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Philipp Rösler Ein Mann ohne Gegenwehr

 ·  Die FDP tut sich immer schwerer mit ihrem Vorsitzenden Philipp Rösler. In Niedersachsen wurde er jetzt zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt, wenn auch nur mit 88 Prozent der Stimmen - eine Absicherung für den voraussichtlichen Absturz?

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (13)
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Reinhold  Lichtenwald

Komt Zeit -kommt Rat

Rösler ein Mann mit Kämpferherz auf der falschen Seite . Eigentlich sollte Ihm Vernunft und Verstand kein Fremdwort sein . Bereits aus den verschiedenen Medien hört man des öfteren eine ablenende Haltung zu Rösler . Besser wäre eine Kandidatur in möglichen neuen Film-
Produktonen "Herr der FDP" ! Störrische Kinder und Möchtegerne verhalten sich nun mal nicht
logisch denkend, sondern: " Ich will Vize - Kanzler sein und Bleiben! mehr kann ich doch nicht !"

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Heiner Peters

Endstation

Rösler wird von niemandem mehr ernst genommen. Für den Bundesvorsitzenden einer Partei ist das eigentlich tödlich. Es stellt sich die einfache Frage, weshalb man ihn nicht längst abgewählt hat.

Sein Versprechen, die FDP werde liefern, hat er nicht gehalten. Die Umfragewerte der FDP sind schlecht und der Abwärtstrend konnte unter ihm nicht gestoppt werden. Das alles reicht für eine Abwahl Röslers aus.

Ich frage mich auch, wieso Rösler nicht aus eigenem Antrieb seinen Posten räumt. Merkt er nicht, dass die Zeit gegen ihn arbeitet?

Eine "soziale Absicherung" über einen sicheren Listenplatz für die nächste Bundestagswahl empfinde ich als Frechheit. Rösler kann als Arzt wieder arbeiten, fehlendes Wissen sollte er sich erarbeiten können. Und seine Frau ist auch noch da (ebenfalls Ärztin).

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Roswitha Wels

Eine große Chance wurde verspielt,

als man Rösler zum Spitzenkandidaten wählte. Das Leichtgewicht und mit ihm die FDP werden grandios verlieren. Wir brauchen die FDP, aber bitte mit Christian Lindner.

Mich würde einmal interessieren, welche Strippenzieher einen Spitzenkandidaten Lindner verhindert haben. So gewinnt man keine Wahlen und die Partei wird sich für lange Zeit entweder in der Opposition oder als einfache Abgeordnete wiederfinden. Schade.

Aber das erinnert mich an die Verhinderung des brillianten Kopfes namens Friedrich Merz, der von Merkel & Co. wegge(bissen)lobt wurde. Auch schade. Intelligente Köpfe haben es in Deutschland schwer.

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Christian Wrobel

Auch der erste Listenplatz wird Herrn Rösler nichts nutzen,

wenn seine Partei keine fünf Prozent bekommt!

Und so wird es kommen!

Aber keine Bange, irgendein Unternehmen wird sich ob der "Leistungen" des Hr. Rösler schon seiner Erinnern?! Hotel- oder Energiemanager müssen schließlich auch nicht betteln gehen.

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Ralf Kowollik

Kleiner Hoffnungsschimmer für die FDP

Laut dem jüngsten ARD-Deutschlandtrend haben 52% derjenigen, die 2009 ihre Stimme der FDP gegeben haben, ihre damalige Wahlentscheidung bis heute nicht bereut. Das sind immerhin 7-8 Prozent der Wähler. Sieben bis acht Prozent sind auch das, was die FDP unter normalen Umständen bei einer Wahl in Deutschland (wahrlich kein Paradies für Liberale) erwarten kann.
Um die Stimmen dieser 7-8% muss die FDP kämpfen. Das erreicht sie aber nicht durch obsolete Personaldebatten um Parteichef Philipp Rösler. Schon einmal wurde der FDP vorgegaukelt, sie brauche nur Guido Westerwelle zu stürzen, schon ginge es mit der Partei wieder aufwärts. Ein irriger Glaube, wie sich herausgestellt hat. Noch einmal sollte die FDP diesen Fehler nicht begehen.

