20.09.2010 · Ministerpräsident Mappus hat am Wochenende nochmals betont, dass es mit ihm keinen Baustopp von „Stuttgart 21“geben wird. Die FDP will hingegen nicht mit einer Alles-oder-nichts-Strategie in den Wahlkampf ziehen.
Von Rüdiger Soldt, StuttgartRichtlinien für Lesermeinungen
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Hässliches Stuttgart - aber ja doch
Stuttgarts größtes städtebauliches Problem ist nicht das Gleisgelände sondern die quasi Autobahnen B14 und B27, die die Innstadt und den von des S21 Gegnern so hoch geschätzten Park vom Rest Stuttgart abschirmen. Längs dieser Brutalschneisen haben sich Betonburgen und Problemviertel herausgebildet. Im Park sollte man Kinder am Tag nicht von der Leine lassen. Nach Eeinbruch der Dunkelheit sollte man den Park nur bei speziellen Interessen betreten. (Die mit S21 geplante Vergrößerung des Parks, löst aber das Problem der barrikadierten Zugänge nicht). Lange wurde in Stuttgart darüber diskutiert wenigstens die B14 ähnlich wie in anderen Städten in einen Tunnel zu verlegen, um den Stadtkern wieder nach aussen zu öffnen. Die paar hundert Millionen, die das kosten würde, konnte man nie im Haushalt finden obwohl genügend Kapital bei der LBBW gebunkert war. Schaut man sich den neuen Verkehrsentwicklungsplan von Stuttgart 21, so sieht man. dass in die Verkehrsinfrastruktur praktisch nichts investiert wird. Nicht einmal ein paar Fahradwege für die neuen Elektrofahrräder sind angedacht. Die Stuttgarter würden ihr Geld lieber für die Verbesserung der Struktur in der Stadt als für den Bau eines Tiefbahnhofes ausgeben.
Die Grünen glauben sich am Ziel, ich glaube es nicht!!!
Wenn mabn die Bewertungen der Leserbeiträge betrachtet, hat man die gewissheit, dass die Grünen nicht nur die Demonstration in Stuttgart kontraolieren, die kontrolieren auch alle, in den Medien erscheinende Artikel, die S21 besprechen. Jader Leser-Beitrag, der für den Ausbau spricht, wird als schlecht bewertet. Das ist Grüne-Kontrollarbeit total! So wollen die mal ganz Deutschland sehen!!!
Ihre Kritik muss ich zurückweisen. Die Grünen profitieren vom Widerstand. Aber die Protestbewegung sind die Bürger, das Volk, nicht die Grünen. Auch die CDU könnte dieses saudumme Projekt stoppen, es schadet ihr enorm, aber sie hat bis jetzt nicht den Mut, sich den groben Fehler einzugestehen. Ein Ausstieg wäre sofort einvernehmlich möglich, denn alle Auftraggeber sind öffentliche oder in öffentlichem Besitz. K21 bräuchte Zeit, aber der Verkehr läuft auch jetzt sehr gut, Stuttgart wird von ICEs und TGVs aus allen Richtungen angefahren, das würde sich ohne K21 und S21 nicht ändern. Die Zerstörung der Denkmäler ist in der Planfeststellung beschrieben. Wenn Sie mal nach Stuttgart kommen, sehen Sie die Ruine des Nordflügels des Hauptbahnhofs, der als hochrangiges Kulturdenkmal (noch) in der Denkmalliste des Landes steht. Wie auch der Schlossgarten, in dem sich derzeit Tag und Nacht hunderte Bürger aufhalten, um ihn zu schützen! Warum wohl? Tun sie das nur für die Grünen? Ein Papier von SMA, vom Verkehrsministerium beauftragt, spricht diplomatisch von "knapper Infrastruktur", "entstehen an verschiedenen Stellen fahrplantechnisch anspruchsvolle Konstruktionen", "definitive Fahrbarkeit kann nur durch Simulationen bestätigt werden".
tag der entscheidung über die gesamte politik am 27.03.2011
IM BUNDESTAG STIMMTEN DIE GRÜNEN 2005 FÜR BAHN-MAGISTRALE
Sinneswandel
Die Grünen sehen sich als Vorkämpfer des Protests gegen Stuttgart 21, die SPD propagiert einen Volksentscheid, der das Projekt stoppen soll. Das war nicht immer so. Am 16. Februar 2005 hatten Abgeordnete der beiden Parteien im Bundestag einen Antrag präsentiert, mit dem sie sich vehement für die "Magistrale für Europa", den Ausbau des europäischen Bahnnetzes zwischen Paris und Budapest aussprechen.
