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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Religionsfreiheit Zum Schutz der deutschen Muslime

 ·  Manche religiös unerfahrene Politiker sehen kein Problem darin, für Muslime in Deutschland in Einzelfällen die Scharia zur Geltung zu bringen. Die Religionsfreiheit stärkt das nicht. Es schränkt sie ein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (41)

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Isabel Arent
Isabel Arent (Cedro) - 08.02.2012 09:01 Uhr

1. Schritt

Deutschland hat ein eignes Rechtssystem. Alles in allem bin ich mit dem - glaube ich - ganz einverstanden. Womit ich nicht einverstanden wäre, ist nach dem "Recht" der Sharia be- und verurteilt zu werden.
...
Die Sharia in Einzelfällen als Rechtsgrundlage für Muslime zu machen, wäre ein erster Schritt: ob es dann noch lange dauern würde, bis die Sharia das deutsche Rechtssystem verdrängt? - da so vieles, was nach dem Grundgesetzt erlaubt, erwünscht, gefordert ist, dem "System Sharia" widerspricht?

Ich würde es begrüßen, wenn die Vertreter der deutschen Nation (ich weiß, ich weiß: jetzt geht wieder ein Aufschrei durch die Reihen der Kommentatoren..) endlich mal Rückrat zeigen und zu unserer gesamten (!!!) Historie und Kultur selbstbewußt und (Achtung: Aufschrei ;-)) patriotisch stehen. Empfohlene Lektüre: Matthias Matussek: "Wir Deutschen!". ...

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Christoph Rohde

Politische Manövriermasse Islam

Es ist schamlos, wie die linken Parteien die Masse der Mohammedaner durch "Zugeständnisse" gewinnen will, die jenseits ihrer eigenen emanzipatorischen Doktrin liegen. Der Preis wird hoch sein. Menschen, die die Scharia ertragen müssen, erleiden Menschenrechtsverletzungen.

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Michael Scheffler

An HerrN Eidinger

Sie haben leider die Chance vetran, sich tiefgreifend mit der Parteienmaterie auseinanderzusetzen. Solche Parteien, die gegen Multikulti sind, verlieren u.a. deswegen, weil sie in den Medien in die Nähe der Nationalsozialisten gebracht oder gar mit ihnen gleichgesetzt werden werden. So geschehen neulich bei Sarrazin, dem auch in dieser Zeitung das vorgeblich Genetische vorgeworfen wurde und ihm braune Tendenzen nachgesagt wurden. Damit konnte in Deutschland bisher noch jede Diskussion über Wohl und Wehe der sogenannten Einwanderungsgesellschaft unterdrückt werden. Es hilft auch nicht Ihre Erkenntnis, dass die CDU nicht viel besser als die SPD in dieser Frage ist, denn die meisten Politiker der heutigen Generation entstammen dem 68er Mustopf. Interessant wird es nur, wenn, wie Marx es sagte, die Idee zur materiellen Gewalt wird. D.h. wenn der einfache Mann nicht nur schimpft und seine Situation und die Gründe dafür erkennt. Sondern wie in der DDR auf die Straße geht.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2012 19:04 Uhr
vertan eidinger

Natürlich nehme ich mein Wissen aus eigenem Erleben

denn

a) kann ich lesen und habe mir ein (eher negatives) Urteil nach (!) dem Lesen von Sarrazins Buch gemacht, nicht wie Christian Wulff vorher. Und nachgerade fragwürdig und perfide sind mir nicht Sarrazins Aussagen zur Integration vorgekommen ("Bringschuld",- da hat er im Kern recht), sondern seine albernen Aussagen zur Vererbung von Intelligenz getrennt nach Ethnien. Darüber können seriös keinerlei Aussagen getroffen werden.
Interessant auch, dass Sarrazin auf sachliche Kritik nie mit Argumenten reagierte.

b) lebe ich seit vielen Jahren in einer westfeutschen Großstadt in einem stark durchmischten Stadteil. Diejenigen, die Konflikte leugnen (a la Claudia Roth) sind mir ein Rätsel, diejenigen, die nur (!) Konflikte sehen, erst recht. Ich bin Befürworter einer entschiedenen deutschen Leitkultur, aber nicht als Ausschlussmittel, sondern als Weg der Inklusion und Erziehung von Zuwanderern.

b) Leute die alles auf die Medien schieben, können auf meinen Respekt sicher nicht rechnen.

