Home
http://www.faz.net/-gpg-74k16
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Philipp Rösler Nimm das nächste Pferd

 ·  Kurz vor Mitternacht begleitet Philipp Rösler seinen Gast noch durch die verlassenen Flure seines Ministeriums zur Pforte. Dann kehrt er zurück ins Büro, wo noch die Akten warten. Er übernachtet in einem Hinterzimmer.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (27)
1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Hans-Martin Stoenner

Was meint Philipp Rösler mit Wachstum?

In den Kommentaren in der faz.net kennt man meist das "unbegrenzte exponentielle" Wachstum, welches gekennzeichnet ist durch "Der Zuwachs ist der wachsenden Größe linear-proportional", das heißt zum Beispiel: konstanter jährlicher Prozentsatz. Die Weltbevölkerung zum Beispiel wächst NICHT exponentiell, sondern begrenzt hyperbolisch: der jährliche Zuwachs ist abnehmend (begrenzt) proportional zum jeweiligen Bestand der Weltbevölkerung hoch drei, das ergibt eine S-förmige Kurve mit einem Wendepunkt (1993) und einer Grenze von weniger als 11 Milliarden Menschen auf diesem Planeten in der Zukunft. Je mehr sich die Menschheit dieser Grenze nähert, desto langsamer wächst sie: von max. 1,8%/Jahr (1980) bis 1%/Jahr (2012) und weiter sinkend. Das hat einen erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Darauf müssen sich alle Politiker schon heute bei ihren Planungen für die Zukunft einstellen. Auch Philipp Rösler

Empfehlen
Reinhard Bimashofer

Da kommen Fragen auf...

Nach der Lektüre frage ich mich, wer es besser machen soll? Da geht ein junger, sympathischer Mensch neue Wege. Er vermeidet es, sich für den sogenannten Mainstream deformieren zu lassen, und: Was soll daran schlecht sein? Nicht Rösler sollte Parteimensch lernen. Die Partei sollte sich am Modell Rösler orientieren und darin ein Erweckungsmodell für die Zukunft sehen.
Rösler ist anscheinend ein Auserwählter, der eine Mission bekommen hat. Er ist kein Agent, der aus der Kälte kommt und damit in der Politik wunderbar zurecht käme. Philipp Rösler ist ein Mensch, der scheinbar aus der Wärme kommt. Ein Familienmensch. Schrecklich! Wie konnte das passieren. Politik womöglich mit menschlichen Zügen?
„Meucheln“, rufen da die Besserwisser und Schlechtermacher aus dem Hintergrund. Doch hier ist womöglich ein göttlich Begnadeter und es ist ein anderer Schutzschirm wirksam.
Zu wünschen wäre es dem guten Herrn Vizekanzler.

Empfehlen
Reinhold Wuest

Politische Glaubwürdigkeit verspielt

Freiheit vom Staat, Steuersenkungen und Einsparungen bzw. Kürzungen, Ende des Geldverjubelns, was man nicht hat, das wäre es gewesen. UND DAFÜR VERLÄSST MAN DANN SCHON MAL DIE REGIERUNGSKOALITION! Als die CDU-CSU-Führungsriege merkte, dass die FDP auf ihren Diäten-Stühlen klebten und kein Vulkanausbruch sie davon hätte absprengen können, sind sie Schlitten mit den FDP-Häschen gefahren. Seit dem der Spott. Keiner kann die noch ernst nehmen, das ist doch der Tenor. Auch darüber noch ein Buch geschrieben, zur Soziologie des FDP-Niederganges und wie verkaufe ich meine Schwiegermutter.

