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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Rücktritt des Bundespräsidenten Wulffs Kapitulation

 ·  Bis zum bitteren Ende vermittelte Christian Wulff den Eindruck, dass sich die feindliche Welt da draußen doch die Zähne an ihm ausbeißen solle. Längst war da die Welt von Schloss Bellevue schon abgetaucht in einen gespenstischen Nebel aus Illusionen und Wirklichkeitsverlust.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (72)

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Friedhelm Gundert

Wulffs Kapitulation

Gegen diese Monopolstellung der öffentlichen Meinungsmacher hatte Herr Wulff keine
Chance.Das von Anfang gesteckte Ziel "Herr Wulff muss zur Strecke gebracht werden"
wurde bedingungslos, verfolgt.Die permanent wiederholte heuchlerische Frage,ob Herr W.
Amt des Bundespräs. beschädigt habe,müssen sich die Medien selbst stellen.
Vor dieser Macht der Medien muss man heute Angst haben.Was ist von dem Vorwurf
zu der Hausfinanzierung übriggeblieben?Daher mussten Enthüllungen z.B.über das Bobycar-
Geschenk herhalten.Dass man auch nicht vor Internas des Privatlebens verletzend und
beleidigend berichtete,zeugt vom Zustand und Ausmaß der Heuchelei in den Medien.
Wenn Medien berichteten,war die Würde des Menschen, auch Herr Wulff hat dieses Grund-
recht, nicht beachtenswert.Es wäre an der Zeit,dass eine unabhängige Kommission den
Einfluss gewährter Vorteile/Vergünstigungen an Berichterstatter/Journalisten/Moderatoren
haben.Diese Saubermänner bestimmen über gut und böse.Armes Deutschland!

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Alex Barnewitz
Alex Barnewitz (duol) - 18.02.2012 22:13 Uhr

Die Neue Züricher bringt es auf den Punkt: Zur Strecke gebracht. Selbstgerechtigkeit.

Dort steht alles über den Zustand der dt. Ges. und zum neuen Schlagwort: Selbstgerechtigkeit.

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Kobech Franz

Höchste Vorsicht! Keine medizinische Fehlinterpretation!

Angesichts der jetzt aktuellen Debatte um den Verdienst des 'Ehrensoldes' könnte die Beschreibung, dass sich WULFF längst in einem Tunnel befand, der ihn unter einer *stark getrübten Wirklichkeitswahrnehmung* leiden ließ, einen Rechtfertigungsgrund p r o Ehrensold aus gesundheitlichen Gründen liefern.
Wehret den Anfängen ob solcher Interpretation!

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Ion Glanetasu

Rueckschlag der Medien

Als Rumaene verfolge ich sehr aufmerksam die Geschehnisse der europaeischen Politik (besonders der deutschen Politik und der rumaenischen Politik).

Der Ruecktritt des Bundespraesidenten der Deutschen Bundesrepublik ist in erster Linie eigentlich ein Misserfolg der Medien in Deutschland und nur danach ein Rueckschalg der deutschen Politik.

In den letzten 20 Jahren haben die Mediengesellschaften an Einfluss und "Power" auf die Gesellschaft Europas stark zugenommen. Sie uebertreffen sogar die Politik.

Die Medien, ob gewollt odewr ungewollt, bestimmen zusammen mit der Politik Richtungen und Entscheidungen des Alltags.

Es ist keine normale Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft.

Eine unabhaenginge Berichtertsttung ist eine "Rara Avis" geworden.

Medienkonzerne wie z.B. Springer, Murdoch oder Intact (Rumaenien) berichten schamlos
ueber Persoenlichkeiten der Politik, der Kultur, des Sportes, der Kunst. Was interessiert uns
welche Unterhose David Beckham traegt ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2012 18:38 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Genau Frau Zendel

Die Medien hatten die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.
Und das ist auch gut so und freie Berichterstattung gibts noch in diesem Land. Es gibt genug Länder, wo Medien der Mund verboten wird, da braucht man gar nicht soo weit zu schauen.