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Achim Detjen
Achim Detjen (AchimD) - 07.02.2012 18:37 Uhr

??????

Woher nehmen Sie ihr Wissen? Eigenes Erleben? Göttliche Eingabe? Oder doch, wie der weitaus größte Teil der Bevölkerung über das in den Medien Vermittelte, mithin über die veröffentlichte Meinung?
Sollte letzteres sein und Sie nicht durch eigenes Erleben eine Überprüfung des medialen Wissens machen können, sind Sie wie die meisten Menschen dieses Landes auf die Richtigkeit der in den Medien veröffentlichten Infos angewiesen. Mithin übernehmen die Medien einen entscheidenden Teil an der Politikvermittlung. Wie diese in der veröffentlichten Meinung ausgerichtet ist, findet sich in zahllosen Untersuchungen der führenden deutschen Kommunikationswissenschaftler Kepplinger und Donsbach. Und deren Ergebnisse sind nicht gerade angetan, sich auf die veröffentlichte Meinung bei der eigenen Meinungsbildung zu verlassen. Soviel zum Thema, wer (direkt oder indirekt) die Feder in der Wahlkabine führt.....

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vertan eidinger

Richtig, es muss (!) sich um eine Verschwörung handeln

Danke dass Sie mir die Augen geöffnet haben über die groteske Verschwörung, aufgrund der die Wahlen immer von den Falschen verloren werden. So ist es. Die Medien geben uns vor, was wir zu denken haben und steuern in der Wahlkabine sogar unsere Hände. Nur wenige Aufrechte können sich dagegen wehren. Sarrazin wurde "vorgeblich" das Genetische vorgeworfen, in Wirklichkeit steht nichts davon in seinem Buch. Ich habe zwar das Buch auch gelesen und das Genetische darin sehr wohl gefunden, aber dank Ihnen weiß ich nun, dass meine Augen beim Lesen sich irrten.Licht bricht durch meinen Geist Ich habe mich auch geirrt über die sehr klugen Artikel von Herrn Schirrmacher hier, und auch über den von Herrn Hefty. Ist ja alles eh ein und dieselbe Verschwörung. Der "einfache Mann" könnte übrigens jederzeit gefahrlos demonstrieren, die Nervensägen von Stuttgart machen es ja vor. Vielleicht sollte es Ihnen deutlich mehr zu denken geben, dass er es offenkundig nicht (!) tut.

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Klaus Meyer

Am Kern des deutschen Rechtes weit vorbei

gehen wie zu erwarten war die meisten Kommentare hier.
Grundpfeiler des deutschen Rechts ist nämlich der Schutz der Freiheit der Bürger, und hier konkret die Vertragsfreiheit und die Subsidiarität. Bei der Ausfüllung der hierdurch gegebenen Freiräume ist der Bürger frei und es interessiert den Staat nicht, wodurch der Bürger sich hierbei leiten lässt - selbst wenn es die Sharia wäre. Sehr lesenswert dazu die Erläuterungen eines Foristen zum Thema Schiedsgerichtsbarkeit an einem faz.net-Artikel zum Thema "Islamisches Recht" vom 03.02.12.
Sie können daher leider die Anwendung der Sharia durch deutsche Gerichte gar nicht verhindern. Wenn jemand mit mir einen Vertrag über ein shariakonformes zinsloses Darlehen schließt, wird mich jedes deutsche Gericht gegen Zinszahlungsforderungen schützen. Auch ein islamischer Ehevertrag mit Unterhaltsregelungen oder ein im Einklang mit der Shariah abgefasstes Testament sind hierzulande justiziabel. "Mir san mir" ersetzt Sachkenntnis nunmal nicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2012 09:57 Uhr
Klaus Meyer

