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Politiker im Aufsichtsrat Das Schweigen der Kontrolleure

 ·  Die Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied ist längst zu einem Hauptberuf geworden. Politiker eignen sich oft nicht für diese Arbeit – sie haben weder die nötige Kompetenz noch ausreichend Zeit.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (44)
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Reinhold -Helmut Becker

Zum Thema Architekten und Handwerkern,

das ist das einzige Studium was man ohne Abitur machen kann Ohne Fachliche Erfahrung aber Baustellen Leiten. Große Klappe nichts dahinter Die nimmt keiner ernst Selbst bei einigen Entsorgungen dabei gewesen Die sind auch nicht der Lage eine Statik auszurechnen Das kann nur der Ingenieur. Noch Fragen mfg

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Reinhold -Helmut Becker

Eigentlich ist es üblich,

dass bei solchen Projekten ein Ingenieur auf der Baustelle wohnt.

Stellt sich die Frage wer und wo war er?

Kann Mir nicht vorstellen dass die Politer das alleine durchgezogen haben.

Mit freundlichen Grüßen

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Reinhold -Helmut Becker

Zum Thema Brandschutzanlage und Betrug

Sollte Ich bei einer Firma eine Brandschutz Anlage der neusten Generation xyz.. bestellen.

Kann das vor Ort nur der Techniker der Firma und noch 4-5 Techniker in Deutschland beurteilen.

Sollte sich herstellen das „ Restposten“ geliefert wurden dann würde Ich ein zurück Bauen bis zum Tag vor deren Einbau verlangen und die anschließende Kosten Übername

Es mir auch egal was ein Firma kann oder nicht.

Wenn eine Firma an der Ausschreibung XYZ beteiligt muss sie es Können,

sonst ist dass mindestes Urkunden Fälschung und Betrug.

Und zurückbauen dauert sehr lange.
Länger wie es einzubauen.

Mit freundlichen Grüßen

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 10.01.2013 22:19 Uhr

Die Kontrolleure haben nicht geschwiegen, sie wurden infam getäuscht.

Deshalb sind weder Wowereit noch Platzek zu kritisieren. Vielmehr ist endlich die Verantwortung des Projektleiters einzufordern, er ist fristlos zu entlassen, natürlich ohne jede Abfindung, und von ihm und von denjenigen, welche er neben sich als verantwortlich bezeichnet, ist Schadensersatz einzutreiben.

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Otto Kaldrack

aufsichtsräte

eignen sich oft nicht, ist schon mehr als schmeichelhaft ausgedrückt.
eignen sich nie wäre sehr viel richtiger, denn sie sollen den posten
ausfüllen, der ihnen vom wähler aufgetragen wurde. damit hätte er/sie
in der regel mehr als genug zu tun.

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Norbert Regin

Politikern und Beamten sollte man verbieten Aufsichtsratsfunktionen wahrzunehmen.

Der Schaden, den diese Staatsschmarotzer den Bürgern und Konzernen zufügen, ist nicht mehr hinnehmbar. Am Beispiel des Flughafens kann man deutlich erkennen, in welchen Größenördnungen die Schäden sich belaufen, nur weil diese Staatsschmarotzer ihrer Kontrollpflicht nicht nachkommen. Nicht vergessen sollte man, dass Berlin nur die Spitze vom Eisberg ist.
Würde man alle aktuellen Projekte und die der letzten 10 Jahre kontrollieren, käme garantiert ein Betrag in Billionenhöhe zustande. Kein Wunder, dass Deutschland die höchste Steuerquote hat, werden wir fast ausschließlich von unfähigen Staatsschmarotzern kontrolliert und regiert.

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Helmut Schorr

Fachkompetenz!?

"... die „gewisse Vorerfahrung“ mit Großprojekten hätten ..." Nach welchen Kriterien wurden denn dann bisher die 15 Aufsichtsratsmitglieder ausgewählt? Über die Schildbürger konnte man noch lachen, aber das hier ist an Dilettantismus nicht mehr zu übertreffen. International gibt es im Großprojektemanagement hervorragende Kapazitäten, die natürlich Kosten aber dem deutschen Steuerzahler viele Millionen Euro erspart und einen reibungslosen Flugbetrieb in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland termingerecht ermöglicht hätten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 12:21 Uhr
Reinhold -Helmut Becker

Eigentlich,

ist es üblich dass bei solchen Projekten ein Ingenieur auf der Baustelle wohnt.

Stellt sich die Frage wer und wo war er?

Kann Mir nicht vorstellen dass die Politer das alleine durchgezogen haben.