Schnellbahntrasse
Diese Strecke, zu der auch Stuttgart 21 gehört, sei "ein Rückgrat im europäischen Schienennetz", heißt es in dem Papier. Es solle "auf deutschem Boden zügig realisiert werden". Sie sprachen sich dafür aus, dem Projekt "höchste Priorität einzuräumen" und "zusätzliche Investitionsmittel einzusetzen", um sicherzustellen, dass die deutschen Strecken, darunter die Etappe zwischen Wendlingen und Ulm, "zeitnah und zügig zu einer Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut werden.
Fehdehandschuh und Rechenkünstler
Wer genau ihm den Fehdehandschuh hingeworfen hat, ist mir nicht klar? Zieht er gegen die Bevölkerung Baden-Württembergs in den Kleinkrieg? Denn eins ist doch klar, 80.000 Demonstranten in Stuttgart sind 20% der Wahlberechtigten der Stadt Stuttgart und nicht wie in einem Kommentar von Josef Bujtor vermeldet 1% der Stadtbevölkerung. Wenn alle Projektbefürworter so rechnen, wundert mich wenig.
Die Strategie hinter Stuttgart 21 Teil 2
Zitat aus focus Heft 43/93:
„Heinz Dürr, … gibt sich entschlossen, mit Bahnhöfen und Brachland gutes Geld zu verdienen. … Für das Geschäft mit Immobilien wird im Vorstand der neuen DB AG eigens ein neues Ressort geschafften.“ Die gewissermaßen focussierte Bilanz: „ Das 41.000 Kilometer lange Schienennetz ist als Immobilie pures Gold. Die Gleisschneisen der Stadt können raffiniert umbaut werden.“
Darum und nur darum geht es: um Immobilien-Deals. Um gewaltige Bauaufträge. Um die Privatisierung von Volksvermögen. Um die Zerstörung des klimaverträglichen Bahnverkehrs zugunsten des Straßen- und Luftverkehrs.
Die Strategie hinter Stuttgart 21
S 21 ist tatsächlich ein Jahrhundertprojekt, das strategische Weichen stellt. Der Eisenbahnverkehr wird in der Fläche zurückgebaut, auf Hochgeschwindigkeit reduziert, im Interesse der Auto- und Luftfahrtindustrie. S 21 dient der Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße. Profiteur ist die Autoindustrie, sie will Lkw verkaufen (s. auch den Einsatz der Fa. Reiff – Autoreifen für S 21). Die Schrumpfung des Schienennahverkehrs hat denselben Effekt, der private Autoverkehr steigt.
Der zweite Hintergrund: Milliardenprofite für die Immobilienhaie. Für diese Weichenstellungen wird mit brutalen Mitteln gekämpft. Dafür stellte Daimer seine Manager ab. Mehdorn war bei Daimler in der Luftfahrtsparte, Grube wurde 1989 Mehdorns Assistent, von 1990 bis 1992 sein Büroleiter. Zuletzt war er im Daimlervorstand.
Zufall, dass von vier Bahnchefs drei, nämlich Dürr, Mehdorn und Grube aus dem Hause Daimler gestellt wurden? Alle drei trieben das Projekt Stuttgart 21 voran.Dann gab es einen Bahnchef Ludewig, der nicht an ein Autoimperium angebunden war. Der ließ Stuttgart 21 durchrechnen, stellte fest, dass sich das nicht rechnet, beschloss den Ausstieg und war weg vom Fenster. Der Autokanzler holte den nächsten Daimler-Mann, Mehdorn.
