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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Stab für 280.000 Euro im Jahr Wulff will neben Ehrensold auch Büro und Mitarbeiter

 ·  Das Bundespräsidialamt will nach einem Medienbericht beantragen, dass der zurückgetretene Bundespräsident Wulff wie seine Vorgänger mit einem Büro, Mitarbeitern und Dienstwagen ausgestattet werde. Die Kosten für den Stab sollen etwa 280.000 Euro im Jahr betragen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (238)

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Jörg  Giessler
Jörg Giessler (Qusah) - 07.03.2012 09:21 Uhr

GröWAZ - Grösste Wulff Abzocke aller Zeiten

Unmöglich dieser Typ! Mich presst das Finanzamt aus bis zum letzten Hemd und der Typ kassiert bis zum Abwinken! Wann ist endlich Feierabend mit diesem System! "Völker hört die Signale........."

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Jens Muche (yahel) - 06.03.2012 16:35 Uhr

@ Helga Ziessler „..das Ausgeliefertsein an eine politische Kaste, die nur noch ihr persönliches Woh

Das ist das Bestreben der meisten Funktionäre, deshalb haben sie sich für diesen Weg entschieden.
Eine ehem. Kollegin hatte sich zu einem Gewerkschaftslehrgang gemeldet. Dort wurde jeder Teilnehmer nach seinen Beweggründen gefragt, sie sagte sie wolle durch die Erkenntnisse aus dem Lehrgang für ihre Kollegen etwas tun können und wurde ausgelacht. Der Tenor: „Der Lehrgang ist dazu da, daß du etwas für DICH tun kannst.“
Dieses System zu durchbrechen geht nur, wenn man diese Leute nicht mehr wählt damit sie nicht mehr in derartige Positionen gelangen. Der Ehrliche ist in diesem Staat ohnehin der Dumme, meistens jedenfalls und von preußischen Tugenden haben die meisten Politiker nie etwas gehört und wenn, haben sie sie als lästig erkannt weil sie den eigenen Vorteil verkürzen. Wullf ist nicht der Prototyp, er ist derjenige der, weil auf dem Präsentierteller stehend, aufgefallen ist. Politik ist: Gibst du mir, geb‘ ich dir, eine Hand wäscht die andere u beide das Gesicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2012 11:29 Uhr
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Jens Muche (yahel) - 07.03.2012 11:29 Uhr

@ Helga Ziessler „..nicht zum Wahlverweigerer werden möchte.“

Ich wähle nur den Direktkandidaten einer Partei, wenn mir dieser wählbar erscheint. Die Zweitstimme gebe ich nicht ab weil ich nicht weiß wen die Partei schickt. Sollte es keinen für mich wählbaren Kandidaten geben, falte ich den Zettel und werfe ihn ohne Votum in die Urne.

„Herr Wulff ist natürlich der Prototyp dieser Mehrheit“

Sehe ich nicht so, denn diese „Prototypen“ finden Sie in den Ländern und Gemeinden, bei kommunalen Unternehmen und Gewerkschaften. Die fallen nur nicht so deutlich auf wie Herr Wulff, weil sich die Medien für diese Leute nicht interessieren, bestenfalls eine Regional- oder Lokalzeitung mit ein oder zwei Artikeln respektive der dazu geschriebenen Leserpost, das war‘s. Folgen, wenig bis keine.
Woran liegt es? Seit den 1970er Jahren hat sich eine Einstellung in der Bevölkerung verfestigt, die unmittelbar mit dem Sozialstaat und Tarifverträgen zu tun hat. Der Satz lautet: „Das steht mir zu.“

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Helga Zießler

Diese Leute nicht mehr zu wählen, lieber Herr Muche

ist leider schwierig, wenn man - als guter Demokrat - nicht zum Wahlverweigerer werden möchte. Wie Sie selbst sagen: es gibt kaum Menschen in der Politik, die nicht genau so handeln wie Herr Wulff. Die wenigen anderen sind schwer zu erkennen und zahlenmäßig den Schmarotzern so weit unterlegen, dass sie nichts ändern könnten, wenn man sie wählte.

