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Salafisten Verboten

 ·  Vereine lassen sich verbieten, Geisteshaltungen nicht. Verbote lösen deshalb keine gesellschaftlichen Probleme. Sie sind ein Symbol, das der Abschreckung von Sympathisanten und der Vergewisserung der Rechtstreuen dient.

Artikel Lesermeinungen (12)

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Reiner Moysich

In Deutschland darf es keine religiöse Vereinigung mit Absolutheitsanspruch geben!

Ich finde es richtig, dass endlich angefangen wird, eine religiöse Vereinigung zu verbieten. Aber fairerweise sollten auch sämtliche anderen religiösen Vereinigungen überprüft werden. Denn noch immer haben die drei monotheistischen Religionen Islam, Christen- und Judentum ihren mittelalterlichen kriegerischen Absolutheitsanspruch offiziell nicht abgelegt, der bisher schon zu sehr vielen Millionen von grausamsten Ermordungen geführt hat!

Falls Deutschland wirklich ein Rechtsstaat ist, der dem Frieden verpflichtet ist, sollte hier allen(!) islamischen, christlichen und jüdischen Vereinigungen eine Frist bis Jahresende gesetzt werden, offiziell auf jeglichen Absolutheitsanspruch zu verzichten und die Menschenrechte anzuerkennen – andernfalls sollte die betreffende Vereinigung verboten werden!

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Roland Stadler

Ein überfälliges Verbot

Auch Geisteshaltungen lassen sich verbieten. Es ist deshalb auch kein Zufall, dass Hitlers "Mein Kampf" verboten wurde und somit diese Geisteshaltung. Dass es Menschen gibt, die dieses Verbot ignorieren, ist eine andere Sache.

Im Zentrum der Salafisten-Aktivitäten stand auch die Verbreitung des Gratis-Korans. Dieser hat mit dem oben genannten Buch folgendes gemeinsam: das Erstreben der Weltherrschaft und die Vernichtung der Juden. Sicher strebt nicht jeder Muslim diese Ziele an, aber gerade die muslimischen Gelehrten machen die Gläubigen darauf aufmerksam, den ganzen Koran zu befolgen.

Herr Wolfgang Bosbach hat in der Sendung bei Maischberger bewiesen, dass er einer der wenigen Politiker ist, der verstanden hat, dass der Islam gefährlich ist, wenn die Muslime eine Mehrheit erreichen. Dann können sie ihr erstrebtes Ziel, den Koran und die Scharia über das Grundgesetz zu stellen, umsetzen. Schlimm ist dies deshalb, weil Koran und Grundgesetz nicht kompatibel sind.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 15.06.2012 13:20 Uhr

Warum beschäftigt sich der Innenminister mit Verboten von Vereinen?

Warum sehen wir nie die Verurteilung eines Einzeltäters? Wo bleibt ein Urteil gegen die angeblichen salafistischen Messerstecher, welche Polizisten verletzt haben sollen? Unser Strafrecht gibt alle Möglichkeiten gegen Verbrecher, auch übermäßig harte, aber mit Recht keine Möglichkeiten gegen Gesinnungen. Diese sind durch das Grundgesetz geschützt, egal wie abnorm sie sind.

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Michael Leh

"Gesellschaftliches Problem"

Reinhard Müller spricht von einem "gesellschaftlichen Problem", das durch solche Verbote nicht gelöst werden könne. Ich hätte noch einen Vorschlag zur Lösung bzw. Verringerung dieser sogenannten "gesellschaftlichen Probleme": a.) dass man solche gewaltbereiten und fanatischen Ausländer gar nicht erst in unser Land hineinlässt und b.) wenn sie schon da sind, endlich einmal für Ausweisungen sorgt, ggf. nötigenfalls mit Rechtsänderungen beim Aufenthaltsrecht. Derzeit ist es immer noch so, dass bei uns auch ausländische Gewaltkriminelle (nicht nur Salafisten etc.) in hoher Zahl mit Hartz 4, Kindergeld und anderen Sozialleistungen beglückt werden. Was für ein Irrsinn. Ausländische Gewaltkriminelle und gewaltkriminelle Fanatiker haben in Deutschland nichts zu suchen. Wann begreift das unsere Politklasse endlich und handelt entsprechend. Und das gilt auch für die CDU/CSU!

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Horst Jungsbluth

Es fehlt die nötige Konsequenz

In Deutschland können Vereine zu unterschiedlichen Zwecken gegründet werden, nur nicht zu solchen, die gegen bestehende Gesetze verstossen. Es reicht nicht aus, die entsprechende Satzung zu überprüfen, sondern es ist Aufgabe der zuständigen Behörden das tatsächliche Handeln zu überwachenn, wobei es legitim und erforderlich ist, auf Kriminelle und bekannte Agitatoren und Aufhetzer ein wachsames Auge zu werfen. Wir haben in unserem Land auf diesem Gebiet in der Zwischenzeit soviel zugelassen, dass unsere innere Sicherheit mehr als nur gefährdet ist, da viele dieser Gruppierungen unverhohlen zusammenarbeiten und zudem bei gewissen politischen Parteien und der Justiz Schutz geniessen. Verschlimmert wird das Dilemma durch die verantwortlungslose eigene Schuldenpolitik und die noch schlimmere anderer EU-Staaten, so dass nichts Gutes für die Zukunft zu erwarten ist.

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Paul Banaschak

sehr richtig, deshalb müssen alle Islamisten die nicht deutschstämmig sind, sofort ausgewiesen

werden. Es gibt ja wunderbare islamische Staaten, wo sie ihrer Religion frönen können und sollen, Saudi Arabien z.B.

