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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Sylvia Löhrmann im Gespräch „Die Eltern stimmen längst mit den Füßen ab“

 ·  Die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen will mindestens 30 Prozent der Haupt-, Realschulen und Gymnasien in Gemeinschaftsschulen umwandeln. Im Gespräch mit der F.A.Z. sagt die designierte grüne Bildungsministerin Löhrmann, das sei „keine Ansage von Zwangsmaßnahmen“.

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Marco Vogt

Herr Bock, Ihr Weltbild ist putzig...

Und sie kennen die Welt des guten alten Bildungsbürgertums, dem Protz fremd war wohl nicht mehr.
Doch genau dieses feiert seine Renaissance.

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Helga Zießler

"Gerechtigkeit" oder Gleichmacherei?

"Längeres gemeinsames Lernen macht unser Bildungssystem gerechter." So steht es wörtlich im Koalitionsvertrag, den dieses grauenerregende Duo aus SPD (mit dem Ypsilanti-Verschnitt Kraft) und Grünen (noch so eine Schreckens-Frau) geschlossen hat. Gerecht - man kann dieses Wort nicht mehr hören! Diese Leute verstehen unter Gerechtigkeit die Gleichmacherei à la DDR-Sozialismus. Aber die Menschen sind nicht gleich. Und das ist auch gut so. Sämtliche sozialistischen Experimente, sie gleich zu machen, haben nur dazu geführt, alles auf dem untersten Niveau einzupendeln. Alle werden gleich arm, und nun werden auch noch alle zwangsweise gleich dumm gemacht. Wenn wir uns nicht rechtzeitig, also ganz schnell, gegen diese Tendenzen wehren, wird Deutschland endgültig den Bach runtergehen. Schon jetzt sind vor allem die sogenannten Schwellenländer, die einen derartigen Irrsinn nicht mitmachen, weit vorangeschritten auf dem Weg uns zu überholen. Nach der Finanzkatastrophe nun also die Bildungskatastrophe.
Man forsche einmal nach, wer von diesen Politikern seine Kinder auf eine solche Einheitsschule schickt. Fast alle ziehen es vor, ihre Kinder auf Privatschulen oder, wo es die noch gibt, auf Gymnasien zu schicken (s. Ypsilanti). Warum wohl?

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Robert Hamacher

@ Beran ... Wahlentscheidend?

Bei allem Wohlwollen - klären Sie erst mal für sich selbst ab, welcher Faktor denn wahlentscheidend ( = Fast-Gleichstand der Verlierer CDU + SPD; nahezu Verdoppelung der Grünen) gewesen ist. Sie schränken ja selbst ihren persönlich ausgewählten entscheidenden Fakor (Bildungspolitik) nunmehr in erster Linie auf den Kreis der Erst- und Jungwähler ein - eine Gruppe, die nicht sonderlich dafür bekannt ist, überhaupt zur Wahl zu gehen.
.
Unbestritten bleibt, dass die CDU in den letzten beiden Wochen des Wahlkampfes - parallel zu dem finanziellen Verunsicherungsmanagement der Merkel-Regierung - den entscheidenden Vorsprung vor der SPD verloren hat, der es ihr ermöglicht hätte, SPD und Grüne gegeneinander auszuspielen. Güllner (FORSA), der diesen Prozess demoskopisch exakt abgebildet hat, halte ich deshalb in Darstellung und Analyse für eine empirisch bessere Instanz.
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Die Grünen haben bis ins Jahr 2010 öffentlich den Verdacht geäussert, dass die NRW SPD bereit sei, für eine Rückkehr an die Regierung auch als Juniorpartner nahezu alles aufzugeben. Dass Löhrmann dazu selbst auch bereit war, sollte man der Ehrlichkeit halber hinzufügen. ;)

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Karl Beran
Karl Beran (Karl2010) - 14.07.2010 10:56 Uhr

Parteienvergleich NRW Bildungsprogramme beim WDR

Damit sie sachlich über die von der Mehrheit der Wähler in NRW getroffene Entscheidung bezüglich Bildungspolitik argumentieren können, sollten sie sich zuerst einmal die Programminhalte der verschiedenen Parteien ansehen - eine gute Übersicht gibt es dazu beim WDR - ich hoffe das der nachfolgende Link "durchgeht":
h...://www.wdr.de/wahl/parteienvergleich/index.php
Sogar die FDP will gleichzeitig aber auch neue Modelle der Zusammenführung der verschiedenen Schultypen zulassen, um "regionale Mittelschulen" entstehen zu lassen.
Inwieweit neue Schulmodelle die demographischen Veränderungen auffangen und dazu noch zu einer Verbesserung der Qualität beitragen können, bleibt abzuwarten.
Gut ist, dass man dann zwischen dem bestehenden 3-gliedrigen Schulsystem und den Gemeinschaftsschulen detaillierte Vergleiche anstellen kann. Sowohl Eltern als auch Lehrern und Schülern dürfte klar sein, dass nur ein hohes Bildungsniveau gute Startchancen ins Berufsleben eröffnet. Warten wir also erst mal die weitere Entwicklung ab.