Gut, manches hätte man sich schenken können von Seiten der Medien.
Ich bin froh, dass wir Medien haben, die nicht nur über Bla-bla schreiben, sondern die
nachhaken, aufdecken. Es waren Medienblätter jeder Coleur die das Thema aufgegriffen haben und das war auch richtig und notwendig.
Daher kein Rückschlag, eher das Gegenteil für Menschen, die aufgeklärt werden wollen. Wie sie die Infos sehen, bewerten, kann jeder für sich selbst beurteilen und muss man keinem Parteiorgan überlassen.

Nicht die Medien haben Herrn Wulff zu Fall gebracht, insbesondere er selbst und letztlich der Staatsanwalt. Und "vorher" hat er gerne von Medien Gebrauch gemacht....tja

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Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 19.02.2012 11:29 Uhr

Scharmlose Berichterstattung? Dann fragen Sie sich doch einmal WER diese "Medien" dahin...

gerne instruiert gesehen hat, dass die Unterhose von Beckham wesentlich mehr Gewichtigkeit in der Presse bekam als die Vorteilsnahme & Vorteilsgewährung, etc. im Amt unserer Politiker?

Bpsw. Frau Merkel demonstriert täglich ihre Macht und trifft Entscheidungen, welche vom Volke oder der breiten Gesellschaft gar nicht mehr getragen und befürwortet werden. Sie entscheidet über alle kleineren Mächte hinweg, während sie dafür lange genug von einer großen Macht, sprich der Medien, vollste Unterstützung erfuhr. Obwohl der Bürger gerne auch von Seiten der Medien Protest erfahren hätte wollen.

Wenn die Medien sich etwas nachsagen lassen können,
dann maximal das, dass diese nun eben einfach auch mal voll deren Macht demonstrierte, denn sicher lässt sich diese nicht immer gerne im Zaum halten und von oben...instruieren.
Der Unterschied zwischen der Machtdemonstration von Merkel und hierbei der Medien ist nur dieser "KLEINER":
Die Medien hatten die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich!

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Frank Rademacher

Die SPD Heuchler Bande

Im Video nebenan ist die Heuchlererklärung der neoliberalen SPD Clique zu entnehmen. Es könne nicht sein das die Opposition zu einem Kandidaten der Regierungsparteien nur ja oder nein sagen könne.
Der so charakterfeste Walter Steinmeier –Ironie Off- beschwert sich also nicht ausreichend mitsprechen zu können bei der Wahl des BP-Kandidaten. So so.

Dabei hätte die Opposition doch die Mehrheit in der Vollversammlung wenn sie sich abstimmen würden.

Wer taktiert daher hier aus rein politischen Gründen?

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Frank Rademacher

Elfriede Springer hat BP Wullf erschossen, weil sie ihn nicht mehr wollte

Da fordern nun die letzten Dumpfbacken „zahlt Wullf kein Ehrensold“ die es nicht verstanden haben, um was es eigentlich bei der Demontage des Bundespräsidenten im Grunde ging.

Wulff hat unserem Land mit seinem Rücktritt keinen Dienst erwiesen.
Ein wirklichen Dienst hätte er unserm Land erwiesen, indem er die anstehenden Verfassungswidrigen EU- und Bankenrettungsgesetze mit hunderten Milliarden Volumen als Bundespräsident abgewiesen hätte.

Man stelle sich das vor. Bundespräsident Wulff verweigert seine Unterschrift und stoppt die Gesetze der im Bundestag verwirrten Abgeordneten.

Eine solche Standhaftigkeit hätte ich mir von Wulff gewünscht.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2012 12:45 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 19.02.2012 12:45 Uhr

PS: Viel eher könnte ich mir hierbei noch vorstellen,

dass sein Krisenmanagement überhaupt nicht versagt, sondern eine Arbeit in Perfektion abgeliefert hat, welches die Medien und den Bürger nur locken und auf's Glatteis führen wollte, denn seine Rücktrittserklärung/-begründung sollte zumindest eine politische sein können...

