16.10.2012 · Seitdem ein Fernsehbeitrag arme, dicke Wolgaster gezeigt hat, die sagen, sie hätten etwas gegen Ausländer, hat die Stadt ihren Ruf weg. Dabei gibt es dort gar keine Neonazi-Szene.
Von Frank Pergande, WolgastRichtlinien für Lesermeinungen
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Freies Denken konnte sich an keiner Stelle in der DDR entwickeln??
Dann waren die Montagsdemonstrationen wohl auch von der Partei gewollt?
Sie müssen unterscheiden zwischen freiem Denken und der
öffentlichen Aussprache dieser Gedanken. Wie der Zufall es will
kommen ich und meine Familie auch aus der DDR und haben es überlebt
(und nun lese ich sogar die FAZ und den Freitag).
Selbstverständlich findet die NPD mehr Sympatisanten im Osten!
Dieses Problem (welches zu bekämpfen ist!) ist aber auch der damals
(und heute zum Teil auch noch) westlichen Politik zu verdanken. Ich kann
nachvollziehen warum diese Partei mitlerweile stimmen bekommt (nach der
Wende wurde im Osten hauptsächlich CDU gewählt und nach der
Ära Kohl SPD sowie PDS)...hab mich mehr als genug mit diesem Thema
beschäftigt. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es auch
Rechtsextremismus im Westen gibt. Und diesen Rechten-Szenen dort werden
von Tag zu Tag immer gößer und finden mehr Anhänger.
Oder sind dies alles Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR?
Richtig, dies ist kein Argument, sondern ein Fakt...
Leider wird man nie einen Artikel darüber lesen, doch es gibt natürlich "Nazi-Themen" im Osten. Angefangen von der Prävention bis hin zum Ausstieg. Diese verdanken wir leider nicht der Politik bzw. anderer Parteien. Die Politik will lediglich ein Verbot der NPD bewirken. Damit verschwindet das braune Gedankengut jedoch nicht aus den Köpfen der Menschen. Der Politik scheint dieses Thema nicht so wichtig zu sein. Woran liegt das? Eine Frage, die mir wichtiger ist, als dass der Osten anfälliger für alles mögliche ist. Mit dem Begriff des Antisemitismus sollte man auch vorsichtig sein. Laut Herrn Friedmann ist das jeder, der kritisch über die Islamische Regierung spricht. Jedoch: Muss das Volk erst zu Tausenden auf die Straße gehen und von der Polizei drangsaliert werden, damit sich auch die Politik endlich dem Thema annimmt? (Bürgernähe und etwas mehr Transparenz anderer Parteien, würden der NPD jedenfalls etwas Wind aus den Segeln nehmen)
"Dann scheint der Osten für die NPD also anfälliger zu sein"
Zum Teil...ja... Man darf aber nicht vergessen, dass der Großteil bekanntlich gegen die NPD ist. Es sei denn, die restlichen Partein bemühen sich etwas mehr und nehmen die rechte Gefahr ernst und nehmen (wie die NPD es tut oder auch nur vorspielt) Anteil an den "Problemen". Da es aber, wie bereits gesagt, auch Orte in Westdeutschland gibt, wo die Befürworter dieser Partei stetig ansteigt, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis die NPD auch im Westen an den Landtag kratzt. Wie sieht eigentlich Ihre Meinung zu diesem Thema bzw. zu diesem Artikel aus?
Ich kann Versuchen Ihnen zu erklären, dass es mehr als nur eine Antwort gibt
Die NPD leistet in Ostdeutschland ganze Arbeit. Sie müssen wissen, dass u.a. die Frustration, aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit, niedrigen löhnen (im Vergleich zum Lohn/Gehalt im Westen) u.s.w. vieler Menschen sehr hoch ist. Dann tritt die NPD auf den Bildschirm. Sie veranstalten Familienfeste, eröffnen Jugendeinrichtungen und geben den Leuten damit den Anschein, dass sie sich um die Menschen dort kümmert, im gegensatz zu anderen Parteien. Sie besuchen auch regelmäßig Haupt- und Realschulen und werben vor dem Schulgelände. Dies ist jedoch nur eine kleine Aufzählung dessen, was die NPD so alles im Ostten treibt und im Westen nicht. Dies lässt sich auch etwas mit dem damaligen Wahlsieg der NSDAP zu vergleichen. Ich bitte auch darum, dass Sie mir nicht die Worte im Mund umdrehen, immerhin sagte ich, dass die westliche Politik AUCH dran Schuld ist. Des Weiteren wurde die NPD in den 70er Jahren in Westdeutschland gegründet. Es aber nur auf die DDR-Mentalität zu beziehen ist falsch.