Empfehlen
Axel Balsero
Axel Balsero (Balsero) - 25.11.2012 14:28 Uhr

Kommentar-Forum als Tummelplatz für die Gehässigkeiten gewisser ForistINNen schwebt wohl

Nett, offen, aufrichtig, fair zu erscheinen, gereicht Rösler zur Feindbilderscheinung + soll nicht für eine politische Führungsvorbildfunktions-Position ausreichen. Boshaft, unaufrichtig, unfair, intrigant, arrogant, polternd, verschlagen und "blendend" zu sein, das schwebt wohl "en masse" KommentorINNen als Leitbild des Polit-Führers vor. Als wünschten sie sich als Steinbrücks 5. Werbe-Kolonne im FAZnet Steinbrück "for Vice-Kanzler" im Beischlaf mit der Kanzlerin. Wissen diese Foristen eigentlich noch über ihre Mobbing-Gehässigkeiten was sie von sich geben, wie die Politkaste sich geben + was die tun soll ? Um dem James-Dean-Kultfilm "Denn sie wissen nicht was sie tun" damit, was sie ihrem Volk antun, gerecht zu werden. In dem sie statt nett boshaft, polternd, gehässig, unaufrichtig honorar-gierig + geltungs-karriere-süchtig, arrogant, überheblich, ignorant, gehässig, intrigant + "blendend" verblendet sich "anzubiedern" versuchen.

Empfehlen
Dirk  Lehmann

Jemqnd, der in einer Talkshow die Knzlerin mit einem gekochten Frosch vergleicht...

Ist weder nett noch sozialkompetent, sondern entweder pennälerhaft-pubertär oder abgrundtief dumm. Auf jeden Fall fehlt so einer Person die Reife zur Bekleidung einer Position mit nennenswerter Veranwortung.

Insofern vermag ich dem durchaus interessanten Artikel nicht all zu weit zu folgen.

Diese Arei ist ja nun dafür berüchtigt, die merkwürdigsten ( = sozial auffälligsten) " Persönlichkeiten" unberechtigt auf Bundesebene hochzuspülen.
Wir erinnern uns an "Meineid Mende" , an den seligen Möllemann und seinen ebenso destruktiven wie publicitygeilen Freund Kubicki, beide stets für einen Königsmord oder " Scherz" niederen Niveaus auf Kosten anderer zu haben, an Lambsdorff, der tief in die Spendenaffäre verstrickt war, an den hochnotpeinlichen Westerwelle, dessen Parteipogramm aus einer einzigen Zahl bestand , der in der Shuhsohleengravierten "18" und seinem Guidomobil..
Etc etc etc.... Die seriösen FDP-Politiker haben bereits lange die FDP erlassen, die letzte war Hamm-Brücher

Empfehlen
Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 24.11.2012 16:55 Uhr

FDP...

"Rösler ist inzwischen so unbeliebt wie Guido Westerwelle."

Das Problem dieser Partei ist offenkundig ihr Größenwahn: Da ist ein Herr Westerwelle zwar nicht geeignet als FDP Vorsitzender, aber als deutscher Außenminister schon.
Dieser als Partei getarnter Lobbistenverband nimmt sich selbst scheinbar wichtiger als die Bundesrepublik, sonst hätte Westerwelle schon vor sehr langer Zeit den Hut nehmen müssen.

So liegt es am Wähler, diesen neoliberalen Dummschwätzerverein 2013 aus dem Bundestag zu werfen - ich hoffe achtkantig (mein Wunsch: 1,8%)

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 19:53 Uhr
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 24.11.2012 19:53 Uhr

na 2,9%

dürfens dann doch schon noch sein. darin würde sich das parteiprogramm "fast-drei-prozent" in höchstem maß widerspiegeln. welche partei kann sowas noch bieten?? :-)

Empfehlen
peter hagedorn

FDP wars das?

Was ich der FDP wünsche ich eine Richtung die verspricht FREI zu sein. Freiheit ist das höchte gut. Warum lässt es sich denn dann so schlecht verkaufen. Ich denke die FDP hat Angst vor sich selber. Phipp und Guido und wie sie alle heißen sollen sich hinstellen und sagen wir stehen für die Freiheit und nicht die Wirtschaft ist unser Zugpferd sondern die Freiheit. Das hat bei der letzen Wahl ´14 Prozent gebracht. Das schaffen sie nicht mehr. Denn sie haben kaum waren sie an der Regierung ihre Werte veraten und damit ihre Wahler. Das wird nur eine neue Führung wuppen. Da helfen auch keine Überstunden.

