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Philipp Rösler Liberales Wunderkind

 ·  Sollte Philipp Rösler an die Parteispitze rücken, wäre es machtpolitisch fatal, wenn er als FDP-Vorsitzender zugleich das Gesundheitsministerium weiterführen müsste. Dort kann er mit Leidensfähigkeit und Galgenhumor überleben, aber niemals Glanz und Gloria erwerben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (16)

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Diogenes Alexandros

Ab in den Orkus

Man kann nur hoffen, dass Herr Rösler das Amt und noch viel mehr erhält. Denn dann können wir endlich verfolgen, wie die FDP im politischen Orkus verschwindet. Woran erinnert man sich beim Namen Rösler? An die Zerstörung des fundamentalen Solidarsystems in der Krankenversicherung! Die Arbeitnehmer "dürfen" jetzt und in Zukunft verfehlte Gesundheitspolitiken allein bezahlen. Das soll die Arbeitgeber erfreuen, Herrn Röslers vermeintliche Klientel. Und dann besitzt er auch noch die Dreistigkeit, im Fernsehen vor wenigen Monaten, noch auf dem Trip der unseligen Brutto-Netto-Diskussion der FDP, folgendes zu verkünden: Das "Mehr" sei ja nicht für den Konsum gedacht (wo kämen wir da auch hin), sondern für die Begleichung seiner Gesundheitsreform! Rösler geht´s nimmer! So ernennt ihn schnell zu allem und dann ab in den Orkus mit Euch! Gute Nacht FDP, Du warst schon mal besser!

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Matthias Süß

Beruf

Rösler ist 38 und wir schreiben das Jahr 2011, demnach ist er mit 30 in den Bundestag eingezogen. Das Medizinstudium dauert ja auch ein paar Semester. Ob man dann schon von "Brot-Beruf" reden kann? Das trägt ja schon guttenbergsche Lebenslaufzüge. Der Millionärssohn als "Truppenarzt"; was ist da wohl schief gelaufen.

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Georg Bauhaus
Georg Bauhaus (gras) - 05.04.2011 16:28 Uhr

Demokratie = Glanz & Gloria oder souveräne Arbeitsleistung?

Ist es ein Mangel an schillernder Präsenz, die Guido Westerwelle die Karriere kostet? Wohl eher nicht. Sollte also Philipp Rösler alles daran setzen, durch Wahl eines ruhmfähigen Ministeriums zu glänzen? Oder kann er anders überzeugen?
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Mir scheint vielmehr etwas anderes verstanden worden zu sein: Westerwelle konnte sich durch seine Sacharbeit (gleich welcher, auch im angeblichen Ministerium für Glanz und Gloria) nicht mit Ruhm bekleckern. Mit Aufmerksamkeit schon. Es bringt mich zum nachdenken, wenn ich lesen muss, wie glitzerorientierte Politik als alleiniger Maßstab unterstellt wird. Wir hatten lange genug Zeit, das Wirken Westerwelles zu beobachten, um uns über Glanz und Gloria ein Urteil zu bilden. Und Gesundheit? Der Wähler interessiert sich durchaus sehr für das Gesundheitssystem und seine ministeriale Steuerung, vielleicht langfristig mehr als für Geschichten von Ruhm aus vermeintlich wichtigeren Ministerien des Bundes. Das Rasseln im eigenen Geldbeutel ist eben nicht so weit weg, der Schnupfen und das Loch im Zahn können näher sein, als die diplomatischen Beziehungen in die ferne Länder.
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F W Steinmeier hat es auch nichts genützt, dass er nicht Gesundheits-, sondern Außenminister war.

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Horst Johnson

Im Geiste Verheugens

Rössler:Als Gesundheitsminister gescheitert. Soviel Cash und sowenig Leistung,keinerlei Reformen, Stillstand, mehr wars nicht. Aber es ist ein schönes Symbol das "Stillstand" nun die Führung der FDP repräsentiert.
Diese Partei braucht derzeit keiner mehr, zur klassischen Klientel und Lobbypartei ist sie verkommen. Wo waren die Liberalen bei die Verteidigung der freiheitl. Werte in unserer Gesellschaft, beim Rettungspaket, Wirtschaftsliberalisierung, Sarrazin, TV Zwangsgebühren, nichts, nirgendwo erkennbar.
Löst euch auf, es wird eh niemand merken.

