Home
http://www.faz.net/-gpg-72wcb
Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Bankenaufsicht im Euroraum kommt nicht so schnell wie geplant

 ·  Nach dem Willen der EU-Kommission hätte die Europäische Bankenaufsicht am 1. Januar anfangen sollen zu arbeiten. Doch so schnell wird es nicht gehen. Deutschland und einige Nicht-Euro-Staaten sind dagegen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Ellen Schreiber

Spätestens dann muß es heißen:

Leute, räumt Eure Konten bis auf den letzten Cent leer, bevor es Draghi tut! Und ich verstehe sowieso überhaupt nicht, warum Verbände wie der Bund der Steuerzahler nicht bereits massiv öffentliche Kampagnen gegen diese Räuber und Erpresser aus der EZB starten. Kampagnen, die es mit der EU-Propaganda aufnehmen können. Leise, gemäßigte Töne nützen überhaupt nichts bei dieser kriminellen Energie, mit der gegen uns "gearbeitet" wird.

Empfehlen
Johannes Ross

Was die wirklich wollen

All das politische Geschwafel über Kontrolle ect. dient nur zur Verschleierung der wirklichen Ziele.
Im Fokus haben sie die deutschen Sparkassen, Volks-und Raiffaisenbanken. Dort liegen die Ersparnisse der deutschen Bürger und es gibt einen gut bestückten Sicherungsfond.
Es wäre doch aus deren Sicht wunderbar, wenn man dieses Geld für die Alimentierung der maroden Südstaatenbanken und Kassen anzapfen könnte.
Wenn Merkel und Schäuble wieder umfallen, dann ist der Zeitpunkt gekommen, dass sich Millionen vor die deutschen Sparkassen stellen und gegen die Politik.

Empfehlen
Gerhard Storm

Barnier, einer der Brüsseler €-Dilettantenherde will EZB-Bock weiter zum Aufsichtsgsgärtner machen!

Angesichts des regelwidrigen Verhaltens der Hausbank für die Sorglosländer der Schummelunion wäre dies das Dümmste, das sich selbst ein €-Rettungsverrückter als wirksame Aufsicht ausdenken kann.

Dementsprechend bestehen, Gott sei Dank, in vielen Staaten erhebliche Zweifel, ob die EZB die Aufsicht übernehmen kann, ohne in Interessenkonflikte zu geraten.

Insb. Rostowski stellte die Eignung der unabhängigen EZB als Aufsichtsbehörde in Zweifel u. nennt Bsp.Szenario, dass die Zentralbank einen massiven Fehler in der Aufsicht begeht u. das betroffene Land diesen Fehler mit riesigen Beträgen von 30 oder gar 50 Prozent des nationalen Bruttoiinl

Der unfähige Schäuble wollte die Eignung der EZB nicht grundsätzlich in Frage stellen.

Kein Wunder: Nach Wechsel ins Draghi-Lager unterstützt er als dessen Vasall zusammen mit der Kanzlerin den €-verrückten Anleihewundertütenkurs, nicht merkend - selbst blind vor Rettungswut - , dass das BVerfG demnächst mit Disqualifikation droht.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1966, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

Jüngste Beiträge