Selbstredend gilt das BGB für alle Arten von Verträgen in Deutschland

deshalb spreche ich ja auch vom "Ausfüllen der hierdurch gegebenen Freiräume". Aber die sind Gott sei Dank sehr weit und lassen jede Menge freiwillig vereinbarte Sharia zu. Und auch ein staatlich bestellter Schlichter kann aus einem zinslosen Sharia-Darlehen kein Zinsgeschäft machen, er wäre also horribile dictu! an diese Sharia-Normen gebunden.
Auch die salvatorische Klausel ist aus Sharia-Sicht kein Problem - auch wenn die Vereinbarung sittenwidrig und damit ungültig sein sollte, dass mein Vertragspartner sich die Hand abhacken lassen muss, so bleibt doch gültig, dass er zurückzahlen muss. Ist doch wunderbar!
Islamische Eheverträge sind übrigens kein Teufelswerk - sie beinhalten einerseits die Gütertrennung, andererseits wurd empfohlen, großzügige Unterhaltsregelungen für den Ehepartner im Falle der Scheidung vorzusehen - Unterhaltspflicht für die Kinder sowieso. Also kein Konfliktpotential mit GG und BGB - kein Ansatzpunkt für eurozentrisches Pathos und Herabwürdigung des Islam.

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Closed via SSO

Korrigieren Sie mich, aber das Vertragsrecht ist im BGB geregelt...

und das sieht irgendwie keine Einigung nach Inquisition oder Scharia vor, ganz bewußt. Es sieht maximal einen staatliche bestellten Schlichter vor. Und das ist gut so. Wenn Minderheiten innerhalb von Bevölkerungsgruppen hier etwas Anderes wollen, dann kann der Rechtsstaat hier nicht tolerant sein.
Und wenn Sie meinen, dass "Vertragsfreiheit" bedeutet, dass man machen kann, was man will, so ist dies ein Irrtum. Das BGB ist die Grundlage aller Verträge und gilt immer. Deshalb haben gute Verträge ja auch die "salvatorischen Klauseln", welche besagen, dass der Vertrag in seiner Gesamtheit gültig ist, auch wenn einzelne Passagen dem Gesetzbuch widersprechen. Wir haben in Kontinental-Europa seit Napoleon I. ein auf Basis von Gesetzbüchern und kein Fallrecht, wie im angelsächsischen Rechtsraum!! Also: Ein islamischer Ehevertrag muss zunächst einmal nach BGB gültig sein, mithin vom Standesamt bestätigt. Sonst wäre die kirchliche Trauung ja rechtlich bindend, was sie mitnichten ist!

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Closed via SSO

Das bürgerliche Gesetzbuch als naher Verwandter des Code Civil ist europäisches Recht und

ein Kind der Äufklärung, welche eine klare Trennung von Staat und damit bürgerlichem Recht und Kirche vorsieht. Private Streitigkeiten werden nach diesen Grundsätzen einer nicht kirchlichen Gerichtsbarkeit geschlichtet. PUNKT.
Sonst müssten wir das katholische Inquisitionsrecht hier wieder einführen: Die Frau sei dem Manne Untertan und muss stets bereit sein, den Geschlechtsakt ausschließlich zum Zwecke der Fortpflanzung jederzeit zulassen. Zu keinem anderen Zwecke darf sie ihn dann zulassen, ok?
Der Dekalog ist übrigens nicht strafbewehrt, denn das Strafen ist für Juden und Christen Gottes Sache allein! Denn da steht geschrieben: Du sollst nicht.... Und da steht nicht: Du sollst nicht... sonst...
So gesehen ist die Scharia also kein göttliches Gebot, denn sie sieht weltliche Strafen vor. Von daher allein verbietet sich im christlichen Abendland die Anwendung dieses offensichtlich nicht göttlichen Gesetzes.

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werner scheidt

Aus Eigennutz?

Resultiert das Bestreben der SPD-Rheinland-Pfalz die Scharia zur Geltung zu bringen eventuell aus Eigennutz?
Man könnte dann ja die untreue Gattin steinigen lassen!!

