Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) vorab. „Das historische Datum des 3. Oktober und die damit verbundenen politischen, gesellschaftlichen und philosophischen Werte werden benutzt, um eine demokratische Aktivität zu suggerieren, die es in diesem Kontext nicht zu geben scheint“, teilte Eliasson der F.A.S. mit.
Es sei für ihn „zunehmend schwierig, mich mit dem Projekt Quadriga zu identifizieren“. Eliasson entschudigte sich dafür, den Preis erst angenommen zu haben und ihn dann zurückzugeben. „Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Entscheidung in Anbetracht der aktuellen Situation richtig ist.“
Olafur Eliasson lehrt seit 2006 an der Universität der Künste in Berlin. Er bekam den undotierten Quadriga-Preis im vergangenen Jahr für seine „Kunst der Interaktion“ verliehen. Putin soll am Tag der Deutschen Einheit „für seine Verdienste für die Verlässlichkeit und Stabilität der deutsch-russischen Beziehungen“ ausgezeichnet werden. Mehrere frühere Preisträger hatten die Entscheidung kritisiert, einige Kuratoriumsmitglieder waren aus Protest zurückgetreten.
Bravo, Herr Eliasson
B. Daum (zaumi65)
- 15.07.2011, 18:29 Uhr
Respekt Herr Eliasson - eine schöne Geste !
Jan Froehlich (JanFroehlich)
- 15.07.2011, 20:46 Uhr
PR-Gag
christopher blunt (christopher_blu)
- 15.07.2011, 20:54 Uhr
Putin und Russland
Ulrich gleiter (Ulrich_Gleiter)
- 15.07.2011, 23:39 Uhr
Es gibt doch noch anständige Leute
Paul Banaschak (paul.banaschak)
- 16.07.2011, 11:03 Uhr