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Pflegefall Berlin Sie nennen es Arbeit

 ·  Immer weiter im Weiter-so-Modus: Berlin wird schon so lange schlecht verwaltet, dass die Bürger der Hauptstadt sich mittlerweile daran gewöhnt haben. Richtige Reformen scheinen sowieso kaum möglich.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (92)
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Sven Mueller

Ballin

Was mich an Berlin am meisten stoert--und was mir Teil des Problems zu sein scheint--ist, dass die Berliner denken, dass sie--nur weil sie dort wohnen oder hingezogen sind--bereits irgendetwas geschafft haetten ...

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Hartmut Rencker

Arroganz der Macht

Was sich im Stadtstaat Berlin an dumm-eitler Arroganz abspielt, ist ein Abklatsch dessen, was sich die Regierung leistet. Unbequeme Fragen sind unerwünscht und Fakten schon gar nicht. Wie anders war das noch bei unserem Bürgerpräsident Dr. Dr. Gustav Heinemann, von dem der Ausspruch stammt: "Unbequeme Fragen sind mir lieber als bequeme Antworten". Diese Kultur ist schon lange untergegangen.

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Max Bernard

Der Bürger als lästiger Bittsteller

Erstes Opfer dieser ineffektiven Verwaltung ist der Bürger. So warte ich seit 5 Monaten(!) auf eine Bescheinigung des Denkmalamtes für das Finanzamt. Zig mal angerufen zu jeder Tageszeit - nicht einmal hat die zuständige Sachbearbeiterin das Telefon abgenommen. Also Fax geschickt mit der höflichen Nachfrage, wann mit dem Bescheid zu rechnen sei. Keine Antwort! Über die Zentrale, die einzige Stelle, die erreichbar ist, die e-mail-Adresse der Sachbearbeiterin eingeholt und höflich nachgefragt. Wieder keine Antwort! Noch eine e-mail - keine Antwort! Noch eine e-mail mit dem Hinweis, dass bei Ausbleiben einer Antwort ich mich gezwungen sehe den Vorgesetzten anzuschreiben. Keine Antwort! Vorgesetzten per Brief angeschrieben mit der Bitte um Unterstützung. Keine Antwort! Besuch in Berlin genutzt für persönliches Vorsprechen bei der Sachbearbeiterin. Höfliche Entschuldigung - Arbeitsüberlastung - und Zusicherung dass der Bescheid nächste Woche fertiggestellt wird.
4 Wochen her und ich warte

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Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 18.02.2013 22:43 Uhr

Berlin ist halt Berlin, das ist auch gut so!

Sonst wäre es ja so langweilig wie Westdeutschland. Wer will schon in den todlangweiligen Städten wie München, Stuttgart oder Hamburg leben? Oder in den elenden Kleinstädten des Westen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 12:57 Uhr
Michael Looman

Berlin wird erst so richtig Berlin, wenn in München der Geldhahn zugedreht wird!

Und genau das wird hoffentlich bald passieren! Dann heisst es "macht es mal selbst" und wir werden alle sehr gespannt zusehen, was dann aus Berlin wird! Dann wird´s wohl bald weder Opern, noch Philharmonien geben, keine Berlinale mehr, kein Karneval der Kulturen....dann ist essig mit Berlin als kreative Metropole denn das alles kann sich dieses Loch doch nur auf pump leisten, weil Berlin in Wahrheit die Metropole der Wehrdienst- und Arbeitsverweigerer ist!
Als jemand der nach der Wahlheimat München sechs nicht enden wollende Jahre Belin ertragen musste, lautet mein Fazit zu Berlin: teilweise verwahrlost, überwiegend chaotisch, oft dreckig, mehrheitlich ungebildet, niveau- und stillos, ohne Perspektiven, unterdurchschnittliche Infrastruktur, umgeben von Wüste. Berlin kann nichts und Berlin wird auch nichts, denn Berliner, die das ändern könnten, gibt es nicht. Darum gehen Unternehmen entweder weg oder pleite.
Die Lebensqualität wird in Europa wohl nur noch von Bukarest unterboten!

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Kai-Uwe Lensky

Als jemand, der jahrelang in München gelebt hatte ...