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Thomas Frieling

Gesinnungsverbrechen

Dem Autor kann ich sehr weitgehend beipflichten. Der Staat darf sich nicht als Meiunungswächter aufspielen.

Eine blinde Meinungslosigkeit ist aber als überinterpretierter Liberalismus nicht nur nicht erforderlich sondern schädlich. Ich beziehe mich auf die Feststellung, jede Religion hielte sich für die wahre, es wäre lediglich verboten zu Gewalt aufzurufen und Haß zu predigen.

Es mag ja sein, daß sich Christentum und Islam als Beispiele gleichermaßen für die wahre Religion halten. Was nun, wenn es eine Religion gibt, deren Inhalt es ist, gegen Anders- oder Nichtgläubige zum Haß aufzurufen? Man möge sich die in Kirchen und Moscheen gelesenen Bücher und gelehrten Grundaussagen ansehen und dies selbst bewerten. Auch als Liberaler muß man nicht immer neutral bleiben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 12:02 Uhr
Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 15.06.2012 12:02 Uhr

Ich sag mal was als religiöser Mensch dazu

In meiner Religion heißt es das Gott einem jeden einen Weg aufzeichnet und es heißt auch das Gott die Liebe ist. Es heißt auch das Gott sich jedem offenbart der ihn kennenlernen möchte und es heißt auch das man Gott immer auf seiner Seite hat, selbst in den schwierigsten Momenten.
In meiner Religion heißt es auch das es zwei Gebote gibt die über allem stehen: Liebe zu Gott und die Nächstenliebe

Vermutlich werden viele jetzt nicht wissen was meine Religion ist, auch weil das Wissen von Religion nur sehr dünn gesäht ist. Aber ich bin Christ, katholischer Chirst um genau zu sein.

Und als solcher meine ich das ein Gewaltaufruf nicht mit der Religion zu vereinbaren ist. Wer etwas ändern will soll das sachlich gesprochene Wort wählen, das innige Gebet suchen und die vorgelebte Nächstenliebe vorleben. Das bewirkt mehr als Fäuste und Gewalt und gerade mit kritischen Blick auf die christliche Geschichte wird das letztendlich bestätigt.

Deshalb ist das beste Mittel gegen Islamisten der gelebt

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Thomas Kobler

Im Behördenvorgehen...

...gegen die Salafisten - und auch die Rocker - drückt sich keineswegs eine gewisse gesellschaftliche Hilflosigkeit gegenüber diesen fremd anmutenden "Schattengesellschaften" aus, sondern die klare Ansage: Ihr habt den im Lande geltenden Freiraum einseitig zu weit strapaziert - jetzt ist Schluss damit! Das Pendel schlägt zurück, ein simples Naturgesetz. Und mit berechtigten Zwangsmassnahmen wird in Zukunft zu verhindern gesucht, dass es wieder in die gleiche Richtung geht. Das ist nur logisch. Dass die Verbote zu weit gehen, ist in diesem Rechtsstaat erwiesenermassen fast ausgeschlossen.

Im Vorgehen mag zwar auch einiges an Symbolik und "Vergewisserung der Rechtstreuen" mitschwingen, aber in erster Linie lautet die Botschaft der Gesellschaft, dass sie nicht länger bereit ist, solch zersetzendem Treiben länger zuzusehen. Das gilt für Salafisten und für Rocker und für rechtsextreme Terrorzellen mittlerweile auch. Fast wäre mir zum Schluss noch ein "Gott sei dank" rausgerutscht.

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Dominik Schöttler

Bravissimo

Zu ihrem Artikel gibt es nicht viel hinzuzufügen. Er ist sehr gut gelungen und spiegelt genau das wieder, was ich in den letzten Wochen gedacht habe als es ein Verbot nach dem anderen gab...

Vielen Dank für diesen Artikel Herr Müller! Bravissimo!

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Martin Schmitt

Demokratie ist verwundbar

Verbote lösen wohl gesellschaftliche Probleme. Hätte man rechtzeitig die NSDAP verboten und Hitler ausgewiesen, wäre Deutschland vieles erspart geblieben. Das Schlimmste, was man machen kann ist das Nichtstun. Die Massaker von Srebrenica wäre nicht passiert, wenn die niederländischen Blauhelme reagiert hätten. Man darf Salafisten nicht unterschätzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 12:55 Uhr
Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 15.06.2012 12:55 Uhr

In einigen muslimischen Ländern sind sie Verboten gewesen

Hat es etwas gebracht?
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Die Schwierigkeit mit Verboten besteht darin, dass Verbote zwar richtig sein können aber wenn sie zu umfangreich eingesetzt werden, kann auch dort das Pendel zurückschlagen. Damit kann es zur sebsterfüllenden Profezeihung werden, dass Menschen die einer Religion angehören in die Arme solcher Extremisten getrieben werden.
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Wichtig finde ich dass die Grenzen nicht an Religionsgrenzen gezogen werden sondern an der Grenze ob Grundsätze wie Paragraph 1 der Grundgesetzes für alle Menschen konfessionsübergreifend akteptiert wird. Gruppierungen die das nicht können gehören verboten.
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Es gibt nach Zeitungsberichten ca. 4000 muslimische Extremisten in D die diese Grenze nicht akzeptieren. Es gibt auch ca. 10000 Rechtsextremisten in D die diese Grenze nicht akzeptieren.
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Jede Weltanschauung kann prinzipiell übertrieben werden. Jetzt aber 80 Mio. Menschen unter Generalverdacht zu stellen ist unverhältnismässig.
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Darum keine Vorratsdatenspeicherung

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Jahrgang 1968, in der politischen Redaktion verantwortlich für „Zeitgeschehen“ und für „Staat und Recht“.

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