Tja ... so redet eigentlich nur einer,
Tja ... so redet eigentlich nur einer,
der weiss, dass er schon verloren hat ...
und sichtbar vor allen mit fliegenden Fahnen untergehen möchte.
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Wie bereits schon mehrfach kommentiert,
wer sich auf solche Brachialalternativen einengen lässt
und nun nicht einmal vor mittelalterlich-feudalen Metaphern zurückschreckt,
hat NICHTS von "Politik im Heute und Jetzt" verstanden.
Herr Mappus ist besser, als er vorgestellt wurde, bei seiner Amtsübernehme
Aber wahrscheinlich haben schon damals interessierte Leute versucht, ihn als unfähigen Mann darzustellen, dann wird man natürlich leichter vertig mit ihm!
Es ist höchste Zeit, oder höchste Eisenbahen, dass sich die drei zuständigen und gewählten Behörden - OHNE RÜCKSICHT AUF DIE EWIG GESTRIGEN - ans werk machen. Denn wer sagt denen, dass die BEV, (Meier) das Projekt nicht will? Diese Protestler wissen genau, dass das nicht stimmt, was sie dem Volk vorlügen. 80000 Demonstranten in den Strassen von Stuttgart, sind nicht einemal 0,1% der deutschen Bevölkerun und etwa 1% der Stadtbevölkerung. Und der schlaue Herr Meier will wissen, dass die BEV. es nicht will. Der Mann muss wirklich ein ausergewöhnliches Begriffsvermögen haben.
die Grünen betreiben hier ganz klar Parteipolitik und versuchen den Protest bis zur Wahl hochzuhalten um ein paar zusätzliche Stimmen abzufischen. Wenn sie sich informiert hätten, dann würden sie wissen, dass K21 auch erhebliche Risiken mit sich bringt und ebenfalls wesentlich teurer wird als von den Grünen behauptet. Weiterhin sollten sie bedenken, dass für einen Austieg aus der Finanzierung sehr hohe rechtliche Hürden bestehen. So kann mit einem Ausstieg selbst bei einer Volksabstimmung nicht in absehbarer Zeit gerechnet werden, sodass die aktuellen Ausstiegskosten sich noch weiter erhöhen würden. Die Ende vom Geschichte ist, dass wie viel zu viel Geld zum Fenster rausgeschmissen haben, dann 10 Jahre planen und sich K21 in diesem Zeitraum noch erheblich verteuern wird und wir dann vor dem gleichen Problem stehen.
Im Übrigen sind ihre Behauptungen bzgl. der Zerstörung von Denkmälern und Enpässen haltlos, hätten sie sich informiert sollten sie wissen, dass die Gutachten diesbezüglich von Gruppen die Gegen S21 sind beauftragt und bezahlt wurden, sodass ich diesen nur eine geringe Bedeutung beigemessen werden kann.
S21 war ein Projekt der Immobilienblase
Die vielen Diskussionen in Stuttgart ob denn nun ein Kopfbahnhof (K21) oder ein Tiefbahnhof (S21) mit der Neubaustrecke nach Ulm gebaut werden soll sind ziemlich sinnlos. Beide lösungen bringen keinen Vorteil gegenüber dem bestehenden (verwahrlosten) Bahnhof von dem man auch ohne Neubaustrecke schon 1995 20 Minuten schneller nach München kam als heute. Dagegen ist die Idee, anstatt der Gleiswüste eine große Fläche in der Stadt für die Stadtentwicklung zu gewinnen durchaus vernünftig. Das war aber nie das Ziel der "Macher" um LBBW Spekulanten und Stuttgarter Bau Mafia. Man wollte für viele Milliarden Gelder der Kunden in Immobilienprojekte anlegen und bei der Immobilienblase hohe Gewinne machen. Herr Späth hat ja da seine amerikanischen Kompagnons gut platziert. Herr Dürr wollte mit den Millionen aus dem Verkauf des Geländes seine Bilanz vor dem Börsengang aufpolieren. Nun st das Geld der Stadt Stuttgart und des Landes durch eigene Dummheit von Herr Oettinger, Mappus und Schuster in der Finanzkrise von Schlaueren abkassiert worden und die "Macher" stehen mit dummem Gesicht und leeren Händen vor den unsiinigen Bauplänen für Bahn und S21 Gelände. Das "Volk" spürt den Unsinn und reagiert aggressiv und irgenwie hilflos.