Empfehlen
Rolf Eckmiller

Philipp Rösler, ein junger Deutscher Staatsmann mit Liberalen und Preußischen Tugenden

Zu Röslers Preußischen Tugenden gehören: Pflichtbewußtsein, Gradlinigkeit, Persönliche Bescheidenheit, Analytische Intelligenz, Lernfähigkeit.

Rösler bewies seine aus der Politikerlandschaft herausragenden Qualitäten als Deutscher Staatsmann u. a. durch seine klaren Festlegungen zur Zukunft Europas, die deutlich gegen die derzeitige Mehrheit unserer Politiker(innen) stehen:
1. (Grundsatzrede beim Symposium, Freiburg_05JUL12):
>Ablehnung einer Europäischen Bundesregierung und stattdessen Befürwortung eines Gemeinsamen Werte- und Regelsystems<.
2. (Public Lecture an der berühmten LSE, London_30OKT12):
> die Europäische Union leidet in vielen Mitgliedsstaaten unter einem Verlust an öffentlichem Vertrauen. Europa wird dieses Vertrauen nicht durch Zentralismus wiedergewinnen.<

Diese Überzeugungen kommen bisher nur von Vizekanzler Rösler und sind in der Bevölkerung mehrheitsfähig. In der logischen Konsequenz bedeuten sie: EU als Föderation Souveräner Staaten und nicht als Zentralstaat.

Empfehlen
Axel Balsero
Axel Balsero (Balsero) - 24.11.2012 15:30 Uhr

In der FDP wächst die Sehnsucht - wie bei frustrierten Weibern in der Midlife-Crisis nach einem

windstillen wellenlosen Hafen zum anfechtungslosen Schlafen Händchen haltend in hoch- + tief geschlossenen Burkini-Nachthemden mit Eichen-Blätter-Muster -
mit Rainer Brüderle lieber einen Pharao des Traditionsliberalismus in den Wahlkampf zu schicken als den durchsiebten Modernisierer."

Ein FDP-Pharao, dem Pyramiden-Mausoleum im Traditionsliberalismus entrissen,
entmumifiziert, mit Rhein-Wein-Öl aalglatt eingeschmiert + so überhaupt nicht zu
fassen + festzulegen.

"Rösler versucht die Raubtierspiele der FDP-Granden zu ignorieren"

Plüsch-Papier-Tiger wie der rosarote Westerwelle-Panther,
Überfütterter Plüsch-Siam-Kater Hahn,
dito Plüsch-Hamsterrat Generalsekretär Döring,
Plüsch-Terrier Kubicki.

Die wahren „Wegmoderierer“ der FDP, die zu einem Sauhaufen von sich untereinander
meuchelnden Heckenschützen verkommen ist.

Demgegenüber Rösler noch eine Lichtgestalt verkörpert.
Die in ein Klapper-Schlangen-Nest gestolpert ist.

Empfehlen
Heiner Peters

Matthäus 5, 39

Ich weiß nicht, ob sich Rösler an die Worte von Jesus hält, die im Neuen Testament Matthäus 5, 39 geschrieben stehen. Er sollte sich eigentlich deutlich zur Wehr setzen und nicht nach dem Schlagen auf die eine Wange auch noch die andere hinhalten. "Mehr Schwein sein" liegt ihm wohl eher nicht.

Es hat sich herausgestellt, dass er der falsche Mann auf dem Posten des Bundesparteivorsitzenden ist. Er wirkt unreif für den Posten. Impulse versucht er zu geben, erntet aber eher nur Hohn und Spott. Er wird in der politischen Landschaft kaum ernst genommen. Das ist eigentlich tödlich für jeden Parteivorsitzenden, von dem Führung erwartet wird.

