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„Pille danach“ Die Moral danach

 ·  Ob Sturm der Entrüstung oder Erleichterung: Nichts zeigt deutlicher als die Karriere der „Pille danach“, was die Gesellschaft von der Morallehre der Katholischen Kirche erwartet. Nichts.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (49)
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Paulus Terwitte
Paulus Terwitte (Paulus) - 23.02.2013 13:39 Uhr

Was ich mir von Journalisten erwarte

Mich wundert, wenn hier wieder Mehrheiten beschworen werden: 400.000 verkaufte Pillen sind ein Argument? Wofür? In Deutschland haben wir genügend Erfahrung damit, dass Mehrheiten irren können. Zudem: Diese "Pille" ist etwas völlig anderes als die Pille danach. Es ist unseriös, das miteinander zu verbinden. Und ein letztes: Ein selbstwachsendes Leben, in Gang gebracht durch welchen barbarischen Akt auch immer, kann aus dem Gewissen des Barbaren und der leiderfahrenen Mutter nicht mehr ausgemerzt werden. Ein Letztes: Die Kirche verbietet nicht die Pille. Die legt ihren Mitgliedern nur Argumente vor, die jeder im Rahmen der Pflicht, ein irrendes Gewissen zu vermeiden, vielleicht aufgreift. Solche Sichtweisen hätte ich mir im Artikel gewünscht. Er zeigt mit einmal mehr, was ich von Journalisten erwarte und von der FAZ in Sachen ethischer Urteilsbildung. Nichts.

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Wilhelm Kratochwil
Wilhelm Kratochwil (wrkp) - 22.02.2013 16:52 Uhr

Die Pille danach

Moraldiskussionen über Kondom und Pille danach sind peanuts im Vergleich zu den wirklich wichtigen Themen wie Raubtierkapitalismus, schludrige Schuldenpolitik der Regierungen, Armut, Umweltkatastrophen, Aidsverhütung, Gewalt usw.

Bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entsteht ein neues Eiweiß - und sonst nichts.
Wenn die Zygote, wie so oft, einfach abgeht, dann war es das. Von wirklichem Leben kann man erst sprechen, wenn sich die Zygote dauerhaft in der Plazenta einnistet, weil zu den essentials von Leben Dauerhaftigkeit, Entwicklung/Wachstum und Fortpflanzungsfähigkeit gehören. Geht die Zygote aber vor oder nach Einnistung ab, liegt kein neues Leben vor
(siehe Definition). Im übrigen ist es medizinisch unmöglich, Pillen zu verschreiben, die nur die Einnistung, nich aber einen Abgang der Zygote nach Einnistung veranlassen. Da sind die Bischöfe ziemlich blauäugig.

Übrigens nimmt das clevere Judentum erst 14 Tage nach Befruchtung die Entstehung neuen Lebens an. Cela!

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Eberhard Stoeckel

"die bis zur Selbstverleugnung gehende Anpassung und Verweltlichung der katholischen Kirche ...

dem Vorbild der evangelischen!"
Das ist ein falsches und ökumenefeindliches "Urteil", da nicht zutreffend. Ich will es als bloße Meinungsäußerung ansehen. Die Trennungslinie dürfte m. E. mit den Begriffen "antikonzeptionell" und "abortiv" zu fassen sein. Der von beiden christlichen Kirchen in der Gesellschaft vertretene "Schutz des Lebens" könnte dann auch bei freiheitlicher Gestaltung des individuellen Liebeslebens nicht stören. Dass beide Kirchen sehr wohl ein Recht haben, der modernen Gesellschaft eine Orientierung zu geben - selbst eine mahnende -, dürfte selbst bei feurigsten Anhängern der Modernität nicht fraglich sein. Diskriminierung wird eben oft nur bei anderen gesehen.

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Bert Reb (Berttreb) - 22.02.2013 05:22 Uhr

Nun kann der Argumentationsmissbrauch weitergehen

Auch bei der Abtreibung wurde Straflosigkeit zu gefühltem 'Recht'.
Der Realitätsgehalt des Argumentes liegt bei 3% Prozent, der ideologische Missbrauch bei 97%. Das ist bittre Realität: Nur 3 % töten ihr ungeborenes Kind aus 'Notwehr', 97 % aber ..., 97!
Da braucht man gar nicht den erbärmlichen Versuch zu machen, ein paar Prozent mehr als 'gerechtfertigt' erscheinen lassen zu wollen. Ein völlig pervertierter Argumentationsmissbrauch.

In Indien - Skandal - werden aus ähnlichen Wohlstandserhaltungs-Gründen Frauen in der Ehe verbrannt.
Die Argumentation, Leben abzuwägen, etwa in Bezug auf eine Vergewaltigung (3%) oder 'vergewaltigungsähnichen' 'Unzumutbarkeiten' (97%) ist dort diesselbe.