lange gesucht und endlich die unterste Schublade gefunden? Was denken Sie eingentlich was die restlichen 90,3% für Leute sind? Zum Teil eiserne Kommunisten und der rest eine Mischung aus beidem....also Kommunisten-Nazis? Und sowieso kommen doch die ganzen Rechtsgesinnten aus dem Osten, nicht war? Denn was keiner weis, der KGB hat schon damals Neo-Nazis in der DDR gezüchtet, für den fall, dass D eines Tages wiedervereint ist... Im Westen gibt es ja solche Probleme zum Glück nicht. Da hat ma ja noch Parteien, die sich für die "bürgerlichen Werte" einsetzen, wie pro NRW. Wie es aussieht, ist D nun auch in den Köpfen endlich ein Land und ein Volk.... Falls es den Lesern nicht aufgefallen sein sollte, war mein Beitrag sarkastisch gemeint (wovon ich nicht ausgehe, da alles was bei den Lesern des Artikels hängnen geblieben ist 9,7% NPD-Wähler und rechtsradikale Nazis im Osten sind, der Tenor dieses Artikels war jedoch ein anderer)
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.10.2012 09:20 UhrRechtsextremismus und Linksextremismus - zwei Seiten einer Medaille
Die DDR war eine Parteidiktatur mit radikal autoritären Strukturen. Toleranz und kulturelle Vielfältigkeit waren nirgends anzutreffen, außer bei den wenigen, die vom Apparat drangsaliert, ja für ihre Überzeugung oder ihren Glauben ins Gefängnis geworfen wurden. Permanente Bespitzelung sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Bereich gehörten zum Alltag und erzeugten ein Klima bedrückendsten Misstrauens und Repression. Freies Denken konnte sich an keiner Stelle in der DDR entwickeln, so dass das Moralbewusstsein breiter Schichten stark degenerierte. Man muss sich nur in Erinnerung rufen, dass die Parteikader noch bis kurz vor dem Zusammenbruch der DDR ernsthaft erwogen, auf die eigene Bevölkerung schießen zu lassen, hätten ihnen Gorbatschow Schützenhilfe gegeben, was er glücklicherweise nicht getan hat. Angesichts einer solchen Geschichte kann es nicht verwundern, dass sich in der ehemaligen DDR bis heute autoritäres Denken im Rechtsextremist erhalten hat.
Erfrischend substantieller Artikel
Wer Verbrecher, die Wohnheime anzünden, mit NPD-Wählern
gleichsetzt, der verharmlost entweder das abscheuliche Verbrechen oder
er will jeden NPD-Wähler ins Gefängnis stecken. Es tragen
offenbar nicht nur arme, übergewichtige Wollgaster Jogginghosen,
sondern auch so mancher TV-Journalist.
Dass Menschen in D sich von der offiziösen Politik nicht mehr
vertreten fühlen und deshalb NPD wählen, kann man beantworten
mit der Kriminalisierung dieser Menschen. Mit Moral hat das allerdings
nichts zu tun, sondern nur mit einer sehr prolligen Arroganz.
Woher bezögen all diese Moralprediger eigentlich ihre
Ablaßzettel, gäbe es keine Rechten mehr? Ganz einfach: sie
würden sich welche erfinden. - - - Ich würde mich nicht
wundern, bekäme ich jetzt auch gleich das Schild umgehängt.
Dieser Artikel bläst hoffentlich mal frischen Wind durch den Muff
so mancher Redaktionsstube. Ich finde ihn jedenfalls erfrischend
substantiell.