Selbst wenn die FDP in Niedersachsen es wieder knapp in den Landtag schaffen sollte, wäre es ein Erfolg der Kräfte vor Ort trotz eines Rösler als Parteivorsitzender.

Ich finde immer noch, dass er besser jetzt als gleich abtreten sollte. Nicht nur wegen der Partei, der er vorsteht, sondern auch für sich selbst.

Empfehlen
Reinhold Wuest

Am Rande des zivilisierten Umganges

Als abschreckendes Beispiel, sich nicht zu politisch zu engagieren, gilt die FDP. Jeder kann alles besser, zumindest im Nachhinein! Ständiges Führungskräfte-Bashing - Club der organisierten Verantwortlungslosgikeit. Die meisten dort scheinen das Wörtchen Fairness noch nie gehört zu haben. Und die Geronten-Klasse in der FDP sind die politischen Widergänger, die eine Wählbarkeit für die heutigen Generationen im Wege stehen, diese daher in der Not zu den Piraten und Grünen gehen. Das ist der Eindruck, der sich nicht nur bei mir eingestellt haben dürfte.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 16:06 Uhr
Arthur Using

Die FDP besteht nicht nur aus einem Vorstand, sondern auch aus einer Basis.

Das es in der Führungsspitze der FDP, so wie in allen Führungsspitzen der anderen Parteien, auch Kritik am Personal und zwischen den einzelnen Führungspersonen gibt, ist bedauerlich und schafft leider diesen Eindruck, den Sie von den Freidemokraten haben. Dabei existiert neben dieser Führungsspitze auch eine Basis, die engagierten Mitglieder, welche Tag für Tag den Liberalismus im Alltag auf Kommunal- oder Landesebene verteidigen und dies aus der Überzeugung, dass Ihre Visionen, für welche sie gerade stehen, die liberalen Fundamente dieser Republik waren und der Gesellschaft zugute kommen. Es gibt viele Gründe, um sich in der FDP zu engagieren, viele Gründe, um die Freiheiten des Einzelnen so weit es geht zu waren und die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten und dies gegenüber denjenigen, welche meinen, der Staat sei fähiger als die Individuen unserer Gesellschaft, die Stirn zu bieten. Die Antwort auf eine zerstrittene Führung kann nicht Politikverdrossenheit sein !

Empfehlen
Gustav Gantenbein

Überstunden?

Wer sein Pensum nicht in maximal 40-50 Stunden schafft, macht etwas falsch!

Empfehlen
Markus Geiser
Markus Geiser (geiser1) - 24.11.2012 14:29 Uhr

Wie Bambus im Sturm

Ist Herr Rösler extrem sparsam oder hat er selbst nur mit einem kurzen Gastspiel in Berlin gerechnet? Wer schläft schon gern dauerhaft im Büro! Ich hoffe, er zahlt eine angemessene Miete für sein Feldlager im BMWi ;-).

Wenn man sich die bekannten Gesichter bei der FDP anschaut, dann hatten wohl viele eine schwere Kindheit. Wer solche (Partei-)Freunde hat, der braucht keine Feinde. Das angesichts dieses Klimas der viel zu nette Herr Rösler noch nicht hingeschmissen hat, ist schon erstaunlich. Wer hat schon Lust, sich so etwas dauerhaft anzutun? Brüderle und Kubicki hauen verbal ordentlich auf die Kacke, da ist es hin und wieder ganz angenehm, dass sich Rösler zurückhält. Er ist jedoch ganz einfach der falsche Mann. Herr Rösler, nehmen Sie das nächste Pferd und reiten Sie zurück nach Niedersachsen. Die Partei macht sich früher oder später selbst kaputt und bekommt bei der nächsten Bundestagswahl – hoffentlich – die Quittung. Dann könnte sie auch mal in Ruhe über Sachthemen nachdenken…

Empfehlen
Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 24.11.2012 14:26 Uhr

Westerwelles Erbe

In der FDP wird gern ignoriert, wer wirklich für die Misere der Partei verantwortlich ist. Spaßpartei, Projekt 18, "Steuern runter macht Deutschland munter" predigen, um sie dann zu erhöhen: Populistische Schnapsideen eines Schaumschlägers, von Brüderle und Co. mitgetragen. So etwas vergessen die Wähler nicht einfach durch einen Wechsel an der Parteispitze. Lindner, Rösler und m. E. auch Bahr sind Vertreter einer jungen Politikergeneration, die in SPD, CDU und bei den Grünen in dieser Qualität vollkommen fehlt. Von daher sollte man die Zukunft des deutschen Liberalismus nicht allzu schwarz malen.