Mit freundlichen Grüßen

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Karsten Bender
Karsten Bender (Kasmo) - 09.01.2013 11:56 Uhr

Systemfehler

Politiker sind in Großprojekten immer in einem Interessenkonflikt. Ihre Profilierungssucht läßt sie zu gerne die Augen vor Risiken verschließen. Dazu kommt, daß sie in aller Regel keine Ahnung vom Thema haben, insofern wären sie besser beraten, sich erfahrene Leute aus der jeweiligen Branche zu leisten, die in ihrem Auftrag im Aufsichtsrat sitzen. Das war bei den Landesbanken das Problem, ist es hier und in zahlreichen anderen gescheiterten Großaufträgen auch. Und die Industrie vergibt auch gerne Aufsichtsratsmandate an Politiker. Ein Win-Win: Legale Form der Bestechung plus inkompetente Kontrolle, was will der Vorstand mehr?

Und die Wähler haben sich bislang immer als zuverlässig erwiesen - sie wählen brav A oder B, obwohl sie von A und B regelmäßig belogen, betrogen und an der Nase herumgeführt wurden. Solange also nicht die Wähler mündig werden, müssen wir uns nicht über die Qualität der Volksvertreter wundern. Ein Volk hat eben die Regierung, die es verdient.

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Horst Rachinger

Ein Symptom

Politiker betrachten ihre politische Funktion als ihren Beruf. Obwohl sie davon schon häufig nichts verstehen, geht die Hybris nun so weit, dass sie glauben, komplexe Projekte in strategischer und operativer Hinsicht beaufsichtigen zu können. Damit setzt sich die administrative Fehlleistung in den infrastrukturellen Bereich fort - mit gewaltigen Mehrkosten für die Bürger. Das zeigt, wie weit inzwischen unser Staatswesen zu einer Spielwiese von Möchtegerns verkommen ist. Der Flughafen wird teuer, die Eurokrise existenzgefährdend - aber das ist wohl ganz normal im verantwortungsfreien Raum der Politik. Das beginnt im Kanzleramt, setzt sich über die Ministerien fort und endet auch bei den kommunalen Instanzen nicht. Geburtshelfer des Missstandes sind die Parteien und deren dilettantische Führung durch sich selbst überschätzenden Personen bar jeder Fähigkeit und jeder Lebensleistung. Aber auch die Wähler tragen dazu bei. Was wir brauchen, ist eine Erneuerung im politischen Raum.

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Otto Kaldrack

aufsichtsräte

immerhin ein anfang in der presse. das politik nicht in die
aufsichtsräte gehört, hätte eigentlich viel früher auffallen
müssen, allerspätestens während der bankenkrise. aber
leider hätte das dann in allen medien angeprangert werden
müüsen, damit es wirkung zeigt.

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Jens Polk
Jens Polk (JensP73) - 09.01.2013 10:36 Uhr

Aufsichtsrat und Politik

Zuerst möchte ich erwähnen, dass ein Aufsichtsrat in der Regel aus 50% Anteilseigner und Arbeitnehmer gebildet wird. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe den Vorstand zu kontrollieren, welche das Unternehmen leiten. Da das Land Brandenburg, die Stadt Berlin und der Bund die Anteilseigner darstellen, haben sie auch einen Vertreter (Platzeck, Wowereit und Ramsauer) im Aufsichtsrat sitzen. Wenn Bund, Land und Stadt Anteilseigner und finanziell am Unternehmen beteiligt sind, so ist es auch deren Pflicht die Interessen der Bürger zu verteten. Von daher kann man den Beteiligten nicht den Vorwurf machen, sich im Aufsichtsrat breit zu machen, es geht um unser Steuergeld.

Bei Politikern geht es schließlich auch immer um die kommende Wahl. Von daher war mit BER der Wunsch vorhanden, glänzen zu können und sich ins Rampenlicht zu stellen. Dies ging leider schief und nun machen sie sich aus dem Staub und schieben die Schuld auf Andere. Fachkräfte sind da bestimmt geeigneter, aber auch gewollt???

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 19:33 Uhr
Jens Polk
Jens Polk (JensP73) - 09.01.2013 19:33 Uhr

Als wirtschaftlich denkender Mensch würde ich mich an einem Unternehmen finanziell beteiligen,

wenn ich mir davon Profit verspreche. Wenn ich nun als Anteilseigner von Bund, Land oder Stadt Steuergelder investiere, sollte man davon ausgehen, dass ich ebenfalls Profit erwirtschaften möchte und nicht ausschließlich die Medienwirksamkeit oberste Priorität hat.