Nur - wenn diese Rechtfertigung (eigtl. der Missbrauch von Opferrechtfertigung) - richtig oder wahr wäre, und 'vergewaltigt worden zu sein', schlimmer wäre als Mord, warum bringen sich die Opfer dann nicht selbst um, sondern halten am Leben fest?

Kinder auszutragen ist nie unzumutbar.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 05:05 Uhr
Falko Steinbach

Klitsche

Herr Kraft, die Sekte, die Sie hier ansprechen hat 1,2 Milliarden Mitglieder weltweit, dagegen ist ganz Deutschland eine engstirnige Klitsche.

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Volker Kraft

Herr Reb,

"Kinder auszutragen ist nie unzumutbar".
Nach einigen Schwangerschaften können Sie als Mann das natürlich ganz genau beurteilen.
Genau solche Aussagen sind es, die Ihre RKK immer unerbittlicher in Richtung auf ihr kommendes Sektendasein treiben.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 22.02.2013 00:39 Uhr

was mich an dieser Diskussion stört

die meisten, die diese verleumderische und vernichtende Kritik an der katholischen Kirche üben, sind meistens weder religiös noch katholisch.
Es handelt sich meistens um dieselben, die jede Kritik am Islam, für den Frauen und Ungläubige völlig minderwertig sind, sogar verbieten wollen.
Die Kritik hat nur eine Aufgabe: Zu zersetzen und zu zerstören. Gemäß den Predigten der Frankfurter Schule (für Kommunismus).
Unsere Sozialisten verzeihen der katholischen Kirche niemals, das sie geholfen hat, den Kommunismus in Osteuropa zum Einsturz zu bringen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 05:55 Uhr
Falko Steinbach

Nackenhaare

Selbstverständlich ist Schuld immer individuell. Daß es keine justiziable Kollektivschuld gibt hat seine guten Gründe, eben weil dieses eine totalitäre Praxis bedeuten würde, auch wenn sich Ihnen die Nackenhaare sträuben. Eben dieses barbarische Prinzip der Kollektivschuld haben die Nazis an den Juden auf grausamste Weise praktiziert. Aber schuldig können nur diejenigen sein, die diese Untaten begangen haben. Deswegen gab es die Nünberger Prozesse, in der die Schuld jedes einzelnen Angeklagten nachgewiesen werden mußte und auch wurde.

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Volker Kraft

RE Steinbach

"Schuld ist immer individuell."
Eine typisch theologische, aber doch ziemlich durchsichtige Spitzfindigkeit. Mit diesem "Argument" können Sie natürlich Ihre "heilige" Kirche von jeder Schuld freiwaschen.
Sie scheinen nicht zu bedenken, daß Sie damit die Nazipartei, die SS und alle möglichen kriminellen Vereinigungen jedenfalls als Organisation ebenfalls von Schuld freisprechen müssen.
Da sträuben sich einem die Nackenhaare!

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Falko Steinbach

mea culpa

es gibt in der katholischen Kirche nur ein mea culpa, kein nostra culpa. Schuld ist immer individuell und das hat seine gewichtigen Gründe. Die einzige Ausnahme besteht darin, die Schuld Anderer aus Liebe auf sich selbst zu nehmen. Das hat Christus getan.

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Tobias Schaffner
Tobias Schaffner (ts370) - 22.02.2013 10:38 Uhr

Nostra culpa vor jeder Moralpredigt

Ich bin ein moderater Sympathisant der Katholiken, d.h. teile zumindest den Glauben in Werte, die mittels natürlicher Vernunft erkennbar sind. Was mir fehlt ist das nostra culpa der institutionellen Kirche, wenn sie sich in moralische Angelegenheiten einmischt. Sie müsste jedes einzelne Mal darauf hinweisen, dass bis hinauf zu den höchsten "Würdenträgern" schlimmste moralische Fehlbarkeit eine Tatsache ist, sei es durch direkten Missbrauch von Wehrlosen oder durch Vertuschungen. Erst nach einem solchen nostra culpa wäre eine moralisierende Einmischung halbwegs erträglich. Dass sich die Kirche in Bezug auf die Notwehr einer Vergewaltigten gegen die erzwungene(!) Einnistung eines fremden Objekts irrt, habe ich anderswo in diesem Forum dargelegt. Auch das Magisterium kann sich irren und zwar gewaltig.

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Stefan  Boensch

Katholische Kirche und Pille? SKANDAL!

