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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Salafisten in Deutschland Hammerfett wird es erst im Paradies

 ·  Sie verteilen den Koran und sind offen für alle, die sich spirituell verarmt fühlen. Verfassungsschützer schätzen, dass etwa 3800 Salafisten hierzulande leben. Wer sich auf sie einlässt, reist vielleicht irgendwann nach Pakistan.

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© dpa Von Sicherheitsbehörden beobachtet: Islamisten auf dem Potsdamer Platz in Berlin

Vor knapp vier Jahren schrieb ein Teenager aus einem beschaulichen Dorf tief in der Provinz, er habe im Traum den Krieg zwischen Gläubigen, also den Muslimen, und Ungläubigen, also Christen und Juden, erlebt. Er selbst habe nur zugeschaut. Dann sei neben ihm ein Muslim erschossen worden.

Als der Angreifer auch ihn erschießen wollte, habe er das islamische Glaubensbekenntnis gesprochen, was er eigentlich noch gar nicht auswendig gekannt habe. Mit dem Islam habe er sich schon länger beschäftigt, schrieb der Junge. Der Traum habe ihn überzeugt, so schnell wie möglich zu konvertieren.

Im Netz fragte er, ob ihm jemand Tipps geben könne, er wollte lernen, wie man die religiösen Formeln verwendet. Er bekam Zuspruch, wurde ermutigt. Er schrieb, dass er vorher noch nie so richtig gläubig gewesen sei und hoffe, dass Gott ihm das vergeben möge. Er fand sich viel reifer im Kopf als die anderen in seinem Alter. Er sagte es seiner Mutter und tauschte seinen deutschen Namen gegen einen arabischen Namen. Es dauerte nicht einmal ein Jahr, da tauchte er in einem anderen Internetforum auf. Er wollte nach Pakistan und eine Koranschule besuchen. Er halte es nicht mehr aus in Deutschland, schrieb er in unbeholfenem Englisch.

„Mutter bleibe standhaft. Dein Sohn ist im Dschihad“

Fälle wie dieser sind der Grund, aus welchem Islamismusfachleute in den Sicherheitsbehörden das Treiben der Salafisten in Deutschland schon seit vielen Jahren mit großer Aufmerksamkeit verfolgen. Sie weisen immer wieder darauf hin, der Weg zum Terrorismus führe über den Salafismus, der den ideologischen Nährboden für Radikalisierung und letztlich islamistischen Terrorismus lege. Auch Arid U., der im vergangenen Jahr zwei amerikanische Soldaten am Frankfurter Flughafen erschoss, hatte sich über das Internet radikalisiert. Er hatte Kontakt zu deutschen Salafisten, berauschte sich an ihrer Propaganda, hörte Hymnen in denen es etwa heißt: „Die Umma (Gemeinschaft der Muslime) ist geblendet, doch ich wurde geehrt. Mutter, bleibe standhaft, Dein Sohn ist im Dschihad.“

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Pierre Vogel © Markus Kirchgessner/laif Pierre Vogel

Die Salafisten predigen einen archaisch anmutenden Islam. Sie berufen sich auf die ehrenhaften Altvordern, die Gefährten des Propheten Mohammed (as Salaf as Salih) und die ersten beiden Generationen seiner Anhänger. Ihre Hosen dürfen daher nicht die Knöchel bedecken, sie benutzen keine Zahnbürsten, sondern trockene Zweige des Miswak-Baumes. Doch solche Manierismen allein wären harmlos. Die Probleme sind der missionarische Eifer und die rückwärtsgewandten, holzschnittartigen Lehren der Salafisten. Nach ihrer Auffassung sollen auch in diesen Tagen die Regeln einer Wüstengesellschaft auf der arabischen Halbinsel des 7. Jahrhunderts gelten. Sie wollen einen Scharia-Staat, in dem jede „Neuerung“ verworfen wird, die in Jahrhunderten islamischer Geschichte hervorgebracht wurde. Vielfalt als islamische Tugend ist ihnen fremd. Es gibt nur eine Wahrheit, ihre Lehre, die den Islam zu alter Stärke zurückführen könne.

Verunsicherten, jungen Menschen verschafft das Orientierung. Sie werden bei den Salafisten zu Mitgliedern einer Gemeinschaft von Auserwählten, in der es klare Regeln gibt. Verfassungsschützer kennen die Klientel, bei der die Missionierung Erfolg hat: Sinnsuchende, Außenseiter, Modernisierungsverlierer. Aber nicht alle seien Spinner oder einfältig, auch Akademiker zählten zur Salafistenszene, heißt es. Der Salafismus ist nach Erkenntnissen der Verfassungsschützer ein weiteres deutsches Extremismusphänomen, denn die Anhänger seien in der Regel deutsche Staatsbürger, und auch die Sprache, in der sie kommunizieren, sei Deutsch.