Wer weiß, vielleicht soll uns dieser EHRENsold (im Zuge des Antrages auf Aufhebung der Immunität und im Zuge eines Ermittlungsverfahrens gegen den BP oder ehem. Ministerpräsident, wie auch immer...) nun demonstrieren, WER in diesem Land das Sagen und WER in diesem Land gefälligst die Klappe zu halten hat.
Ich kann nicht mit aller Bestimmtheit sagen wollen,
dass all die kleinen Ausgrabungen der Medien in Bezug auf CW, für CW, bzw. für die Politik ein Nachteil gewesen ist. Ich kann noch nicht mal behaupten wollen, dass dies nicht alles auch geplant und gewollt sein könnte.

Doch die Aufhebung der Immunität durch die Ermittlungsbehörde, diese war dann letztlich eine Notwendigkeit - zum Schutze derer...

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Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 19.02.2012 12:33 Uhr

Na Sie sind mir ein "Träumer" -

und weil ein CW das Rückgrat selbstverständlich inne gehabt hätte, welches ein BP gebraucht hätte um einer Fr. Merkel derart die Stirn zu bieten, deshalb stellte sich CW, sprich der ehem. BP auch ans Rednerpult bei seinem Rücktritt und gab dafür den Medien und jenem Teil der Bevölkerung die Schuld, welche ihm das Vertrauen entzogen?

Rückgrat lässt sich nicht mit zweierlei Maß messen - wer doch nur dem armen, geschundenen Volke helfen wollte, der gibt diesem nicht letztlich die Schuld für das eigene Versagen!

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Karin Gossmann-Walter

die letzten Dumpfbacken ???? wer Herr Rademacher ?

man könnte sich schon ein wenig mäßigen in seinen Worten Herr Rademacher.

Ihre Meinung, die sie hier wiedergeben bleibt Ihnen vorbehalten; ich möchte Sie nicht
kommentieren.

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Ulrich Becker

Medienhatz - ach was.

Als Personen waren das Ehepaar Wulff schon eine Steilvorlage - ein Vorbild an Bieder- und Spießigkeit. Es wird Zeit, dass wir wieder Charaktere in der politischen Klasse erleben.
Die Presse hat nur ihren Job gemacht. Das erwarten wir von ihr. Warum nun hier und da Mitleid aufkommt, kann ich nicht nachvollziehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2012 18:46 Uhr
Meinert Weisshaupt

Steilvorlage für was?

Wer gibt Ihnen das Recht das Ehepaar Wulff als Steilvorlage zu bezeichnen? Wer gibt Ihnen das Recht überhaupt IRGEND EINE Person als Steilvorlage für IRGEND ETWAS zu bezeichnen? Was für eine Arroganz und Distanzlosigkeit. Was soll diese Steilvorlage sein? Die Plattform und Basis für Beschimpfungen und Demontage im Internet und den Medien? Bei einer Verurteilung wird Wulff die Verantwortung für sein Handeln übernehmen müssen, aber das gibt weder Ihnen noch irgend einer anderen Person das Recht sich über die Würde eines Menschen zu setzen!

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Konrad Schomerus

Die Probleme kommen erst noch

Nun ist also der glücklose Christian Wulff zur Strecke gebracht. Das ist so schlimm nicht. Schlimm wird es erst, wenn wir folgende fragen nicht wirklich offen und ehrlich angingen:
1.Wer hat das Amt wirklich beschädigt, er oder nicht viel mehr die, die dem Amt eine Vorbildfunktion angedichtet haben, die es nie hatte? oder auch die, die dasd ganze instrumentalisiert haben um Angela Merkel zu scghaden? Keiner dieser heuchler ist bisher aus der Deckung gegangen. Das spricht nicht für Anstand.
2. Alle Vorwürfe bezogen sich auf seine Zeit als Ministerpräsident. Seine Amtsführung als Bundespräsident, in der die "Würde" des Amtes deutlich wird, wurde nie wirklich thematisiert und wer hat eine reden denn gelesen? Als Ministerprsident hat er nur das getan, was alle Ministerpräsidenten tun. Die Kungelei zwischen Plitik und Wirtschaft ist in der Landespolitik allgemein üblich.
3. Misst man andere Politiker mit derselben Elle,wie ihn, müssten also mindestens die Hälfte ebenso den Hut nehmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2012 23:41 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 18.02.2012 23:41 Uhr

Herr Schomerus, Sie fragen also WER dem Amt des BP eine Vorbildfunktion andichtete?