...und regelmäßig in Hamburg war, finde ich diese Städte nicht unbedingt langweiliger als Berlin (Mit der Elbphilharmonie ist Hamburg sogar in anderer Hinsicht konkurrenzfähig).

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Dietmar Blum

Bleiben Sie auch in Berlin,

wenn die Party beendet ist, weil der Geldhahn zugedreht wurde und...Berlin ist halt Berlin...die Rechnungen aus eigenen, nicht vorhandenen Mitteln zu zahlen gezwungen ist?

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Wolfgang Richter

Verantwortungslosigkeit macht Spaß

Und sie ist so schön bequem.
Man lebt einfach ruhig und tatenlos in den Tag hinein. Die anderen werden es schon richten.
Dazu bauen sie einem auch noch ein riesiges Schloß - zum Nulltarif.
Warum eigentlich?
Berlin ist unser Vorbild für Rot/Grün.

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Gottfried Bertram

Berlin ist unser griechenLAND

Da versteht man die Klage gegen den Länderfinanzausgleich. Wo ca. 25% der Bevölkerung von Stütze lebt, 22J ahre nach der Wiedervereinigung, da fällt mir kaum ein Argument für Berlin ein.

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Heinrich Stenger

Pflegefall Berlin

Unglaubich, dass die Berliner diesen Wowereit immer wieder wählen!
Was muss Euch der Kerl denn noch antun, damit Ihr ihn mal nicht mehr wählt??
Schlimm zu sehen, wie kritiklos die Berliner Wähler sind. Ihr tut uns leid!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 01:20 Uhr
alois schneider
alois schneider (formal) - 19.02.2013 01:20 Uhr

die Hälfte der Berliner geht gar nicht mehr zur Wahl

wie in ganz Deutschland.
Ein Mißtrauensvotum an die Politik ohnegleichen. Das natürlich ignoriert wird.
Und Wowereit wäre schon weg, wenn die CDU ihn bei der Abstimmung nicht gerettet hätte.
Das Problem ist, das die CDU sich links gleichgeschaltet hat und keine Alternative mehr bildet.
Seitdem kann der sozialistsiche Saustall in Deutschland ungestört immer neue Blüten treiben

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Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 18.02.2013 22:45 Uhr

Unsere Bundespolitiker sind noch viel schlimmer als

Wowereit! Der feiert wenigstens

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Kai-Uwe Lensky

Vielleicht...

...aus Mangel an Alternativen?

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Herr Wunderlich

Weil es gerade so angesagt ist

sich am Dilemma Berlins journalistisch abzuarbeiten, hier also ein weiterer, teils vor pauschalierenden Vorurteilen triefender Artikel zu dem Thema...

Als zugezogener Berliner, sich mittlerweile aber als Berliner fühlend, ist man es Leid nur schlechtes über die eigene Stadt zu lesen. Als ob es in all den provinziellen Kleinstädten entlang Rhein und Ruhr oder noch weiter im Süden, so viel besser ist und läuft!

Aber wenn es schöne bunte Bilder von Berlin als Hauptstadt im Fernsehen gibt, oder man einmal im Jahr die Kinder, die in Berlin so günstig studieren können besucht und dabei das übliche 3-Tages-Touriprogramm abspult. Ja dann ist alles super, tolle Stadt, was es da so alles gibt! Unerhört, diese Vielfalt, dieses für an Dorfruhe gewöhnte, unglaubliche städtische Leben.

Das es für die Berliner aber auch eine Qual ist, ständig diese Demonstrationen und Staatsbesuche ertragen zu müssen, immer diese in die Luftglotzer-und-Rumsteher-Touristen. Ja da fragt keiner nach!

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 21:46 Uhr
Herr Wunderlich

@Dietmar Blum (derEifeler)

also wenn es nach mir ginge, können Sie "Ihr" Geld gerne behalten und meinetwegen Stuttgart 21 oder die EEG-Subventionierung bayrischer Photovoltaikanlagen selber finanzieren!

Da möchte Ich nämlich auch nicht, das mein Steuergeld bzw. die Abgabe über den Strompreis für verwendet wird.

Wie haben sie gesagt: "So gewaltig kann der Stolz ja nicht sein ..." .

