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SPD Nahles entmachtet?

Der SPD-Parteivorsitzende Gabriel hat einen Bericht, wonach er selbst anstatt Generalsekretärin Nahles den Bundestagswahlkampf 2013 führen wolle, als „Quatsch“ bezeichnet.

© dapd Vergrößern Überkreuz: Parteivorsitzender Gabriel, Nahles

Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat einen Bericht dementiert, wonach er den Bundestagswahl 2013 selbst führen und dafür Generalsekretärin Andrea Nahles Kompetenzen entziehen wolle. „Quatsch. Da hat wohl jemand zu lange Silvester gefeiert“, sagte er der Berliner Zeitung „Tagesspiegel“. Frau Nahles sagte der „Süddeutschen Zeitung“, die Meldung sei „falsch“. Es sei keine Entscheidung gefallen.

Peter Carstens Folgen:

In einem Bericht der Zeitung „Bild am Sonntag“ hatte es geheißen, Gabriel wolle die Führung des Bundestagswahlkampfes 2013 selbst übernehmen und nicht, wie üblich, dem Generalsekretär oder der Generalsekretärin überlassen. Gabriel habe Frau Nahles „entmachtet“, indem er Anfang Dezember vor dem Berliner Bundesparteitag der SPD in einer vertraulichen Sitzung im Beisein von Werbefachleuten und Demoskopen gesagt habe, er und nicht Frau Nahles werde die Kampagnenführung übernehmen. Zur Begründung habe es in der SPD geheißen, Gabriel traue Frau Nahles diese Aufgabe nicht zu.

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Bei einem Treffen der SPD-Kandidaten für eine Kanzlerkandidatur, Gabriel, Steinbrück und Steinmeier, habe man, so berichtet das Blatt weiter, außerdem die Strategie für das kommende Jahr festgelegt, wobei Gabriel für sich das Thema „soziale Gerechtigkeit“ beansprucht habe. Üblicherweise beansprucht ein Parteivorsitzender allerdings, sich zur gesamte Breite politischer Gegenstände äußern zu dürfen. Das hat auch Gabriel bisher so gehalten.

Quelle: F.A.Z.

 
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