17.02.2013 · Immer weiter im Weiter-so-Modus: Berlin wird schon so lange schlecht verwaltet, dass die Bürger der Hauptstadt sich mittlerweile daran gewöhnt haben. Richtige Reformen scheinen sowieso kaum möglich.
Von Mechthild Küpper, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Was mich an Berlin am meisten stoert--und was mir Teil des Problems zu sein scheint--ist, dass die Berliner denken, dass sie--nur weil sie dort wohnen oder hingezogen sind--bereits irgendetwas geschafft haetten ...
Berliner Arroganz? Sind das nicht die Stuttgarter die alles können außer Hochdeutsch (und einen Bahnhof bauen). Und in Bayern hält man sich ohnehin für das schönste Geschenk Gottes an die Menschheit und erst recht an die Republik. In München ist man am Bahnhof in nur 10 Minuten dann steigt man am Terminal ein...Das Berlin Bashing trifft wunde Punkte, aber auch in provinzieller Argumentation die einzige deutsche Metropole, die diese Bezeichnung verdient.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 23:08 UhrMetropole?
Wer Berlin kennt, weiss, dass es keine Metropole ist, sondern nur ein
Haufen eng zusammenliegender Dörfer. Und die Einwohner dieser
Dörfer bleiben schön in dem ihren, deswegen kommt in Berlin
auch kein Großstadt-Feeling auf, wie in NY, Paris, London oder
anderen echten Metropolen. Selbst Frankfurt ist mehr Metropole als
Berlin.
Ich weiss, Ihr währt so gerne New York, wie Harald Juhnke Frank
Sinatra, aber leider seid ihr nur Provinz, egal wie viele fremde
Milliarden noch in Beton investiert werden um diese Stadt künstlich
aufzupumpen. Im wahrsten Sinne des Wortes!
Stuttgart oder das Land BW
bauen keinen Bahnhof. Den baut die DB...
Was sich im Stadtstaat Berlin an dumm-eitler Arroganz abspielt, ist ein Abklatsch dessen, was sich die Regierung leistet. Unbequeme Fragen sind unerwünscht und Fakten schon gar nicht. Wie anders war das noch bei unserem Bürgerpräsident Dr. Dr. Gustav Heinemann, von dem der Ausspruch stammt: "Unbequeme Fragen sind mir lieber als bequeme Antworten". Diese Kultur ist schon lange untergegangen.
Der Bürger als lästiger Bittsteller
Erstes Opfer dieser ineffektiven Verwaltung ist der Bürger. So
warte ich seit 5 Monaten(!) auf eine Bescheinigung des Denkmalamtes
für das Finanzamt. Zig mal angerufen zu jeder Tageszeit - nicht
einmal hat die zuständige Sachbearbeiterin das Telefon abgenommen.
Also Fax geschickt mit der höflichen Nachfrage, wann mit dem
Bescheid zu rechnen sei. Keine Antwort! Über die Zentrale, die
einzige Stelle, die erreichbar ist, die e-mail-Adresse der
Sachbearbeiterin eingeholt und höflich nachgefragt. Wieder keine
Antwort! Noch eine e-mail - keine Antwort! Noch eine e-mail mit dem
Hinweis, dass bei Ausbleiben einer Antwort ich mich gezwungen sehe den
Vorgesetzten anzuschreiben. Keine Antwort! Vorgesetzten per Brief
angeschrieben mit der Bitte um Unterstützung. Keine Antwort! Besuch
in Berlin genutzt für persönliches Vorsprechen bei der
Sachbearbeiterin. Höfliche Entschuldigung - Arbeitsüberlastung
- und Zusicherung dass der Bescheid nächste Woche fertiggestellt
wird.
4 Wochen her und ich warte
Berlin ist halt Berlin, das ist auch gut so!
Sonst wäre es ja so langweilig wie Westdeutschland. Wer will schon in den todlangweiligen Städten wie München, Stuttgart oder Hamburg leben? Oder in den elenden Kleinstädten des Westen.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 12:57 UhrBerlin wird erst so richtig Berlin, wenn in München der Geldhahn zugedreht wird!
Und genau das wird hoffentlich bald passieren! Dann heisst es
"macht es mal selbst" und wir werden alle sehr gespannt
zusehen, was dann aus Berlin wird! Dann wird´s wohl bald weder
Opern, noch Philharmonien geben, keine Berlinale mehr, kein Karneval der
Kulturen....dann ist essig mit Berlin als kreative Metropole denn das
alles kann sich dieses Loch doch nur auf pump leisten, weil Berlin in
Wahrheit die Metropole der Wehrdienst- und Arbeitsverweigerer ist!