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Dietmar Blum

Warum, Herr Wunderlich,

antworten die stolzen, selbstbewussten Berliner denn nicht ganz einfach:
Wir verzichten auf das Geld des LFG?
So gewaltig kann der Stolz also nicht ausgeprägt sein!

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Herr Wunderlich

Danke

ich würde "mein" Moabit nicht unbedingt als sehr viel vorteilhafter bezeichnen, als Gesundbrunnen wo sie wohnen...

Sie haben mich nicht ganz verstanden, ich meinte "dieses für an Dorfruhe GEWÖHNTE, unglaubliche städtische Leben." Also, die Leute die es gewohnt sind und die Stadt als laut und hektisch empfinden.

Zu den Zahlen kann ich nicht soviel sagen, hab den Sarazin noch nicht gelesen ;) . Aber man muss kein Statistiker sein, um wissen zu können, das bei 3,5 Millionen Einwohnern nun mal leider mehr schwarze Schafe ihr Unwissen treiben, als in einer süddeutschen Kleinstadt...

Die Süddeutschen mögen den Länderfinanzausgleich erwirtschaften, aber dafür zahlt jeder Berliner mit seiner Stromrechnung schön die Alimentierung der Ökoverstromung im Süden... das kann man mindestens genauso ungerecht empfinden.

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Herr Wunderlich

Aus Ihnen spricht genau die süddeutsche Arroganz die wir im Rest der Republik nicht mögen:

Wer wertet denn jeden Versuch der Berliner, die Stadt voranzubringen, durch dieses gerade angesagte "Berlin-Bashing" immer wieder ab?

Und ich rede nur von all den ganz normal arbeitenden, ihre Steuern bezahlenden, und nicht nur rumnörgelnden Berlinern!

Ich rede nicht von all den Sozialhilfeempfängern, den zugereisten EU-Immigranten und sonstigen Leistungsbeziehern, die hier leider überdurchschnittlich vertreten sind. Warum wollen die wohl nicht zu Ihnen?!

Es ist immer einfacher aus der Sonne heraus die im Schatten zu verurteilen, aber ich vermute, sie waren entweder noch nie in Berlin und haben daher keine Ahnung wieviel Engagement auch hier in vielen Kiezen von Bürgern investiert wird. Oder sie haben bei ihrem Berlinbesuch, nur die vermeintlichen Vorzeigeprojekte der Regierung und deren leider allzu häufigen Größenwahn und Fehlleistungen gezeigt bekommen, und sich damit natürlich gleich ihre Meinung bilden können. Völlig objektiv versteht sich. Den Rest erledigt ja die Presse...

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Fritz Garbor

Aus Ihnen spricht genau diese Berliner Vergammeltheit, die wir im Süden nicht mögen:

Aufgeblasen mit dummer Weltstadt- Rhetorik, die noch aus den 1920er Jahren stammen
könnte, Berlin und seine Unfähigkeit, sein Selbstbewusstsein auf eigene Leistung aufzubauen statt über das Abwerten des "Restes" der Republik sich aufzupolieren!

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Kai-Uwe Lensky

Luftglotzer und Rumsteher...

...war ich während meines Berlinbesuchs glücklicherweise nicht, so dass ich Gnade vor den Augen der Berliner finden kann.
Den Großteil der Zeit verbrachte ich in den Museen und Ausstellungen. Die überdimensionale Waschmaschine war mir nur einen Blick im Vorübergehen wert.
Natürlich ist BER nur eines der auffälligste Beispiele für Misswirtschaft, wie sie jeder auch im eigenen Bundesland finden kann.

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Michael Leh

@Wunderlich: Sie scheinen in einer besseren Gegend Berlins zu wohnen, und dazu gratuliere ...

