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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Salafisten in Deutschland Hammerfett wird es erst im Paradies

 ·  Sie verteilen den Koran und sind offen für alle, die sich spirituell verarmt fühlen. Verfassungsschützer schätzen, dass etwa 3800 Salafisten hierzulande leben. Wer sich auf sie einlässt, reist vielleicht irgendwann nach Pakistan.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (67)

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 26.04.2012 21:43 Uhr

Ignorieren ...?

Auf unsern Straßen tummeln sich Gaukler jeder Art, Wahrsager, Musikanten, Bettler,
Werbetrommler, Spenden- und Unterschriftensammler, Verwirrte, Heilsverkünder und eben auch
fusselbärtige Rechtgläubige.
Solange sich niemand von ihnen an meine Fersen heftet, kann ich damit leben.
Kritisch sehe ich allerdings den Einfluss der letztgenannten Gruppe auf unsere Parallelgesellschaften, denn er wirkt unseren hilflos-gutgläubigen Integrationsbemühungen diametral entgegen
Letztendlich sehe ich keinen Unterschied zwischen Salafisten, Neonazis, Ku-Klux-Klan-Rittern und linken Autonomen, sie alle verteidigen gewaltbereit ihren Anspruch auf den rechten Glauben und tragen die Fackel des Wahnsinns weniger zu den Ungläubigen, als zu den Leichtgläubigen.

Unruhestiftern aus dem Ausland sollten wir nun wirklich kein soziales Nest bauen und
womöglich noch die deutsche Staatsangehörigkeit angedeihen lassen.

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Herbert Meier
Herbert Meier (hemem) - 26.04.2012 17:33 Uhr

Islam

Als jemand der seit vielen jahren in islamischen oder teilislamischen Ländern lebt und arbeitet kann ich nur sagen "behüte Gott" Wenn die Gutmenschen in Deutschland in Ihrer Naivität meinen der Islam sei eine friedliche Religion dann kann ich nur warnen. Der harmlos Türke welcher nach dem Gebet in der Moschee sein Bier trinken geht der hat mit diesen radikalen Steinwerfern nichts zu tun. Heute sind in dem Land in welchem ich momentan lebe wieder 2 Bomben hochgegangen.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 26.04.2012 16:25 Uhr

Neurotisches Gott-gefallen-Wollen

Menschen mit Reifungsdefiziten neigen in vielen Fällen dazu, ihr geschwächtes Ich durch Bindung an etwas Höheres oder Absolutes aufzuwerten. Sie leben dann nicht mehr in der Realität, sondern im Luftschloss der Über-Ich-Autorität, der sie durch Anbiederung und aufopferungsvolle Unterwerfung gefallen wollen und hoffen, so wenigstens später die ihnen gegenwärtig im Diesseits versagt gebliebene Aufwertung und Anerkennung zu erlangen, die einen mit dem Dschihad, die anderen mit der Armenbetreung in Slums, wobei ich gestehen muß, dass mir die Slumvariante des neurotischen Gott-gefallen-Wollens bei aller Religionskritik doch die sympathischere ist.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 26.04.2012 15:52 Uhr

@Malcom Norman "..... in anderen Breitengraden"

.... in anderen Breitengraden ruft fünfmal am Tag der Muezzin und im Sommer in der Früh zu einer wirklich unchristlichen Zeit (inzwischen nur noch über Lautsprecher). Ich würde mich aber niemals dazu versteigen, dies als "Belästigung" zu bezeichnen so wie Sie das mit dem Läuten der Kirchenglocken getan haben. Etwas Respekt darf man wohl erwarten. Im Übrigen zwingt Sie sicher niemand dazu, in einem Land auszuharren, in dem sie angeblich "jeden Tag" von Kirchenglocken belästigt werden. Es wird Sie niemand daran hindern, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen und in ein Land ohne Glockengeläut umzuziehen. Ob Sie dort dann die Freiheit haben Bibeln verteilen zu können oder dort auf den angebotenen Koran ebenso verzichten dürfen wie hier, sollten Sie dann am besten gleich mal ausprobieren.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 26.04.2012 13:45 Uhr

Traeume koennen von Gott kommen muessen aber nicht!

