http://www.faz.net/-gpf-8g93p

Sachsen-Anhalt : Schwarz-rot-grüne Koalition in Magdeburg steht

  • Aktualisiert am

Nach der SPD stimmten am Samstag auch die sachsen-anhaltinischen Grünen für den Koalitionsvertrag mit der CDU. Ebenfalls dafür: die designierte Ministerin für Energie, Agrar und Umwelt Claudia Dalbert. Bild: dpa

In Magdeburg wird künftig eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen regieren. Nach der CDU stimmten am Samstag auch SPD und Grüne mit großer Mehrheit für den Koalitionsvertrag, der zuvor ausgehandelt worden war.

          Der Weg für die Koalition von CDU, SPD und Grünen in Sachsen-Anhalt ist frei. Nach CDU und SPD stimmten am Samstag auch die Grünen auf einem Parteitag bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung dem Koalitionsvertrag zu.

          Die SPD hatte zuvor auf einem Parteitag in Burg ebenfalls mit großer Mehrheit dem Koalitionsvertrag zugestimmt. Von den 100 anwesenden Delegierten stimmten nur vier gegen ihn, zwei enthielten sich. Auch der Personalvorschlag der SPD-Spitze für die Ministerämter wurde in einer getrennten Abstimmung gebilligt.

          Der SPD-Landesvorsitzende Burkhard Lischka hatte zuvor für das Bündnis geworben. Sachsen-Anhalt brauche eine schwarz-rot-grüne Koalition, um einen direkten oder indirekten Einfluss der rechtspopulistischen AfD zu verhindern. „Denn das wäre eine Katastrophe für Sachsen-Anhalt“, sagte Lischka.

          Daumen hoch: Reiner Haseloff (CDU) bleibt Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt
          Daumen hoch: Reiner Haseloff (CDU) bleibt Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt : Bild: dpa

          Die rechtspopulistische AfD hatte in Sachsen-Anhalt fast jede vierte Stimme erhalten. CDU, SPD und Grüne zusammen haben im Landtag nur eine knappe Mehrheit. Für Montag ist die Wahl von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) für eine zweite Amtszeit und die Ernennung der Minister geplant.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Britisches Unterhaus stimmt für Brexit Video-Seite öffnen

          Austrittsgesetz : Britisches Unterhaus stimmt für Brexit

          Nachdem die Briten im Juni 2016 mit knapper Mehrheit für den Brexit gestimmt hatten, sind die Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung gewachsen. Das Unterhaus im britischen Parlament hat den Austrittsprozess jetzt aber wieder ein Stück vorangebracht.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Die britische Premierministerin Theresa May empfängt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in der Militärakademie in Sandhurst.

          Macron besucht May : London gibt Paris mehr Geld für Grenzschutz

          Die britische Regierung ist bereit, ihre Zahlungen an Frankreich für die Bekämpfung der illegalen Einwanderung aufzustocken. Auch die Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik soll vertieft werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.