ich Ihnen. Ich selber wohne dummerweise (noch) in Gesundbrunnen, und da ist die Kriminalitätsbelastung etwa so wie in Neukölln oder teilweise noch höher. Von einem an "Dorfruhe gewöhnte(n), unglaubliche(n) städtische(n) Leben" kann da keine Rede sein. D.h. unglaublich ist es schon, dass sich hier viele zumal ältere Bürger spätestens ab Dunkelheit auf viele Straßen nicht mehr trauen. Was das "Abarbeiten" an Berlin betrifft, so haben sich auch schon die Berliner Heinz Buschkowksy oder die verstorbene Jugendrichterin Kirstin Heisig oder auch ein Sarrazin an Berlin abgearbeitet, nur sind weiterhin keinerlei Lösungen in Sicht. Und doch, im Süden Deutschlands läuft sehr vieles besser. Die Aufklärungsquote bei Raub ist in Berlin mit 33,8 % die niedrigste im gesamten Bundesgebiet. Im Süden werden auch die über 3 Mrd Euro Länderfinanzausgleich für Berlin erwirtschaftet. "Luftglotzer-und-Rumsteher-Touristen" (Ihre Worte) sind für mich wahrlich kein Problem. Die sind auch nicht in Gesundbrunnen.

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Claus Matthes

Ich, als Berliner

wünschte mir, diese Stadt würde unter Zwangsverwaltung gesteckt. Unsere Politiker, egal von welcher Partei, schaffen es nicht, sind Teil des Problems und haben kein Interesse daran, daß sich in Berlin etwas ändert. Die hier gezeigte Provinzialität und Unfähigkeit der Politik ist ein Standortnachteil und muss von anderen, erfolgreichen Bundesländern mit Steuergeld bezahlt werden. Wir Berliner schaffen es nicht, wir brauchen Hilfe. Hier sind drastische Maßnahmen gefragt, sonst wird das nie etwas.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 21:23 Uhr
peter myer

....

aber wer soll der zwangsverwalter sein? vom regen in die traufe?

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Miguel Torres

Größenwahn !

Kurt Beck, Nürburgring. 485 Millionen Euro
Stefan Mappus, Stuttgarter Bahnhof. ca. 6,8 Milliarden Euro.
Klaus Wowereit, Berliner Flughafen. 4,3 Milliarden Euro
Alle Bundestagsabgeordneten, ESM usw. 168,3 Milliarden Euro

Was kommt als nächstes? Es gab schon mal jemanden der Deutschland ruiniert hat.
Jetzt haben wir gleich mannigfache unfähige Politiker, die Deutschland zerstören.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 09:45 Uhr
Gerhard Katz

Zur Information:

Nicht Stuttgart, Baden-Württemberg oder gar Mappus bauen S 21, sondern die Deutsche Bahn...

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hans joachim winter

Politiker entmündigen

BER hätte von Anfang an unter kaufmännischer und nicht unter politischer Leitung stehen sollen. Unsere Politiker sind für wirtschaftliches Denken oder Handeln unfähig, es sei denn es geht um ihr eigenes Geld. Politiker raus aus grösseren Investitionen oder persönlich haftbar machen wenn das Budget überschritten wird.

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Christian Heine

Berlin ist der Vorbote einer Systemkrise und zeigt defacto die Zukunft des ganzen Landes.

Durch gezielte "Politik" wurden in den vergangenen Dekaden Problemgruppen herangepäppelt, die über die Jahre dann zum Ankerpunkt der Berliner 'Politik' geworden sind. Schlicht weil diese Gruppen nun vom Wählerpotiential gesehen mächtiger geworden sind, als die völlig normalen Bürger. Aus diesem Grund wird auch immer weiter schön rot gewählt, egal wie desolat die Eckdaten noch ausfallen. Wer Mittel empfängt oder in der Sozialintegrationsgendermigationsasylantenindustrie arbeitet, ist von der Realität nun mal abgekoppelt. Berlin ist ein Konglomerat aus Hilfsbedürfigen und Helfern, die sich quasi gegenseitig endlos hochpushen.
Während NY oder LA seit dem Ende der 90er die Kurve gekriegt haben, randalieren in Ber mal wieder ganz öffentlich Anarchos während eines internationalen Polizeikongresses (!). Autos werden abgefackelt, Beamte verkloppt, Regierungsgebäude beschmiert und niemanden interesssierts. Man versuche das mal in New York. Peinlicher gehts nimmer. Da mus man mal aufräumen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 08:42 Uhr
Horst Jungsbluth

Von Kreuzberg zur gesamten Bundesrepublik

Sie haben das erkannt ind in wenigen Sätzen richtig beschrieben. Leider gibt es in Berlin keine Alternativen, weil alle Angst vor den Medien haben und man blind ist gegenüber der katastrophalen Justitz. Als Bürger bereits vor Jahren einmal die Friedenauer CDU-Abgeordnete Buchholz fragten, warum nicht endlich gehandelt würde, da antwortete sie, dass "sie, die Abgeordneten gar nichts tun können, weil die Medien bestimmten, was geht und was nicht geht". Fassungslos sagte ich ihr darauf, dass sie soeben eine Bankrotterklärung für das parlamentarische System abgegeben habe, was mir "tödliche" Blicke einbrachte.