Wer die Bibel kennt, weis wie oft Gott seine Nachfolger durch Traeume und Visionen fuehrte. Und die ihm auf diesem Weg folgten, sind nie irre gegangen. Die Bebel sagt, dass Gott den juengeren Visionen gibt und den Aelteren Traeume. Ich hatte viele Viesionen gehabt als ich jung War und jetzt habe ich Traeume. Auf meinem ganzen Lebensweg habrn die mich gefuehrt. Aber Gott gibt keinem/er Anordnungen andere Menschen zu ermorden!!! Gott redet mit mir schon seit 70 Jahren. Ich hatte auch zwei Traeume, die um die Zukunft unseres Landes handeln.
Der 1. war vor dem Irakkrieg Und habe gesehen, wie unser Land sich von der westlichen Voelkergemeinschft trennte und sich Russland zuwandte.
Im 2. habe ich mitten in einem grossen Feur gestanden. Da kam ein starker Arm, der nicht brannte, der nahm mich und trug mich aus dem Feuer.
Wenn die FAZ-Redaktion wollote, koennte sie auch eine ganze Reihe junger Christen mit Gottes-Erfahrung finden. Unsere Medien schauen wie gebannt auf den Islam. Nur Jesus!!!

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Rudi Meergans

Lieber,

wenn Sie glauben Salafisten mit Jehovas Zeugen vergleichen zu dürfen, dann bitte ich Sie
dringlichst, Ihre diesbezüglichen Wissenslücken ganz schnell zu schließen.
Bei all ihrer unerträglichen Rigidität, bleiben die "Zeugen" immerhin auf dem Boden der
christlichen Grundwerte. Sie tolerieren lediglich die Wehrpflicht nicht.
Muslime hingegen tolerieren einen erheblichen Teil der europ. Lebensart nicht.

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Friedrich Philipp

Und auf FAZ.de wird diesen Leuten eine Plattform geboten...

Auch wenn in dem Artikel Negatives steht... So kommen einige Leute doch erst auf die Idee, sich dieser Gruppe anzuschließen.

Ohne die Medien würde ich diese Trottel gar nicht kennen. Aber so kennt sie jetzt ganz Deutschland. Auf diese Art fahren bestimmt am Ende mehrere nach Pakistan als wenn man die Salafisten in den Medien einfach totschweigen würde.

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Günter Busse

Es gibt u.a. Scientologen, Jehovas Zeugen, esoterische Gemeinschaften, und jetzt

gibt es auch noch "Salafisten".
Sind die jetzt gefährlicher als die anderen? In erster Linie sind sie doch gefährlich für die
eigenen Anhänger, die diesen Unsinn glauben und damit ihre soziale Existenz gefährden.
Wenn man die Salafisten verbieten wollte, müsste man auch Jehovas Zeugen verbieten.
.
Also: ein staatliches Ausstiegs- und Unterstützungsangebot muss her.
Ein staatliches Angebot für Menschen muslimischen Glaubens, die mit ihrer Religion nichts mehr zu tun haben wollen, die als Atheisten leben wollen.
Da hat unser Staat noch Nachholbedarf.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.04.2012 20:48 Uhr
Sigrid Herrmann-Marschall

Leider kann man das so gar nicht vergleichen:

Menschen, die den katholischen oder lutherischen Glauben ablegen, sind hier und heute nicht in Gefahr. Menschen, die den muslimischen Glauben OFFEN ablegen, aber häufiger einmal auch hier und heute. Sie haben nicht mitbekommen, wie es schon Kritikerinnen wie Kelek oder Aytes erging? Haben Sie schon einmal die Namen Mina Ahadi oder Sabatina James gehört?

