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Messerattacke in Barmbek : „Helden von Hamburg“ bekommen Preis für Zivilcourage

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Wird am Mittwoch für seine Zivilcourage ausgezeichnet: Ömer Ünlü stoppte mit fünf weiteren mutigen Bürgern den Messerangreifer in Hamburg-Barmbek. Bild: dpa

Nach der Messerattacke in Hamburg-Barmbek bekommen die sechs Männer, die den Angreifer verfolgt haben, einen Preis für Zivilcourage. Für die Medien sind die Männer zu gefragten Interviewpartnern geworden.

          Nach der Messerattacke in Hamburg-Barmbek zeichnet die Polizei am Mittwoch sechs Männer für ihr mutiges Einschreiten aus. Den Ian Karan-Preis für Zivilcourage verleihen der Hamburger Polizeipräsident Ralf Martin Meyer und der Vorsitzende des Polizeivereins Hamburg, Werner Jantosch. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Die sechs Männer hatten den 26 Jahre alten Angreifer laut Ermittlern bei seiner Flucht gestellt und festgehalten. Der Mann hatte am Freitag einen 50 Jahre alten Mann in einem Supermarkt getötet und mehrere Menschen verletzt. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wurde vom Polizeiverein Hamburg ins Leben gerufen.

          Auch von den Medien werden die sechs couragierten Bürger als Helden gefeiert und sind zu gefragten Interviewpartnern geworden. Vor allem die Tatsache, dass die Männer überwiegend einen Migrationshintergrund haben, scheinen viele Medien für besonders erwähnenswert zu halten. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa sagte einer der Verfolger, Ömer Ünlü, er fühle sich nicht wie ein Held. Seine Botschaft an die Menschen sei vielmehr, man müsse jetzt zusammenhalten.

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