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Fritz Garbor

Ja, die Berliner fühlen sich ja immer als Avantgarde, hier wohl in Weltfremdheit!

...

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bernd ullrich

Frau Küppers Recherche ist eine Vorverurteilung.

Obwohl die Schuldigen eigentlich noch nicht ermittelt sind, geht sie direkt Wowereit an. Sie müßte wissen, dass ein Aufsichtsratsvorsitzender nicht die Bauaufsicht ersetzen kann. Wowereit hat die richtige Konsequenz gezogen, nachdem man ihn an der Nase herumgeführt hat. Das passt wahrscheinlich der Journaille nicht in den Kram, die Wowereit zu Unrecht Versäumnisse vorwarf. Die wahren Schuldigen lassen sich ermitteln. Frau Küpper bleibt noch viel zu tun. Wenn sie will!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 18:15 Uhr
Fritz Garbor

Wowereit ist POLITISICH verantwortlich, so oder so! Wir sind doch nicht im Mädchenpensionat,

wo man persönliche Schuld und politische Schuld nicht zu unterscheiden lernt!
Ein Regierender Bürgermeister muß zudem einen Riecher dafür haben, wann er knallhart eingreifen muß, dazu ist er da! Er muß ein Krieger sein!
Wer sich aber soooo gerne aushalten läßt.....ist kein Krieger jedenfalls!

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Nadie Nessuno

Einige arbeiten in Berliner Ämtern bis zur Erschöpfung

Konsequenz aus Artikel und Forum: Berlin abreissen! Da kommt ein Kaugummiautomat hin!
Aber vieles funktioniert eben doch gut, denn in den Beamtensilos arbeiten einige Verantwortungsträger bis zur Erschöpfung- behindert und teils verhöhnt durch sparwütige Politiker und depressive Kollegen und unter der Last sich kafkaesk auftürmender Hierarchiestrukturen mit nach oben stark abnehmender Aufgabendichte.
Schon in den 90er Jahren war es minimal ausgestatteten Berliner Beamten nicht untersagt, selbst gekaufte Computer zu verwenden, sofern der Strom dafür nach Formularvorlage und Wartezeit zugeteilt wurde. Der morbide Charme des Niederganges ist nur eine der vielen liebenswerten Berliner Eigenschaften und kein Grund, diese phantastische Stadt nicht zu lieben. Kaum irgendwo habe ich so gut gelebt wie in Berlin.
Dann eben gleich frühmorgens bei Amtsöffnung eine Wartemarke ziehen! Bei der Rückkehr am frühen Nachmittag gewährt dann eine grusslose Sachbearbeiterin huldvoll Audienz.


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Horst Jungsbluth

Geschichten aus dem Berliner Sumpf

Berlin wird nicht nur schlecht verwaltet, es wird ganz bewusst schlecht verwaltet und das schon seit mehr als 20 Jahren. Leider nehmen die Medien die "Hilferufe" aus der ganz "normalen" Bevölkerung nicht ernst und so steigen die Verwahrlosung, die Kriminalität, die Schulden und die Anzahl der Leiistungsempfänger ins Uferlose. Nach einem Strategiepapier wurden unbescholtene Bürger (Selbstständige und Hauseigentümer) mit verfälschten Gesetzen und unzutreffenden Gründen wie Kriminelle verfolgt, während letztere in der Stadt nach Belieben schalten und walten können. Mit kostenintensiven, kontraproduktiven Projekten werden Problemgruppen gezüchtet, wobei sich einige dabei eine goldene Nase verdienen. Das Desaster um den BER ist nur die Spitze eines Eisberges, könnte aber auch endlich dazu dienen, den ganzen Laden unter die Lupe zu nehmen, wobei bei der notwendigen Recherche die "dummen" Normalbürger nicht vergessen werden sollten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 11:53 Uhr
bernd stegmann

nunja, mit grandioser Mehrheit hat der Wähler bei den letzten Senatswahlen die aktuelle Politik

goutiert. Und nun?