Wenn die Oeffentlichkeit und die Presse inkl. FAZ in der Vergangenheit doch auch bei anderen kirchenrelevanten Themen so interessiert reagiert haetten, wie bei dem Stichwort "Pille". Aber hier werden deutsche Reflexe wach und schnell bedient! Leider auch hier wieder oberflaechlich und -ich moechte beinahe sagen- mit einem gehaessigen Unterton, Herr Deckers! Die FAZ richtet sich mit ihrer Berichterstattung doch auch nicht nach der grossen Masse, sondern versucht, die oeffentliche Meinung mit gutem Journalismus zu beeinflussen, wenigstens aber die oeffentliche Diskussion auf einem halbwegs ertraeglichen Niveau zu halten - oder taeusche ich mich da? Warum sollte also die katholische Kirche mit ihrer Lehre der Moral der Gesellschaft hinterherrennen? Diese Forderung, oder Kritik, wie im Artikel von Herrn Deckers geaeussert, ist einfach dumm. Was waere die Folge? Rom neben RTL, um nur ein Beispiel zu nennnen, als Befuerworter einer primitiven und verantwortungslosen Spassgesellschaft?

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Lena Naujoks
Lena Naujoks (LenaNau) - 21.02.2013 23:56 Uhr

Nicht auch noch die FAZ

Ach Gottchen, der böse Papst und die unbelehrbare Kirche.
Es blasen doch schon alle ins gleiche Horn, soll auch die katholische Kirche sich dem jetzt anpassen?
Warum die Kirchen leer sind (in der Zeitgeistkirche der Protestanten übrigens mehr als andersrum). ist sicher der Grund, dass es jedem zu anstrengend geworden ist, sich an moralische Grundsätze zu halten. Warum denn? Die Familienbindung gilt nicht mehr, Bindung an den Heimatort auch nicht mehr, soziale Absicherung bedarf keiner Einbindung in ein Sozialsystem mehr, das Individuum ist das Maß aller Dinge.

Wenn ich all die vollgefressenen, kinderlosen 1968er sehe, Schulden machend und darauf bauend, dass unsere Kinder sie mal pflegen und alimentieren werden...wie lange wird das noch gutgehen?

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Es erhub sich ein Streit

Und in diesem Streit der Kirche um die Haltung zur „Pille danach“ erkenne ich das Bemühen um eine humane, dem Menschen in seiner Not zugetane Haltung, die zugleich den Geist der katholischen Morallehre widerspiegelt. Das Unverständnis eines Großteils der Medien repräsentiert lediglich den herrschenden Zeitgeist, einen Zeitgeist, der sich der Egomanie verschrieben hat. Eine todbringende Torheit wär’s, beugte sich die Kirche den kurzlebigen Trends einer sich selbst abschaffenden Gesellschaft.

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 21.02.2013 23:05 Uhr

Wer ernsthaft glaubt das eine Seele von einer Zelle besitz ergreift,

nachdem Sperma und Ei verschmolzen sind, hat ein Rad ab. Vieleicht reitet die Seele auf dem Ei? Oder doch auf dem Sperma? Eine Zelle mit einem vollständig ausgereiftem Menschen gleichzusetzen ist schlicht: Extremismus!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 13:24 Uhr
Volker Kraft

Herr Debus,

stimme Ihnen voll zu. Aber Sie haben hier doch ein wundervolles Beispiel für die Ratzingersche Vernunft des Glaubens geliefert. Glauben Sie es einfach, das ist vernünftig!

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Principiis obsta

Um doch einmal auf Ihre ständige Polemik einzugehen, auch wenn es sinnlos scheint:

Gerade als jemand, der dem atheistischen Materialismus anhängt, müssten Sie doch wissen, dass menschliche Zellen für menschliches Leben unabdingbar sind.
Ein vollständig ausgereifter Mensch besteht auch nur aus Zellen, oder?
Wo wollen Sie denn ansetzen? Und wie begründen Sie Ihr Kriterium?
Steht nicht am Ende nur Kälte?

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Tobias Schaffner
Tobias Schaffner (ts370) - 21.02.2013 22:28 Uhr

Notwehr auch gegen Sperma

Es ist nicht einzusehen, weshalb die Moraltheologen nicht einfach von Notwehr gegen die Spermien des Vergewaltigers ausgehen. Das klingt vielleicht auf den ersten Blick abwegig, ist es aber nicht. Das Opfer dürfte den Vergewaltiger als ultima ratio in Notwehr umbringen oder seine Waffen zerstören. Der Angriff des Vergewaltigers ist mit dem Geschlechtsakt nicht abgeschlossen, sondern dauert in Form der erzwungenen Gefahr der Einnistung fort. Der direkte Vorsatz des Opfers geht nicht auf die Tötung der Spermien sondern auf die Abwehr des Angriffs. Damit ist noch nichts gegen den Rest der konservativen Sexualmoral gesagt, aber klar ist ihre Unhaltbarkeit in dieser Frage. Es fehlt den Moraltheologen offenbar an moralischer Weisheit.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 10:56 Uhr
Tobias Schaffner
Tobias Schaffner (ts370) - 22.02.2013 10:56 Uhr