Das kann ich Ihnen nicht nur sagen, sondern Ihnen auch Beweisen.
Die Regierung(en) gaben dem Amt die Vorbildfunktion, um in Situationen wie die nun beschriebene, den Karren im Dreck vom BP raus ziehen zu lassen:
"Bildungsgipfel" in Dresden 2008 = Für Forschung und Bildung wurden 10% des BIP an Mehrausgaben geplant. Ein Jahr später präsentieren die Finanzminister der Länder ihre ganz spezielle Logik um die Bildungsbilanzen dieser Steigerung an Ausgaben anzupassen, denn neuerdings verbuchten diese einfach folgende Posten unter Bildungsausgaben:
- Kindergeld Volljähriger
- Pensionen von Lehrern und Professoren
- Steuererleichterungen wie Ausbildungsfreibeträge, Umsatzsteuer für Bücher, etc.

ES WAR einst HERR KÖHLER den man dann an die Front schickte, damit er im öffentlichen Fernsehen einen offiziellen Rüffel an alle Finanzminister der Länder verteilte, denn derart wollte der Bürger die Ausgaben im Bildungswesen natürlich nicht ansteigen sehen.

Wer ihnen das wohl verraten hat...?

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Frank Rademacher

Wegen systematischer Demontage des Bundespräsidenten

Sollten man Elfriede Springer und ihren Lakaien Kai Diekmann, Mathias Döpfner und Nikolaus Blome den Prozess machen. Ferner sollte der Springer Verlag vollständig zerschlagen werden.

Eine solche undemokratische Machtkonzentration kann nicht im Sinne einer Demokratie sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2012 09:25 Uhr
Walter Leo
Walter Leo (Eilbote) - 19.02.2012 09:25 Uhr

Demontage ja !

Herr Rademacher, CW hat sich selbst perfekt demontiert.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 18.02.2012 18:15 Uhr

In Sachen Zapfenstreich

Vielleicht wäre da "Walk on the wild side" von Lou Reed, "Money" von Pink Floyd oder "For your love" von den Yardbirds, angebracht, aber bitte ohne Geigen und mit viel Querflöte.

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Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 18.02.2012 18:10 Uhr

"Bis zum bitteren Ende vermittelte Christian Wulff den Eindruck, dass sich die feindliche Welt

da draußen doch die Zähne an ihm ausbeißen solle."

Wenn er den Ehrensold bekommt, dann vermittelte er... wahrheitsgetreu!

Ich kann das nicht fassen:
Hierbei wird jeder anständige, nicht straffällige Bürger...gnadenlos zum Außenseiter degradiert. So müssen sich Gemeinde-Pfarrer fühlen, wenn diese ihr Leben lang nach den "Zehn Geboten" lebten und darüber hinaus - bis auf einmal die Realität unaufhaltsam auf diese hereinbricht, so stark und gnadenlos, so dass diese "durchdrehen"; sich nicht mehr gegen diese, ganz andere Realität wehren/abschirmen können?

Der Ehrensold für Hrn. Wulff wäre ein Armutszeugnis für:
- die Demokratie
- jegliches Rechtsverständnis
- Respekt (dem Volke gegenüber)
- etc.

und von Moral und Anstand ganz zu Schweigen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2012 19:33 Uhr
Ulrich Dust

Nicht von mir, aber hier treffend.

Hasserfüllte Häme, plumper Neid und billiger Spott, wohin man auch blickt. Wer ihn sucht, den "hässlichen Deutschen", der wird ihn hier (und nicht nur in diesem Thread) überreichlich finden.