Zwei Dutzend Moscheen werden von Salafisten dominiert

Der Salafismus hierzulande ist indes keine Bewegung. Eher handelt es sich um ein Biotop. Die Szene ist heterogen, es gibt Rivalitäten und Eitelkeiten, welche die Zusammenarbeit der Protagonisten stören. Auch existieren ideologische Differenzen, die zum Teil in scharfem Ton ausgetragen werden. Es gibt auch Spannungen zwischen den eifrigen deutschen Konvertiten und den „Geburtsmuslimen“, die sich von den Neumuslimen nicht über eine Religion belehren lassen wollen, in der sie aufgewachsen sind. Auf etwa 3800 schätzen Verfassungsschützer die Zahl der Salafisten in Deutschland, etwa 100 der rund 3000 Moscheen in Deutschland seien salafistisch beeinflusst, gut zwei Dutzend von Salafisten dominiert. Die Salafisten sind eine Minderheit - aber sie sind laut und entschlossen.

Pierre Vogel zum Beispiel ist einer ihrer Stars. Vogel, Konvertit, ehemaliger Boxer, hat in den vergangenen Jahren Karriere gemacht. Anfangs waren es Videos, die im Internet verbreitet wurden, die ihn bekannt machen. Inzwischen tritt Vogel, der zuletzt monatelang zu Studien in Ägypten war, dort in salafistischen Sendern auf. Er spricht in flüssigem Arabisch und Englisch über religiöse Fragen und fühlt sich dabei sichtlich geschmeichelt. Er wird dort sogar mit dem Ehrentitel „Scheich“ begrüßt. Vogel heißt Gewalt im Prinzip dort gut, wo seine buchstabengläubige Auslegung der religiösen Quellen sie vorschreibt. So hat er im Grunde nichts gegen Stockhiebe als Strafe, Schläge gegen nicht folgsame Ehefrauen oder Steinigungen von Ehebrechern.

Vogel gilt als verfassungsfeindlich

Doch Vogel äußert öffentlich auch stets den Vorbehalt, dass dies Regeln seien, die in einem islamischen Scharia-Staat zu gelten hätten, dass in Deutschland aber andere Gesetze gälten, an die man sich halten müsse. Vogel ist das bekannteste Gesicht der Gruppe „Einladung zum Paradies“, die sich der Mission, der Einladung zum Islam (Dawa), verschrieben hat. In den Sicherheitsbehörden gilt er als verfassungsfeindlich. Vogel scheut sich nach Einschätzung von Verfassungsschützern aber davor, sich mit Leuten zu umgeben, die das Wort „Dschihad“ freimütig in den Mund nehmen.

Gerade ist einer aus solchen Kreisen dabei, Vogel in Deutschland Konkurrenz zu machen. Einer, der im Jahr 2005 noch Vogels Kameramann war: Ibrahim Abou Nagie, ein Salafistenprediger palästinensischer Herkunft, der in Deutschland nach eigenen Angaben monatlich 1860 Euro Sozialleistungen für sich und seine Familie erhält. Seine Gruppe „Die wahre Religion“ steht hinter den Koran-Verteilungen in Fußgängerzonen, die derzeit Aufsehen erregen. Es muss 2008 einen Bruch zwischen Abou Nagie und Vogel gegeben haben, denn um diese Zeit verschwanden die Videos des deutschen Konvertiten von der Internetseite von Nagies Gruppe. Zu der Koran-Aktion allerdings gratulierte Vogel öffentlich, wenn auch nicht überschwänglich.

Womöglich haben sich nicht wenige Islamistenführer gefragt, warum sie nicht selbst auf eine solche Idee gekommen sind. Die Koran-Aktion ist nicht nur ein Erfolg für die Salafisten, weil sie ihnen immense Aufmerksamkeit verschafft hat. Bilder frierender „Brüder“, die in den Fußgängerzonen für die Sache einstehen, könnten auch zu neuer Solidarität und zu Mobilisierung innerhalb der Szene führen. Denn es ist eine Sache, im Überschwang zum Islam überzutreten, aber eine andere, die strenge Lebensweise der Salafisten durchzuhalten.

