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Salafisten Treffen sich zwei Splittergruppen

 ·  Sowohl Pro NRW als auch die Salafisten sind mickrige Grüppchen. Beide suchen die öffentliche Aufmerksamkeit. Besonders erfolgreich sind sie darin, wenn sie sich öffentlich bekriegen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (27)

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Ahmed Mohammed

"Und Allah mag den Unfrieden nicht" (Koran 2:206)

Der Islam ist friedlich! Das Problem sind nur die Radikalen Menschen die nicht den wahren u. schönen Islam leben, wie eins Prophet Mohammed saw. Aber die Medien berichten lieber von den wenige extremen Salafisten, anstatt von den Millionen friedlichen Muslimen. Wie viele von uns kennen denn den Islam, nicht nur von den Medien? Wie viele waren schon einmal in einer Moschee???? Das der Islam friedlich ist, erkennt man den Koran liest. Einige Bsp. aus dem Koran: 2:257; 8:62,63; 20: 132; 49: 10-12,14. Was der Koran zur Toleranz sagt:
"Und schmähet nicht die, welche sie statt Allah anrufen, sonst würden sie aus Groll Allah schmähen ohne Wissen. Also ließen Wir jedem Volke sein Tun als wohlgefällig erscheinen. (6,109). Islam steht für Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen, absolute Gerechtigkeit, Gleichwertigkeit von Mann und Frau, Trennung von Religion u Staat, dass steht im Koran: (9,6.), (5,9), (22,40) etc. Nicht der Islam ist das Problem, sondern die Menschen die ihn missbrauchen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 10:22 Uhr
Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 04.05.2012 10:22 Uhr

Nö, ist klar. Nur Frieden.

Es gibt und gab kein einziges Land auf dieser Erde, in dem Andersgläubige mit gleichen Rechten gleichwertig neben den Anhängern des Islams leben konnten. Es gibt aktuell kein einziges islamisch geprägtes Land, in dem die universellen Menschenrechte anerkannt sind. Stattdessen wird nur die Kairoer Variante der Menschenrechte anerkannt, mit entsprechenden Einschränkungen, wie sie die Scharia vorsieht. Mohammed selber war Kriegsherr und hat eigenhändig Menschen umgebracht und umbringen lassen. Der Islam hat sich seither nur kriegerisch ausgedehnt. Wo bitte ist da der Frieden? Der Frieden ist meist nur da, wo Muslime in der Minderheit sind (also Mohammed in Mekka vor der Auswanderung nach Medina). Fast alle "schönen" und "friedlichen" Suren im Koran stammen aus Mekka, als Mohammed noch keine Macht hatte. Sie wurden sämtlich durch spätere Suren aus Medina ersetzt. (Prinzip der Abrogation). Warum wurden die Salafisten-Korane durch hier lebende Türken ("friedliche Muslime") gesponsert?

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Ulrike Fäuster

Faz-Foristen.

Na, ja, was sich bei der FAZ so tummelt: immer wieder sehr erstaunlich. Aber es hat auch sein Gutes: man lernt die Menschen besser kennen.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 03.05.2012 13:43 Uhr

Reduzierung der Splittergruppen auf das was sie sind

Ob nun Rechts, Islamistisch oder sonst irgeneiner radikalen Strömung entspringend sollten wir verdeutlichen, dass es sich um laute Splittergruppen handelt die sich und andere durch ihr auftreten einen Imageschaden zuführen dem man entgegentreten muss.
.
Als blonder, blauäugiger Deutscher weis ich, dass es schwierig ist dem Vorurteil gegen Nazideutsche entgegenzutreten. Muslime haben vermutlich das selbe Problem wenn diese 500 Salafisten eine Glaubensgemeinschaft von 1,3 Mio. Menschen in den Schmutz ziehen.
.
Jeder kann an jedem Ort für Völkerverständigung eintreten ohne seine Identität zu verleugnen. Mit einem Öffentlichem Beitrag kann man anfangen.

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Ulrike Fäuster

Salafisten.

Solingen war am Dienstag schwarz vor Polizei. Ansonsten ist es ruhig, wenn Pro NRW anrückt (wenig Zulauf). Sie wollten sich diesmal vor dieser Hinterhausmoschee (sieht aus wie eine Garage)mit ihren Karikaturen aufstellen, das war verboten, aber: 150 m weiter, vor dem Rathaus, war es erlaubt worden (vom OLG Münster). Jetzt laufen die Ermittlungen gegen ca. 80 Personen, viele nicht aus Solingen, viele Nichtdeutsche, viele mit mitgebrachten Steinen bewaffnet. Seit Monaten gibt es Probleme, und das mitten in der Innenstadt. Journalisten, die zur Moschee kommen, werden regelmäßig attackiert. Die Salafisten sind keine Splittergruppe, sie sind im Ausland sehr gut vernetzt.Wir hätten sowohl Pro NRW und als auch die Moschee gerne weg. Wie in Mönchengladbach. Ich hoffe, dass die Stadt mit der Bauordnung schafft, die Hinterhöfe und ihre seltsamen Geschäfte zu "regulieren". Uns hier hängen beide Gruppierungen zum Hals raus, und zwar gründlich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 12:58 Uhr
Janosh Gnisleh

"Uns hier" ...