Es ist keine Verunglimpfung von Muslimen, wenn man feststellt, dass die Genannten unter Polizeischutz stehen und zum Teil an geheimer Stelle wohnen müssen. Zeigen Sie mir bitte Kirchenkritiker oder aus der Kirche Ausgetretene, die unter ähnlichen Drohungen zu leiden haben. Wenn Sie mir solche vorweisen können, bin ich bereit, dies als vergleichbar anzunehmen, sonst muss ich leider konstatieren, dass Sie sich mit dem Gegenstand nicht ausreichend beschäftigt haben. Bitte informieren Sie sich z.B. auf der Seite der Exmuslime.
Und bitte differenzieren Sie "Verunglimpfung" von reiner Notwendigkeit.

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Karla Wesel

Sie vereinfachen da ein bisschen zuviel

Es geht nicht um die Einschränkung der Menschenrechte. Zwar lehnen die Zeugen Jehovas den demokratischen Staat auch als von Menschen gemacht ab (also aus dem gleichen Grund, wie die Salafisten), aber sie sind, wie auch die anderen Gruppen, die Sie nennen, nicht gewaltbereit oder gewaltverherrlichend. Das ist der entscheidende Unterschied zu den Salafisten.

Und wenn sie von Aussteigerangeboten vom Islam sprechen, ist das auch eine Verallgemeinerung, die mal knapp 1.6Milliarden Menschen weltweit und über 4Mio. Menschen in Deutschland als Gefangene einer Sekte verunglimpft. Dann könne Sie zeitgleich Rettungsaktionen für Katholiken und Lutheraner verlangen.

Wir müssen das Leben unserer Menschen schützen und die Struktur unseres Staates. Das wird aber nicht möglich sein mit derart weitreichenden Verallgemeinerungen wie "Die" und "Wir".

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Wolfgang Richter

Wir Hunde, Affen und Schweine

Warum sollen wir uns gefallen lassen, als Hunde, Affen und Schweine tituliert und betrachtet zu werden?
Es stellt sich die Frage, ob die Salafisten hier überhaupt den Koran entstellen und mißbrauchen oder ob nicht vielmehr die angesprochenen Koran-Passagen genau so gemeint sind.
Dann würden oder müßten viele "normale" Muslime nicht wesentlich anders empfinden und wären nur moderater und diplomatischer als die Salafisten. Genau wie nicht alle Kirchenmitglieder jeden Sonntag zur Messe oder Katholiken zur Beichte gehen.
Die Frage bleibt: Sind nicht die Salafisten, sondern ist nicht der Koran und Islam das wahre Problem?
Mohammed war laut Koran ein tapferer, männlicher und erfolgreicher Kämpfer und Eroberer. Das macht seine Lehre für frustrierte junge Männer viel anziehender als die Verherrlichung des Duldens und Leidens im Christentum. Und gibt ihnen, oft ungebildet und erfolglos, das lange gesuchte Überlegenheitsgefühl.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 09:34 Uhr
Günter Jäger

Die Bücher

Bei Altem Testament und Koran handelt es sich um Bücher, die auf eine bestimmte Bevölkerung ausgerichtet sind. Das Neue Testament ist eher global, aber auch aus einer bestimmten Zeit. Altes Testament und Koran sind kriegerisch, Neues Testament friedlich.

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Richard Löwe

Aberglauben bei Ihnen

meine beste ehemalige Doktorandin hat sich selbst mal als radikale Islamistin bezeichnet. Die ist super intelligent und hat eine prämierte Arbeit geschrieben. Wir sind nicht Schuld, wenn Leute sich den Islam einfangen. Aber Fakten haben Gutmenschen wie Sie noch nie beeindruckt, stimmts? Ooops, sorry, ich als Christ bin ja der Abergläubische und Sie der Faktenmensch. Oder meinen Sie der Islam ist eine Rasse?

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Bastian Voigtmann

Das ist das Problem!

"Und gibt ihnen, oft ungebildet und erfolglos, das lange gesuchte Überlegenheitsgefühl. "
Die Gesellschaft muss dafür sorgen, dass diese Zustände - mangelnde Bildung und fehlende Würdigung vorhandener Talente - beseitigt werden.

