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Polizei räumt Asylbewerbercamp Vorerst gerettet

 ·  Es ist kein Ausdruck von Herzlosigkeit, wenn sich der Staat einem Erpressungsversuch durch einen Hungerstreik nicht beugen will. In München hat die Polizei Asylbewerber vor einer tödlich gefährlichen Instrumentalisierung gerettet.

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Es ist kein Ausdruck von Herzlosigkeit, wenn man in einem erschütternden Fall wie dem der in einen Ess- und Trinkstreik getretenen Asylbewerber in München darauf hinweist, dass der Staat auf der Einhaltung rechtlicher Verfahren bestehen muss und sich auch solchen extremen Erpressungsversuchen nicht beugen darf. Es ist nicht viel bekannt über das Schicksal der Asylbewerber, das sie in die Flucht aus ihrer Heimat getrieben hat.

Bekannt ist hingegen, dass sie sich in die Hände linksextremer Unterstützer begeben haben, die kaltblütig die Gefährdung ihrer „Schützlinge“ in Kauf nahmen, um ihre eigene antikapitalistische Kampagne zu fahren. Diesen Leuten hat das Wohlergehen der Asylbewerber augenscheinlich zuallerletzt am Herzen gelegen.

Andernfalls hätten sie das Entgegenkommen staatlicher Stellen, die Asylanträge beschleunigt zu prüfen, nicht für das propagandistische Ausschlachten des auch von ihnen zu verantwortenden Leidens der Menschen schnöde abgelehnt. Vor dieser tödlich gefährlichen Instrumentalisierung hat die Polizei die Asylbewerber vorerst gerettet.

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30.06.2013, 21:41 Uhr

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