Und, um der ewig gleichen Frage zuvorzukommen, es gibt Alternativen. Aber sowas wählt man ja auf keinen Fall. Selber Schuld.

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Fritz Garbor

Westberlin wurde 40 Jahre über Subventionen gepäppelt, Ostberlin mit seinem Bananenvorrechten

genauso, dann 20 Jahre lang extrem viel Geld von außen für die Wiedererrichtung der Hauptstadt, das Ganze mit der immerwährenden Arroganz entgegnet, ohnehin besser, schöner, weltmännischer zu sein:
Ergebnis:
Die Berliner leben gutteils nicht in der Realität, sondern in liberalistischen und sozialistischen Fiktionen von dieser Welt, die sie nicht verstehen!
Alle Berliner gewöhnen sich an leicht verdientes Geld oder ein Leben ohne viel Geld, das aber teils von außen kommt:
Baufirmen leben gut über die locker erteilte überteuerte Nachträge, Berliner leben über 60 Jahre lang billigst zur Miete, die Lebensmittel kommen als Selbstverständlichkeit "aus dem Westen" oder vom Lande, also von woanders, das aber nicht weiter interessiert, die eigene Kultur ist nicht erdverbunden, sondern rein esoterisch, die besteht nur aus "Weltkultur", aus "Welttheater", Weltglanz.
So ist der Berliner schlecht konditioniert für ein solides Leben, aber sehr gut dafür, sich gegenüber dem anderen aufzublasen.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 18.02.2013 11:21 Uhr

Berlin zeigt uns die Zukunft im Sozialismus

westlicher Couleur: Seit bald 60 Jahren liegen sie auf den Taschen der anderen, häuften auch noch 60 Mrd. Schulden an und die einzigen Jahre, in denen so etwas wie eine Finanzverwaltung existierte, waren die des Nestbeschmutzers Sarrazin.
Wunderbar läßt sich an Berlin belegen, daß völlig schnurz ist, welche Partei regiert: es ist immer die SED dran.
Und wer sich erinnert, daß seinerzeit anno 33 tiefrote Stadtteile innerhalb von Monaten tiefbraun wurden und Kommunisten im Reichstag mit den Nazis stimmten (sic!), der wundert sich nicht über ein westfälisches Spottlied im Krieg:
Lieber Bomber fliege weiter, fliege weiter nach Berlin- da hammse alle ja geschrien...

Nieder mit der kleindeutschen Lösung! Berlin den Berlinern! BaWü und Bayern zu Schweizer Kantonen!

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Michael Leh

Die Gewaltkriminalität und allgemein hohe Kriminalität in Berlin ist hier noch unerwähnt

Als jemand, der vor rund zweieinhalb Jahren aus beruflichen Gründen von München nach Berlin zog, will ich noch ergänzen, was für mich in der sogenannten Bundeshauptstadt das Schlimmste ist: die massive Gewaltkriminalität, die zugleich in keiner Weise angemessen bekämpft wird. Die Masse der Gewaltvorfälle wird in den überregionalen Medien, auch der FAZ, gar nicht berichtet. Es ist dabei sagenhaft, wie oft besonders in den Ethnischen Kolonien zum Messer gegrifen wird, und mit Messern und Schusswaffen Einzelpersonen wie Geschäfte, auch kleinste Läden, in hoher Frequenz, überfallen werden. Tausende Polizeistellen wurden eingespart. Einwohner in Gegenden mit mehr Sicherheit interessieren sich keinen Deut, wie es in anderen Stadtgegenden ist. Im Jahr 2011 gab es 11 000 Wohnungseinbrüche, prozentual weit mehr als in New York City. Nicht nur in Neukölln machen (meist dem islamischen Kulturkreis entstammende) Täter "Jagd auf alte Damen". Die CDU ist hier für die doppelte Staatsbürgerschaft.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 22:28 Uhr
Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 18.02.2013 22:28 Uhr

Seien sie doch kampfbereiter,

Lernen sie doch einfach mal eine Kampfsportart und machen sie Krafttraining.
Denn nur die starken setzen sich durch, wie in der Wirtschaft auch :-)