Ein Mensch ist - sofern gesund geboren - nicht von Natur aus dumm oder gläubig. Es mag jeder anders gelagerte Talente haben, der eine ist eher motorischer Natur, die andere ein Mathe-Ass, aber wir müssen sowohl die einen, wie die anderen fördern und vor allem anerkennen.

Sind die Kinder gebildet und werden sie fern gehalten von irgendwelchen Aberglauben, dann können sie einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten, vorausgesetzt, diese akzeptiert ihre Stärken und Schwächen. Im Moment ist leider nichts hiervon der Fall.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 26.04.2012 13:50 Uhr

Herr Richter lesen Sie doch mal die Ganze Bibel

vor Sie nomals so ein Urteil ueber uns Christen abgeben.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 26.04.2012 11:32 Uhr

Nach dem Selbstverständnis der Salafisten ...

sind die Lehren des Korans "eins zu eins" neben den Regeln, die sich aus der Sunna ergeben zu befolgen. Der Koran ist nach Vorstellung der Muslime das durch den Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed offenbarte Wort Gottes. Dieses hat absolute Gültigkeit, und die Salafisten, so sagen sie, befolgen konsequent diese Vorgabe. So weit, so gut oder so schlecht, denn nach westlicher Auffassung verstoßen die Salafisten, wie hinlänglich bekannt, gegen geltendes Recht.
Frage nun: Wie kann es jetzt einen "moderaten Islam" geben, der mit unseren Werten und der Verfassung kompatibel ist? Hieße das etwa, dass Gottes Wort im Koran nicht in allen Punkten zu befolgen ist, der Mensch also sozusagen gegen Gott "rebellieren" darf, in dem z.B. die Verse über den Antisemitismus oder Schlecherstellung der Frauen einfach übergangen werden? Erst wenn diese Frage dogmatisch sauber geklärt ist, dürfte der Salafismus an Anziehungskraft verlieren!

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Helga Richter

was würde wohl passieren...

wenn wir in der Heimat der Salafisten Bibeln verteilen würden.......
und verlangen dass für unseren Unterhalt gesorgt wird....
oder dort Kirchen bauen wollen .....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.04.2012 14:19 Uhr
Bastian Voigtmann

Ich bin ehrlich gesagt froh,...

dass die Reaktion unseres Rechtsstaates nicht so ausfällt, wie sie - unter gleichen Bedingungen - vielleicht in radikal-islamischen Ländern ausfallen würde. Da fühle ich mich als denkender Mensch doch ein wenig erhabener.

Das Problem ist dennoch, dass wir zu viele Freiheiten einräumen.

Kirchen sollten nur noch als Denkmäler gebraucht werden. Keine Glocken, keine Muezzine. Wer glauben will, der soll das zu hause tun. Außerdem keine Extrabehandlung für Abergläubige mehr. Der Staat muss aufhören, Steuern für die Kirchen einzutreiben oder ihnen zu erlauben, staatlich finanzierte Einrichtungen wie die Caritas und die Diakonien als Werbeschilder zu missbrauchen. Wörter wie "Gott" müssen zudem aus der Präambel des GGs entfernt werden.

Auf ins 21. Jahrhundert!
Sapere Aude!

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mehdi azhar
mehdi azhar (mehdi88) - 26.04.2012 10:55 Uhr

Gehirnwäsche oder der ruf zum "Wahren"

Diese Salafisten stellen eine große Bedrohung für Deutschland dar. Aber nicht nur Deutschland ist betroffen, ach andere Länder. Sie rufen zum Dschihad auf ohne einen Anlass dabei zu haben.. Vor all diese „möchtegern Prediger“ sollte man auf der Hut sein, denn dass was sie prädigen hat rein nichts mit dem Islam zu tun!
Man nehme das Beispiel von Arid Uka. Er erschoss 2 unschuldige Menschen nur war er ein Video gesehen haben soll, wo afghanische Frauen von Soldaten vergewaltigt werden. Am schluss stellte sich fest, das dieses Video aus einem Film stammt.

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Bastian Voigtmann

"Herrgott!"

