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Terror in Deutschland Zu geduldig

10.08.2010 ·  Mehr als ein Jahr musste vergehen, bis die Sicherheitsbehörden in Hamburg darauf reagierten, dass eine Gruppe aus der Taiba-Moschee ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet aufgebrochen war, um das Terroristenhandwerk zu erlernen. Bei so viel Langmut mag man kaum glauben, dass der Spuk jetzt zu Ende sei.

Von Stefan Dietrich
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Was müssen gewaltbereite Islamisten hierzulande eigentlich alles anstellen, um so viel Verdacht zu erregen, dass es zu einem Verbot ihrer Umtriebe ausreicht? In Hamburg kam einiges zusammen, bis die Moschee, an der die Hamburger Zelle der Attentäter des „11. September“ ihr ideologisches Rüstzeug bekommen hatten, endlich geschlossen werden konnte.

Nicht genug damit, dass dort noch immer derselbe Imam seine Hasspredigten hielt, dem schon Mohammed Atta und Genossen zu Füßen gesessen hatten; dass die nur umbenannte Moschee weiterhin als Hauptanziehungspunkt für Dschihadisten bekannt war und dass sich sämtliche anderen muslimischen Gemeinden Hamburgs von diesem Verein distanzierten.

Es musste auch noch mehr als ein Jahr vergehen, bis die Sicherheitsbehörden darauf reagierten, dass eine Gruppe aus der Taiba-Moschee ins gelobte Land der Gotteskrieger, das pakistanisch-afghanische Grenzgebiet, aufgebrochen war, um dort das Terroristenhandwerk zu erlernen. Bei so viel Langmut mag man Innensenator Ahlhaus kaum abnehmen, dass der Spuk jetzt zu Ende sei.

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