Ein typisches Beispiel für die tendenziöse "Informations"-Politik
... der öffentlich-rechtlichen TV- und Rundfunksender. Da die
Mehrheit der Deutschen ihr Wissen aus diesen Medien bezieht, muss man
sich nicht wundern über den engen Horizont dieser Menschen. Solche
manipulativen und gezielt einseitigen Sendungen wie "Panorama"
(oder auch die grauslichen Quasselrunden, "Talk-Show" genannt)
gelten sogar in gebildeten Kreise als zuverlässige Quelle für
die politische Bildung :- (
Deshalb wundert man sich über garnichts mehr...
Wer die 9,7 % sind wenn nicht Nazis?
Na zum Beispiel Bürger, die in der sozialistischen DDR ein
auskömmliches Leben führten und jetzt eben "down"
sind. Die hatten schon in der DDR nichts für bürgerliche Werte
übrig und jetzt noch weniger.
Nichts sehen. Nichts hören. Nichts sagen.
Und die 10% NPD-Wähler sind auch "normal".
Keine weiteren Fragen.
Anti-Zigeuner Kampagne, Ablenkungsmanoever, an die niedersten Instinkte appellierend!Schon Sar-
kozy hatte die Zigeuner, denn von denen reden wir hier natuerlich, auf's
Korn genommen.
Auf einmal hat man kein Problem damit, politisch unkorrekt von
Wirtschaftsfluechtlingen zu reden+ vermutlich koennte IM Friedrich den
von den Roma angerichteten volkswirtschaftlichen
Schaden auf Heller+Cent beziffern.
Nur, wieviel % der migrantischen Population in B.R.D machen die Zigeuner
eigentlich aus, 0,8%,
0,2%, 1,2% keine Ahnung?
Und wenn die durch die Roma verursachte finanzielle Belastung abgelehnt
wird, dann frage ich
mich, warum keiner sich an diejenigen rantraut, die in D
Transferleistungen im
100Mia Bereich bekommen, dagegen sind die Roma Sternenstaub:
Wo sind die Menschenrechtsorganisationen, die ueber unsaegliches
zigeunisches Leid aufklaeren, wo ist Claudia R. die leibhaftig ins
letzte Ossidorf einfliegt, wann immer ein Indigener einen
"stolzen" jungen "Migranten" schief anguckt.
Wo sind die "Migranten", die sich mit den Roma solidarisieren,
begierig, endlich etwas zurueckzugeben?
Nach Anklam-Bashing nun Wolgast-Bashing
Ihr Artikel ist der erste, der nicht dem üblichen Kanon folgt.
Mich wundert, daß die Unterzeichner des Briefes, der von der
Unterschrift der Berufsbetroffenen Claudia Roth gekrönt wurde, nie
Flagge zeigen. Sie bleiben anonym. Kümmern sie sich um die neuen
Bürger?
Es ist inakzeptabel wie sich die Medien auf die Unterbringung der
Asylanten stürzen. Damit ist niemandem gedient, es ist vielmehr ein
Bärendienst, der die Situationen erst schafft die angeblich so
bedrohlich vorhanden sind.
Für mich (ich wohne in Ostvorpommern) ist dies ein erneutes Zeichen
für vorgefertigte herrschende Meinungen, voreingenommen
Berichterstattung, Herbeigerede, Anti-Aufklärung.
Aber was hat man davon?
Der Vorteil solcher General-Verurteilungen ist, daß man sich nicht
um die vielen kleinen Facetten kümmern muss, keine Aufklärung
betreiben, keine Auseinandersetzung führen, einfach nur
Worthülsen absondern und mit dem Finger zeigen.
Das reicht aber nicht! Bildung tut not!!
auch in der medialen Berichterstattung erscheint mir immer noch "besser" als nachträglich über Opfer berichten zu müssen, zumal die Anfälligkeit für koprophiles rechtsextremes Denken nicht zu leugnen ist - in dem Panoramabeitrag deutlich wurde, auch ohne Präsenz der NPD. Oder gibt es solches Gedankengut nur bei NPD-Mitgliedern?
Warum ziehen die Leute weg? Weil es keine Perspektive gibt.