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Sonja Domberga

Welch wohlwollender Lobgesang!

Liebes Wunderkind, oh strahlender Hoffnungsträger!
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So schnell, wie der vor der Pharma-Lobby einknickte, muss das schon ein ganz flexibler Kerl sein. Und knallhart, beim Beitragserhöhungen als Gesundheitsreform verkaufen können. Wow!
Und innovativ ist der, mann-o-mann. Gesetze gleich von denen schreiben lassen, die was davon versthen, wie Pharmakonzerne und private Krankenkassen..
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Geleast oder gekauft, was ist wohl betriebswirtschaftlich günstiger?

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Ottmar Heinrich

wie bitte?

Rösler ist bestimmt kein wunderkind und ist als gesundheitsminister übrigens total gescheitert, solang die fdp nichts besseres zu bieten hat solls mir recht sein...

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Kai Schraube

Mir ist schon lange schlecht...

(@ Roswitha Blunthofer)
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Aber meine Übelkeit rührt nicht nur von den Leichtmatrosen und -matrosinnen der FDP her - die Zahl der unbedarft-schamlosen Karrieristen nimmt auch in den anderen Parteien deutlich zu.

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Closed via SSO

Die FDP scheitert auch daran, dass die Deutschen mit der Freiheit hadern.

Der Geruch der (Eigen)Verantwortung scheint den Duft der Freiheit (Aufklärung) bei den Zipfelmützenträgern deutlich zu überlagern. Und so haben wir die Politiker und "Parteimitlgeider" die wir Zipfelmützenträger letztenendes verdienen, weil wir uns nicht darum kümmern. Das beliebte FDP-Bashing ist für auch ein Zeichen einer gestörten Beziehung der Zipfelmützenträger zur Freiheit(lichkeit). Sie ziehen aus Bequemlichkeit jeden staatlichen "Schutzschirm" vor, um in allen Lebenslagen weich fallen zu können und opfern ihre persönliche Freiheitlichkeit und Unabhängigkeit. Gleichzeitig müssen sie sehen, wie ihr "Opfer" von politischer Führungslosigkeit sinnlos verbrannt wird. Am Ende stehen sie mir leeren Händen da. Ein schlechtes Tauschgeschäft. Fortschritt sieht anders aus. Trotzdem wünschen sich immer noch zu viele Zipfelmützenträger eine "mittelalterliche Ständegesellschaft" mit Windmühlen, Wasserrädern und noch mehr Abhängigkeit von den Lauen der Natur. Eine "richtige" FDP muss dagegen halten. Aber der Machtinstinkt verhindert rationale Entscheidungsprozesse zur "Abwendung von Schaden des deutschen Volkes". Aber dafür muss man führen können.

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Christoph Look
Christoph Look (chrlook) - 05.04.2011 13:42 Uhr

Als Gesundheitsminister gescheitert....

Nach der wenig glanzvollen Reform (ist es das überhaupt?), stellt sich die Frage, was Herrn Rössler jetzt zum Vorsitzenden der FDP qualifiziert? Wir werden sehen...

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Roswitha Blunthofer

Identität statt Marketing!!

Ja, das ist ein schönes "persönliches Ziel, mit 45 aus der Politik auszusteigen" Dann hat wieder ein windiger "Politiker", dessen Identität in der Bedienung der Strukturen einer Partei und des Lobbyismus bestehen, eine schöne lebenslange Pension ergattert. Vor allem aber sicher einen Posten in der Industrie in der Folge , in dem er weiter an der Korrumpierung von Staat und Gesellschaft arbeiten kann. Diese Leute, die Zeit ihres eigentlich unbedeutenden Lebens auf Karriere gelernt haben, sind die eigentlichen Staatsfeinde. Mir ist schlecht.

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Gerhard Grell

Wunderkind?

Das muss wohl so gemeint sein, dass diese Kind die Wunder erst noch vollbringen soll.
Bisher kenne ich jedenfalls keine Wunderleistungen von ihm .....!