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Georg Haslwimmer

Juhu

Ist es nicht aussergewöhnlich mit welchen erfrischenden Gedanken uns die SPD immer noch überraschen kann?
Aber Spass beiseite und erst mal vielen dank für diesen Kommentar.
Nur leider ist Deutschland genau auf diesen Wege sein rechtssystem dem Multikulti in Gestalt des Islams zu opfern ohne mit der Wimper zu zucken.
Aber wie sagte schon unsere Intgrationsbeauftragte Frau Böhmer: "Das müssen wir aushalten!"
Ich frage mich schon länger ob hier nicht ein System dahinter steckt.
Die anbiederung unserer Politik gegenüber dem Islam und die Realitätsverweigerung in den öffentlichen Medien nimmt zuweilen schon groteske Formen an.
In Berlin wird ein alternatives Wohnprojekt von Migranten (Streetfighters/ kurdische Mitglieder) anscheinend um Schutzgeld erpresst und die Bewohner wollen keine Anzeige erstatten um NICHT als Ausländerfeindlich dargestellt zu werden!!!!

Da braucht es keiner Worte mehr!

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Wolfgang Orth

Lieber Herr Hefty,

wie klar und einfach verständlich sind doch die Grundlagen unserer Demokratie zu verstehen, wenn jemand sie formuliert, der sich in eben dieser Demokratie mit Selbstsicherheit bewegt. Ihre klaren Darlegungen zu verstehen und in Verbindung zu bringen mit dem, was jeder Deutsche als Grundlage unserer Gesellschaftsordnung verstanden haben müsste, ist sehr einfach. Diejenigen, die das nicht können oder wollen, müssen sich fragen lassen, wo sie in unserer Demokratie ihren Platz sehen (wollen). Politiker, die das nicht können oder wollen, disqualifizieren sich und ihre Parteien.

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Thomas Kobler

Ein Tolerieren der Scharia...

...widerspricht der hier gängigen Auffassung vom Rechtsstaat in einer Weise, die eigentlich keine zwei Meinungen zulässt: Es ist in aller Deutlichkeit abzulehnen. Wer sich nicht mit den Gesetzen und Gebräuchen des Abendlandes arrangieren kann, soll im Morgenland bleiben oder dorthin weiterziehen, wo es noch freiheitlicher zu und her geht. Viel Glück bei der Suche!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2012 15:02 Uhr
Dr. Robert Pfeffer

Nach Einführung der 10 Gebote in der Türkei...

... möge sich der rheinlandpfälzische SPD-Justizminister bei mir melden.

Wenn es ihm gelingt im Morgenland, gerne in Syrien, gerne in der Türkei, freie Auswahl, die 10 Gebote als geltendes Recht einzuführen, dann hat der rheinlandpfälzische SPD-Justizminister meine volle Unterstützung zur Einführung der Scharia neben dem GG...

Bis zu diesem Zeitpunkt verbuche ich das:
1. unter billiger Anbiederung an neue Wählerschichten und
2. immer gern gesehener Ablenkung von innenpolitischem Versagen (bei RLP fällt mir ohne groß nachzudenken deren steigende Staatsverschuldung ein) durch Forderungen aus dem Bereich der Aussenpolitik.

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Hauke Christian Hoyer

Exzellenter Beitrag

Der Beitrag bringt auf den Punkt, warum der absurde Sharia-Vorschlag so kontraproduktiv und (hoffentlich!) nur populistisch motiviert ist.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 07.02.2012 13:57 Uhr

Wir können natürlich niemandem vorschreiben, ob er sich der Scharia unterwerfen möchte ...

... oder nicht. Will er dies aber, so sollte sich der deutsche Staat großzügig zeigen und denjenigen Personen die Ausreise in ein Land zu zahlen in der dies möglich ist.

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Tay Erman
Tay Erman (jam044) - 07.02.2012 13:56 Uhr

Künstliche Tagesordnung schaffen

Die absolute Mehrheit der mir bekannten Muslime denkt nicht mal im Traum daran eine Rechtsordnung gemäss der Scharia zu etablieren. Weil das System veraltet und unzeitgemäss ist und auf den modernen Staat nicht passt. Dieses Thema immer wieder auf die Tagesordnun zu bringen ist Zeitverschwendung.

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Bernd A. Wohlschlegel

wie Bitte?

ich fasse es nicht!!!! Aber daran sieht man wie weit wir schon sind.

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Michael Scheffler

Wenn die Geister, die sie riefen sich auch nur gegen Grüne und Linke wenden würden,

dann wäre das alles kein Problem. Leider ist dem nicht so. Ich als Wertkonservativer mit Kindern, denen ich eine lebenswerte Zukunft wünsche, kann über solch "religiös unerfahrene Politiker" nicht mal mehr mit dem Kopf schütteln. Ich bekomme eher Angst, denn sie wissen nicht, was sie tun.