In diesem Fall sind die genannten Anteilseigner dazu in der Lage (Stimmenmehrheit in der Hauptversammlung) das Unternehmen nach deren Wünschen zu gestalten und dann im Aufsichtsrat dafür zu sorgen, dass diese Wünsche umgesetzt werden. Was gibts schöneres?
Jetzt besteht das Problem, dass diese Personen nicht in der Lage sind so ein großes Unternehmen zu steuern. Fachkundige Personen wären da sicherlich besser geeignet, nur die müssen sowohl politisch (eventuell auch parteilich) als auch wirtschaftlich fähig sein. Von daher stellt sich die Frage, ob Politiker überhaupt wollen, dass diese Fachkräfte tätig werden, denn dann würde man feststellen, dass sie nicht unbedingt nötig sind. ;-)

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Closed via SSO

auch politische Aufsichtsratmitglieder haben laut Gesetz

die Interessen der Firma zu vertreten, die sie angeblich beaufsichtigen, und nicht die Interessen der Wähler und das tun sie in der Regel auch, wie man beim Fluchhafenausbau in Frankfurt besichtigen konnte.

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peter myer

danke

hervorragender artikel. sachlich , fundiert, ausgewogen und ohne dieses billige krawallbashing was man sonst in vielen artikeln gerade bezüglich wowereit lesen darf.

das hauptproblem was man der poltik -bund,belin, brandenburg vorwerfen muß, sie meinten es besser und biliger zu könnnen als ein generalunternehmer. das erweist sich , wenig überraschend als teuer flop.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.01.2013 10:03 Uhr

Grundfehler Bauverträge!

Was soll ein Aufsichtsrat? Der gehört zu einer Firma, ein Pendant zum Vorstand (Firmenlei-tung). Beim Flughafen BER genügte ein Stab der 2 Staatbauämter, dem Bauministerium und priv. Anteilseigner, die den Generalplaner beauftragen, dieser die Fachplaner und diese die Bau-und Ausrüstungsbetriebe. Alles unter Sach-Controlling, Auswertung durch die Planer. Wer weiss, wer sich da die Finger wärmen wollte, politisch und beim Geld. Mir ist völlig schleierhaft, was Wowi und Platzi dort zu suchen hatten, außer die Dickmänner herauszu-kehren. Meines Erachtens hat es an der fehlenden Vertragsarbeit gelegen. Die haben die Mitwirkenden nicht rechtzeitig mit Aufgabenstellungen und Plänen versehen, sodass keine oder wenige Angebote zur falschen Zeit eingegangen sind. Die Aufträge erteilt in letzter Kosequenz immer das Land, hier die Staatsbauämter i.V.m. dem Bund. BLN un BB sind zu je 37% Anteilseigner, den Rest halten Bund und Private. Ede Stoiber hatt seinen "FJS" fristge- mäß fertig !!!

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Lieschen Müller

Reden ist silber, Schweigen ist gold???:)

Das ist doch überall gleich. Schauen Sie sich mal an, wer da so alles im Aufsichtsrat sitzt, gerade auch in den Banken auf dem Land, die ja 50% der Bevölkerung bedienen, von Werkzeugmacher bis Apotheker sitzt das alles. Wie kommen die da rein? Durchs Arbeitsamt? Muss man sich da über die Finanzkrise wundern? Aber dass man sich selbst in der Hauptstadt nicht der im Land sicher vorhandenen Expertise bedient ist beschämend. Ist doch nicht der erste Flughafen, den wir bauen - war da falscher Stolz im Spiel? Und wenn ich schon lese wer da alles mitgemischt hat, da wird es einem ja schwindlig und jeder verdient da mit, nur dass er da mit diskutiert. Viele Köche verderben den Brei - Zeit ist Geld - und Kosten - Nutzen = scheinen alles Fremdwörter für unsere hochbezahlten, studierten Experten! Dann sitzt die ganze Landes-Elite in Berlin, da würde ich aber mal schnell aufräumen, bevor das noch größere Wellen schlägt und unsere Reputation weiter schädigt!

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bernd stegmann

Ich mag da etwas altmodisch denken, aber ein Politiker hat ausschließlich die Interessen des

Wahlkreises zu vertreten, der ihn zu seinem Vertreter erwählt hat. Vollzeit und ohne Ausnahme.
Außerdem müßen Listenplätze abgeschafft werden, ein demokratisch gewählter Volksvertreter muß logischerweise erstmal die Mehrheit in seinem Wahlkreis hinter sich haben. Über Listenplätze vertritt er ja seine Partei und kein Volk. Auch ist m.E. ein gewählter Abgeordneter nicht seinem Gewissen verpflichtet (was durch den Fraktionszwang sowieso konterkariert wird), sondern einzig seinem Wahlkreis. Ein Wahlkreis muß auch einen selbstherrlich oder inkompetent agierenden Volksvertreter vor Ablauf einer Legislaturperiode wieder abwählen können. Was glauben Sie wie schnell sich diese Leute wieder am Volk orientieren werden.
Und in Aufsichtsräten o.ä. haben Politiker schon gleich gar nichts verloren, da sie außer Reden und Selbstdarstellung meist nicht viel auf der Pfanne haben.

