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Rechtsextremismus NPD-Chef Voigt wegen Volksverhetzung angeklagt

25.03.2008 ·  Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und zwei weitere Funktionäre der rechtsextremistischen Partei wegen Volksverhetzung angeklagt. Vorgeworfen wird ihnen unter anderem, den Fußballprofi Patrick Owomoyela diskriminiert zu haben.

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Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und zwei weitere Funktionäre der rechtsextremistischen Partei wegen Volksverhetzung angeklagt. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, den Fußballprofi Patrick Owomoyela diskriminiert zu haben.

Hintergrund ist ein vor gut zwei Jahren geführter Prozess. (Siehe auch: DFB und Owomoyela wehren sich gegen Rassismus) Die NPD hatte damals einen sogenannten WM-Planer mit dem Schriftzug „Weiß. Nicht nur eine Trikot-Farbe! Für eine echte NATIONAL-Mannschaft!“ versehen. Die Titelseite des WM-Planers zeigte neben dem Schriftzug auch einen Spieler mit der Trikotnummer 25. Das war damals Owomoyelas Spielnummer in der Nationalmannschaft.

Owomoyela wurde in Hamburg geboren. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater stammt aus Nigeria. Owomoyela hatte zunächst eine einstweilige Verfügung gegen die NDP erwirkt, anschließend scheiterte die Partei vor dem Landgericht Berlin mit ihrem Widerspruch dagegen.

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