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Schlussplädoyer des Angeklagten „Kofferbomber“ hofft auf Freispruch

 ·  Im Düsseldorfer „Kofferbomber-Prozess“ hat der Angeklagte das Wort. Wegen versuchten Mordes und Herbeiführung eines Sprengstoffanschlags droht dem 24 Jahre alten Libanesen lebenslange Haft. Tatsächlich habe er einen Anschlag verhindert, sagt dagegen Al Hajj Dib.

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Ortwin Weber
Ortwin Weber (DCADCA) - 26.11.2008 19:28 Uhr

So viel anders denken Austauschstudenten aus Nahost nicht: Bomben als Attrappe.

Wenn die so klug sind, solche Bomben zu bauen, aber nur als Attrappe, dann sind sie sicher auch so klug, um zu wissen, dass das keiner glaubt. Wenn sie montaelang mit dem Bau zugebracht haben, dann müssen sie in den Monaten doch auch gedacht haben, dass das keiner glauben wird, wenn man die Bomben findet. Dann hätten die doch auch keine Spuren in den Kofferbomben hinterlassen, mit denen man ihnen auf die Schliche kommt. Diese Spuren haben die zwei doch nach vernünftigem Verstand nur deswegen hinterlassen, weil sie dachten, weil sie gedacht haben müssen, dass die Bomben explodieren und damit dann alle Fasern usw. zerstört sind. Wenn die also so klug sind, dass die Bomben "nur" Schrecken und Entsetzen verbreiten sollten, weil sie beinahe explodiert wären oder jedenfalls hätten explodieren können, dann müßte man daraus schließen, dass die beiden gefunden werden wollten. Dann wollten die wohl nur aufgespürt werden, um dann zu sagen "April April, habt Ihr Euch jetzt auch schön erschreckt?"

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Stefan W.F. Umnus

Toleranz

"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich gebe mein Leben dafür, dass du es sagen darfst." Soweit Voltaires nicht mehr zeitgemäßer und überkommener Toleranzbegriff. Immer noch bedeutet aber Toleranz die Duldsamkeit oder das Gewährenlassen von Menschen, deren Lebensweisen vom historisch etablierten System nicht nur abweichen sondern überdies die Abschaffung dieser Demokratie zugunsten einer Theokratie nicht nur fordern sondern auch betreiben. Mitnichten aber steht Toleranz für Übereinstimmung oder gar Akzeptanz, ursprünglich ist mit dem Begriff gemeint, dass etwas gerade noch ge/ertragen werden kann. Im Grundgesetz § 20, Absatz 4 ist dargetan, dass gegen jedermann Widerstand zu leisten ist, der die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen gedenkt. Mittlerweile wird man in diesem Land bei allgemeiner pseudoliberaler Beliebigkeit schon des politisch Inkorrekten bezichtigt, wenn nur das Grundgesetz zitiert wird.

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KLAUS Krueger
KLAUS Krueger (sopher) - 26.11.2008 17:38 Uhr

Mutmaßlicher verhinderter Massenmörder?

Es war irgendwie ein zu großer Aufwand und eine Flucht mit schlechtem Gewissen, um von vornherein nur ein Spaß zu sein. Hätte es funktioniert, wäre es der 1. Massenmord mit islamischem Motiv in Deutschland und dass das verheerende Auswirkung auf das Zusammenleben der Religionen in Deutschland gehabt hätte, kann sich wohl jeder ausmalen. Das Verhalten des Angeklagten vor Gericht ist sein gutes Recht in unser aller freiem Deutschland und das ist etwas zum Nachdenken für alle. Doch mancher wird die Argumente des Angeklagten für ein Märchen aus "Tausend und eine Nacht" halten, nur - diese arabischen Märchen haben wir Ungläubigen geliebt, die Märchen eines mutmaßlichen verhinderten Massenmörders lieben wir nicht... Warum auch?

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Lill-Karin Bryant

Aha.....Libanese gibt vor

Attentat verhindert zu haben und nun erwartet er ganz sicherlich dass man ihn nicht nur frei spricht sondern auch noch fuer seine " Heldentat" belohnt ,klar...

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Dirk Walbrühl
Dirk Walbrühl (Kelen) - 26.11.2008 15:31 Uhr

Man sollte sehr vorsichtig sein...