Meine Wahlstimme geht in Zukunft ausschließlich an eine Partei mit dem Wahlziel "direkte Demokratie".

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 09.01.2013 09:38 Uhr

Unterschätzte Pflichten im Aufsichtsrat

Auch in der Wirtschaft war der Aufsichtsrat ein Cognac-und-Zigarren-Gremium. Bis 1997. Als der BGH mit der ARAG-Garmenbeck-Entscheidung Aufsichtsräte in die persönliche Haftung genommen hat. Hintergrund war, dass der Vorstand Mist gebaut hat und der Aufsichtsrat keine Lust hatte, irgendwelchen Schadensersatzansprüchen hinterherzulaufen.
So.
Wenn nun Herr Wowereit tatsächlich seine Aufsichtspflichten vernachlässigt hat (und, Entschuldigung, Flughafen-Bauprojekt ohne GÜ/GU ist Wahnsinn), dann muss die Geschäftsführung der Flughafen GmbH Ansprüche gegen ihn geltend machen. Oder sie haftet selbst. Außer, wenn sie von den Gesellschaftern (Berlin, Brandenburg, Bund) angewiesen wird, das nicht zu tun (und diese Anweisung hätte ich gern in der Presse).
Weiß die Geschäftsführung das? Vielleicht nicht. Es steht aber auch nicht in der Zeitung :-).
PS - es gibt in Köln ein Aufsichtsratsinstitut ("ADAR"), die sich mit solchen Themen beschäftigen.

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Ralf Kraemer

Der zweite Satz hätte genügt

Der Artikel bringt es auf den Punkt: "Politiker eignen sich oft nicht für diese Arbeit – sie haben weder die nötige Kompetenz noch ausreichend Zeit."
Auch bei Thyssen-Krupp sieht man nun, was Herr Steinbrück damit meinte, als er einen "Mindestlohn für Alle" forderte: Alle, also auch für mich!

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Karl Weiß
Karl Weiß (alterkarl) - 09.01.2013 09:23 Uhr

Nützlichkeit des Aufsichtsrats bei BER

Die Herrschaften im BER Aufsichtsrat wollten doch nur den alten Spruch auf die Beine stellen, dass die Hundehütte für den Hund sei und der Aufsichtsrat für die Katz.

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Thomas Kobler

Berlin oder Brandenburg regieren...

und daneben noch einen grossen Flughafen bauen? Was angesichts des Debakels heute als schiere Unmöglichkeit erkannt worden ist, wird immer noch nicht konsequent neu ausgerichtet. Wie Herr Platzeck, der bei schwierigen Aufgaben oft etwas überfordert wirkt, die völlig verfahrene Situation bereinigen soll, weiss wohl nicht einmal er selber. Am Ende stehen höchstens hilflose Rücktritte, und dem Bürger bleibt die Zeche für den angerichteten Schaden. Das ist übelstes "Gambling" auf dem Rücken der Steuerzahler und keine akzeptable Lösung.

Wenn sie auch nur einen Funken politischen Anstandes besässen, dann träten die Herren Ramsauer, Wowereit und Platzeck von ihren Aemtern zurück und würden sich als "involvierte Experten" für kleines Geld jenem Team vollumfänglich zur Verfügung stellen, das diese Schande vor den Toren Berlins noch irgendwie richten muss.

Wenn die glauben, sie kämen mit Durchwurschteln davon, dann sind sie auf dem Holzweg. Die Pleite, BER, ist noch nicht abgerechnet.

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Roland Magiera

"der SPD-Politiker habe sich immer akribisch auf die Sitzungen vorbereitet"

"Andere (und nicht nur Parteifreunde) hingegen berichten, der SPD-Politiker habe sich immer akribisch auf die Sitzungen vorbereitet - und deshalb gräme ihn der blamable Verlauf des Projekts weit mehr, als es nach außen den Anschein habe."

Also wenn das stimmt, dann ist das noch schlimmer, offenbar ist er derart von sich selbst überzeugt, dass er wohl dachte, auch ohne Fachkenntnisse eventuelle Problemstellen auffinden zu können. Eine geradezu unheimliche Selbstüberschätzung, typisch heutzutage. Alle können alles, außer wenn es drauf ankommt.

Aber ich frage mich dennoch, worauf sich Wowereit intensiv vorbereitet haben will, wenn ihn die ganze Angelegenheit restlos überfordert? Wie ein durchschnittlicher Grundschüler, der ein Buch über Differentialrechnung liest und Anmerkungen machen soll. Macht der auch und zwar zur genüsslichen Erheiterung der Kenner.

Was für eine Schande die da auf den Namen Willy Brandt geladen wird.

Demokratie ohne Volksbeteiligung ist und bleibt ungesund!

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09.01.2013, 07:08 Uhr

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