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Tilo Stolz
Tilo Stolz (Oyabun) - 14.07.2010 00:43 Uhr

@Karl Beran

Ach, das alte Schulsystem das früher immer für Spitzenplätze gut war ist schuld? Naja, vieleicht ist auch das Multikultiexperiment schuld, die systematische Verbödung der Jugend oder die Erziehung der Kinder zu Stimmvieh und Konsumschweinschen. Die rote Pest kriecht in Europa wieder aus Ihren Löchern. Sie wittert aufgrund der Krise wieder Morgenluft um Ihren alten Traum vom Einheitsmenschen voran treiben zu können. Seltsamerweise haben die Kapitalisten den selben Traum.

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Robert Bock

Eliteanstalten

Dieselben Leute, die sich hier ereifern verpesten schon die Grundschulen, indem sie mit den Methoden des Lobbyismus ihre fehlgeleiteten Vorstellungen von Leistung und Elite verbreiten. Der Weg ihrer Sprösslinge führt dann in die begehrten Gymnasien in besten Lagen, auch wenn die Kinder weniger begabt sein sollten: ihre Eltern verfügen über die gesellschaftlichen Verbindungen. Im Audi Q5 und Porsche Cayenne werden die Streberlein dann, ausgestattet mit Markenklamotten für 500 Euro, zu Drill und Paukerei angeliefert. Wer nicht mithält wird aussortiert.
Der Staat muss hier noch viel mehr Kontrolle ausüben um die Einflussnahme gewisser Kreise zu unterbinden, eine Umfunktionierung seiner Institutionen nach den Vorstellungen einer Minderheit ist nicht statthaft. Prangert man andernorts stattfindende Kinderarbeit an, zieht man hier seelische Krüppel heran.

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Marco Vogt

@Frau Jürgens...

Träumen Sie weiter, dass Schüler in solchen Schulen sozial eingestellt seien. Ich kenne aus den Gesamtschulen in der Berlin genau das Gegenteil

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 13.07.2010 23:41 Uhr

Hallo , Herr Vogt, nette Idee -- Bem. zu Beran

allerdings sind die OECD-Daten und sonstige Testdaten keine Daten der deutschen Behörden. Deshalb dürfte der uneingeschränkte Zugang zu diesen Daten nicht Gegenstand des Informationsfreiheitsgesetzes sein. Werde mich mal näher kundig machen. Im Falle von Erfolg werde ich wohl mindestens 3 Monate hart arbeiten müssen.
@ Beran: in Finnland sind Lehrer hoch geschätzt, Bildung ist zentrales Anliegen der Bevölkerung. Die Schule ist nicht permanenten Reformbelastungen ausgesetzt. Finnland kennt kein Migrantenproblem und hat keine Unterschicht. Vergleichbar zu Finnland ist Japan und Südkorea. Dort sind die PISA-Ergebnisse teilweise, z.B. in Mathematik, besser als in Finnland. Das Problem ist nicht das Schulsystem, es sind die Eltern!

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Karl Beran
Karl Beran (Karl2010) - 13.07.2010 21:54 Uhr

Thema Bildung für Jungwähler das wahlentscheidende Kriterium

Hallo Herr Hamacher et al...
Im Gegensatz zu Ihrer Vermutung steht die Umfrage bei statista.de: Welches politische Thema hat für Sie einen besonderen Einfluss auf Ihre Entscheidung bei einer Landtagswahl? Da lag bei den Jungwählern in NRW ganz klar das Thema Bildung an 1. Stelle. Das gleiche Bild ergibt sich aber auch bei den Wählern insgesamt, auch dort hat das Thema Bildung die 1. Rangstelle inne. Dies ist auch logisch - schließlich ist Schulpolitik Ländersache!
Bei der Wahl in NRW standen übrigens die Wahlprogramme der Parteien im Mittelpunkt und nicht die Personen! Offenkundig wandten sich die Wähler mehrheitlich mit Grausen von der Schulpolitik der CDU ab. Dieser zentrale Punkt hat mit zu dem Debakel der CDU in NRW geführt.
Dass die rot-grüne Koalition nun auch ihr Wahlprogramm umsetzen wird, ist ihr nicht zum Vorwurf zu machen - oder sind Sie der Auffassung, dass Papier geduldig ist und dem Machterhalt alles andere geopfert werden solle? Der Wähler hat so entschieden und damit erst mal gut.