Tonnenweise Erbauungsliteratur

Außerdem kann Abu Nagie offenbar einen weiteren Erfolg reklamieren: Dass er für seine Aktion keine reichen Gönner aus den Golfstaaten hat gewinnen müssen, sondern das Geld unter den Muslimen in Deutschland gesammelt habe. Viele andere salafistische Missionare müssen sich ihre religiöse Erbauungsliteratur oder das Geld für deren Erwerb von arabischen Partnern beschaffen. Nicht zuletzt bei Förderern in Saudi-Arabien gilt die Hilfsbereitschaft als groß. Doch auch andere Gruppen wie zum Beispiel die in der ägyptischen Salafistenhochburg angesiedelte Organisation „Conveying Islamic Message Society“ haben schon tonnenweise Erbauungsliteratur und Dawa-Material an die deutschen „Brüder“ geschickt. Im Fall von Abu Nagie aber spricht einiges dafür, dass er keinem arabischen Gönner Rechenschaft über den Erfolg seiner Zuwendungen ablegen muss. Etwa der Umstand, dass die verteilten Korane in mehreren Tranchen in Auftrag gegeben und gedruckt wurde. Die Druckerei, die inzwischen die Arbeit für den radikalen Prediger eingestellt hat, hatte, wie die Geschäftsführung auf Anfrage bestätigt, eine Bitte Abu Nagies abgelehnt, ein Spendenkonto einzurichten, Über dieses hätte, sobald jeweils genug Geld eingesammelt worden wäre, Auftrag für Auftrag finanziert werden können.

Abu Nagie tritt radikaler auf als Pierre Vogel. „Möge Allah uns alle als Märtyrer sterben lassen“ ist einer der Sätze, die man von ihm hören kann. „Islamhasser“, sagt er in einem Internetvideo, das bei der Koran-Aktion aufgenommen wurde, sollten von Gott rechtgeleitet oder vernichtet werden. An den Informationsständen seiner Organisation haben die Sicherheitsbehörden zudem einige alte Bekannte ausgemacht. Der deutsche Konvertit Robert Baum etwa, der mehrere Monate wegen Besitz terroristischen Propagandamaterials in Großbritannien im Gefängnis saß, tauchte dort auf. Baums Gefährte Christian Emde war ebenfalls dabei. Beide waren sie im vergangenen Jahr zusammen bei der Einreise in Dover festgenommen worden, hatten unter anderem, das Al-Qaida-Propagandamagazin „Inspire“ im Gepäck - inklusive einer Anleitung zum Bombenbau.

„Auf der Suche nach dem Tode genießen wir die Qual“

Auch ein Mann, der sich inzwischen Abou Maleeq nennt und früher einmal ein polizeibekanntes Gang-Mitglied war und unter dem Namen „Deso Dogg“ als Gangsta-Rapper wirkte, zieht für Abu Nagie in die Propagandaschlacht. „Auf der Suche nach dem Tode genießen wir die Qual an der Seite unserer Brüder bis zum Jüngsten Tag“, heißt es in einem Naschid, einer Hymne. Jetzt singt Maleeq für den Dschihad, die Rap-Musik hatte er vor etwa drei Jahren aufgegeben. Die Musikindustrie sei ebenso verdorben und ehrlos wie die Gesellschaft, findet er nun. Maleeq vermittelt seinen Zuhörern schlichte Botschaften in einer ebenso schlichten Sprache. Einmal dichtete er ein Weihnachtslied um: Da wo Kinder sonst „lustig, lustig, trallalalala“ singen, heißt es bei Abu Maleeq: „La illahi ilalla“ (es gibt keinen Gott außer Gott). Und weiter: „Bald ist der Dschihadist wieder da.“ Doch diese Art von Humor teilten nicht alle seine Glaubensbrüder. Arid U., der Attentäter vom Frankfurter Flughafen, war ein Fan des einstigen Rappers. Er ließ ihn das auch über Facebook wissen.

Diese digitale Freundschaft ist nicht der einzige Punkt, an dem Verbindungen zwischen vom Salafisten-Milieu ins Dschihadisten-Milieu existieren. Der derzeitiger Propagandapartner von Abu Maleeq etwa saß mehrere Jahre im Gefängnis, weil er Dschihad-Propaganda im Internet verbreitete. Muhammad Mahmoud, ein österreichischer Islamist, dessen ägyptischer Vater Mitglied der Muslimbruderschaft war, ist in Wien zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Im Prozess ging es um Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und seine führende Rolle bei der „Globalen Islamischen Medienfront“, welche die Taten von Al Qaida und der Taliban im Internet pries. Derzeit lebt Mahmoud in einer hessischen Kleinstadt - als ein von Gott Berufener, umgeben von Ungläubigen (Kuffar).

Juden und Christen? Hunde, Affen oder Schweine

Das Konzept der „Fremden“ (Ghuraba) ist eine der zentralen Ideen der salafistischen Ideologie. Sie geht zurück auf einen überlieferten Ausspruch des Propheten Mohammed, in dem es heißt, der Islam sei als etwas Fremdes gekommen, er gehe als etwas Fremdes, und die Fremden kämen ins Paradies. Islamistische Hymnen preisen die Ghuraba. Diese Idee spricht Menschen - nicht zuletzt Jugendliche - an, die sich entfremdet fühlen in der Gesellschaft, denen Prediger sagen, sie würden womöglich wegen ihres Äußeren, wegen des Bartes oder der Kleidung ausgegrenzt werden. Sie würden als Terroristen gebrandmarkt, bloß weil sie fromme Muslime seien. Sie werden so zu Mitgliedern einer auserwählten Gemeinschaft, die sich zur Wehr setzt gegen die Bevormundung durch eine ignorante, bisweilen feindlich gesinnte Mehrheitsgesellschaft, die sie nicht versteht, weil sie die Wahrheit nicht kennt. Die Salafisten versprechen: Der Islam wird dir Ehre verleihen. Das „Streben nach Bedeutung“ wird in Radikalisierungstheorien als ein zentrales Moment angesehen.