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Lutz Pollakowsky
Lutz Pollakowsky (lupodo) - 18.02.2012 17:59 Uhr

Medien

Die Art und Weise mit der Wulff weidwund geschossen wurde macht Angst. Was ihm vorgeworfen wurde , waren bestenfalls peanuts und diese peanuts wurden täglich erneuert. Mal wars der arme Kai Diekmann, mal ein Norderney Urlaub, mal eine Leasingrate, mal ein Bobbycar... und nicht zu guter Letzt ein Kredit von dem niemand mehr spricht. Mit welcher Akkribie sich Presse und Foristen darauf stürzten, einfach unfassbar. In den Medien kamen und kommen auch nach dem Rücktritt kaum Stimmen vor, welche nicht dem aktuellen Mainstream Tsunami entsprechen. Ob das wirklich so ist?siehe S21. Persönlich habe ich die Konsequenz gezogen für diese Medien zumindest kein Geld mehr auszugeben.

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Frank Rademacher

Elfriede Springer hat BP Wullf erschossen, weil sie ihn nicht mehr wollte

Und so ist es nicht verwunderlich, das Wullf für seine offene Systemkritik, erlegt wurde.

Man zog „alte Rechnungen“ aus der Schublade, welche gebetsmühlenartig so lange unter dem Pöbel gebracht wurden, bis auch die letzte Dumpfbacke, Wulffs Rücktritt forderte. Nur so ist es zu erklären, dass selbst ein 41 Jähriger, neu ins Amt gekommener, weisungsgebundene Staatsanwaltschaften von der Kette gelassen wurde.

Wir brauchen einen Bundespräsidenten der dreckig Lächeln und Grinsen kann, den die Bürger ganz doll lieb haben, der zugleich die schmutzigen anstehenden Finanzmarktgesetze, Geldtransfergesetze und sonstigen pro Bankengesetze unterzeichnet und sie so zu Gesetzen wirksam werden lässt.

Gauck, der ideologische LinksPartei-Großinquisitor und Schutzpatron der freien Finanzmärkte könnte hervorragend diese Judasrolle einnehmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2012 12:11 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 19.02.2012 12:11 Uhr

"Und so ist es nicht verwunderlich, das Wullf für seine offene Systemkritik, erlegt wurde."

Ich habe noch keinen im öffentlichen Bereich erlebt,
der sich SELBST so dermaßen anfechtbar gemacht hat, mit einer abschirmend juristischen und demnach für ein Amt welches Anstand und Moral verkörpern sollte (laut Regierung, denn diese genoss diesen Vorteil) mit Überheblichkeit und Arroganz.

ALLE sind sich hierin einig, selbst Politkollegen und private Freunde von CW,
dass das Krisenmanagement eine Katastrophe nach der anderen eher förderte als diese unterbinden zu können. Nicht die Medien erlegten CW, sondern all jene, welche ihn hätten beraten und verteidigen sollen - auf eine passende Art, welche dem Amt des Bundespräsidenten gerecht wird.
Wer menschlich und mitfühlend behandelt werden will, der sollte die Coolness ablegen und nicht aalglatt in Erscheinung treten wollen, etc.
Eine Entschuldigung mit dem gleichzeitigen Hinweis, dass man aber rechtlich vollkommen im Grünen Bereich immer gewesen war - das ruft eben Zwiespalt hervor oder auch Gegner.
Selbstdemontage war es...

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Frank Rademacher

Elfriede Springer hat BP Wullf erschossen, weil sie ihn nicht mehr wollte

Elfriede Springer (Springer-Verlag) und ihre Lakaien Kai Diekmann, Mathias Döpfner oder Nikolaus Blome haben der Öffentlichkeit unter Beweis gestellt, wie weitreichend ihre Macht ist. Selbst ein vom Grundgesetz nicht angreifbarer Bundespräsident konnte dieser geballten Macht nichts entgegen setzten.
So was gibt es nicht?
Dann sollte man nur mal nach England und den USA sehen, wie Rupert Murdoch dort Politiker wie Marionetten im Kasperletheater tanzen lässt.

Wulff stand für 2 Zentrale Vorgänge. Sein Eintreten für Ausländer, ganz besonders für Moslems in Deutschland und seine Kampfansage gegen den blanken Kapitalismus. Im Übrigen auch Horst Köhler sprach sich ähnlich gegen den unregulierten Raubtierkapitalismus aus. Im Einzelnen, siehe Lindauer Rede des BP Wullf am 27.08.2011.