Sie liegen falsch

Töten in Notwehr ist nicht Mord. Mord ist das Töten von Unschuldigen. Da müssen Sie wohl mal wieder Ihren Katechismus hervorkramen. Die Notwehr richtet sich hier gegen den Angriff des Vergewaltigers. Dieser sehr physische Angriff ist nicht nur physisch im Geschlechtsakt, sondern dauert physisch fort mit dem aufgezwungenen Sperma und dem potentiell aufgezwungenen Leben.
Nach einer katholischen Lehrmeinung ist das Töten in Notwehr sogar gegen Unschuldige erlaubt, die z.B. im Weg stehen. Mit dieser Meinung, die durchaus katholisch ist, lässt sich sogar die Tötung eines durch Vergewaltigung aufgezwungenen Embryos rechtfertigen.
Die Moraltheologie verficht die Herrschaft über das eigene Leben; den Ehepartner frei zu wählen, beispielsweise. Diese Lehre steht in direktem Widerspruch dazu, dass die Kirche Vergewaltigunsopfern das Recht auf diese Freiheit abspricht.
Drastisch ausgedrückt macht sich die Kirche zum Komplizen des Vergewaltigers, denn auch sie verwehrt der Frau ihren Willen

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Dennis Gartner

Ich bin sicher, dass grosse Teile der Gesellschaft nicht nur ...

... von der Morallehre der katholischen Kirche nichts halten.

Eine Sozietät, die alleine mehr Titel* im Namen Jesu zu verleihen hat als dieser Lebensmonate zur Verfügung hatte und die flagrant das Gegenteil** dessen tut und lehrt, was der Gründer verlangte - von der ist tatsächlich nichts zu halten.

* Vom Subdiakon bis zum päpstlichen Hausprälaten, vom Generalvikar bis zum Domkapitular usw-usf.
** Nehmen Sie das Beispiel vom ungetreuen Verwalter. Jesus hat ihn ausdrücklich gelobt und zur Nachahmung empfohlen. Was aber lehrt die Kirche? Schön jeden Gewinnanspruch der Wucherer aller Art zu bedienen. Zusammen mit dem Armutsgebot und dem gelebten Prunk und Protz reicht das den meisten Beobachtern, den Daumen zu senken. Zu Recht !

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Falko Steinbach

verlassen

Bei den diskriminierenden Anfeindungen, denen die katholische Kirche und deren Mitglieder in Deutschland ausgesetzt sind, wird sie es lernen müssen, sich offensiv in der Öffentlichkeit besser und verständlicher darzustellen. Bleibt abzuwarten, wie sich daraus die nächste Haßwelle entwickeln wird. Vielleicht ist es besser, den historischen Kulturstandort Deutschland zu verlassen. Die Kirche wird gebraucht, besonders da, wo wirkliche Unterdrückung und Armut herrscht und sie sollte ihre Kräfte nicht vergeuden.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 06:13 Uhr
Falko Steinbach

Produktmix der Kirche

Ich denke nicht, daß es um "Produktmixe" und "Dienstleistungen" und "Rückgang der Nachfrage" geht. Es geht darum die Inhalte zeitgemäß zu transportieren und darzustellen, so wie ich es oben gesagt habe. Anders als Sie bin ich der Meinung, daß es sich dabei um eine Liebesbotschaft, eine dem Leben zugewandte Botschaft und immer noch sehr aktuelle, ja eigentlich zeitlose freiwillige und frohe Botschaft handelt. Niemand wird genötigt, ihr zu folgen. Auch Sie können sich frei fühlen, sie abzulehnen.

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Falko Steinbach

Sachverhalt

noch einmal: die katholischen Krankenhäuser haben kein Vergewaltigungsopfer abgewiesen. Das Opfer war schon notärztlich behandelt worden und hatte die Pille danach erhalten. Es konnte lediglich eine anschließende forensische Untersuchung nicht vorgenommen werden, weil die katholischen Krankenhäuser dazu gar nicht befugt waren. Dieser Sachverhalt ist mehr als einmal klargestellt worden.

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Volker Kraft

Herr Steinbach

"Die RKK soll sich in der Öffentlichkeit besser darstellen."
1. Die rk-Theologen hatten fast 2 Jahrtausende Zeit, ihr Credo wieder und wieder zumindest in Europa zu verkünden. Vielleicht will auch deshalb heute kaum noch jemand es hören, denn es kommt den meisten Leuten inzwischen zu den Ohren heraus.
2. Die Kirchen haben gemessen an der Zahl der noch echt Gläubigen auch heute noch geradezu überdimensionale Darstellungsmöglichkeiten. Aber alle Propaganda scheint nicht zu fruchten.
Es geht offenbar nicht um die Darstellung, sondern um die Inhalte. Solange die RKK sich weiter einbetoniert und nicht endlich beginnt, ernsthaft ihren Produktmix zu überdenken, wird der Rückgang der Nachfrage nach rkk-Dienstleistungen sich nur noch weiter beschleunigen.