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Wolfgang Richter

Sinnlos

Warum soll die arme Polizei versuchen, die Gewalttäter festzunehmen, wenn die politisch korrekte, kultursensible Justiz sie sowieso wieder freiläßt?
Berlin müssen die Mittel gesperrt werden, bis es durch eine konsequente Null-Toleranz-Politik wieder Recht und Ordnung herstellt.
Wer sich Recht und Gesetz widersetzt, gehört ins Gefängnis oder nach Möglichkeit ausgewiesen.
Die Gewährleistung von Recht und Gesetz und der Schutz friedlicher Bürger ist die erste Grundaufgabe eines Staates. Und die einzige Rechtfertigung des staatlichen Gewaltmonopols.

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Michael Leh

@Peter Hinz: Mit meinem Hinweis darauf, dass die Berliner CDU für die doppelte ....

Staatsbürgerschaft ist, meinte ich nicht die Frage der Armutswanderung aus Bulgarien/Rumänien (Roma), die ebenfalls ein Problem darstellt. Mein Hinweis bezog sich darauf, dass die Berliner CDU im Koalitionsvertrag mit der SPD von 2011 unterschrieben hat (seite 64):

"Die Koalition ist sich einig, die Bundesratsinitiative "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes (BR Drucksache 58/11) weiterhin zu unterstützen."

In dieser Bundesratsdrucksache (Initiative SPD-geführter Bundesländer) geht es insbesondere um die Frage Optionspflicht bzgl. der Staatsbürgerschaft bei Erreichen der Volljährigkeit, was die SPD (und Grüne) ablehnt. Das hat die Berliner CDU also zugesagt "zu unterstützen". Dies im Unterschied zur Bundes-CDU (siehe Kauder-Wortmeldung vor kurzem) und zur CSU.

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bernd stegmann

Nunja, wer trotz gesundem Menschenverstand weiterhin CDUCSUFDPSPDGrüne, Linke, Piraten

oder FreieWähler wählt, der ist selbst Schuld und muß halt logischerweise mit den durch seine Wahlstimme geschaffenen Zuständen leben. Ob die nun gut oder schlecht sind.
Wer die Demokratie nicht nutzt, wird in einer totalitären Diktatur aufwachen.

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Peter Hinz
Peter Hinz (redouble) - 18.02.2013 11:46 Uhr

Freizügigkeit

An den Vereinbarungen zwischen der EU und der Bundesrepublik Deutschland ist aber nicht die Berliner Lokalpolitik schuld. Wenn man die armen Osteuropaer einlädt, dann kommen die eben. Aus völlig unterschiedlichen Motiven. Das ist nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal Berlins.

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Axel Haas
Axel Haas (axel.haas) - 18.02.2013 11:18 Uhr

Fremdverschuldet geförderte Misswirtschaft

Berlin wurde seit dem Krieg immer sehr gut ausgestattet. Politisch waren Dinge wie eine überbordende Verwaltung oder auch vollkommen überdimensionierte Wohnungsbauprogramme gewollt.
Die Herausforderung besteht - meiner Ansicht nach - darin, mit den finanziellen Altlasten (auch mit Unterstützung derer, die das ganze sehr leichtfertig finanziert haben) zügig aufzuräumen - langfristige Verpflichtungen einzufordern (hoher Mitarbeiterstand, starke Förderprogramme) und dann eine Stadt im Regen stehen zu lassen ist nicht wirklich fair.
Im Gegenzug sollten umfassende Strukturreformen vereinbart werden. Der Personalabbau ist gut vorangekommen. Dummerweise vergisst der Staat als Arbeitgeber sich um seine Mitarbeiter zu kümmern. Verwaltungsprozesse aus den 60ern mit 1/3 weniger Personal. Das kann nicht funktionieren. Der Frust ist vorprogrammiert und Dienst nach Vorschrift führt zum Kollaps der Verwaltung. Unfähige - sich in Kungelrunden hochgesoffene Politiker - flanken das Chaos. - PROST!

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Franz Darmstadt

Berlin ist...

...unser 'Deutsches Griechenland' und der Beweis das es 'noch besser' als in der DDR geht!

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17.02.2013, 19:14 Uhr

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