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F.A.S. exklusiv : So wird Helmut Kohls Trauerakt ablaufen

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Ein Grabstein auf dem Friedhof des Speyerer Domkapitels am Adenauerpark vor einer umzäunten Fläche, auf der Helmut Kohl beigesetzt werden soll. Bild: dpa

Transport mit Hubschrauber nach Ludwigshafen, von dort per Schiff nach Speyer: Über die geplante Beisetzung des verstorbenen ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl werden neue Details bekannt.

          Der Abschied von Helmut Kohl am kommenden Samstag nimmt immer konkretere Gestalt an. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) unter Berufung auf die vorläufige Planung der europäischen Institutionen berichtet, sollen insgesamt acht Vertreter des Eurokorps, der Europäischen Grenz- und Küstenwache (Frontex) und des Europäischen Freiwilligendienstes den Sarg mit Kohls Leichnam nach dem zweistündigen Trauerakt aus dem Europäischen  Parlament in Straßburg hinaustragen. Er wird dann mit einem Hubschrauber der Bundespolizei nach Deutschland zurückkehren.

          Wie die F.A.S. unter Berufung auf das Bundesinnenministerium weiter berichtet, soll der Hubschrauber in der Nähe von Kohls Wohnort Oggersheim bei Ludwigshafen landen – dort, wo er in seinen Zeiten als Bundeskanzler auch ankam und für die letzten Kilometer von seinem Fahrer abgeholt wurde. Der Sarg soll dann mit einem Schiff des Bundes etwa zwanzig Kilometer rheinaufwärts nach Speyer gebracht werden, wo im Dom ein Pontifikalrequiem mit geladenen Gästen stattfindet.

          Beigesetzt wird der verstorbene frühere Bundeskanzler auf dem Friedhof des Speyerer Domkapitels. Dies war, wie die F.A.S. schreibt, den führenden Personen im Bistum seit längerem klar. Die Familie hatte sich schon vor zwei Jahren an die Stadt Speyer gewandt, wobei mehrere Möglichkeiten erwogen wurden; auch ein Begräbnis auf dem Städtischen Friedhof wäre in Betracht gekommen.

          Wegen seiner „ganz starken Verbundenheit“ mit dem Dom, so das Bistum, sei die Wahl auf den Friedhof des Domkapitels gefallen. Für das Grab wurde eine Fläche neben der in den 1950er Jahren von Deutschen und Franzosen gemeinsam errichteten Friedenskirche St. Bernhard ausgewählt.

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