Kein Allheilmittel, jedoch eine Moeglichkeit des Gegensteuerns waere es,
dem platten Land wirklich schnelles Internet zu geben (und nicht nur die
2MBit/s, sondern wirklich schnell 1GBit/s).
Dann siedeln sich in den preiswerten Gegenden Unternehmen an. Oder man
kann von zu Hause arbeiten.
Aber das wird sich erst durchsetzen, wenn wir Leute in der Politik
haben, die nicht mehr per schriftlicher Presseerklaerung mitteilen, dass
sie nun einen Twitteraccount haben.
Da faellt einem nichts mehr zu ein.
"Dabei hat Wolgast gar keine rechtsextreme Szene. Dass bei der
Landtagswahl 9,7 Prozent der Wolgaster die NPD gewählt haben, hat
nichts mit den Asylbewerbern zu tun, denn es liegt mehr als ein Jahr zurück."
9,7 Prozent bekennende NPD Wähler liegt immerhin weit über dem
Durchschnitt. Berücksichtigt man noch die Jugendlichen, die mit der
NPD sympathisieren, so scheint die Stadt schon ein Problem mit
Rechtsextremismus zu haben. Insofern ist mir die Aussage, dass die Stadt
keine(!) rechtsextreme Szene habe, nicht verständlich. Die
Bemühungen der Stadt um ein anderes Image sollte man natürlich
nicht durch überzogene Medienberichterstattungen und
Stigmatisierung konterkarieren, nur stimmt eben auch die andere
Sichtweise, dass es kein Problem gäbe, nicht. Leider liebt ein Teil
der Presse das Plakative und zuweilen konstruiert man das auch, wo man
Differenzieren müsste. Nur weil Leute wie Frau Roth das Problem
Rechtsextremismus parteipolitisch instrumentalisieren, ist es nicht verschwunden.
@Lensky
Wenn Sie schon die NPD-Wählerschaft nicht dem Rechtsextremismus
zuordnen, wer ist dann Ihrer Meinung nach noch rechtsextrem?
Rechtsextremismus zeichnet sich gerade durch das Aufgreifen
populistischer Themen aus, wobei man die Probleme inhaltlich in
gröbster Geistesschlichtheit verkürzt um dann abstruse
"Lösungen" anzubieten.
Unbestritten sorgt die Politik unserer Regierung sowie Opposition
dafür, dass der Extremismus in unserem Land stark zunimmt. Das
macht die Sache aber nicht besser.
Danke @Herr Lensky,
für dieses klare statement. Nichts in der politischen Debatte in Deutschland kommt einigen Zeitgenossen in Deutschland leichter über die Lippen als die Terminologien "Nazi" und "Rassismus". Und Multikulti-GRÜN zeichnet sich da ganz besonders aus. Nein, ich bin kein Nazi und auch kein Rassist, seit Jahren SPD-Wähler. Aber ich bin für Differenzierung...exakt so wie @Herr Lensky es oben beschrieben hat.
Vielleicht ist aber auch nicht jeder, der NPD wählt, automatisch ein Rechtsextremist.
Die NPD ist vor allem geschickt darin, die Themen anzusprechen, die von
den großen Parteien ständig ignoriert oder schöngeredet werden.
Wird diese Partei aber gewählt, haben die großen Parteien
immer die Möglichkeit, zu sagen "Das sind eben alles
Nazis", statt über das eigene Versagen nachzudenken.
Phantom Neonazis: Politische Lenkung und Geschäftsgrundlage
Schöner Beitrag. Fehlt leider der Hinweis, dass ohne Rechtsextremismus die Geschäftsgrundlage vieler Vereine, Stiftungen und Forschungseinrichtungen wegbrechen würde. Die angebliche Neonazi-Gefahr ist natürlich auch ein hervorragendes Lenkungsinstrument der Politik. Was hilft besser gegen den politischen Gegner als der Vorwurf, er sei "rechts"? Allerdings glaubt kein normaler Bürger mehr diesen unsäglich überflüssigen ewigen Rechts-Brei von Links.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.10.2012 09:39 Uhr@ Thomas Ackermann:
Die "Geschäftsgrundlage" der Vereinigungen, die
rechtsradikales Gedankengut und vorhandene rechtsradikale Ressentiments
thematisieren, ist keinesfalls bedroht: Dieses Gedankengut und diese
Ressentiments gibt es - und es gibt hinreichend viele Ignoranten, die
das nicht sehen wollen - und an prominenter Stelle sogar versuchen, die
Realität "wegzuschreiben".