... ist definitiv eine falsche Formulierung, denn es gibt genug Menschen im Bergischen, denen die Salafisten bzw. ProNRW nicht zum Hals raushängen. Ich z.B. finde es durchaus nicht verkehrt, daß ProNRW dort demonstriert hat, zeigt es doch, wie leicht die Salafisten sich durch ein paar bescheuerte Karikaturen provozieren lassen! Bei ProNRW treten auch keine der Schlägertrupps auf den Plan, wie es z.B. bei der NPD häufiger der Fall ist. Außerdem scheinen all die anderen Parteien keinerlei Notiz von der Problematik zu nehmen, betrachten sie ja diese freundlichen Zeitgenossen als kulturelle Bereicherung. Und spätestens seit Thilo S. sich öffentlich zu diesem Kulturkreis geäußert hat, wurde in den FAZ-Leserbriefen ziemlich eindeutig klargestellt, daß es eine Menge Leute gibt, die vermutlich eher mit ProNRW sympathisieren als mit den Salafisten.

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egon samu
egon samu (egonsamu) - 03.05.2012 12:47 Uhr

Was haben Sie

persönlich bisher gegen die Salafistenbelagerung unternommen?
Meinen Sie wirklich, die gewalttätigen Kämpfer Allahs lassen sich mit der städtischen Bauordnung bekämpfen?
Lesen Sie den Koran, damit die weitere politisch korrekte Islamisierung Sie nicht unvorbereitet trifft.

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bernd ullrich

Ihr Kommentar zeigt, die Splittergrüppchen ....

.... haben ihr Ziel bereits erreicht. Es sei denn, sie beabsichtigen mit ihrer Berichterstattung ein ganz anderes Ziel.

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 03.05.2012 09:01 Uhr

irritation....

Treffen sich zwei Splittergruppen - Sowohl Pro NRW als auch die Salafisten.... ähhh da fehlt doch noch die FDP und der Artikel müsste also benannt werden: Treffen sich drei Splittergruppen.......

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Janosh Gnisleh

Wenn ich den Artikel lese...

... kommt es mir nicht vor, als wolle ProNRW Vorurteile wecken. Im Gegenteil, bestehende Vorurteile werden hier eher bestätigt!

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Horst Johnson

Verdummung

Beide Gruppierungen in einen Topf zu werfen ist doch wohl hanebüschend. Während die relig.Fundamentalisten vollkommen frei Schriften zur Machtübernahme verteilen, setzt sich Pro NRW für freiheitliche Werte unserer Gesellschaft ein. Im Nahen Osten gelten die Salafisten als radikale islamist.Randgruppe. 80% dieser Gruppe gilt als gewaltbereit. Kommen diese Islamisten zum Ziele wird der Autor zu Pro NRW eine andere Meinung bekommen.

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Bertram von Steuben

Erdogan:

"Es gibt nur einen Islam!"
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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 10:13 Uhr
Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 03.05.2012 10:13 Uhr

jedenfalls jubeln ihm in Deutschland zehntausende zu!

Und Millionen von Moslems in der Türkei wählen ihn. Und es gibt keine Lichterketten weltweit ob dieser "Falschaussage". Es gibt keinen Zentralrat der Muslime in D, der ihn angreift oder hinterfragt. Es gibt keinen Kenan Kolat, der mal irgendetwas von ihm fordert, statt nur von den Deutschen zu fordern.
Um es kurz zu machen: Kein in Deutschland lebender Moslem hat es je für nötig befunden, sich von dieser Aussage zu distanzieren. Ebensowenig von Erdogans gern zitiertem Lied mit den Moscheen = Kasernen, Minaretten = Bajonetten etc... Die Ditib, die eine verlängerte Werkbank des türkischen (Erdogan unterstehenden!) Religionsministeriums ist, baut hier Moscheen und importiert Imame. Die Ditib vertritt die meisten Moslems in diesem Lande.
Auch von der Ditib kein Dementi. Wobei deren Vertreter viel reden.
Da es also keinen Widerspruch gibt, ist Erdogans Aussage ernstzunehmen. In Deutschland z.B. finden Rechtsradikale IMMER Widerspruch in der Bevölkerung. Da liegt der Unterschied.