Und Herr Wulff ist natürlich der Prototyp dieser Mehrheit - nämlich der Inbegriff des Politikers, der nur an sein eigenes Wohl denkt und für den "das Volk" nur ein notwendiges Übel ist. Notwendig aus zwei Gründen: das Volk muss ihn wählen (direkt oder indirekt), und das Volk muss das erarbeiten, was der Politiker glaubt "ehrlich" zu verdienen.

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Doris Schuhmacher
Doris Schuhmacher (DSWA) - 06.03.2012 15:28 Uhr

Ehre, Stolz und Anstand

Ein Politiker hat für mich persönlich die Verpflichtung sein Amt, seine Mitbürger und Wähler sowie sein Heimatland mit Ehre, Stolz und Integrität (= Anständigkeit, Ehrlichkeit, Makellosigkeit, Rechtschaffenheit, Redlichkeit, Unbescholtenheit, Unbestechlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit) in der Öffentlichkeit zu vertreten.
Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Konsequenzen gezogen werden, und dies schnell, ohne wenn und aber. Von uns Normalbürgern werden diese Eigenschaften auch erwartet, warum sollen dann für unsere gewählten „Vertreter“ Ausnahmen gelten. Sie sind unser Aushängeschild und wir sollten uns eigentlich nach ihnen orientieren können. Die „Werte“ die unserer Jugend schon seit einiger Zeit vermittelt werden, kann man in einem Satz zusammenfassen: „Macht was ihr wollt, sorgt nur dafür das nichts bekannt wird!“
Betrug und Veruntreuung, um nur zwei gravierende Vergehen zu nennen, werden in den letzten Jahren als Kavaliersdelikte beschönigt, abgetan und ver

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Helga Zießler

Meinem Vor-Schreiber @Uwe Wagner volle Zustimmung

Wulff ist sozusagen der sprichwörtliche Tropfen, der endlich das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Viele Bürger beobachten schon lange, dass auch in der "zivilisierten" Welt den Politikern das eigene Hemd am nächsten ist.
Alle, die sich aufregen über die "Jagd" auf Wulff, sei gesagt: weder Neid noch Rachsucht, weder die Lust an der Verfolgung eines "Unschuldigen" noch der Wunsch, es "denen da oben" mal so richtig zu zeigen, sind die Beweggründe für das Interesse der Öffentlichkeit an der Causa Wulff. Es ist die Hilflosigkeit, das Ausgeliefertsein an eine politische Kaste, die nur noch ihr persönliches Wohlergehen im Auge zu haben scheint.
Dafür ist Wulff ein Prototyp. Er verkörpert den Typus des Gierigen, der alles tut, dem nichts peinlich ist, so lange nur "die Kohle stimmt". Selbst wenn er sich im juristischen Sinn nicht schuldig gemacht haben sollte, sind seine Reaktionen, das Lavieren, die kindischen Ausreden, verwerflich. Einem Menschen "vom Stamme Nimm" ist garnichts peinlich.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 06.03.2012 09:21 Uhr

Um den Verteidigern des Wulff im Forum etwas unter die Nase zu halten...

... erlaube ich mir unbeschwichtigende Sachverhalte aus den Unruheherden, will sagen Revolutionen des moslemischen Raumes zu nennen.
Frage : weshalb wurde da revoltiert? Nein, es wurde nicht wegen eines von der Bevölkerung als ungerecht empfundenen Ehrensoldes revoltiert, sondern aus der Summe vieler ungerechter und empörenden Handlungen der regierenden Akteure!
Letztendlich bringt ein kleiner Tropfen das Faß zum Überlaufen! Warten wir ab, welcher Tropfen es in der BRD sein wird? Oder wollen wir als demokratische und freiheitsliebende Menschen die Bremse ziehen, bevor das Faß überläuft?
Ägypten, Tunesien, Syrien und Lybien sind messtechnisch weit entfernt, aber nicht ideologisch!
Ich appelliere an die Vernunft der gwählten Volksvertreter, sich ihrer wahren Aufgaben zu besinnen und entsprechend zu handeln. Sie dürfen sich nicht hinter selbstgerechten, fadenscheinigen Argumenten wie "ist doch alles rechtens" verstecken.
Die Causa Wulff ist nur ein Tropfen, aber welcher...?