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Tobias Schaffner
Tobias Schaffner (ts370) - 22.02.2013 10:46 Uhr

Korrektur moralischer Irrlehren

Es geht nicht um eine ungerechtfertigte Diskriminierung der Kirche, sondern darum dass einfache Bürger die Kirche daran erinnern, was ihre eigentliche Aufgabe ist: den armen und schwachen aus Liebe zu helfen. Es schreit zum Himmel, dass statt Notwehrhilfe zu leisten, die katholischen Krankenhäuser Vergewaltigungsopfer abweist! Was um alles in der Welt hat das mit Nächstenliebe zu tun? Der Fehler liegt darin, dass die Moraltheologen nicht sehen, dass die Abwehr der Vergewaltigung solange andauert, wie deren Wirkung andauert, also auch gegen die Spermien und, wenn es sein muss, gegen das eingenistete Ei. Sie wissen, dass töten in Notwehr (inklusive Unschuldiger, die im Weg stehen!) nach der herrschenden katholischen Lehre deshalb erlaubt ist, weil der direkte Vorsatz auf ein gutes Ziel gerichtet ist: den Erhalt der eigenen Integrität. Das Vergewaltigungsopfer tötet die Spermien nicht mit direktem Vorsatz, sondern nur mit indirektem Vorsatz.

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Kajetan Bocek

Es war einmal, da waren die Autoren der FAZ noch informiert.

Herr Deckers,

ein " kategorische[s] Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung" ist bestenfalls sehr unklar oder wahrscheinlicher falsch ausgedrückt. Ich würde Sie deshalb gnädigst bitten ihr Wissen zur katholischen Morallehre, insbesondere in Bezug auf künstliche Empfängnisverhütung, aufzufrischen.

Das Folgende habe ich schon in einem früherem Kommentar geschrieben: In den 1960-er Jahren wurde es katholischen Nonnen im damals belgischen Kongo erlaubt Verhütungsmittel zu nehmen, um im Falle einer Vergewaltigung eine Schwangerschaft zu verhindern. Vergewaltigungen waren zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlicher als sonst, da Krieg herrschte. Somit bestand niemals ein "kategorisches Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung", sondern eine sehr dif­fe­ren­zierte Lehre.

Literatur zu diesem Thema sollte im Internet nicht all zu schwer zu finden sein.

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Elisabeth Dreier

Ja die christlichen Lehre hat sich zu sehr von den Menschen entfernt und die Menschen von ihr.

Das wollten Sie doch sagen, Herr Deckers. In unserer Wegwerfgesellschaft, wo man mit Überfluss und Neid stetig wirbt. Dabei zeigt man einem Teil der Bürger, dass man sie nicht bzw. kaum benötigt, entweder durch schlechten Verdienst, schlechten Behandlung oder Arbeitslosigkeit. Die Familien sind sehr oft gespalten, Ehen geschieden, Geschwister getrennt lebend, wer bietet da Halt, wenn Mutter oder Vater keine Zeit haben. Wer hilft jungen Menschen, die mit ihren Problemen [noch] nicht klar kommen. Wo finde ich eine Gemeinschaft? Viele Bürger leben völlig isoliert, werden einfach nicht beachtet. Die Kirche wird mehr denn je gebraucht, aber dafür muss sie auch auf die Menschen zugehen. Die christliche Lehre ist ein Teil unserer Kultur und hat schon immer nach einer gewissen Anpassung verlangt. Ein fester Standpunkt kann zur Nachahme, aber eben auch zu Antisympathie anregen, wie wir es derzeit im großen Stil erleben. Aber mir tut es weh, in einer nahezu leeren Kirche eine Predigt zu hören.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 04:45 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.02.2013 04:45 Uhr

Frau Dreher gehen sie in eine volle Kirche - die gibts, auch in Deutschland

Was Sie da Anfuehren sind nicht die Folgen der Lehre Jesu, das sind die Folgen der Trennung von der Lehre Jesu! Er spielld mit uns nicht herum. Er sagte mal, dass die Steine reden werden, wenn seine Juenger schweigen. Er hat auch vor schweren Folgen gesprochen, wenn sein Word geaendert wird!!!

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 21.02.2013 23:07 Uhr

Dann gehen Sie doch einfach

nicht hin.