Dennoch sind Kita-Pflichtplätze + Betreuungsgeld, Frauenquoten, EEG, Gesundheitspolitik, Wahlrechtsreform, ESM und "Griechenlandrettung" Themen, bei denen die FDP als liberale Partei ein enorm schlechtes Bild abgegeben hat. Dies fällt natürlich auf den Parteivorsitzenden zurück. Es besteht die Gefahr, dass Rösler verheizt wird und die alte Inkompetenz weiterhin am Ruder bleibt.

Empfehlen
Axel Balsero
Axel Balsero (Balsero) - 24.11.2012 14:19 Uhr

Flüster-Propaganda - Drittes Reich like - allenthalben in den eigenen Reihen :

„Ich möchte nie wieder einen von diesen alten Männern als Minister haben“, flüstert ein Dienstreisebegleiter Röslers aus dem Ministerium im Vorübergehen."

Wobei er - denkt er an die FDP - nur Brüderle + Leutheusser-Schnarrenberger mit
Damenbart, Hahn, Kubicki gemeint haben kann.

Denkt er an CDU, fällt zuerst Schäuble ein + auf; weitere Anwärter-Namen sind Alzheimer
zum Opfer gefallen (nicht weil die Old-wo-men-MinisterAnwärter Alzheimer-Opfer,
sondern weil deren Namen dem Gedächtnisverlust des Kommentators hier als Alzheimer
zum Opfer gefallen sind)

Denkt der Flüsterer an die Minister-Oldie-SPD, bieten sich Steinbrück, Steinmeier, Gabriel an.

"Hesse Jörg-Uwe Hahn. Sie leisten für das Ansehen der Bundespartei + ihres Vorsitzenden keinen großen Beitrag."
Wie denn auch : Leistet der noch nicht mal für sein eigenes Ansehen als Justizminister bei
der hessischen Justiz + dem Wähler einen Beitrag.

Empfehlen
Martin Worch

Opfer des Systems?

ich kann mich noch erinnern, als PR als (mir) unbekannter Neuling in einer Talkshow zwischen den etablierten Altpolitkern saß und etwas nervös kritisierte und Stellung bezog. Wer ist das denn? - war mein Gedanke. Ab da ging es steil bergauf, nach oben durchgereicht, junger Hoffnungsträger, mal was anderes ...
Zu früh, für mein Empfinden - aber oft typisch für das "System". Schnelle Karrieren ohne Reifeprozeß, hochgelobt und danach verschlissen. Hohe Erwartungen führen zwangsläufig zur Enttäuschung, gefolgt von Abwendung und Suche nach dem Nächsten, der muss es dann richten.
Schade ... und ungerecht. Auch Politik ist kein Ponyhof

Empfehlen
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 24.11.2012 13:48 Uhr

Es könnte schlimmer kommen .......

.... ein Kubicki könnte an Röslers Stelle treten. Wir würden Röslers Haupt-Eigenschaften wie Fairness, sympathisches Auftreten und Ehrlichkeit dann sehr vermissen.

Empfehlen
joachim tarasenko

Woran arbeitet er denn wirklich?

Keine Ahnung welche Akten der bearbeitet. Wenn seine Arbeit uns dient so wie er es beeidet hat, dann wärs ok. Nur glaub ich nicht wirklich daran. Er wird an seinem Fortkommen und seinem Wohlstand arbeiten.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.11.2012 03:56 Uhr
Hans-Martin Stoenner

Das

glaube ich nicht!