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Justus Heinen
Justus Heinen (JHeinen) - 06.03.2012 08:00 Uhr

Anstand

Immer wenn ich glaube, dass Herr Wulff endgültig ausgereizt hat, kommt was neues. Wie dick kann das Fell eines Menschen sein?
Sollte nicht die Lebensqualität und das Ansehen in der Gesellschaft für einen Mann/eine Frau wichtiger sein, als noch etwas mehr Geld oder noch etwas mehr Büro und Dienstwagen usw?
Sind es nicht gerade die immateriellen Dinge, die das Leben lebenswert machen? Herr Wulff kann doch nicht ernsthaft von einer gesteigerten Lebensqualität ausgehen bei zeitgleichen Verlust jeglichen Ansehens.
Selbst nach seinem Rücktritt schadet er fortwährend dem Amt des Bundespräsidenten, indem er es etwa zu einem Zapfenstreich kommen lässt, an dem keiner der Ex-Bundespräsidenten teilnehmen will. Dieses Amt verdient ein derartiges Fiasko nun wirklich nicht.

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 05.03.2012 19:22 Uhr

Bin für ne life-Übertragung ...

... auf PHOENIX, dem Polit-Kanal.

1. war das ein "politischer" Rücktritt.
2. möcht ich die Gesichter sehn, die da ob des Rücktritts des Jungen mit lebenslanger Staatspension ganz ergriffen dreinschauen, den Tränen nahe; in heimlicher Vorfreude auf die eigenen Apanagen und sonstige Vergünstigungen.
3. brauch ich einen Mitschnitt;
a. als zeithistorisches Dokument über den Zustand unserer Republik
b. zur geistigen Erbauung und als humoristische Darbietung für trübe Herbsttage.

4. Mir tun nur die Soldaten des Wachbattalions leid, die sich mit der höchsten militärischen Auszeichnung, welche die Bundeswehr zu vergeben hat, als Staffage herhalten müssen und sich für den "Wulff´schen Ehrenabgang" öffentl. zum Af..en machen müssen. Tradition und Sinn des Zapfenstreichs, ob man ihn mag oder nicht, werden durch diesen Auftritt von W. mit Füßen getreten, auf´s Äußerste "entwürdigt". Soviel zum Thema "Würde" und Respekt. Schlimmer, Herr Wulff, geht´s nimmer!

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Hans-Joachim Groß

Undankbar

was sind wir doch für ein undankbares Volk. Anstatt uns zu freuen, dass CW unsere Sprache bereichert hat ("wulffen"), uns gezeigt hat, was unser politisches System so nach oben spült und uns darüber hinaus wertvolle Hinweise liefert, wer oder was sich jetzt äussert.... nein, da meckern wir am Ehrensold und den anderen kleinen Vergünstigungen herum. Wir sollten uns schämen!

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C. Pfützner
C. Pfützner (AnnaCh) - 05.03.2012 17:11 Uhr

Die 4 Alt-Bundespräsidenten werden nicht zum Zapfenstreich erscheinen

Scheel, Herzog, v. Weizäcker und Köhler haben heute abgesagt, während Merkel weiter hinter ihm steht.

Was für eine Verirrung, Frau Merkel!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.03.2012 00:43 Uhr
Hans-Joachim Groß

Konsequenzen?

über die ist noch nicht richtig nachgedacht.. welcher ehrenhafte Politiker will den noch in Zukunft solche "Ehren" empfangen, wenn die so besudelt sind?

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Herbert Bielefeld

Schade

Da haben die Altbundespräsidenten wohl unaufschiebbare anderweitige Verpflichtungen. Wer kommt denn extra für so etwas von Bad Krozingen oder Heilbronn angereist?

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Hermann Summa
Hermann Summa (Summa) - 05.03.2012 16:49 Uhr

Dienstwagen

Auf den "Ehrensold" hat Herr Wulff einen unverzichtbaren gesetzlichen Anspruch, auch wenn es manchen nicht passt. Anders ist es bei Büro, Mitarbeitern und Dienstwagen. Das wurde in der Vergangenheit so gemacht, und meines Wissens haben alle Ex-BP das in Anspruch genommen, auch Herr Köhler.