An das Konzept der „Fremden“ schließt die Lehre von Loyalität und Lossagung an. Die Loyalität gilt dabei nur denen, die auf dem rechten Weg sind. Also etwa „Brüdern“, die im Gefängnis sitzen und die man besucht oder denen man Geschenke bringt, um sie aufzuheitern. Vom Rest der Welt gilt es sich loszusagen. Juden oder Christen werden als Hunde, Affen oder Schweine beschimpft. Der Feind wird entmenschlicht.

Todesstrafe für Mord, Ehebruch und den Abfall vom Islam

Dabei kann es verschiedene Formen der Lossagung geben: den totalen Rückzug aus der Gesellschaft, aber auch Gewalt gegen jene, die den wahren Glauben verraten. Zu jenen Verrätern können, wenn man den radikalen salafistischen Lehren folgt, auch fromme, aber nichtsalafistische Muslime gehören. Und das, obwohl der Koran, der den Mord an Unschuldigen als „Mord an der gesamten Menschheit“ verurteilt, für Mord an Muslimen sogar eine Vergeltung „in der Hölle“ erwartet. Nach einem Prophetenausspruch dürfen drei Dinge mit dem Tod bestraft werden: Mord, Ehebruch und der Abfall vom Islam.

In einer Schrift des bekannten saudischen Theologen „Ibn Uthaimin“, die in der deutschen Salafistenszene unter dem Titel „Die Glaubenslehre der sunnitischen Gemeinschaft“ kursiert, heißt es etwa, wer auch immer die Annehmbarkeit einer anderen Religion als den Islam behaupte, sei ein Ungläubiger. „Er sollte aufgefordert werden zu bereuen. Tut er dies nicht, muss er als ein Abtrünniger hingerichtet werden“, weil er den Koran verleugne. Und für radikale Theoretiker ist es schon Ketzerei, die Demokratie und damit ein System anzuerkennen, in dem die Macht nicht von Gott kommt. So kann Gewalt gegen Muslime gerechtfertigt und zugleich der Anschein der eigenen Orthodoxie gewahrt werden.

Dschihad ungefähr wie Bundeswehr

Junge radikale Prediger wie Abou Maleeq bereiten diese Lehren jugendgerecht auf. Internetseiten der Szene nutzen gleichermaßen martialisches Pathos und die Ästhetik von Actionfilmen. Populär sind auch Internetseiten aus Großbritannien. Die Salafisten sind präsent auf Facebook, es gibt unzählige You-Tube-Videos. Sie haben eine eigene Jugendkultur, einen Pop-Dschihad herausgebildet, sprechen die Jugend in ihrer Sprache an. „Die Frauen haben richtig hammerfette Sachen im Paradies...Die Frauen im Paradies, die werden richtig fett chillen, inschallah“, hat etwa Abu Abdullah verkündet, ein weiterer junger Prediger aus dem Dunstkreis Abu Nagies. Wenn er im Internet Klartext redet, sich darüber ärgert, dass Muslime nur verdruckst und verniedlichend über den Dschihad sprächen, dann kommt er auf einfache Vergleiche: Dschihad das sei „ungefähr wie Bundeswehr“. „In Deutschland heißt es Bundeswehr, bei uns heißt es Dschihad. Der Unterschied ist was? Die einen kämpfen für Ungerechtigkeit, und die einen gerecht für die Gerechtigkeit. Die einen kämpfen für den Satan.“ Und die Bundeswehr gehe nach Afghanistan, weil sie dort die Demokratie verbreiten wolle, „keine islamischen Gesetze von Allah, sondern die Gesetze von Menschen,von Satanen“. Es entbehrt nicht der Ironie, dass Abu Abdullah in einem anderen Internetvideo darauf verweist, dass die Koranverteilung durch das Grundgesetz geschützt sei.

Der Junge mit dem Traum vom Krieg der Muslime gegen die Ungläubigen, lebt weiterhin in Deutschland. Er hat sich von Leuten wie Abu Abdullah und ihren Ideen wieder entfernt. Ein Muslim ist er geblieben. Doch er hat auch eine Lehrstelle gefunden und fühlt sich womöglich nicht mehr so fremd.

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