29.01.2007 · Das Bundespräsidialamt hat jedoch Berichte, Köhler erwäge ein Gespräch „unter vier Augen“ mit dem verurteilten RAF-Terroristen Christian Klar, als „Spekulation ohne konkreten Hintergrund“ bezeichnet.
Bundespräsident Horst Köhler hat sich vorgenommen, über ein Gnadengesuch des zu sechsmal lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilten RAF-Terroristen Christian Klar zu entscheiden. Köhlers Vorgänger Johannes Rau hatte das 2003 eingereichte Gnadengesuch nicht bearbeitet.
Ein Sprecher Köhlers sagte am Montag, derzeit würden sämtliche Akten, die den Fall Klar beträfen, zusammengetragen und geprüft. Erst danach werde Köhler über sein weiteres Vorgehen entscheiden.
Einen Bericht der Zeitung „Bild“, Köhler erwäge, sich in einem Gespräch „unter vier Augen ein eigenes Bild von Klar zu machen“, wurde im Bundespräsidialamt offiziell als „Spekulation ohne konkreten Hintergrund“ bezeichnet.
Klar war 1977 an der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer, des Bankiers Ponto und des Generalbundesanwalts Buback beteiligt gewesen. (Siehe auch: FAZ.NET-Spezial Freiheit für die letzten RAF-Häftlinge?)
Sauerei
Gerhard Schloendorffer (schloendorffer)
- 29.01.2007, 23:23 Uhr
Einfach mal wen freilassen...
Dirk Walbrühl (Kelen)
- 30.01.2007, 02:09 Uhr
Keine Gnade den Gnadenlose!
Thomas Schmitt (redfish)
- 30.01.2007, 10:32 Uhr
Und was ist mit der Freiheit für die Angehörigen?
Christiane Wahl (chrwahl)
- 30.01.2007, 10:54 Uhr
Von Rau zu Köhler...
Christian Ermecke (ChristianErmecke)
- 30.01.2007, 21:19 Uhr