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Rolf Eckmiller

Rösler hat mehr Charakter und Intelligenz; Rhetorische Brillanz kann er später lernen

Auch die FDP verfügt über ein breites Spektrum bezüglich Charakter, Intelligenz, Selbstdarstellertum und Agressivität.
In unserer Parteien-Mehrheit aus CDU, SPD und Grünen, der es um das Umverteilen von Leistungsträgern an Empfänger im In- und Ausland geht, betreibt bzw. toleriert eine Mediokratie = Diktatur der Mittelmäßigkeit . Im Gegensatz dazu streben die Liberalen nach einer Meritokratie, nach der Förderung von: individuellen Bildungschancen, Leistungsträgern aller Art und den Prinzipien von Eigenverantwortung und Wettbewerb im Staat und der EU.
Da nun Politiker und Parteien auch von Umfrage-Ergebnissen abhängen, können die Medien mächtig mitspielen.
Die Medien können Politiker, wie Philipp Rösler mit Charakter u. Intelligenz herausheben, ich denke u. a. an seine Vorlesung an der LSE 30OKT12.
Die Medien können jedoch auch Selbstdarsteller wie Kubicki herausheben und können z.B. die giftige Unterstellung der sozialen Absicherung als Rösler's Motiv für einen Listenplatz verbreiten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.11.2012 18:07 Uhr
Kobech Franz

Eine erstaunliche Wahrnehmung!

Unterstellt, es wäre so wie Sie es herausstellend beschreiben, warum ist dann dieser Vorsitzende derart 'blass' und ohne ein durchdekliniertes, überzeugendes Leitthema, so dass die FDP andere Parteien sichtbar vor sich hertreibt?

Es geht nicht um Rhetorik; allein um eine markante Politik, die zu Zeiten Scheel, Baum und Genscher zum Muß einer jeden Parteiführung gehörte!

Rösler ist politisch unreif und deshalb nach dem Oberprimaner Westerwelle aus seinem eigenen Obersekundaschatten bis heute nicht herausgetreten.

Vielleicht täte Rösler eine berufliche Auszeit als schlichter Augenarzt einmal gut; das schärft den Blick auf das Wesentliche in der Politik und eröffnet ihm zu gegebener, gereifter Zeit eine neue Chance!

Der jetzige Absicherungsschritt auf die Ns.-Landesliste läßt geradezu vermuten, dass Rösler in einem respaktablen Beruf vielleicht ebenso wenig die Eignung unter Beweis stellen wird, die ihm in seinem pol. 'Unwirken' unter keinem Gesichtspunkt bescheinigt werden kann!

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Jan Matthias

Das ganze Übel der Parteiendiktatur in einem Wahlergebnis

Was soll man davon halten: Keiner will ihn, keiner mag ihn und können tut er angeblich auch nichts und dennoch wird er von 88(!!!!)% seiner Parteifreunde gewählt. Daran alleine sieht man doch, wozu diese Wahlen dienen; es ist definitiv NICHT,dass das Wahlvolk seine Präferenz ausdrücke.
Respekt FDP für so "mündige" Parteimäuschen, die an jedem Stuhl knabbern und beim kleinsten Schatten flüchten.

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mathias dumke

Warum schreibt ihr nicht mal über die Partei der Bibeltreuen Christen?

FDP und die obige Partei haben in etwa genauso viele Anhänger, aber die Bibeltreuen würden vermutlich sogar eine Politik machen, die nicht die elementaren Interessen des deutschen Bürgers verrät; zumindest können sie keine Politik machen, die noch schlechter ist.

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 12.11.2012 10:16 Uhr

Soziale Absicherung

mittels FDP-Listenplatz? Da ist ja die Rente noch sicherer!

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Horst-G. Willweber

Eindeutiger kann ein Missbrauch des Parteiensystems nicht sein!

Mit der Zielrichtung, den zunehmend in - existentielle - Panik abgleitenden Funktionären mit Hilfe des verf.-rechtlich normierten Parteiensystems "soziale Absicherungen" durch eine Spitzenbesetzung auf der Landesliste zuzuschustern, offenbart dieses Geschachere einen perfiden Missbrauch, den der Wahlbürger nicht durchgehen lassen wird!

Gerade der hier in Rede stehende Herr Rösler ist als 'Fach'-Minister völlig überfordert, wirkungslos und ohne politikgestaltenden Esprit. Derart ungeeignet soll er indes hinreichend befähigt sein, künftig noch als Abgeordneter wirken zu können, falls die FDP überhaupt in den BT einzieht?

Auch ich würde mit Freunden, wie Kubicki, nicht bergsteigen; aber man weiß wenigstens, woran man mit ihm ist, ganz im Gegensatz zu den jetzt Versorgung suchenden Funktionären dieser gescheiterten Neo-Liberalen!

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Sofie Weiss

Beschäftigungslos?

"Soziale Absicherung"? "Absturz in die Beschäftigungslosigkeit"? Da kann etwas nicht stimmen. Der gelernte Augenarzt Dr. Rösler hat doch im ZDF geäußert:
"Mit 45 wird Schluss sein mit der Politik, das steht für mich fest. Denn Politik verändert die Menschen. Deshalb hat alles seine Zeit."

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Michael Radloff

mit Freunden wie Kubicki

möchte ich nicht einen Vormittag Skilaufen, niemals aber bergsteigen.

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11.11.2012, 19:27 Uhr

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