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Paul Banaschak

@Karl Beran - dann erklären sie doch mal, warum in Bayern und BW

die Leistungen der Schüler so viel besser sind, als in NRW. Weil es dort mehr Gesamtschulen oder solchen Blödsinn gibt?
Nein, weil dort die Eltern noch mehr auf die Leistungen ihrer Kinder achten.
Warum stimmen die Eltern in NRW mit den Füssen ab, und schicken ihre Schüler nicht in den Einheitsbrei? Weil sie möchten, dass ihre Kinder Schulen besuchen, in denen die deutsche Sprache keine Fremdsprache ist. Aber in Zukunft dürfen diese Kinder dann wieder mit mehrheitlich türkisch sprachigen Kindern zusammen die Schule besuchen. Damit die Leistung bloss nicht gut wird.

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 13.07.2010 17:08 Uhr

keine Sorge um die Finanzen .....

Hier noch ein Nachtrag zur Finanzierbarkeit von innovativen, integrationsfördernden Unterrichtsmethoden.
Es ist richtig, daß in solchen Klassen mehr und engagiertes Personal benötigt wird und damit die Personalkosten auch höher liegen. Dafür können aber viele der sog. Sonderschulen geschlossen werden. Mitschüler übernehmen ganz selbstverständlich Aufgaben, für die in solchen Schulen Hilfskräfte benötigt werden (z.B. Rollstuhlschieben, Blindenführung, Hilfe beim Essen, Nachhilfeunterricht). Unterm Strich könnte ein solches Schulsystem daher sogar billiger sein als unser derzeitiges. Vor allem dann, wenn man die Folgekosten mit einbezieht, die durch mangelnde Integration, unsoziales/antisoziales Verhalten bis hin zur Kriminalität, Ellbogenmentalität, um nur einige zu nennen, entstehen.

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Robert Hamacher

Wahlentscheidend in NRW war das "Griechenland-Manöver" der Merkel-Regierung

... sonst nichts.
.
Wer wie FORSA dem realen Wahlergebnis am nächsten war, dem kann auch das Privileg zugebilligt werden, das Zustandekommen eines solchen Ergebnisses zu erläutern.
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Wenn Rüttgers mit 38-39% über die Runden gekommen wäre, hätten sich Kraft und Löhrmann auf Knien schwankend einen unerbittlichen Wettkampf gegeneinander geliefert, um als Rüttgers' Juniorpartner an die Pfründentröge zu gelangen.
.
Wie die SPD-Landtagswahlergebnisse zu Kanzler-Schröder-Zeiten nachweisen, mußten die Regierenden im Bund damit rechnen, in den Ländern mit Abschlägen bis zu etwa 10% abgestraft zu werden. Inzwischen (Stand Frühjahr 2010) haben SPD und CDU/CSU aber nahezu flächendeckend in den Ländern gewisse Basis-Sockelergebnisse erreicht, die sich nicht mehr so drastisch verändern werden.

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Marco Vogt

Wahlentscheidend?

Die Mehrheit der Wähler sind Rentner. Wahlentscheidend ist maximal wer die Renten erhöht.

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Karl Beran
Karl Beran (Karl2010) - 12.07.2010 23:57 Uhr

Reform des Schulsystems war wahlentscheidend !

Die hier abgegebenen- durch die Reihe negativen - Kommentare spiegeln die Ansicht des Wahlverlierers CDU wider. Gerade auch wegen der miserablen Schulpolitik und dem Versagen der CDU, das System (allein schon wegen der künftigen demographischen Veränderungen) auf neue Beine zu stellen, wurde die CDU so massiv von den Wählern abgestraft. Ich verweise hier auf einen Artikel der WAZ-Gruppe (http:/3malW.derwesten.de/nachrichten/politik/NRW-CDU-startet-Plakataktion-gegen-SPD-Schulpolitik-id2750475.html) - die geneigte Leserschaft halte sich vor allem die bitterbösen Kommentare gegen die CDU-Schulpolitik vor Augen. Diese stehen in diametralem Gegensatz zu den Kommentaren hier. Vor allem hat das bisherige Schulsystem miese PISA-Ergebnisse erbracht. Die lieben Eltern hatten offenbar "die Schnauze voll" und wählten das alte Schulsystem ab, an dem offenbar nur noch die CDU festhalten wollte!
Zitat aus "Bildungssystem in Finnland" (Wikipedia): 1968 entschied sich die parlamentarische Mehrheit für ein integriertes Schulsystem. Zwischen 1972 und 1977 wurden Einheits- bzw. Gemeinschaftsschulen (siehe weiter unten unter „Gesamtschulen“) mit den Klassenstufen 1 bis 9 eingeführt.
Ab 1980 wurde eine „klassenlose“ gymnasiale Oberstufe eingeführt.