Das ist doch nur eine weitere Riege von religiösen Spinnern, wie es sie vorher schon zu Hauf gab und immer geben wird.

Gegen diese Art der Halluzination hilft nur gute Bildung und eine Perspektive auf einen sinnvollen Beitrag zu einer Gesellschaft, die keines seiner Mitglieder ausschließt.
Solange wir dies nicht erreicht haben, werden morgens weiter die Zeugen klingeln, werden wir Stresstests der Scientologen sehen und eben auch diesen Auswuchs mittelalterlichen Gebahrens.

Es sind leider noch nicht alle im 21. Jahrhundert angekommen und wir unterstützen diese Ignoranz noch durch Religions"unterricht" an unseren Schulen und die Möglichkeit, öffentlich mit dem eigenen Aberglauben hausieren gehen zu dürfen.
Wer meint, er werde vom rosa Einhorn, dem Spaghetti-Monster oder sonstigen "Göttern" bestimmt, der solle dies bitte zu hause im Kämmerlein ausleben, nicht dort, wo er jedem damit auf die Nerven geht.
Und bitte die Kinder bis zum Erwachsenenalter davon fernhalten!!!

Sapere Aude!

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 26.04.2012 10:19 Uhr

Auf Suche nach dem Sinn des Lebens

sind viele Menschen auf diesem Globus, in diesem Land. Eigentlich ungefährlich, oder?

Wo ist nur die gute alte Zeit hin, als Leute ihren Glauben noch hinter der Haustür ausgeübt haben und ihn nicht öffentlich zu Schau trugen um andere zu belehren, weil man den "vollen Durchblick" hat.

Solang man mich nicht gegen meine Willen bekehren will, geht mir jedes Werben um meine Seele am A.... vorbei.

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Torsten Schlegel

Und die muslimischen Interessenverbände schweigen!

Wo sind eigentlich die muslimischen Interessenverbände, die sich sonst bei jeder Gelegenheit beklagen? Hier wird ihre Religion von Steinzeittheologen in den Schmutz gezogen und Moscheen kontolliert und man hört nichts. Man stelle sich man vor, ein paar Wirrköpfe würden im Namen der Christen in Deutschland die Muslime beschimpfen und deren Ausrottung fordern.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 26.04.2012 10:06 Uhr

"die sich spirituell verarmt fühlen"

Da passt doch die Aussage der Konkurrenz: "Selig sind die Armen im Geiste..."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.04.2012 13:53 Uhr
Rudi Meergans

Spirituell verarmt

Es gibt, lachen Sie nicht, auch eine Spiritualität der "Armen im Geiste",die aber in den
" westl. Erfolgsgesellschaften " durch die kapitalistische Systemseelsorge völlig abgetötet wird.
Besagte Spiritualität predigt "Gottesfurcht" (wie immer die im Alltag auch ausgelegt wird).
Sie predigt Zurücknahme der eigenen Person, Rücksicht auf andere (Glaubensgenossen).
Ferner wird bei diesem Thread vermittelt, daß Gott ein Auge auf dich hat und daß du die
Menschen nicht zu fürchten brauchst.
Auch normale und eher bescheidene Menschen, die sich in der "Rattengesellschaft"
permanent unwohl fühlen, bekommen so ein gutes Lebensgefühl, das sie in ihrem Alltag trägt.
Ein christliches Daimler-Benz-Verständnis vom Menschen versaut den Alltag
und produziert kulturelle Entfremdung bis hin zu Unverständnis und Haß.

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Sigrid Herrmann-Marschall

Weitere fatale Effekte

sind leider zu befürchten.