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Der Islam gehoert zu Deutschland!

Hat diese Worte nicht ein deutscher BP vor einiger Zeit ausgesprochen und damit eine Aussaat begonnen, die nun allmaehlich von anderen Politikern gross gezogen wird? Wie weit sollen wir unser Land einer Religion preis geben, die vor einigen Jahrhunderten nur unter grossen Opfern vor Wien zum Stehen gebracht werden konnte? Wer der Auffassung ist, in Deutschland nur dann leben zu koennen, wenn hier auch die Scharia gilt, soll doch bitte schoen dahin gehen oder zurueck kehren, wo die Scharia noch im vollen Umfang angewandt wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2012 15:31 Uhr
vertan eidinger

Genau lesen


"Der Islam gehört zu Deutschland" . Nicht: Dem Islam gehört Deutschland.

Damit letzteres nicht eintritt, muss ersteres Räume nur für einen loyalen Islam (ja den gibt es) implizieren.

Was ohne Bürgerkrieg nicht geändert werden kann, muss gestaltet werden,- das sollten mittlerweile auch die sterilen Hysteriker von "Politically incorrect" mal begreifen.

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Klaus Meyer

Am Kern des deutschen Rechtes weit vorbei

gehen wie zu erwarten war die meisten Kommentare hier und auch der Beitrag von Herrn Hefty.
Grundpfeiler des deutschen Rechts ist nämlich der Schutz der Freiheit der Bürger, und hier konkret die Vertragsfreiheit und die Subsidiarität. Bei der Ausfüllung der hierdurch gegebenen Freiräume ist der Bürger frei und es interessiert den Staat nicht, wodurch der Bürger sich hierbei leiten lässt - selbst wenn es die Sharia wäre. Sehr lesenswert dazu die Erläuterungen eines Foristen zum Thema Schiedsgerichtsbarkeit an dem hier verlinkten FAZ-Artikel:
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/islamisches-recht-wirbel-um-minister-aussagen-zu-islamischen-schiedsgerichten-11637004.html
Sie können daher leider die Anwendung der Sharia durch deutsche Gerichte gar nicht verhindern. Wenn jemand mit mir einen Vertrag über ein shariakonformes zinsloses Darlehen schließt, wird mich jedes Gericht gegen Zinszahlungsforderungen schützen. Auch ein islamischer Ehevertrag ist hierzulande justiziabel. Sorry guys!

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A. Loha
A. Loha (aloha77) - 07.02.2012 13:21 Uhr

Sozialdemokratische Anbiederung an die kommende Bevölkerungsmehrheit

So und nichts anders ist das zu verstehen. Andere Parteien werden nachziehen. Die 68er sind erst zufrieden, wenn alles deutsche und christliche untergepflügt worden ist. Die Anteile der Immigranten, die vom Wähler nie bestellt worden sind (vgl. Euro), ist in Kindergärten und Schulen auf dem Weg zur Mehrheit. Dass diese Umvolkung durch Bevölkerungsimport und Sozialtransfers selbst nach Berichten der FAZ den Bürger mindestens 1 BILLION Euro gekostet hat, ficht da nicht weiter an.
.
2011 waren Plakate in Berlin zu sehen, dass die Türken D aufgebaut hätten. Dass es zwar umgekehrt war und die Türkei mit ihren Millionen Arbeitslosen und ohne GASTarbeiterüberweisungen über die Wupper wäre, interessiert da nicht. Für den deutschen Arbeitnehmer war Billigkonkurrenz natürlich auch klasse...
.
Mittlerweile geht es nicht mehr nur um Geld. Es geht um unsere Werte, Kultur und Freiheit. Wer den Islam so schätzt: Es gibt genug Länder unter dem Halbmond mit Christenverfolgung und Judenhass. Tschüß!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2012 15:26 Uhr
vertan eidinger

Auch Tschüss

Paranoia ist eine feine Sache, sie erspart echte Gedankenarbeit. Predigen Sie den Bürgerkrieg ?
In Kindergärten und Schulen kann noch am ehesten eine Prägung in Konkurrenz zur Ghettokultur erfolgen,- das ist dann kein Problem sondern die Zielerreichung.
Der Autor hat intelligent argumentiert, das sollte Ansporn sein, intelligent zu antworten.
Nicht ob Moslems hier leben ist die Frage, sondern welche.