Empfehlen
Ralf Kowollik

Abwarten

Je näher der Termin der Bundestagswahl rückt, umso mehr werden sich die Wähler hoffentlich bewusst werden, was die politischen Alternativen sind. Mit der FDP kommt man auf jeden Fall billiger weg. Denn anders als die wahnsinnig "sympathischen" Grünen plant die "kalte" FDP keine Steuererhöhungs- und Umverteilungsorgien.
Für Herrn Carstens mag dies vielleicht ein ganz neuer Gedanke sein, aber: Für den Kern der FDP-Wähler ist es letztlich egal, ob der Parteivorsitzende Rösler oder Brüderle heißt. Denn am Ende zählen die Inhalte, und hier ist die FDP mit ihrer Absage an Steuererhöhungen und Umverteilung auf den richtigen Weg.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.11.2012 04:22 Uhr
Hans-Martin Stoenner

Dass alle Übernachtungen billiger werden...

hat zur Folge, dass mehr Leute reisen und die Wirtschaft der Städte davon profitieren und damit die Steuereinnahmen steigen.
Mit zu hohen Steuern würgt man nur die Wirtschaft ab, davon hat keiner was, weder der kleine Mann, der seinen Arbeitsplatz verliert, noch die Kommune: denn 100% von Null bleibt Null.
Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit, diese drei Dinge die sich eigentlich gegenseitig ausschließen bzw. überflüssig machen, unter einen Hut zu bringen, das ist die wahre Kunst. Freiheit allein kann es auch nicht sein. Aber ohne Freiheit ist alles nichts. Das widerspricht der menschlichen Natur. (Siehe DDR: "Wir sind das Volk".) Auf jeden Fall sollte eine liberale Partei es verstehen, alle drei Ideale zu verkörpern, denn reiner Sozialismus ist nicht frei und brüderlich schon garnicht, er führte schon immer zum Zentralismus und zur Diktatur (egal welcher Farbe). Equalization means mediocracy. (Gleichmacherei führt zur Nivellierung). Wenn ein Volk seine Guten verliert, leidet jeder.

Empfehlen
Ulrich Dust

Dann wählen Sie doch die Linke

oder die SPD, beide haben die Mehrwertsteuerermässigung für die Gastronomie gefordert

Empfehlen
Gerhart Hase

Ich rufe ins Erinnerungsvermögen: die Hotel-Umsatzsteuervergünstigung

Mit dieser Hotel-Umsatzsteuervergünstigung ist die FDP nämlich überhaupt nicht auf dem richtigen Weg, auch nicht gewesen.
Daß sie stur an dieser (Fehl-)Entscheidung festhält, macht sie unwählbar!!!
(Ich bin Freiberufler und ehemaliger FDP-Wähler).

Empfehlen
Horst Ziegler

Pflichtehtik

Herr Rösler folgt der Pflichtethik, wenn es um sein Amt geht. Rössler folgt auch einem Liberalismus mit Herz.

Seine Devise sollte sein, tue Gutes und rede drüber. Diese Devise übernimmt er aber nicht für sich. Er will durch Taten glänzen.

Die FAZ ist jetzt die erste Zeitung, die dem Rösler eine Lanze bricht. Herr Brüderle oder der Großverdiener Kubicki jedenfalls sind keine Vertreter eines modernen Liberalismus.

Ganz und gar ungeeignet ist Rösler, den Parvenü zu machen. Den Mann kann man nicht als Helferchen benutzen und dann wegwerfen. Der Geldadel dürfte sich in ihm verkalkuliert haben.

Die Presse verkauft Rösler als den 'Großen Naiven', so wie man Steinbrück als den "Großen Geldgierigen" abqualifiziert. Die aufgeklärte Bevölkerung hat aber ein feines Gespür, wenn es um die Leistungen der Politiker geht.

Empfehlen

23.11.2012, 16:53 Uhr

Weitersagen