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Seehofer und Söder gewählt : Die CSU-Doppelspitze steht

Mit 83,7 Prozent bestätigt die CSU Horst Seehofer in seinem Amt als Parteichef. Seinen Rivalen Söder wählt sie per Handzeichen zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. In ihren Reden loben sich die beiden gegenseitig.

SPD und Regierungsbildung : Stabile Gedanken

Die Union blockt Forderungen der SPD schon jetzt ab. Das wird nicht einfach für Schulz. Immerhin vereint ihn ein stabiler Gedanke – ausgerechnet mit der CSU. Ein Kommentar.

Russland-Kommentar : Putins Spiel

Der Streit über die angebliche Einflussnahme Russlands auf die amerikanische Präsidentenwahl zeigt, wie ein Schuss nach hinten losgehen kann. Mit seinen Agentenmethoden hat Putin das Gegenteil dessen erreicht, was er wollte.

Kommentar zu Stuttgart 21 : Nötiger denn je

Stuttgart 21 ist nicht mehr zu stoppen – und die politischen Kosten sind höher als die realen. Aus den Fehlern bei der Planung und beim Bau wäre viel zu lernen.

FAZ.NET-Countdown : Groko Bääh 2

Die SPD muss sich langsam aber sicher entscheiden, ob sie mit der Union koalieren will oder nicht. Jetzt kann den Genossen nur einer helfen.

Koalitionswirrwarr : Potzblitz!

Wer eine „Kooperationskoalition“ anstrebt, hat offenbar noch nie am Kabinettstisch gesessen. Kein Wunder, dass die SPD selbst dann nicht als Regierungspartei gilt, wenn sie „regiert“.

Nordkorea-Kommentar : Reden mit Kim

Donald Trump hat über Nordkorea schon so ziemlich alles gesagt, was man sich denken kann. Welche Aussage gerade gilt, weiß man nicht. Er sollte einmal dem Ansatz seines amerikanischen Außenministers trauen.

FAZ.NET-Countdown : Macht, Ohnmacht, Brexit-Nacht

Die EU trifft sich heute zu einem zweitägigen Gipfel. Auf der Tagesordnung: Brexit, Flüchtlinge und eine Kanzlerin, die nur eingeschränkt handlungsfähig ist. Größer dürften dabei noch die Probleme von Theresa May sein.

Türkei-Kommentar : Osmanen Germania

Eine türkische Rockergruppe bedroht Erdogan-Gegner in Deutschland. Auch Jan Böhmermann soll sie zum Schweigen bringen. Die deutsche Politik ist angesichts solcher Abgründe zu nachlässig, zu weich, zu schwach.

Kommentar : Der letzte Dienst für Deutschland?

Merkel, Seehofer und Schulz sind durch die Wahlergebnisse gleichermaßen geschwächt – und müssen gleichzeitig wie nie zuvor um stabile Verhältnisse kämpfen. Es könnte ihre letzte Schlacht in politischer Verantwortung werden.

Breitscheidplatz-Kommentar : Für alle Opfer

Die Opfer des Terroranschlags vor einem Jahr am Berliner Breitscheidplatz sind gleichsam Repräsentanten des Staates. Mit dem Gefühl, verlassen zu sein, stehen sie aber nicht allein.

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  • Linke Szene : Rote Hölle, selbstorganisiert

    Eine Prise Anarchismus, ein wenig Kommunismus, dazu Antifaschismus, Feminismus, Hedonismus, und immer den „Arschlöchern“ und „Schweinen“ in die „Fresse“: Wie die Hamburger Autonomen im Schanzenviertel die Welt sehen.
  • Der schwarze Block bei einer Demonstration gegen den G-20-Gipfel in Hamburg.

    G-20-Proteste : Linksradikal? Linksextrem? Linksautonom?

    Seit den G-20-Protesten ist die extreme politische Linke wieder im Fokus. Dabei werden die Begriffe linksautonom, linksextrem und linksradikal häufig synonym verwendet. Im Interview erklärt der Politikwissenschaftler Thomas Noetzel, wo die Unterschiede liegen.
  • Nach dem G-20-Gipfel : Hamburger Nachspiele

    Eigentlich waren sie regulär akkreditiert, doch dann wurden 32 Journalisten vom G-20-Gipfel ausgeschlossen. Nun fordert Justizminister Maas Aufklärung. Derweil ist ein heftiger Koalitionskrach um Hamburgs Bürgermeister Scholz entbrannt.
  • Sind sich nicht immer einig: Sigmar Gabriel und Angela Merkel

    Gabriel gegen Merkel : Von Gepolter und Schreianfällen

    In bester Wahlkämpfermanier versucht Sigmar Gabriel die Hamburger Krawall-Debatte für sich zu nutzen und Angela Merkel zu attackieren. Doch die Kanzlerin reagiert demonstrativ gelassen – und lässt ihren Außenminister auflaufen.
  • Debatte nach G-20-Krawallen : Die Verirrung der Linken

    Was ist schlimmer – rechter oder linker Extremismus? Wer beides gegeneinander aufrechnet, verliert sich im Streit über Verharmlosung und Dramatisierung. Dabei verbindet beide Seiten die gleiche hässliche Fratze.