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Gerhard Grell

Irrglaube

Stabilität mit einem der liberalen Urväter als Übergangsvorsitzender für einige Jahre und programmatische Restrukturierung! DAS könnte erfolgreich sein.
Wer aber glaubt, ein kaum etablierte, aalglatte "Milchgesichter" könnten der FDP wirklich weiterhelfen, liegt genau am falschen Ende! Das wird eeine Fortsetzung des Niedergangs, vielleicht mit einer sehr kleinen Atempause. Die weren eebenso schnell verschwunden sein, wie soe aufgetaucht sind. Ihnen fehlt jegliche libeale Seele.
Wer Sozialdemokratie auf Kosten der jungen Generation machen will, der kann CDU, SPD oder die Linke wählen. Eine FDP braucht der nicht. Wofür eigentlich tritt die FDP heute ein? Was will sie morgen erreichen? Solange sie das selbst nicht weis, bzw. unerreichbare Wünsche formuliert, wird niemand die FDP vermissen.

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Heinz Klunge

Prinzess Tam Tam

Es ist schon ertaunlich welche Aufmerksamkeit die FDP erhält. Hängt der Inhalt einer Partei wirklich von einer einzigen Person ab? Auch nach der Wahl einer neuen Führung hat dei FDP die gleichen Werte, denn es sind die gleichen Personen in der Partei geblieben. Kann man sich also neue Werte mit einem neuen Gesicht erkaufen. Ist dies dann eine zentralistische Partei die sich den Inhalt aus einer Person erschließt? Warum wird denn überhaupt in der Partei davon geredet, dass man sich neue Werte zulegen muss. Die Phrasen, die sich anhören als müsse man eben schnell zum Supermarkt und sich neue Werte zulegen, wenn man doch Werte einfach besitzt und durch Handeln in einem langen Zeitraum entstanden sind, ist es völlig abwegig sich überhaupt irgendwelche Gedanken über die FDP zu machen. Man wird sehen. Die Medien haben eine wahre Freude daran, über einen Inhaltswandel, den es nicht geben wird, wie an der Börse mit Worten zu spekulieren. Ob die Glaubwürdigkeit in den Augen der Wähler noch zu retten ist, ist mehr als fragwürdig. Im übrigen ist diese Partei mit bundesweit 5% knapp vor dem Verschwinden und als Entscheidungsträger momentan weniger wichtig als die Linken.

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Chris Brenneis

Plätzetausch

Es ist immer wieder interessant wie flexibel Minister Ministerien wechseln können. Da wird mal ein Jurist Wirtschaftsminister, dann ein Arzt etc. Können wir nicht endlich mal jemanden in den Posten setzen der auch was davon versteht? Es kann doch nicht so schwer sein einen guten Diplom/Master Volkswirt oder von mir aus auch Betriebswirt als Chef des Wirtschaftsministeriums zu finden. Da kann man doch auch, ohne diese Berufe negativ zu belasten, einen Maurermeister oder einen Meister der Elektrotechnik, auf diesen Posten setzen. Die haben, durch ihre Lehrzeit, in etwa das gleiche Wissen über Wirtschaftsabläufe. Das er damals schon Wirtschaftsminister in Niedersachsen war, war schon verwunderlich.
Ansonsten geb ich meinem Vorredner recht. Herr Rösler ist zu sehr ein Kind der Pharmaindustrie, da kommen die Debatten über die Klientelpolitik gerade wieder auf.

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Walter Gerhartz

Gesundheitsreform nach Gutsherrenart

Gesundheitsreform nach Gutsherrenart...das war das Einzige was er gekonnt hat und so etwas kann jeder den man von der Strasse nimmt.
Gut wäre er als Vorsitzender, denn dann gibt es die schon lange überflüssige und rein lobbyistische FDP bald nicht mehr !!
In diesem Sinne unterstütze ich und viele gescheite Wähler seine Kandidatur als Vorsitzender !!!

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 05.04.2011 11:02 Uhr

Faslche Wahl: Rösler wird scheitern

er ist zu sehr "Fachmann" bzw. Pharmalobbyist um Vorsitzender einer Partei zu sein, vor allem der FDP die in eine Existenzkrise taumelt.
Mit seinem scharfen Verstand wird er eher Zank und Lagerbildung fördern, anstatt ein Miteinander zu fördern.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

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