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Christopher Grotius

Maßgeblich

Oh ja, Erdogan ist das Sprachrohr aller Moslems, wenn er das sagt...

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Harry Haller

Guter Islam vs boeser Islam

"Die Unterscheidung zw. bösen Salafisten und guten Muslimen ist Volksverdummung" bringt es mE auf den Punkt. "Islam" und "Moderat" beissen sich einfach. Selbst Länder, die gerne als Beisp fuer moderaten Islam angeführt werden und die massiv um westl. Touristen werben, sind eigtl nicht säkularisiert. Was da zB mit Urlaubern passiert, die eine Vergewaltigung melden, ist bestens dokumentiert, um das mal zu veranschaulichen. Natürlich gibt es in D friedliche Bürger muslimischen Backgrounds, die nicht Korane verteilen oder sich zusammenschließen, um islamischen Lobbyismus zu betreiben, der, wie jeder Lobbyismus angelegt ist, Leuten was aufzuzwingen. Bei denen gehe ich davon aus, dass sie genauso phlegmatisch sind wie Mio von Christen auch, die es kalt lässt, wenn sie eine Pabst-Karrikatur zu sehen bekommen. Problem ist der Lobbyismus fuer den Islam und die Motive, die dahinter stecken. Und da gibt es einfach keine Unterscheidung in edle und unedle Motive. Wer das glaubt, lügt sich was vor.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 10:16 Uhr
egon samu
egon samu (egonsamu) - 03.05.2012 10:16 Uhr

Ganz genau

Die Grundlage ist der Koran, das Vorbild Mohammed. Für ALLE Muslime...
Recep Tayyip Erdogan, MP der Türkei sagte im August 2007 im Kanal D TV über den Begriff "moderater Islam", der im Westen oft zur Beschreibung seiner Partei AKP benutzt wird:
„Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“

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alois schneider
alois schneider (formal) - 03.05.2012 00:20 Uhr

ich staune

ProNRW ist ausdrücklich n i c h t vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich und rechtsradikal eingestuft. Sondern das ist nur die Meinung des rot/grünen Innenministers, dessen links-tendenziöse Sichtweise hier völlig unkritisch transportiert wird.
Auch gibt es keine Verbindungen zu irgendwelchen Nazis. Derartige Unterstellungen, mit denen eine Razzia begründet wurde (es ist Wahlkampf), haben sich als haltlos erwiesen.
Ebenso hat sich die Parteiführung immer ausdrücklich von Rechtsradikalen distanziert (anders als die Piraten).
Das sind die Informationen, die ich habe.
Sie gar mit den Salafisten, deren Verfassungsfeindlichkeit unbestritten ist, auf eine radikale Stufe zu stellen, kann man nur noch als völlige Fehlleistung betrachten.
Auch wenn ich kein Mitglied von proNRW bin, geht es mir doch massiv auf die Nerven, das unsere linken Genossen jeden plump als rechtsradikal diffamieren wollen, der Kritik am Islam und Islamismus übt.

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Martin Schmitt

Die Wahrheit ist unerträglich

Die Salafisten wollen die Demokratie abschaffen und Scharia einführen. Ich möchte die Demokratie (auch wenn nur die indirekte) behalten und nebenbei das Grundgesetz - somit bin ich rechtsradikal. Die Karikatur und das Kabarett gehören zu einer Demokratie. Sie zeigen auf ironische Weise Missstände oder Unsinnigkeiten auf. Beleidigt hin oder her.

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Thomas Frieling

Muß man diese Bilder zeigen?

Nur eine Anmerkung:
PRO ist eine Protestpartei, und man hat provoziert. Es wirde sichtbar, daß dieselbe "Splittergruppe", die in vielen deutschen Großstädten Propaganda betreibt (siehe "Lies") und auch nicht nur in Solingen Moscheen betreibt, keine harmlose Gruppe Gläubiger ist, sondern eine gewaltbereite Gruppe.

Muß man denn diese Karikaturen zeigen? Nein, das muß man nicht. Aber man darf es. Die provozierte Reaktion sollte die Augen öffnen, auch wenn man nicht unbedingt PRO wählen muß. Man stelle sich eine Gruppe Evangelikaler vor, die eine Filmvorführung des "Brian" mit Holzlatten stürmen.

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Karl-Heinrich Gissel

Thema verfehlt!

Es geht hier um Meinungsfreiheit!

Aber wenn Sie der Meinungsind bei PRO NRW handele es sich nur um ein kleines Grüppchen, dann geben Sie mir doch bestimmt recht, daß ein nicht ganz so kleiner Anteil unserer Bevölkerung eine ähnliche Gesinnung hat. Nun denken Sie an die andere kleine Gruppe die Salafisten und die Aussage: 99% der Muslime sind friedlich. Kann das stimmen?