Elfriede Springer, Rupert Murdoch und ihre international operierenden Geldverleiher sind gar gar nicht für Regulierung der freien Finanzmärkte.
Und so ist es nicht verwunderlich, das Wullf für seine offe

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2012 11:54 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 19.02.2012 11:54 Uhr

"Wulff stand für 2 Zentrale Vorgänge. Sein Eintreten für Ausländer, ganz besonders für Moslems

in Deutschland und seine Kampfansage gegen den blanken Kapitalismus."

So so, also eine Kampfansage gegen den blanken Kapitalismus?
Nimmt Wulff den ihm wahrscheinlich gebotenen Ehrensold an, dann liegt er selbst mit 60 Jahren so etwa, ca. bei 30.000 Euro Pensionen + etwas über 19.000 Euro an Ausgaben wie Büro, Sekretariat, Chauffeur, etc. welche das Land ihm erstattet/bezahlt zur Verfügung stellt (wie immer man das nennen mag) -
sprich eine Summe von insgesamt ca. 50.000 Euro im Monat aus der Steuerkasse, ohne in all der Zeit in der diese hohen Ansprüche entstanden, auch nur einen Cent in die Rentenkasse einbezahlt zu haben.
Forschungsinstitute haben mal errechnet wie lange ein Mittelständler für diese Summe (Rente/Pension) arbeiten müsste - da bräuchte dieser 5-7 Leben, über 350 Jahre arbeiten, inkl. Höchstsatz...

Ist Herr Wulff nun kapitalistisch, wenn er den Ehrensold annimmt?
Nein, laut Ihnen sicher nicht, nicht wahr?
Ein toller Kampf den er hier führt(e) - gut bezahlt!

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Christoph Wirtz

Wulff hat die Staatsanwälte genötigt, diesen Schritt des Antrages zur Aufhebung ....

.... der Immunität zu gehen. Das finde ich skandalös, dass er nicht selber die Konsequenzen aus seinen fragwürdigen Handlungen gezogen hat, sondern das Amt nutzen wollte, um sich vor Strafverfolgung zu schützen.

Ich freue mich überhaupt nicht über die Ereignisse der letzten 8 Wochen, das Vertrauen vieler Menschen in Politik und Staat hat großen Schaden genommen. Der Schritt der Staatsanwaltschaft Hannover ist ein Schritt dahin, dieses Vertrauen wiederherzustellen.

Wer Wulff immer noch als durch angeblich hetzende Medien zur Strecke gebracht darstellen will, der sieht sich wohl auch in seinem eigenen Leben immer nur als Opfer äußerer Umstände, ohne eigene Verantwortung.

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Christoph Runge

Gem. einer Befragung des NDR bemängeln ca. 50% die übertriebene Medienberichterstattung.

Man sollte die Menschen nicht für blöd halten. Die Medienabrechnung kommt noch.

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Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 18.02.2012 17:13 Uhr

Jetzt habe ich es tatsächlich auch auf Welt.de gelesen: Wulff bekommt den Ehrensold von Fr. Merkel!

"05.43 Uhr: Bundesregierung wird Ehrensold zustimmen
Die Bundesregierung wird der Zahlung eines Ehrensoldes für den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff nach Informationen der „Mitteldeutschen Zeitung“ zustimmen. Das teilt ein Kabinettsmitglied der Onlineausgabe der Zeitung mit. Der Sold von 199.000 Euro pro Jahr stehe Wulff rechtlich zweifellos zu, sagt der namentlich nicht genannte CDU-Politiker dem Blatt."