Apropos: 1998 gewann Rot-Grün die Wahl mit einem Programm, das explizit die Einwandererproblematik aufgriff, die CDU schloss sich dem (gemässigter) an.
Es ist richtig, dass es nie eine Volksabstimmung über die Einwanderung gab, die gab es aber auch nicht über die Wiedervereinigung, den Länderfinanzausgleich usw.

Wahlen aber gab es immer, auch mit (!)Einbürgerungsthemen.
Und das sollte zur Kenntnis genommen werden. Niemand verbietet Ihnen übrigens heute eine Anti-Einwanderungspartei zu gründen, oder die "Pro-Parteien" zu wählen.
Komischerweise verlieren die immer haushoch.

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vertan eidinger

Gratulation an den Autor


Der Autor hat - was sonst viele merkwürdigerweise nicht begreifen - verstanden, dass die muslimischen Einwanderer und ihre Nachkommen keine einheitliche Gruppe mit einheitlichen Überzeugungen sind, sondern Menschen mit Konflikten.

Er hat völlig recht, dass eine Akzeptanz der Scharia - und vor allem einer Scharia die durch "Älteste" in Schiedsgerichten ausgeübt würde- einem Verrat an den Moslems gleichkäme, die die deutsche Rechtsordnung ohne Wenn und Aber akzeptieren und befürworten und Anspruch auf Schutz durch sie haben.

Elemente der Scharia mögen - wenn grundgesetzkonform- in Zivilprozessen in Einzelfällen des Internationalen Privatrechts von Richtern als Auslegungshilfe herangezogen werden, - aber sogar dies sollte möglichst eingeschränkt werden. Auf keinen Fall sollte es bei Menschen angewandt werden, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben.

Unser Zivilrecht ist komplex und flexibel genug, um vertragliche Bedürfnisse ohne (!) Rekurs auf andere Rechtskreise lösen zu können.

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Wilhelm Arnold

Eine Machtfrage – Keine Rechtsfrage

Worin besteht unser Recht und woher kommt es? Diese Fragen beantworten die zehn Gebote und sind damit am ehesten vergleichbar mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die Herkunft des Rechts beantwortet unser GG nicht. Es legt unsere Staatsorganisation und Rechte fest, und wie Recht zu verwirklichen ist. Das Verständnis des GG ist eine Sache der Auslegung. Deren Realisierung eine Frage der Macht. Weshalb akzeptiert unser Staat, dass Menschen im öffentlichen TV ihre Würde preisgeben? Weshalb erlaubt unser Staat die Tötung von jährlich ca. 100.000 Kindern im Mutterleib? Weil er dazu die Macht hat.
So wird die Basis für die Entscheidung, ob die Scharia – in welcher Form auch immer –Teil unserer Gesetzgebung werden wird, nicht unser Recht sein, sondern die Mehrheits- und Machtverhältnisse in unserem Staat. Die Warnung von Papst Benedikt XVI. vor der Trennung zwischen Recht und Macht war mehr als überfällig. Offenbar hat kaum ein Politiker seine Rede auch nur im Ansatz verstanden.

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Gerhard Grell

Scharia gelegentlich für mich anwendbar? Hhm, manchmal wäre mir das hilfreich ... ;-)

Warum nicht? Ich bestimme wann, warum und wie. Absolut hilfreich. Keine Zinsen für die Bank, kein Zweitwagen in der Garage, einige zusätzliche Feiertage (arbeitsfrei) u.v.m. Spart ggf. bei Bedarf auch Scheidungsanwälte und Familiengerichte. Auch Taschendiebe könnte ich selbst behandeln, dank meiner Heimwerkerwerkstatt.

Klar, alles nur ein Scherz. Allein die Tatsache, dass ein slocher Vorschlag überhaupt existiert, läss erahnen, was für Dummbolde sich meinen politisch engagieren zu müssen. Beängstigend!

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