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FAZ Plus Artikel Streit in der Linkspartei : Aufstehen ohne Sahra

Die Fraktionsvorsitzende der Partei „Die Linke“ im Bundestag, Sahra Wagenknecht Bild: dpa

Die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, hat sich von einer Demonstration linker Gruppen distanziert. Dafür wird sie in ihrer Partei heftig kritisiert – sogar vom Ko-Vorsitzenden Dietmar Bartsch.

          In der Linkspartei ist ein neuer Streit ausgebrochen – Anlass ist wieder einmal Sahra Wagenknecht. Der Grund: Die Fraktionsvorsitzende und bekannteste Politikerin der Partei hat sich und ihre Sammlungsbewegung „Aufstehen“ öffentlich von einer Großdemonstration linker Gruppen distanziert. Sie findet an diesem Samstag in Berlin unter dem Motto „Unteilbar“ statt. Das Problem: Die Linkspartei und die Bundestagsfraktion, deren Vorsitzende Wagenknecht ist, rufen ausdrücklich zur Teilnahme auf.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Nun hat sogar der Ko-Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch seine Kollegin deutlich kritisiert: „Die Linksfraktion im Bundestag hat beschlossen, zur Teilnahme an der ,Unteilbar‘-Demonstration aufzurufen. Ich persönlich werde auch gern dabei sein. Dass Sahra Wagenknecht sich von diesem Aufruf distanziert, habe ich mit Verwunderung zur Kenntnis genommen“, sagte Bartsch dieser Zeitung. Zuvor hatte schon der Außenpolitiker Stefan Liebich Wagenknecht scharf angegriffen. „Ich finde ihre Positionierung nicht richtig und wir werden das auf Dauer nicht akzeptieren“, hatte er der „Tageszeitung“ gesagt. Durch ihre Missachtung des Fraktionsbeschlusses habe Wagenknecht „eine Grenze“ überschritten. Manche in der Fraktion glauben nun, dass das ohnehin bröckelnde Machtbündnis zwischen Bartsch und Wagenknecht schon bald zu einem Ende kommen könnte, sollte Wagenknecht nicht einlenken.

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