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Mohammad Pahlavi

Und wegen solcher Grüppchen wird die Meinungsfreiheit in Frage gestellt?

Vollkommen korrekt stellt Reiner Burger klar, dass es sich sowohl bei Pro NRW, als auch bei den Salafisten um gesellschaftliche Splitergruppen ohne weitere Relevanz handelt. Sie haben beide keine Verankerung in der Bevölkerung, sind Randgruppen.
Trotzdem hat Innenminister Jäger hier die Meinungsfreiheit in Frage gestellt, eines der elementaren Grundrechte unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Jäger hat versucht, das Zeigen von Westergaard- Karikaturen zu verbieten, die noch vor wenigen Jahren wegen Zivilcourage ausgezeichnet wurden. Und dies, weil es Extremisten nicht passte, dass sie gezeigt werden. Dies ist der wahre Skandal. Ein Innenminister, gewählter Minister einer Volkspartei, hat sich von einer extremistischen Splittergruppe offenbar aus Angst ein Verhalten diktieren lassen, das mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit unser Grundgesetz in Frage stellte. Erst ein Gericht musste ihn stoppen. Der Minister hat bei der Verteidigung der Freiheit versagt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 10:08 Uhr
egon samu
egon samu (egonsamu) - 03.05.2012 10:08 Uhr

Verfassungsfeind als Innenminister?

Genosse Jäger müsste in einer funktionierenden Demokratie längst seinen Posten räumen. In Deutschland natürlich nicht...

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Christopher Grotius

In der Tat

In der Tat wäre es absolut verfehlt, wegen der Animositäten irgendwelcher Extremisten die Meinungsfreiheit aufzuweichen, unabhängig davon, wer sich auf sie beruft. Eine solche Haltung hätte auch im Rahmen der urspünglichen Mohammed-Karikaturen stärker von hoheitlicher Seite vertreten werden müssen!

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anna bez
anna bez (berlin) - 02.05.2012 21:53 Uhr

Nach dem unbestrittenen Konnex von NPD und Verfassungsschutz gibt es hier große Fragezeichen

Und vor den Landtagswahlen sind die Fragezeichen riesig, während verfehlte Europa- Wirtschafts- und Sozialpolitik auf hintere Seiten rücken.

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Hans Schiller

Genau hinschauen, statt verleumden!

Schön, dass Sie diese zwei "extremen Gruppierungen" nebeneinander stellen!

Die einen "Extremisten" fordern den Bestand unserer Meinungsfreiheit und Liberalität, die anderen fordern die Scharia und werfen mit Steinen und schlagen mit Fahnenstangen auf Polizisten ein.

Wer vertritt hier gefährliches extremistisches Gedankengut?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 10:01 Uhr
Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 03.05.2012 10:01 Uhr

Nee, nicht ganz falsch

"Diese Aussage verkennt in frappierender Weise, dass auch die Religionsfreiheit Teil dieser Liberalität ist."
Dies setzt voraus, dass alle Religionen mit der Religionsfreiheit zu vereinbaren sind. Wenn aber nun eine einzige Religion weltweit Inhalte vertritt, die sich - schon in ihrer Ursprungsschrift um im Verhalten ihres Gründers! - explizit gegen andere Religionen und deren Anhänger wenden, dann ist die berechtigte Frage, ob ein offenes Miteinander so ohne weiteres möglich ist. UND, ob die heiligen Texte dieser Religion und das Verhalten ihrer Anhänger von der Religionsfreiheit gedeckt werden können. Da diese eine Religion in ihrer heiligen Schrift offene Schmähungen von Christen und Juden enthält, und zu weiten Teilen deren Tötung empfiehlt, ist die Frage, ob dies sehenden Auges als Teil unserer Religionsfreiheit gesehen werden kann. Ich meine nicht, denn dies stellt diese Freiheit auf den Kopf! In allen islamischen Ländern sieht man, wohin das führt: Unfreiheit für Nichtmuslime.

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Christopher Grotius

Falsch

Es ist schlicht und ergreifend falsch, zu behaupten, eine der beiden Gruppierungen fordere den Bestand von Liberalität. Diese Aussage verkennt in frappierender Weise, dass auch die Religionsfreiheit (ich vermute mal, dass ProNRW die von ihnen als liberalitätsverteidigend angesehene Gruppe ist, denn "Scharia für Deutschland" ist ja nun mehr als offensichtlich nicht liberal) Teil dieser Liberalität ist. Eine generelle Bekämpfung von Minaretten aber noch als von einem liberalen (wobei offen bleiben kann, ob sie "liberal" im eigentlichen Sinne oder im verwässerten umgangssprachlichen gebrauchen) Verständnis Religionsfreiheit umfasst zu sehen, ist schlicht abwegig.

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

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