Anders als die Versorgungsleistung wird diese "Nebenleistung" aber nur auf Antrag gewährt. Herr Wulff hat einen derartigen Antrag nicht gestellt und es ist auch offen, ob er ihn jemals stellen wird. Es könnte sein, dass er z.B. abwartet, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Was wir haben, ist eine "Meldung" des Spiegel ohne konkrete Quellenangabe. Die wird unkritisch weiterverbreitet, irgendwann mit dem Hinweis auf "Medienberichte"- dann muss es ja stimmen. Daraus wird dann eine Überschrift, die mit der Wahrheit kaum was zu tun hat.

Wahrscheinlich hat das Amt auf Anfrage des Spiegel nur mitgeteilt, man werde für den nächsten Etat einen entsprechenden Bedarf anmelden - vorsorglich.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.03.2012 16:03 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 06.03.2012 16:03 Uhr

Herr Summa & Herr Bielefeld,

auch ich habe gestern die Tagesthemen gesehen und war SEHR verwundert über jenes Schlusswort, welches Hr. Bielefeld hier ja zitiert.
Auch ich habe mich sofort gefragt, wie Medien dann zu solch einer Überschrift kommen können und stellte auch gleich eine schriftliche Anfrage…

Fazit:
Ich werde mir wohl nicht nur am Abend des 08.03. einen Eimer neben den Sessel stellen müssen, sondern auch in Zukunft beim Lesen von Medienberichten, welche ich nicht mehr kommentieren werde!
Denn diesen Fall hier sehe ich ähnlich gelagert wie die Wulff-Angelegenheit:
WER sich als gejagt, verarscht, benutzt oder vorgeführt empfindet/betrachtet und solch' große öffentliche Bühnen zur Verfügung hat wie Wulff und die Medien, der könnte sich LOCKER ganz öffentlich wehren, rechtfertigen und/oder empören – ERKLÄREN und Antworten, wie es zu derartigen "Missverständnissen" kommt - Punkt

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Herbert Bielefeld

Volltreffer, Herr Summa

Sie haben wieder einmal ins Schwarze getreoffen. In den Tagesthemen von Montag, 5. März (etwa Minute 00:07:25-00:07:37) wurde folgendes mitgeteilt:

"Zum Streit über Fahrer und Büro für Christian Wulff sagte ein Sprecher des Bundespräsidialamtes gegenüber der ARD, noch habe Ex-Präsident Wulff gar nicht erklärt, ob er solche Zusatzleistungen begehre."

Nun frage ich mich, worüber sich die Massen in den vergangenen beiden Tagen so empört haben.

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Hermann Summa
Hermann Summa (Summa) - 05.03.2012 20:06 Uhr

Tja, Herr Bielefeld,

die seriöse, am Informationsinteresse des Lesers orientierte Berichterstattung, die zudem auch noch den Presse-Kodex nicht völlig ignoriert, ist mit der Wulff-Affäre den Bach runter gegangen.

Wie sagte ein englischer Freund: Die deutsche Presse hat jedes Recht verloren, sich über unsere Krawallblätter zu mokieren.

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Herbert Bielefeld

Horst Köhlers Büro

ist unter den Büros der vier anderen Altbundespräsidenten das teuerste, nämlich im Rosmarin-Karree in der Berliner Friedrichstraße. Davon habe ich gestern und heute nirgendwo etwas gelesen, nur von seinem (angeblichen) Verzicht auf den Ehrensold.

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 05.03.2012 16:31 Uhr

Bundestag will neue "Ehrensold-Regelung" auf den Weg bringen ...

... ""nach"" der Wahl des (nächsten) Bundespräsidenten!
Tusch! Trara.

Komisch: Die aktuelle Anerkennung durch das Bundespräsidialamt, Herr Hagebölling, ging ruckzuck. Eine Nacht- und Nebelaktion? Nö, unser normales Tagespensum, ham uns mal so richtig ins Zeug gelegt. Revision ausgeschlossen? Na klar, die Sachlage lässt gar nichts anderes zu, wir sind schließlich treue Beamte!

Kommentar M: "Ich als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland sage Ihnen, dass Uns (plur. maj.) die Augen alternativlos verbunden sind. Die Gesetze sind nu mal so wie sie sind, mal gut, mal schlechter, aber insgesamt nicht besser, als die anderer freilebender Völker. Und Demokratie ist die beste aller Formen, äh, Staatsformen. Und Wir sind die Mitte.