Solange derlei unaufgeklärte und realitätsresistene Menschen
so zahlreich wie in diesem Land existieren, besteht kein Grund, sich um
die "Geschäftsgrundlage" von Vereinen zu sorgen, die
rechtsradikale Umtriebe dorthin zerren, wo Unanständiges
hingehört und die Täter und deren
Sympathisanten sie nicht haben wollen: An's LIcht der Öffentlichkeit.
Ich hatte damals nur den entsprechenden Beitrag gesehen und war eher geschockt.
Man kann nur hoffen, dass in der kommenden Sendung auch auf die
Eigeninitiative der Bürger aufmerksam gemacht und dies nicht
verschwiegen wird.
keine nazis wählen die npd mit 9,7%
Persönlich habe Wolgast nur etwa 7 Tage in unterschiedlichen Jahren
erlebt; mag sein, dass sich innerhalb der letzten zwei Jahre Wolgast
stark verändert hat, aber ich habe eine rechte Szene in Wolgast
deutlich wahrgenommen. Ganz glauben kann ich daher die Aussage des
Autors nicht, es gäbe gar keine Nazis in Wolgast. Er bringt ja auch
diese erstaunlichen Sätze zustande:
> Dabei hat Wolgast gar keine rechtsextreme Szene. Dass bei der
Landtagswahl 9,7 Prozent der Wolgaster die NPD gewählt haben, (...)
Sicherlich ist es richtig, nicht die gesamte Bevölkerung einer
Stadt als Nazis zu stigmatisieren (was nebenbei bemerkt ja auch die
Betroffenen einschließen würde); andererseits hilft es auch
nicht das Problem zu verleugnen, da die Jungs und Mädels von JN,
Kameradschaften etc. versuchen eine hegemoniale Stellung innerhalb der
Jugend, auf der Straße zu erlangen. Daher sollte das Thema
durchaus offensiv angegangen werden. Spannend wäre zu wissen wer
diese 9,7% wenn nicht Nazis?
es gibt Bemühungen gegen Neonazis,
Bemühungen die jungen Leute zu stärken gegen Rechts. Da gibt
es sogar Fernsehdokumentationen darüber, aber nein, die
Herrschaften informieren sich ja nicht bevor sie ihre
alleübereinKniebrechenden Panikberichte senden...
was gab es denn in der Sendung über die Stadt Wolgast zu sehen?
Nichts
Wurde die Werftenkrise erwähnt? Daß da ein explosives
Gebräu entstehen könnte, Arbeitslosigkeit plus
Asylantenansiedelung, ist möglich, wird durch solche Presse sogar
befeuert.
Und zu der Frage: Wer sind diese 9,7%? Sicherlich viele von der
politischen und wirtschaftlichen Situation überforderte Menschen,
die einfache Lösungen brauchen.
nachtrag:
Hatte ich doch glatt ein Wort vergessen:
Spannend wäre zu wissen wer diese 9,7% SIND wenn nicht Nazis?
Wer natürlich davon audgeht Nazis tragen Springestiefel mit
weißen Schnürsenkeln, wie es das Titelbild der
FAZ.Sonderreihe nahelegt) der sieht auch keine, nicht in Wolgast, nicht
in Jamel, nicht in Oranienburg...
10 % wählen die NPD. Aber Nazis gibt's in Wolgast nicht? Wie das, Herr Pergande?
Wo es keine "Neonazi-Szene" gibt, sind keine Nazis?
Alles klar.
Wollgast ist ueberall.
Ist es nicht, denn die NPD kommt nicht überall auf 10%,
Herr Hesse.
Frank Pergande Jahrgang 1958, politischer Korrespondent für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Schwerin.
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