Zum einen glaube ich nicht, dass man von Salafisten-Seite diese legalen innerstädtischen Präsenzen, die aber nichts desto trotz geeignet sind, den gesellschaftlichen Widerspruch zu fordern, freiwillig aufgeben wird. Die Planungen scheinen ja bis deutlich in die zweite Jahreshälfte zu gehen. Zum anderen sind sie - leider - perfekte Rekrutierungsinstrumente: Man ist da, wo gelangweilte Jugendliche flanieren und nicht in irgendeinem Hinterhof, den die Jugendlichen aktiv aufsuchen müssten. Zum dritten schafft man Solidarisierungseffekte mit anderen Muslimen. Auch wenn die Salafisten eine im Vergleich kleinere Gruppe sind, versuchen sie sich jetzt anderen Muslimen vornehmlich als nur besonders sittenstrenge Gruppe, die etwas Gutes für die gemeinsame Religion will (allgemeine Missionierung), zu präsentieren. Sie wollen hoffähig werden und leider gelingt ihnen das auch bei dem einen oder anderen weniger Informierten, Wachsamen oder weniger freiheitlich Gesinnten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.04.2012 14:01 Uhr
Rudi Meergans

Das sehen Sie unbedingt richtig!

Was aber haben die erschreckend Heilig Geistverlassenen christlichen Kirchen dagegen
aufzubieten?

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 26.04.2012 09:22 Uhr

@Malcom Norman "..... in anderen Breitengraden"

.... in anderen Breitengraden ruft fünfmal am Tag der Muezzin und im Sommer in der Früh zu einer wirklich unchristlichen Zeit (inzwischen nur noch über Lautsprecher). Ich würde mich aber niemals dazu versteigen, dies als "Belästigung" zu bezeichnen so wie Sie das mit dem Läuten der Kirchenglocken getan haben. Etwas Respekt darf man wohl erwarten.

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Hansjörg Dohm
Hansjörg Dohm (MCfive) - 26.04.2012 08:04 Uhr

@Malcom Norman

In Arabien gibt es schon sehr früh morgens den Ruf des Muezzin, in Ostasien dominieren die Klänge des Buddhismus, und so weiter.

Was also tun? *lach* In die Wüste gehen?

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Arribert Kotz

wie gehen wir in Zukunft mit Religion um?

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Erstens: Jeder kann tun und lassen, was er will. Das möchte ich nicht und vermutlich auch niemand anders. Dann stehen an jeder Straßenecke welche von irgendwelchen Glaubensgemeinschaften und predigen dir das ewige Seelenheil und es werden offen Konflikte ausgetragen.
Zweitens: Religion wird zur Privatsacher erklärt, mit der man den Rest der Menschheit gefälligst in Ruhe zu lassen hat. Aber solange in Deutschland radikale Christen (Evangelikale) das Sagen haben, wird eher Erstens eintreten.
Die 30% der Deutschen, die sich auch offiziell frei gemacht haben von jeglichen Einbildungen von höheren Mächten, die müssens dann ausbaden.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 05:21 Uhr
Arribert Kotz

die Evangelikalen sitzen in der Regierung

Es muss keine Konferenz mit der Regierung geben, die Evangelikalen sitzen in der Regierung. Zur persönlichen Einschränkung: Ich darf keine Witze über ein nichtexistentes Wesen machen. Gotteslästerung ist verboten!

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Arribert Kotz

evangelikale Politiker:

v.d.Leyen, Schröder, Kauder, Wulff (na gut, der ist kein Politiker mehr), Maria Böhmer, Otto Wulff, ...

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 26.04.2012 14:02 Uhr

In Deutschland die Evangelikalen das sagen haben heute???

Ich fuerchte, dass Sie Herr Kotz unser land gar nicht kennen oder Sie nehem nur die Gelegenhei wahr, um uns Christen eben noch schlimmer als die Salafisten vorzustellen.

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Wolfgang Weinmann

In welchem Deutschland leben Sie?

Ich wandle auch schon längere Zeit durch dieses Land - aber ich bin nie durch "radikale Christen" in irgendeiner Form eingeschränkt worden, soch sehe ich eine Gefahr, daß sich diese Strömung hier in Deutschland auswirkt. Der Islam jedoch - ganz gleich in welcher Ausprägung - dem wird hier schon viel Platz geboten. Es gibt sogar eine eigens dafür ins Leben gerufenen Konferenz zwischen dem Islam und der Regierung! Mir wäre es nicht bekannt, daß die Evangelikalen ähnliche Bedeutung zugemessen wird.

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