Gehen Sie lieber in ein Planetarium oder das Naturkundemuseum!
Da tobt heutzutage das Leben.
In der Kirche finden sie nur eine untote Lee(h)re.

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Closed via SSO

Nicht wirklich gut beobachtet Herr Deckers

Die Tatsache, dass das Verhalten der Kirche zu enormen Reaktionen in der Öffentlichkeit führt - zählen Sie einfach mal die Anzahl der Kommentare zu den Artikeln über Papstrücktritt oder dem Vergewaltigungsopfer zusammen - beweist höchstes Interesse und höchste Erwartungshaltung der Gesellschaft an den Aussagen der katholischen Kirche und der katholischen Kirche selbst.

Der größte Irrtum, dem die Kirchenkritiker aufgesessen sind, ist der Aberglaube, die Kirche sei der Gesellschaft verpflichtet. Die Kirche ist ausschließlich ihrem Herrn Jesus Christus verpflichtet. Und die Verpflichtung besteht darin, der Gesellschaft das Evangelium zu verkündigen. Aus diesem Auftrag heraus folgt die Hinwendung zu den Menschen in der Gesellschaft.

Das einzige Glaubwürdigkeitsproblem, das die Kirche je haben kann ist, wenn sie durch ihr Reden und Tun zeigt, dass sie sich selbst wichtiger nimmt, als den aus ihrem Auftrag folgenden Dienst am Menschen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 11:07 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.02.2013 11:07 Uhr

Herr Kraft, ich habs anders erlebt

wir sollen uns zurueckhalten und die Linken und Rechten durfen weiterhin ihr Propaganda machen. Und das zieht sich durch alle Ihre Beitraege, die ich hier gelesen haben. Zuerst das Eigentum der Kirchen an den Staat abgeben - damit noch mehr Vaeter ihre Kinder dem Staat ueberlassen koennen - dann werden die Christen zusammen getrieben und in Zwangsarbeitslager gesteck, die Kinder in Zwangs-Kita von wo sie dan als echte Neo-Kommunisten raus kommen. Und nicht wissen wo ihre Eltern geblieben sind, oder wo sie vergraben wurden. Das ist keine Angstmache, das habe ich erlebt!!! Und endlich, glauben die Linken, haben sie alles gleich gemacht Und am Ende zerfaellt alles, ohne, dass die Linken etwas gelernt haetten. Ohne Gott macht die Menschheit immer solche Fehler!

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Volker Kraft

Herr Arnold

Und der christliche Aberglaube besteht darin, die Kirche müsse Nichtmitgliedern des Vereins irgendetwas verkünden. So etwas wird heute von vielen Menschen als anmaßend empfunden. Machen Sie in Ihrer Kirche, was Sie wollen, aber lassen Sie Menschen, die sich nicht für Ihren Glauben interessieren, einfach nur in Ruhe. Z.B. indem sich die Kirche in Krankenhäusern und Kindergärten schlicht an das allgemeine staatliche Recht hält.

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Björn Schumacher

Ein merkwürdiger Artikel

Wie Herrn Hayes erschließt sich auch mir der Sinn dieses Artikels nur bedingt. Wenn Deckers schreibt, die Gesellschaft erwarte von der Moraltheologie "nichts", so trifft das nicht zu. "Die Gesellschaft" oder zumindest ihr von Deckers für relevant gehaltener Teil erwarten doch etwas: die bis zur Selbstverleugnung gehende Anpassung und Verweltlichung der katholischen Kirche nach dem Vorbild der evangelischen! Kardinal Meisners Vorgehen kann inhaltlich, aber auch in der Vorgehensweise nachvollzogen werden. Die Vatikanische Kongregation für die Glaubenslehre und die Päpstliche Akademie für das Leben sind in moraltheologischen Fragen gewiß kompetenter als die deutschen Amtsbrüder des Kardinals, die mehrheitlich ohnehin zu einer "Theological Correctness" im Sinne des Wertrelativismus tendieren. Man denke nur an die auf Intervention Meisners gestoppte "Scheinberatung"! Auch gab es keine kirchenrechtliche Pflicht Meisners, sich zunächst mit der Bischofskonferenz abzustimmen.

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Edgar Gärtner
Edgar Gärtner (Edsches) - 21.02.2013 19:06 Uhr

Was soll das?

Ich frage mich auch, was dieser Kommentar eigentlich sagen will. Hat die Mehrheit recht, nur weil sie die Mehrheit ist? Dass die wirklich gläubigen in Deutschland auch innerhalb der katholischen Kirche eine kleine Minderheit sind, ist doch kein Geheimnis. Mit endlosen Diskussionen über Strukturreformen wie die Zulassung der Frauenordination die Zulassung wiederherheirateter Geschiedener zu den Sakramenten versucht man, über die Glaubensschwäche hinwegzutäuschen. Die wirklich gläubigen werden sich in Deutschland wohl bald in einer Situation wiederfinden, die an die Lage der Geschwister Scholl erinnert, deren Widerstand gegen einen gottlosen Machbarkeitswahn wir in diesen Tagen würdigen.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 21.02.2013 18:36 Uhr

Soweit sind wir schon gekommen, dass nichts erwartet wird, ausser einer warmen Suppe.

