29.11.2007 · Weil sich Franziska Drohsel mit ihrer Mitgliedschaft im Verein „Rote Hilfe e.V.“ zu einer linksextremen Gesinnung bekenne, fordern Union und FDP den Rücktritt der neuen Vorsitzenden der Jungsozialisten.
Union und FDP fordern den Rücktritt der neuen Vorsitzenden der Jungsozialisten, Franziska Drohsel. Ihr wird ihre Mitgliedschaft im „Rote Hilfe e.V.“ vorgeworfen, einer politisch linken Vereinigung, die der Bundesverfassungsschutz beobachtet.
„Dieser Verein unterstützt die Rote Armee Fraktion. Frau Drohsel bekennt sich damit zu linksextremer Gesinnung. Das ist mit ihrem Amt als Juso-Vorsitzende unvereinbar, sie muss zurücktreten“, sagte die CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
„Von verfassungsfeindlichen Ansichten eindeutig distanzieren“
Ähnlich sieht es das FDP-Bundesvorstandsmitglied Johannes Vogel, der zugleich Vorsitzender der Jungen Liberalen ist: „Frau Drohsel muss aus der Roten Hilfe unverzüglich austreten. Sie muss sich von den verfassungsfeindlichen Ansichten und der Solidarität mit RAF-Terroristen eindeutig distanzieren“, sagte Vogel der F.A.Z.. „Tut sie das nicht, muss sie zurücktreten.“
Frau Haderthauer fordert den SPD-Vorsitzenden Beck auf, einzugreifen. „Die Juso-Vorsitzende gehört qua Amt zum Parteivorstand der SPD“, sagte Frau Haderthauer. „Es kann nicht sein, dass Beck linksextreme Gesinnung in der Führugsrunde einer demokratischen Partei wie der SPD duldet.“ Die CSU-Generalsekretärin warnte Beck davor, mit zweierlei Maß zu messen: „Wer wie Herr Beck die NPD verbieten will widerspräche sich selbst, wenn er Frau Drohsel gewähren lässt“, sagte Frau Haderthauer.
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