ich hoffe sie sind bereit mit ihrem Privatvermögen, ihrem Haus, ihren angesparten Kapital die Mehrkosten des Projektes zu tragen. Sonst würden sie wohl kaum solche Forderungen aufstellen Gell? Die Grünen sind gegen nicht durchdachte Vorhaben die Umwelt zerstören aber nichts bringen. Es währe mir neu das sie gegen Windräder sind. Vielleicht in einigen Regionen wo Vögelschwärme durchfliegen aber nicht generell. Das Öl ein endliches Produkt ist sollten sogar sie wissen. Und auch das die Endlagerung bzw. der Atommüll von niemanden bisher gelöst wurde und das KKW damit ein NoGo sind. Ansonsten sind die Grünen schon für bahnlinien, sie wollen die Strecke sanieren und damit mit einem Bruchteil der Kosten fast das gleiche Ziel erreichen. Es ist schade das die Grünen die Partei sind oder sein müssen die auf Ökonomie achten. Zudem fordert man in erster Linie eine Volksabstimmung. Haben sie was gegen Mehrheitsbeschlüsse oder gegen den Souverän? Eine Verneinung der Abstimmung ist wie ein Messerstich in unsere Demokratie. Mit mehrheit in einer Demokratie meinte man die Mehrheit des Volkes nicht die Mehrheit der Politiker
In 10 Jahren ist jeder Stuttgarter stolz auf diesen modernen zeitgemäßen
Bahnhof und die Shopping Mall an Stelle des alten Bahnhofs!
Traurig wie arm doch die Linkle in D geworden ist
um mit so einer plumpen Strategie gegen das so erfolgsverwöhnte Baden Würtemberg schissen muss.
Die wollen überall den Spaltpilz reinschieben, weil sie einfach nur Macht haben wollen und alles Bestehende, Funktionierende zerstören müssen, bis Deutschland Geschichte geworden ist. Dann erst werden die Masken fallen und man sich verwundert die Augen reiben, wer denn überhaupt die Linken waren!
Den Stuttgartern geht es nicht um Parteipolitik, sondern um das Projekt
Wer meint, Stuttgart 21 sei technisch fortschrittlich und für die Infrastruktur unverzichtbar, soll sich bitte informieren. S21 ist nicht leistungsfähiger als der Kopfbahnhof, kostet offiziell 4, realistisch 7 Milliarden und schafft einen Engpass: 8 statt 16 Gleise und mehrere eingleisige Abschnitte, keine Erweiterbarkeit, wenige Minuten Zeitvorteil, unterirdische Ankunft. Dazu kommt die Zerstörung einiger zentraler Bau- und Naturdenkmäler. Die Neubaustrecke nach Ulm bringt ca. 15 Minuten gegenüber einer Sanierung des Bestands und kostet offiziell 3, realistisch mind. 5 Milliarden. Die Finanzierung der NBS ist seit der letzten Kostensteigerung ungeklärt. Der Fertigstellungstermin 2019 ist utopisch. S21 ist in den 90er Jahren entstanden aus dem Wunsch der Bahn, ihre (unsere) Gleisgrundstücke in Kapital zu verwandeln. Der Protest ist eine breite Bürgerbewegung gegen das Projekt und nicht gegen eine Partei. Es ist unerträglich, wie jetzt auf dem Rücken der Bürger, die sich für die Qualität ihrer Stadt einsetzen, von beiden Seiten mit diesem Projekt Wahlkampf gemacht wird. Den Stuttgartern geht es um nichts anderes als um den Projektstop, mit den Parteien, egal welchen, die dazu bereit sind.