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Marco Vogt

Posthoff

auch Sie haben meinen Beitrag nicht gelesen?
Ich finde Löhrmanns Politik Klasse, wirklich! Das bietet dem Mittelstand und insbesondere der Oberschicht perfekte Möglichkeiten die eigenen Kinder stärker zu fördern, als die Massen es je könnten.
Da spricht keine Angst mit, sondern pure Freude über soviel Dummheit der Massen, die auch noch meinen, dass die Politik Löhrmanns gut für sie sei.
Ich mache heute Abend erstmal ne Flasche Schampus auf und hoffe auf eine rot-grüne Regierung in Bayern, die dann auch hier Gemeinschaftsschulen einführt, derweil unsere Kinder auf private Schulen - Montessori oder ähnliche - gehen.

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Marco Vogt

Tamago... Haben Sie Lust...

Haben Sie Lust die Daten der Testergebnisse unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz einzuklagen? Ich erwäge gerade die Herausgabe der Daten rechtlich zu erzwingen...
Sollte durchaus Aussicht auf Erfolg haben, wenn man Juristen Glauben schenkt.

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Jürgen Heberle
Jürgen Heberle (jojocw) - 12.07.2010 21:42 Uhr

Bürgerentscheid

Da bleibt nur noch die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens o.ä. wie in Hamburg.
Hoffentlich geht das rechtlich in NRW, und möglichst bald, bevor zu viel Schaden angerichtet werden konnte.

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Closed via SSO
Detlef Stark (wool-web) - 12.07.2010 19:30 Uhr

Deprimierend

Für mich als Grossvater ist es deprimierend zu sehen, dass heute erneut die Schlachten geschlagen werden, die bereits in den Siebzigern geführt wurden.
Da hat der Linksideologe Holzapfel als Kultusminister in Hessen die ersten Gesamtschulen eingeführt. Folge:
Alles, was rechtsrheinisch wohnte, machte Abstimmung mit den Füssen und ging, wie meine Kinder, ins linksrheinische Rheinland-Pfalz (damals noch CDU-regiert) oder, wenn südöstlich von Hanau ansässig, nach Bayern.
Hier will jemand nun Kultusministerin werden, die das alles nicht weiss oder uns aus ideologischer Verblendung "olle Kamellen" servieren will, von denen genügend bewiesen wurde, dass sie nichts taugen.
Detlef Stark

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Na Prost!

Einfach nur peinlich. Die betroffenen Kinder können einem mehr als leid tun.
Da bleibt nach der Einheits-Schule vielleicht nur noch ein politisches Mandat!? ;-p
(Interessant wäre auch hier einmal die entsprechende Prozentzahl, die Auskunft darüber gäbe, wieviele der Grüninnen- und Rotinnen-Kinder Privatschulen besuchen).

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 12.07.2010 17:58 Uhr

Wieso verlangen die Eltern in Deutschland nicht,

daß die Ergebnisse von PISA, IGLU, VERA und TIMSS wirklich veröffentlicht werden?
Die Mittelwerte pro Bundesland sagen wenig aus. Wieso sind die Ergebnisse der einzelnen Schulen nicht zugänglich, wieso werden pro Bundesland nicht pro Schultyp (Haupt-, Realschulen sowie Gymnasien) Ergebnisse vergleichend dargestellt. In anderen Ländern gibt es klare, öffentlich zugängliche Schulrankings. Nur so kann Wettbewerb entstehen, können Anreize zur Leistungsverbesserung geschaffen werden. Wohnortnahe Beschulung ist in diesen Ländern kein Thema, interessierten Eltern geht es um die bestmögliche Bildung ihrer Kinder. Dazu fährt ein Schüler auch mal 50 km oder mehr zur Schule seiner Wahl. Nicht Schulsysteme sind entscheidend, nur die Leistung der einzelnen Schule zählt. Dazu braucht diese allerdings u.a. auch die Kompetenz ihre Lehrer selbst einzustellen.

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