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Axel Balser (A.Balser) - 05.03.2012 15:52 Uhr

Die überfällige hand- und fußfeste Germa-Bellion im Anschluss an die Arabellion

lässt noch auf sich warten auf dem Friedensstraßen-Platz vor dem Reichstag.

In deutschtümlicher Manier formieren sich die Maulhelden - wie schon in den im
Ausland vorgemachten Revolutionen zuvor - hier als FAZnet-Kommentatoren-
Romantiker im Hundertschaft-Stoßtrüppchen.
Wo Hunderttausende zum Protest-Marsch gegen den Hunderttausender-Ehrensold
gefragt sind.

Die keinen Pflasterstein mehr in die Hand zu nehmen wagen, als hätten sie sich
seinerzeit als 68er Schein-Revolutionäre totalitär überhoben.

Jetzt frisst man lieber vom Friedensgeist überzogen wie Ostermarsch-Schoko-Hasen die Pflastersteine, die als Brot serviert werden mit knurrendem Magen in Wut-Knorzerei
über die Präsidenten-Schnorrerei.

Knurrende Mägen schaffen kreative Revolutions-Romantik-Kommentar-Literaten,
wo jeder in Heinrich Heine und Schiller-Konsorten aufgehen kann.

So dass alles beim Alten bleiben kann und Lieb Vaterland kannst so ruhig sein
wie deine Protestanten-Bürger bleiben

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dieter diehm
dieter diehm (johndow) - 05.03.2012 15:46 Uhr

Gesiebte Luft!

Ein Beamter der wegen "Verdachts der Vorteilnahme" ins Visier der Staatsanwaltschaft gerät, würde schon längst in U-Haft sitzen. Wulff gehört in kein Büro, sondern in eine Zelle mit schwedischen Gardinen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2012 19:19 Uhr
Hermann Summa
Hermann Summa (Summa) - 05.03.2012 19:19 Uhr

Unsinn

Ihre Behauptung ist zwar populistisch, und die BILD-Zeitung-Leser, RTL-Konsumenten und andere Geistesgrößen stimmem Ihnen sicher zu.

Falsch ist sie aber trotzdem.

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Hans-Joachim Groß

da auch?

hat man da auch Büro, Mitarbeiter und Dienstwagen? Spannende Frage.....

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Lutz Grellmann
Lutz Grellmann (Lumi1) - 05.03.2012 15:41 Uhr

Gleichmacherei

Gerade erfahren daß mein Postbeamter im Postamt Leiharbeiter ist. Daher schlage ich vor demnächst nur noch Bundespräsidenten auf Leih-Basis im Weg des "Rent a Star"- Verfahrens zeitbefristet zu engagieren. Was da aktuell an Kosten anfällt ist Ausplünderung des Steuerzahlers.

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Cornelia  Holtmann

Nicht Herr Wulff und die Politiker allein haben diese Situation verschuldet,

sondern ebenso ihre Helfer in den Ämtern und Behörden.

Es ist zu hoffen, dass gegen den zuständigen Mitarbeiter im Bundespräsidialamt wegen Begünstigung im Amt ermittelt wird. Denn offensichtlich hat er den Ehrensold ohne ergebnisoffene Prüfung und bei unklarer Rechtslage bewilligt.

Nur wenn die Beamten die Gesetze in stärkerer Weise fürchten müssen als ihre Vorgesetzten, besteht die Hoffnung, dass dieser Korruptionssumpf trockengelegt wird.

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Ralf Knabe
Ralf Knabe (Raschnie) - 05.03.2012 15:28 Uhr

Großer Zapfenstreich

Als Gebührenzahler der GEZ hoffe ich nur, das dieser "Große Zapfenstreich" für unseren Ex BP nicht im Fernsehen und ers recht nicht in den öffentlich, rechtlichen Sendern gesendet wird, denn dies würde dem Faß noch den Boden ausschlagen.

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Axel Balser (A.Balser) - 05.03.2012 14:56 Uhr

Vor-Bild-lich die Augen zu und durch die Schnorrerei-Affäre.

Vor-Bild-lich die Augen zu und durch die Schnorrerei-Affäre.
Jetzt ist alles Abgrappschen angesagt was nicht so niet- und nagelfest ist wie der Klinker-Bunker.

