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Sonderkonferenz Innenminister ziehen V-Leute aus NPD-Spitze ab

 ·  Auf einer Sonderkonferenz in Berlin haben sich die Innenminister von Bund und Ländern auf die Voraussetzungen für ein neuerliches NPD-Verbotsverfahren verständigt. Sie beschlossen, die V-Leute in der NPD-Führung zum 2. April „abzuschalten“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)

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Roland Magiera

Und das fällt nicht auf?

Wenn da plötzlich 2/3 der Führung der NPD keine Lust mehr haben oder womit sie es begründen wollen?
Die NPD-Anhänger sind vielleicht nicht die allerhellsten Erdenkinder aber das wäre ja wohl ein wenig zu offensichtlich, auch noch groß angekündigt... Mit Datum... Wirklich clever!

Kommen die V-Leute dann allesamt ins Zeugenschutzprogramm?
Oder sind die NPD-Parteimitglieder am Ende doch nicht so gefährlich wie erwünscht und propagiert?

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 23.03.2012 08:26 Uhr

Wie soll das gehen?

Einfach nichts mehr bezahlen? Kontakte abbrechen? Die Parteigenossen werden sich wundern, wenn der Genosse V-Mann plötzlich wieder anfängt zu arbeiten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.03.2012 11:41 Uhr
Stefan Stacke

Genau diese Fragen habe ich mir auch gestellt

Wenn ich mich richtig erinnere scheiterte doch das letzte Verfahren an der Tatsache dass V-Leute auch in Straftaten verwickelt waren und diese teilweise mit organisierten. Damals wurde uns versichert dass dies nun nicht mehr passiert. Wenn nun die aktuellen V-Leute eigentlich rechtschaffene Bürger (im besten Fall sogar Beamte) sind die nun "abgeschaltet" werden (was für ein schrecklicher Begriff) wer schützt diese dann vor Racheakten - die in solchen Fällen üblich sind? Und wieder die Frage nach dem Geld --> Wer finanziert dann die neuen Identitäten?
Fragen, Fragen, Fragen!

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Dieter Erkelenz

Es ist mir absolut

unverständlich, warum man die V-Leute aus diesem Milieu abzieht. Gerade sie sind es doch, durch die man handfeste Beweise für nazistische Umtriebe bekommen sollte. Und vor allen Dingen wirken sie auch präventiv, indem geplante kriminelle Handlungen vor deren Ausführungen bekannt und verhindert werden können.

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Closed via SSO

Ist ja schön und gut.....

wie will man aber dann die Verfassungswidrigkeit nachweisen, wenn man keine Zeugen mehr hat?
Gibt das politische Profil, welches die NPD von sich nach aussen darstellt, wirklich die Verfassungswidrigkeit her? Dann müssten diejenigen, die dort das Sagen haben ziemlich beschränkt sein.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 22.03.2012 23:51 Uhr

die Polizeigewerkschaft sagt

das die NPD keine Gefahr darstellt.
Nüchtern, sachlich, von Leuten, die an vorderster Front stehen und es beurteilen können.
Welch krasser Gegensatz zu dem gigantischen Medien-Polit-Spektakel, das um diese bedeutungslose Splitterpartei gemacht wird.
Wir sehen, die linken Narren bestimmen die Themen in dieser Republik

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Sonja Domberga

da werden sich die nasen aber wundern,

wenn keiner mehr da ist, der ihnen sagt, wo's lang geht.

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Alfred Heilmeier

Insolvenz

Warscheinlich kommt nach dem Ende V-Mannfianzierung der NPD die Insolvenz dieser Partei noch lange vor dem Verbot.

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Torsten Klier

Ich muss zugeben,

dass ich einem NPD-Verbot bis vor Kurzem ablehnend gegenüberstand.
Aber jetzt, wo in Touluse Mohammed Merah sieben Menschen ermordet hat, glaube ich dass es das beste wäre.

Gibt´s Neuigkeiten in der Mannichl-Posse?
Und hat Ziercke vielleicht noch ein paar feuerfeste Papiere und DVDs aus der zwickauer Wunderasche "geborgen"?

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Monika Lorenz

am 2. April abschalten,

sehr vernünftig, am 1. April könnte es als April-Scherz ausgelegt werden.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 22.03.2012 19:58 Uhr

"Mutmaßlich"

Das ganze Thema steht und wackelt mit dem Wort, das in dem letzten Satz des Artikels gleich zweimal fehlt. Richtig muss er, vor einem Urteil, lauten: "...Mordserie, für die mutmaßlich ein mutmaßlicher 'Nationalsozialistischer Untergrund' verantwortlich ist."
Dass er hier wie sonst meist nicht so lautet, zeigt die Gleich- und Zweckgerichtetheit der Medien wie der Bundestagsparteien. Sie verletzen elementare journalistische und rechtsstaatliche Regeln.

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Jahrgang 1970, politischer Korrespondent in Berlin.

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