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Das Gericht in Sigmaringen hat entschieden, dass Haschmatullah F. (rechts) für mindestens drei Jahre in Deutschland bleiben darf.

Bamf-Fehler : Zu Unrecht abgeschobener Afghane darf bleiben

Haschmatullah F. hat in deutschen Behörden schon viel erlebt. Ein Gericht hat entschieden, dass er für mindestens drei Jahre im Land bleiben darf. Doch nicht nur seine Rückführung war ein Fehler des Bamf.

Gipfel-Kommentar : Europas Richtung

Das Arbeitstreffen in Brüssel zum Asylstreit war bestenfalls ein erster Schritt auf dem Weg, doch noch eine europäische Lösung zu finden. Schon jetzt zeigt sich, dass ein Europa der offenen Grenzen auf dem Spiel steht.

Kommentar : Nach der Kernschmelze die Sintflut

Für das politische Ende Angela Merkels ist manchen kein Preis mehr zu hoch. Für alle anderen hätte ein Auseinanderbrechen von CDU und CSU aber Folgen, die man sich nicht ausmalen will.

Griechenland-Kommentar : Wozu die EU in der Lage ist

Ein europäisches Krisenkapitel ist nach neun langen Jahren (fürs Erste) abgeschlossen worden. Weil alle Beteiligten am Ende doch an einem Strang zogen. Die Parallelen zur Flüchtlingskrise sind offenkundig.

100 Tage Ministerpräsident : Söders Tanz auf der Rasierklinge

Volldampf, Beißen, Nicht-Weichen: Wie ein Kampfstier auf dem Höhepunkt seiner Kraft ist Söder in die bayerische Staatskanzlei gesprescht. Sein Vorgehen ist riskant. Das zeigt nicht nur der Asylstreit. Ein Kommentar.

Asylstreit-Kommentar : Wege gegen den Andrang

Ankerzentren könnten für die gesamte EU Vorbild sein. Und zeigen, dass schnelle Verfahren, konsequente Rückführung und Abkommen mit den nordafrikanischen Staaten Wege sind, um den Andrang zu kanalisieren.

Flüchtlingspolitik-Kommentar : Die zentrale Frage

Die SPD kann einem leid tun – in der Flüchtlingsfrage findet sie keine Position und wird kaum gehört. Zugleich aber hat sie unter Merkel zahlreiche ihrer Projekte verwirklicht.

Rechtspopulismus-Kommentar : Kein Zaubermittel in Sicht?

Ausgrenzung, Auseinandersetzung, Annäherung, Tolerierung, schließlich die Zusammenarbeit: Die Parteien im Norden Europas haben viele Strategien verfolgt, um mit den Rechtspopulisten umzugehen. Kann das ein Vorbild sein?

EU-Kommentar : Die Grenzen Merkels und Macrons

Nach langem Herausreden hat Berlin endlich eine Antwort auf die Pariser Vorschläge gegeben. Aber der Ertrag ist mager. Und wird sofort unter innenpolitisches Feuer genommen.

Flüchtlings-Kommentar : Wenn Europa nicht handelt

Bayern und Österreich zeigen, wie Grenzsicherung funktionieren kann. Aber bei aller Linzer Liebe: Markus Söder ist Regierungschef eines deutschen Bundeslandes. Außenpolitik ist nicht seine Aufgabe.

Kommentar zum Reformationstag : Luther feiern

Auch wenn viele meinen, Luther solle nicht gefeiert werden: Er war groß. Gemessen daran, wer und was heute als wichtig gilt, einer der größten Deutschen. Grund genug für einen Feiertag.

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