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Schleswig-Holstein Bombenalarm in Kieler Staatskanzlei

14.03.2005 ·  Aufregung wegen einer Attrappe in der Kieler Staatskanzlei: Erst nach eineinhalb Stunden gab es Entwarnung. Das an Ministerpräsidentin Heide Simonis adressierte Päckchen enthielt eine Batterie, Drähte und ein weißes Pulver.

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Nach dem Eingang eines verdächtigen Päckchens ist am Montag mittag in der Kieler Staatskanzlei für anderthalb Stunden Bombenalarm ausgelöst worden.

Das an Ministerpräsidentin Heide Simonis adressierte Päckchen enthielt eine Batterie, Drähte und ein weißes Pulver, wie der Sicherheitsbeauftragte des Landeshauses mitteilte. Das Paket entpuppte sich als eine Attrappe, nach anderthalb Stunden wurde der Alarm aufgehoben. Hinweise auf den Absender gab es zunächst nicht.

Staatskanzlei evakuiert

Die Staatskanzlei und das im selben Haus untergebrachte Finanzministerium wurden zunächst geräumt, 250 Mitarbeiter mußten das Haus verlassen. Sprengmeister der Polizei öffneten das Päckchen. Ministerpräsidentin Simonis war nicht in Gefahr, ihre Amtszimmer sind im Nachbarhaus.

Seit es vor wenigen Tagen Drohungen gegen die Politikerin Anke Spoorendonk von der Dänen-Partei SSW gegeben hatte, waren in Kiel die Sicherheitsvorschriften in Landtag und Ministerien verschärft worden.

Am Freitag hatten sich SPD und Grüne in Kiel auf einen Fortsetzung der rot-grünen Koalition in Schleswig-Holstein unter Tolerierung durch den SSW geeinigt. Das Modell hatte viel Kritik hervorgerufen. ( Siehe auch: „Der Koalitionsvertrag ist unterschriftsreif“ )

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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