Sondern so beweglich ist wie ein Ruheamts-Schreibtisch auf Rollen und eine VW-Luxus-Limousine auf Rädern.

Damit nicht genug.

Wie die Bild-Posse Wulffs anzeigt mit den Augen zu, aber den Denk-Finger kratzend zur
Durchblutungsförderung an die Stirn wie ein kreativer Philosoph gelegt.

Als gelte es weitere EX-Amt-Vorteilmitnahme-Kreationen zu erfinden, mit denen
der Weltmeister-Pokal für den Schnorrer-Grappscher-Superviser-Meister vom Amtsdienst
nach Burgwedel geholt werden kann.

Präsidiales Ex-Amts-Motto : Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs völlig unGen-Gier-t.

Als gäbe es nicht nur das von Sarrazin entdeckte vererbliche Intelligenz-Gen,
sondern auch ein durch das unmittelbare Umfeld der moral-mutierte Maschmeyer-Mach-Rasch-Drücker-Druck-Geld-Gesellschaft anerzogene Gier-Gen.

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Alexander Baumann

würde des amtes...

...davon reden doch die meisten, dazu gehört es auch das man als ex-bundespräsi nicht von algII leben sollte.
einer fällt nun aus dem rahmen, und ? die "paar" euro, und den herrn wulff sollte man doch einfach mit würde ertragen, wird schon nicht zum staatsbankrott führen

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bernd ullrich

Reaktionen werden immer radikaler.

Sowohl von den Wulffgegnern wie auch von den Wulfffreunden. Das hat damit zu tun, dass Wulff und Gattin ohne Scham alles nehmen, was sie kriegen können. Die Trotzreaktion Wulffs, die von Freunden aus dem Präsidialamt Unterstützung findet, sucht seinesgleichen und führt bei den Bürgern immer mehr zur Unzufriedenheit. Wulffs Verhalten und seine Uneinsichtigkeit sind skandalös und sie werden ihn früher oder später einholen. Er ist charakterlos.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2012 16:21 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 05.03.2012 16:21 Uhr

charakterlos & (ergänzend) gewissenlos... Man soll über die jüngsten Familienmitglieder

nichts schreiben und diesen Anstand möchte ich gerne auch wahren wollen/können, dennoch tun mir gewisse Familienmitglieder mittlerweile schon wirklich leid und ich stelle mir einige Fragen in Bezug auf die jüngsten und jüngeren...
...Wulff macht sich allen Anschein nach diesbezüglich nicht den geringsten Kopf...

Ich las in letzter Zeit sehr viele Artikel oder Beurteilungen in Bezug auf jene Personen, welche gewisse Mediziner als "Soziopathen" bezeichnen. Das empfinden beim Lesen gewisser Informationen reicht von fasziniert über schockiert bis hin zur furchterregenden Information, dass sich diese Personen für besonders hohe Posten am besten/fähigsten eignen.
Deren besonderes Charaktermerkmal: Gewissenlosigkeit
Außerordentliche Fähigkeiten: Cleverness, und die überzeugende Fähigkeit, Gefühle vorzuspielen, weil man über sich selbst Bescheid weiß und sich demnach gut tarnen muss.

"Ebony & Ivory"?
...in perfect harmonie?
Medien und Bürger sollen doch Schuld gewesen sein...!?
Gute Tarnung

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Karel Paskovsky

Wulfi der Abzocker

Traurig, traurig,

wir haben keine ehrlichen Politiker im Dienst. Alles nur Abzocker, Mauschler die sich an unseren Steuergeldern frei bedienen.

Mauschelein, Unwarheiten, Vorteilsnahmen werden von der Kanzlerin gedeckt ja sogar befürwortet (Ihre Worte: Sie schätzt was der Wulf gemacht hat).
Dagegen hat der Altbundeskanzler Schmidt (einer aus der ehrlichen Generation) es klar formuliert:

Der Wulf und seine Unterstützer (somit auch die Kanzlerin) haben nicht nur das Amt stark beschädigt, sondern allen Politiker großen Schaden zugefügt. Dem ist nicht zuzufügen.

Solange diese Abzocken Mentalität bei unseren Parteien vorhanden, kann man nicht wählen gehen, den keine Partei hat das bisheriges Vorgehen in Wulfi Sachen verurteilt.

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