktisch pleite und eine Hartz-IV-Stadt ist und der Flughafen ein einziger Skandal gefällt sich Herr T, der immer noch in einer übergroßen Altbausozialwohnung haust, aus der er nicht den Anstand hat, auszuziehen, darin, neue Themen für Berliner Parties zu erfinden. Das ist nachrömische Dekadenz. Es fehlt nur, dass er seine Worte mit halbvollem Mund und genüsslich zerkauter Currywurst spricht und dabei kichert - aber vielleicht macht er das ja noch ...

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Walther Schmidt

Geht es noch Erbärmlicher?

Wie kann sich ein Flüchtling aus Breslau namens Thierse über die Schwaben in Berlin aufregen? Wenn er ein wenig Mumm hätte, würde er etwas über die Situation in Kreuzberg und Neukölln sagen. Aber dafür reicht sein Mumm wohl leider nicht. Nun muss man das ja normalerweise als Scherz verbuchen. Aber das Unerfreuliche ist, für Witz und Ironie benötigt man zahlreiche Gehirnzellen, so dass diese Option vermutlich ausscheidet. Außerdem sind diese Thierse-Sprüche auch als Witze bereits öd und fad. Ich muss dazu sagen, dass ich 13 Jahre in Prenzelberg gewohnt habe, und die Nachbarn aus Schwaben habe ich stets als Bereicherung empfunden (das ist alles, was ich hierzu zu sagen vermag).

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 02.01.2013 20:56 Uhr

Kein gutes Vorbild

Wenn Thierse sonst nichts zu tun hat - regt er sich eben über seine Nachbarn auf. Und sich über Nachbarn aufregen, weil sie einen Dialekt sprechen ist so dumm, dass es nur knallt. Kein gutes Vorbild für alle, die Nachbarn haben, dieser Herr Thierse.

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Pierre Emmanuel

tsss...

Rrrrrrrrrundstück. Es heißt Rrrrrundstück, Herr Thierse. Mit scharfem s.

Freundlicher Gruß aus Hamburg in die märkische Provinz!

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Florian Adler

Deutsche mit schwäbischem Migrationshintergrund

Es wird immer verrückter in diesem Land. In der SPD-Zeitung „Zeit“ stehen doch tatsächlich diese Sätze: „Thierse hob hervor, er persönlich habe nichts gegen Schwaben, doch seien »schwäbische Zuwanderer« zum Sinnbild für die Veränderungen am Prenzlauer Berg in den vergangenen 20 Jahren geworden“. Auch die baden-württembergische ver.di-Chefin und SPD-Vize Breymaier entgegnete ihrem Parteifreund Thierse: "Wir in Baden-Württemberg profitieren sehr von unseren »Migranten«. Auch beim Essen. Das tut den Berlinern auch gut."

Schwaben in Berlin werden also bereits als Zuwanderer und Migranten bezeichnet. Das ist doch alles nicht mehr witzig. Thierse tritt übrigens bei der nächsten Wahl nicht mehr an. Hoffentlich schließen sich diesem Entschluss noch möglichst viele von den „Parlamentsbewohnern“ an.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 10:08 Uhr
Michael Scheffler

Herr Fischer

Da bin ich ja mal gespannt, wie Sie mir den Unterschied zwischen einem hart arbeitenden und Steuer zahlenden Schwaben und einem Wirtschaftsflüchtling verklaren?

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Jahrgang 1954, politische Korrespondentin in Berlin.

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