... sich zu diesem Zeitpunkt der Verhandlung nur auf Grund von Zwischenberichten ein Urteil zu erlauben. Welche Beweise oder Indizien für oder gegen den Angeklagten vorgebracht wurden ist dem Medienkonsumenten ja weitgehend unbekannt. Ich persönlich bin sehr gespannt auf das Strafmaß. Vergleiche mit dem dritten Reich (siehe JDCOE) sind im übrigen geschmacklos und nicht angebracht, werden aber in letzter Zeit - bestürzenderweise - immer häufiger für alles mögliche angeführt. Gestern waren es die Medien gegen die Manager, heute die Justiz gegen Immigranten und morgen?

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Eva Rosinsky
Eva Rosinsky (evaros) - 26.11.2008 15:29 Uhr

Hoffunung auf Freispruch und die Leserkommentare

Dass der Typ lügt (darf man es als Moslem?) und sich mit allen Mitteln versucht, zu verteidigen und dass er einen geschickten Anwalt hat (komischerweise sind die meistens auf der falschen Seite), ist klar und fast schon nachvollziehbar. Auch dass die deutsche Justiz Baby-Kuschelpädagogik betreibt, ist irgendwie nicht unüblich (auch wenn ätzend). Aber dass sich so viele "verständnisvolle Leser" bei der FAZ und in der Gesellschaft finden, ist noch ätzender und ensetzlicher!Dass einige "unverschämte" Urteile mal häufiger gesprochen wurden, heisst es noch lange nicht, dass es jetzt immer dabei bleiben muss. Strafe für eine versuchte Tat müsste einer für vollzogene Tat gleichen, damit die Gesellschaft mal wieder normaler funktionieren kann. Was ist denn der Unterschied? Dass das Opfer es doch geschafft hat, sich zu verteidigen oder der Täter scheiterte??? War die Absicht, Tatvorbereitung, Versuch usw. nicht gleich? Die Anwälte müssten auch mal mehr Moral aufweisen, ansonsten sitzen die selbst mal in einem vielleicht nicht nur fast gesprengten Zug. Wie wir alle! Ist das Ende von unserem deutschen Absurdistan in Sicht? Oder schicken wir noch mehr Einladungen an die Radikalen???Schöne Grüße! Eine aufgebrachte Kölnerin

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 26.11.2008 13:13 Uhr

...die Opfer der Zukunft zahlen für solche Urteile den Preis...

Unser Strafrechtsystem scheint gegenüber den geschickten Islamisten recht wehrlos zu sein - denn obwohl die Sicherheit der Gesellschaft es eigentlich erforderlich macht, dass diese Leute in Gewahrsam genommen werden, werden sie wohl hohnlachend und in ihrer Verachtung für unseren weichen, „gottlosen Staat" aus der Sache heraus kommen. Die zukünftigen Opfer der zukünftigen Terroranschläge werden den Preis zahlen, denn für die Islamisten sind solche Freisprüche der Beweis, dass man in unserer wehrlosen Gesellschaft alles tun kann.

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Alexander Dennig
Alexander Dennig (donbal) - 26.11.2008 12:14 Uhr

Klare Beweisfindung

Mich wundert, dass von beiden Seiten lediglich Behauptungen und Mutmaßungen geäußert werden. Den Angeklagten steht das Recht zu, sich in jeglicher Hinsicht, wenn auch mit Lügen, zu verteidigen. Die BAW hat scheinbar keine Beiweise, um die zweifelhaften Aussagen der Angeklagten zu widerlegen. Traurige Geschichte, denn in jedem Fall wird Unrecht gesprochen, gegen die Täter oder gegen den öffentlichen Schutz der Bürger.

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JDCOE (JDCOE) - 26.11.2008 11:54 Uhr

Versuchter Mord

Ich kenne jemanden, der für die versuchte Tötung zweier Menschen mit einem Messer lediglich zu 26 Monaten Freiheitsentzug Verurteilt wurde.

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JDCOE (JDCOE) - 26.11.2008 11:50 Uhr

Stumpfes Messer

Wenn ein Ehemann seiner Frau droht sie zu töten, wenn sie sich scheiden lässt, passiert nichts. Und selbst wenn eine Schusswaffe in seinem Besitz ist kommt es, wenn überhaupt , doch nur zu einer Verwarnung. Wenn aber lediglich etwas wie ein Terroranschlag aussieht, und nichts passiert ist und auch klar ist, dass nichts hätte passieren können, wird lebenslänglich angeordnet? Erinnert mich an die Justiz des Dritten Reiches. Jeden töten, der auch nur gegen Adolf denkt.

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Jahrgang 1971, Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Kairo.

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