Das ist das Elend der Ultramontanen ala Mappus, der seiner Generation zum trotz eine gewaltenorientierte Auffassung von Politik hat. In ihr werden Vernunftfragen immer zu Machtfragen, sind die Dinge "alternativlos", die Gegner, normale Bürger ihrer Stadt, "verblendet" und ihr Protest "ideologiegetrieben". Das alles sind Anwürfe und Unterstellungen, keine Argumente. Wer aber Grosses bauen will, muss den Boden gut bereiten, sonst wird er versinken mitsamt seinem Werk. Das ist hier erkennbar nicht geschehen, und so richtet sich der Protest nicht allein in Stuttgart und dort nicht allein gegen ein monströses Vorhaben, sondern vor allem gegen die pharaonenhafte Art, in der eine schmale Politclique heute das Regieren zu betreiben pflegt. Parteifunktionäre, selbstverliebt und abgehoben, voll inbrünstiger Unvernunft, überzeugt von ihrer eigenen Bedeutung. Die Demokratie ist bei solchen Leuten in denkbar schlechten Händen, man muss sie heute wieder auf der Strasse verteidigen. Der Staat ist unter die Räuber gefallen.
Wenn Stuttgarter Bahnhof fertig ist, werden sich die meisten für ihren Widerstand schämen. Sehr leise schämen. So war es schon immer. Beim Frankfurter Flughafen, beim FJS-Airport München, und und und.
Wie soll das eigentlich funktionieren ?
Man ist also gegen Kernkraft, gegen Kohle, gegen Öl sowieso, Windräder will man auch keine, wegen der Vögel, hat aber nichts anzubieten, was soweit wäre, den
Bedarf abzudecken.
Dann ist man natürlich gegen Flughäfen, gegen Autos / Autobahnen, jetzt auch noch
gegen Bahnstrecken.
Das Ideal wäre also, mit Kutschen von A nach B zu kommen, um Selbstgetöpfertes gegen Kartoffeln zu tauschen ?
Endlich mal einer, der den Mut hat, nicht mal ansatzweise darauf einzugehen.
da sieht man mal wieder in welchen Strukturen Politiker denken. Fehedehandschuh. Worum geht es eigentlich? Da soll ein Kopfbahnhof umgebaut werden zu einem Durchgangsbahnhof. Es muss doch möglich sein Kosten und Nutzen auszurechnen. Warum will die Bev. das nicht? Weil die Kosten unklar sind und die BEV. es bezahlen muss. Ich schlage daher vor das das Projekt zu den abgesegneten Kosten umgesetzt wird. Zudem erstellt man eine Liste aller Befürworter des Projektes. Im Falle das die Kosten explodieren stellen diese ihre Ersparnisse zur Verfügung damit das Projekt umgesetzt werden kann. Wir leben in Deutschland nach dem Verursacher Prinzip. Wenn also Politiker und Teile der Bev. ein Projekt realisieren wollen obwohl Experten den Nutzen nicht eindeutig klären können dann sollten die Verantwortlichen für Mehrkosten aufkommen. Oder anders ausgedrückt - Mehrheitsbeschluss. Will die Mehrheit etwas wird es umgesetzt. Will eine Minderheit etwas kann es umgesetzt werden sofern die es auch bezahlen - so einfach ist das. Warum ist es eigentlich für die CDU undenkbar eine Volksabstimmung ins Leben zu rufen? Hat man Angst vor dem Souverän?
Bisher war mir MP Mappus nicht sonderlich sympathisch - muß ich zugeben. Aber seine Haltung zu "Stuttgart 21" nötigt mir mehr und mehr Respekt ab! Bleibt nur zu hoffen, daß er sich gegen die gut organisierten Projektgegner auch durchsetzen wird. Würde "Stuttgart 21" kippen, wäre die Technologieregion Baden-Württemberg Geschichte und deswegen vermute ich hinter den Gegnern des Projekts auch in etwa die gleiche Klientel wie hinter den Gentechnik- und Kernenergiegegnern.