Und natürlich ein warmes Bett. Die kirchen, die Protestanten mehr so als die Katholiken, haben sich auf das "Helfen" zurückgezogen. Die Richtug, die die Gesellschft geht, bestimmen andere. Haben wir christen das Feld ganz gerräumt? Als der Petrus, nach Ansicht der Katholiken, der Vorgängert des Papstes, Sagte, dass er Gott mehr gehorchen muß als den Menshen!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 11:23 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.02.2013 11:23 Uhr

Herr Kraft, wenn sie an das letzte Jahrhundert denken duerfte Ihnen ein Licht aufgehen

Sie werden dann sehen, wie schnell Wuensche und Traeume wie Schnee vergehen. Aber solange Sie sich traeumend einer Intoktrination nach der anderen unterziehen, werden Sie auch eine Enttaeuschung nach der andern durchlaufen muessen!

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Volker Kraft

Genau, Herr Bujtor,

soweit sind wir schon gekommen. Aber Sie werden kaum um die Erkenntnis herumkommen, daß viele Menschen dies eher als einen Segen ansehen.
In Westeuropa festigt sich immer mehr der Eindruck: die Hunde bellen, und die Karawane zieht weiter.
Bitte heulen Sie jetzt nicht auf, ich gebe nur wieder, was in geradezu affenartiger Geschwindigkeit sichtbar wird.

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Johannes Wahl

Es ist schön Christ zu sein

Die Kirche wurde die ersten Jahrhunderte verfolgt. Nach Konstantin bis zur Aufklärung war Staat und Kirche fast eins. Nach der Trennung wurden die Gegenwinde heftiger und das ist auch gut so. Kritik hat noch nie jemandem geschadet.
.
Langsam aber sicher wird die Situation rauer - wie sie am Anfang auch war. Nehmen wir Christen uns doch ein Beispiel an der "alten Kirche". Sollen doch die Dauermeckerer meckern und auf die Kirche wettern. Lasst doch die Spatzen pfeiffen!
.
Wir sind doch nicht Christen, weil der Inhalt der Zeit hinterherläuft. Wir sind Christen, weil Christus am Kreuz gelitten hat. Nachfolge heißt auch Kreuzesnachfolge. Haben wohl manche Hedochristen vergessen.
.
Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Osten steht vor der Tür. Feiert das doch mal!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 20:21 Uhr
Benedikt Hotz

So rüste sich die Welt

...an dreien Enden: wir trotzen ihr.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 21.02.2013 18:49 Uhr

Herr Wahl

Voll zugestimmt!

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Ist denn schon das Faktische normativ?

Man kann durchaus auch einmal die Praxis der Gesellschaft kritisch hinterfragen.
Warum müssen so viele "Pillen danach" verschrieben werden?
Warum werden so viele Abtreibungen praktiziert?
Warum wird man ausgelacht, wenn man von Verantwortung und Treue auch im Sexualleben spricht?
Warum wird man als lebensfern und altmodisch abgestempelt, wenn man für Ehe und Familie eintritt?
Mir geht es nicht um tragische Einzelfälle, sondern um die generelle Richtung der Gesellschaft.
Soll man denn alles gutheißen?
Es ist gut so, dass die Kirche nicht gleich auf jeden Zug aufspringt.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 22:54 Uhr
Volker Kraft

Herr Wilbert,

ich möchte noch ergänzen, daß auch ein Agnostiker traurig sein kann über den Zerfall so vieler Familien. Die Folgeprobleme sind doch unübersehbar, vor allem für die Kinder. Viele bekommen mal einen neuen Vater, mal eine neue Mutter, und die alten Eltern werden teilweise brutal aus ihrem Leben eliminiert.
Auch ich habe keine Lösung zu diesem Riesenproblem unserer Gesellschaft. Aber die Kirche hat jedenfalls auch keine außer "Weitermachen", die Ehe ist ein Sakrament, Schluß aus, fertig. Schlimmer noch, ich sehe keinerlei Ansätze, diese Problematik mal ergebnisoffen zu diskutieren und dann daraus nachvollziehbare Schlüsse zu ziehen.
Ich finde, man sollte die Kirche nicht wegen ihrer Prinzipientreue bewundern. Sie macht es sich im Gegenteil doch leicht, jeder inhaltlichen Auseinandersetzung durch Bezug auf uralte Dogmen aus dem Wege zu gehen. Das ist wahrlich keine Ruhmesleistung. Über die Ewigkeit und das Jenseits weiß niemand etwas genaues, aber das Diesseits wandelt sich.