05.31 Uhr: Staatsrechtler erwartet keine Aberkennung des "Ehrensolds“
Auf die Frage, ob nicht „persönliche Gründe“ Wulff zum Rücktritt gezwungen hätten, sagt Degenhart: „Bei diesem Rücktritt kann nicht klar unterschieden werden zwischen persönlichen und politischen Gründen, weil das Amt hier sehr eng mit der Person verknüpft ist.“ Persönliche Gründe seien „in der einen oder anderen Weise letztlich auch immer politische Gründe“.
Im Gesetz sei auch „nicht ausdrücklich geregelt“, ob Wulff bei einem Rücktritt „aus persönlichen Gründen“ den Ehrensold verlieren würde."

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2012 23:09 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 18.02.2012 23:09 Uhr

Das was er monatlich bekommt/kostet, das ist ein "klein wenig" mehr Fr. Pfützner!

Ehrensold bis Lebensende
monatliche Pension: 16.583 €
Büro, Sekretariat, Chaufeur, etc.: 19.167 €

Ab 57 Jahre bis Lebensende:
Pension als ehem. Abgeordneter (die Höhe ist mir unbekannt)

Ab 60 Jahre bis Lebensende:
Pension als ehem. Ministerpräsident (die Höhe ist mir unbekannt)

Bekäme er jetzt keinen Ehrensold,
so bekäme er Überbrückungsgeld in Höhe von 7000 € monatlich (zeitlich begrenzt), dieses resultiert aus seinem Anspruch auf jene Pension welche er ab 60 Jahre als ehem. Ministerpräsident bekommt.

Summa Sumarum ein weit aus höheres Sümmchen monatlich als Sie dies zu berechnen wagten.

Ach und Herr Dust:
Mit Neid haben derart Aussagen oder Berechnungen nichts zu tun, eher mit dieser vorherrschenden UTOPIE...!

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Ulrich Dust

Sie werden sicherlich der geneigten Leserschaft

die Berechnung der Summe hier erläutern. Auch die Gesetzesstelle, in der die Steuerfreiheit dieser Bezüge geregelt ist.

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C. Pfützner
C. Pfützner (AnnaCh) - 18.02.2012 18:05 Uhr

Es muss sich etwas ändern

Der Mann war 598 Tage im Amt und bekommt dafür lebenslänglich jeden Monat 23.083 EUR -
steuerfrei natürlich.

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Meinert Weisshaupt

Wo sind wir angekommen..

..und was kann ein Mensch aushalten? Wer leidet jetzt mehr an einem Realitätsverlust? Die Presse oder Wulff? Vielleicht beide? Der entstandene Kollateralschaden in den Foren des Internets ist nicht mehr rückgängig zu machen. „Soziale Medien“ machen dieses Land transparent. Die Reaktion der Deutschen ist mehr als beschämend, schaut man sich die absolut unpassenden Kommentare jener Leser an, die hauptsächlich durch die Regenbogenpresse manipuliert wurden. Das Ausland nimmt Deutschland wahr. Mehr, als sich das der Einzelne vielleicht vorstellen mag. Was hier mit zwei Menschen geschieht, deren Schuld noch nicht einmal bewiesen ist, dieser Psychoterror und die Häme welcher aus den Kommentaren spricht, treibt einem die Schamesröte ins Gesicht. Die jetzt in den Foren gezeigten Reaktionen der Leser/Leserinnen sind weder zivilisiert, noch können sie als Aushängeschild der Deutschen im Umgang mit Problemsituationen angesehen werden. Kein Journalist sollte sich hierfür auf die Schulter klopfen!

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Hans Peter Wetzstein

Zu viele Hunde....

.... sind des Wulffe's Tod.

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Hermann Summa
Hermann Summa (Summa) - 18.02.2012 13:55 Uhr

Mal sehen,

was aus den Ermittlungen wegen "Sylt" wird, die in etwa 2 - 3 Wochen abgeschlossen sein müssten. Der Vorwurf ist überschaubar, der Kreis der zu vernehmenden Personen auch. Außerdem muss ein Blick in die Bürgschaftakte geworfen werden.

Das Ergebnis ist offen, entgegen weitverbreiteten Vermutungen kann es auch lauten: Stimmt, Herr Wulff hat bar bezahlt.

Für diesen Fall bin ich mal gespannt, ob sich die Herren Carstens und Sattar dann öffentlich bei Herrn Wulff entschuldigen.

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