01.10.2010 · Auf dem Nato-Gipfel im November in Lissabon soll das neue strategische Konzept des Bündnisses auf den Weg gebracht werden. Es sei nötig, sich künftig auch gemeinsam gegen Attacken über das Internet zu verteidigen, mahnt Nato-Generalsekretär Rasmussen.
Die Nato soll sich nach Ansicht ihres Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen in Zukunft nicht nur gegen militärische Angriffe, sondern auch gegen Attacken über das Internet gemeinsam verteidigen.
Dies soll ein Entwurf Rasmussens für das neue strategische Konzept des Bündnisses vorsehen, das auf dem Nato-Gipfel im November in Lissabon verabschiedet werden soll. Rasmussen habe sein Papier Anfang der Woche an die Regierungen der 28 Mitgliedstaaten verschickt, die es bislang strikt unter Verschluss hielten, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.
Drei Kernaufgaben
Rasmussens Entwurf definiere drei Kernaufgaben des Militärbündnisses im 21. Jahrhundert: die kollektive Verteidigung, die Förderung von Stabilität weltweit und das Management von Krisen.
Neben der bisherigen militärischen Bedrohung und dem Terrorismus nenne Rasmussen weitere Gefahren, denen das Bündnis mit Abschreckung und gemeinsamer Verteidigung begegnen solle. Dazu zähle er vor allem „Cyber-Attacks“, also Angriffe auf die Computersysteme der Nato-Länder. Aber auch die Sicherheit der Energieversorgung einschließlich des Schutzes von Infrastruktur und Transportwegen müsse die Nato gewährleisten.
Einfache Lösung
Christian Lutz (Skylax123)
- 01.10.2010, 13:57 Uhr
Ist auch erforderlich u.a. auf Grund der russischen Cyber-Attacken auf die
Stefan Wahowski (Wahowski)
- 01.10.2010, 14:05 Uhr
Es geht auch ohne Internet
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)
- 01.10.2010, 14:53 Uhr
Aw: Es geht auch ohne Internet
Christian Lutz (Skylax123)
- 02.10.2010, 11:56 Uhr