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Volker Kraft

Herr Wilbert

ich finde, Sie weichen aus. Es geht hier nicht um die Gemeinden und manchen selbstbewußten, mutigen Pfarrer, der echte Hilfestellung leistet und sich für ein geschiedenes Paar einsetzt. Diese Leute gibt es, und viel Vernünftiges wird sicher an der offiziellen Lehrmeinung vorbei bewirkt. Wieso aber sind Sie bereit, die "Lebensferne der obersten Hierarchien" Ihrer Kirche einfach so hinzunehmen? Es bleibt Fakt, daß seitens der Kirchenführung zu dem Problem keinerlei konkrete Hilfestellung geboten wird. Welchen Wert hat eine angeblich moralische Autorität, die in der Sache zu keinem anderen Rat als "Zähne zusammenbeißen und weitermachen" fähig ist? Zu einem solchen Rat kann doch nur kommen, wer sich weigert, sich mit dem eigentlichen Problem wirklich ernsthaft auseinanderzusetzen. Die Empfehlung ist schlicht oberflächlich und wertlos. Und das sehen immer mehr Menschen so, da ist nicht die böse Welt schuld, sondern dies ist ein gravierendes Problem der RKK.

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Es gibt auch andere Erfahrungen

Werter Herr Kraft,

Es geht um Leitlinien, wie sie z.B. in den Medien transportiert und verbreitet werden.
Dass Ehen scheitern können, ist selbstverständlich und tragisch.
Und man sollte die Geschiedenen natürlich nicht im Regen stehen lassen.
Mag es in den obersten Hierarchien der Kirche bisweilen lebensfern zugehen, genauso wie in manch anderen Hierarchien, so können Sie dies doch nicht den vielen Gemeinden vor Ort vorwerfen.
Auch in der protestantischen Kirche sehe ich wenig Lebensferne. Der Pfarrer hier vor Ort lebt auch geschieden. Und die EKD wurde bis vor kurzem gar von einer geschiedenen Bischöfin geleitet.
Als in dem Dorf meiner Eltern einige immer noch tuschelten über ein geschiedenes Paar, war es gerade der Pfarrer, der sich für das Paar einsetzte und den lästernden Mäulern die Leviten las.
Die Kirche muss beim Wort Gottes bleiben und den Opfern helfen.
Ich stimme mit Ihnen überein, dass hier nur die Tat zählt.
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.02.2013 05:20 Uhr

Herr Steffens

wir haben Verantwortun, ob Christen oder nicht, vor Gott, dafuer was um uns rum geht!

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 21.02.2013 23:11 Uhr

Das sagte schon Aristoteles.

Und schon damals war es falsch.

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Weitere Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Volker Kraft

Herr Wilbert,

ich will nur einen Punkt herausgreifen: "Warum wird man als lebensfern und altmodisch abgestempelt, wenn man für Ehe und Familie eintritt?" Diese Frage ist leicht zu beantworten.
Zunächst mal bestreite ich diese "Abstempelung", denn natürlich wird eine funktionierende Ehe von den meisten immer noch befürwortet. Nur, der Punkt ist doch, mit diesem Bekenntnis lösen Sie keines der heute immer mehr auftretenden Eheprobleme, und auch die Kirche bleibt hier jeden praktischen Lösungsansatz schuldig. Meist ist doch die Alternative: soll an einer zerrütteten Ehe auf Deubel komm raus festgehalten werden? Denken Sie z.B., den Kindern wäre damit geholfen?
Die Kirche muß nicht "auf jeden Zug aufspringen", aber sie sollte sich den Fragen des täglichen Lebens, mit denen die Menschen ja fertig werden müssen, stellen. Und dann werden eben keine weltfremden, rein theoretischen oder dogmatischen Antworten erwartet. Die Menschen haben immer mehr den Eindruck, daß die Dogmatik allemal vorgeht.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 21.02.2013 18:42 Uhr

Nein, man soll nicht

Jesus starb, weril er nicht alles gut hieß!
Mir ist es gleich ob ich den Weltabshauungen fern oder nahe stehe, solange ich GOTT nahe stehe!

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Hans-Jürgen  Steffens

"Soll man denn alles gutheißen?"

Muss man nicht. Sollen Sie aber auch nicht.

Fürs erste genügte es doch, sich klarzumachen, dass man keine Verantwortung für die "generelle Richtung der Gesellschaft" trägt und die "Gesellschaft" das Recht hat, experimentell gewissemaßen neue Wege zu suchen.

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21.02.2013, 17:31 Uhr

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