Als jemand der nach der Wahlheimat München sechs nicht enden
wollende Jahre Belin ertragen musste, lautet mein Fazit zu Berlin:
teilweise verwahrlost, überwiegend chaotisch, oft dreckig,
mehrheitlich ungebildet, niveau- und stillos, ohne Perspektiven,
unterdurchschnittliche Infrastruktur, umgeben von Wüste. Berlin
kann nichts und Berlin wird auch nichts, denn Berliner, die das
ändern könnten, gibt es nicht. Darum gehen Unternehmen
entweder weg oder pleite.
Die Lebensqualität wird in Europa wohl nur noch von Bukarest unterboten!
Als jemand, der jahrelang in München gelebt hatte ...
...und regelmäßig in Hamburg war, finde ich diese Städte
nicht unbedingt langweiliger als Berlin (Mit der Elbphilharmonie ist
Hamburg sogar in anderer Hinsicht konkurrenzfähig).
Bleiben Sie auch in Berlin,
wenn die Party beendet ist, weil der Geldhahn zugedreht wurde und...Berlin ist halt Berlin...die Rechnungen aus eigenen, nicht vorhandenen Mitteln zu zahlen gezwungen ist?
Verantwortungslosigkeit macht Spaß
Und sie ist so schön bequem.
Man lebt einfach ruhig und tatenlos in den Tag hinein. Die anderen
werden es schon richten.
Dazu bauen sie einem auch noch ein riesiges Schloß - zum Nulltarif.
Warum eigentlich?
Berlin ist unser Vorbild für Rot/Grün.
Da versteht man die Klage gegen den Länderfinanzausgleich. Wo ca. 25% der Bevölkerung von Stütze lebt, 22J ahre nach der Wiedervereinigung, da fällt mir kaum ein Argument für Berlin ein.
Unglaubich, dass die Berliner diesen Wowereit immer wieder wählen!
Was muss Euch der Kerl denn noch antun, damit Ihr ihn mal nicht mehr wählt??
Schlimm zu sehen, wie kritiklos die Berliner Wähler sind. Ihr tut
uns leid!
die Hälfte der Berliner geht gar nicht mehr zur Wahl
wie in ganz Deutschland.
Ein Mißtrauensvotum an die Politik ohnegleichen. Das
natürlich ignoriert wird.
Und Wowereit wäre schon weg, wenn die CDU ihn bei der Abstimmung
nicht gerettet hätte.
Das Problem ist, das die CDU sich links gleichgeschaltet hat und keine
Alternative mehr bildet.
Seitdem kann der sozialistsiche Saustall in Deutschland ungestört
immer neue Blüten treiben
Unsere Bundespolitiker sind noch viel schlimmer als
Wowereit! Der feiert wenigstens
Weil es gerade so angesagt ist
sich am Dilemma Berlins journalistisch abzuarbeiten, hier also ein
weiterer, teils vor pauschalierenden Vorurteilen triefender Artikel zu
dem Thema...
Als zugezogener Berliner, sich mittlerweile aber als Berliner
fühlend, ist man es Leid nur schlechtes über die eigene Stadt
zu lesen. Als ob es in all den provinziellen Kleinstädten entlang
Rhein und Ruhr oder noch weiter im Süden, so viel besser ist und
läuft!
Aber wenn es schöne bunte Bilder von Berlin als Hauptstadt im
Fernsehen gibt, oder man einmal im Jahr die Kinder, die in Berlin so
günstig studieren können besucht und dabei das übliche
3-Tages-Touriprogramm abspult. Ja dann ist alles super, tolle Stadt, was
es da so alles gibt! Unerhört, diese Vielfalt, dieses für an
Dorfruhe gewöhnte, unglaubliche städtische Leben.
Das es für die Berliner aber auch eine Qual ist, ständig diese
Demonstrationen und Staatsbesuche ertragen zu müssen, immer diese
in die Luftglotzer-und-Rumsteher-Touristen. Ja da fragt keiner nach!
@Dietmar Blum (derEifeler)
also wenn es nach mir ginge, können Sie "Ihr" Geld gerne
behalten und meinetwegen Stuttgart 21 oder die EEG-Subventionierung
bayrischer Photovoltaikanlagen selber finanzieren!
Da möchte Ich nämlich auch nicht, das mein Steuergeld bzw. die
Abgabe über den Strompreis für verwendet wird.
Wie haben sie gesagt: "So gewaltig kann der Stolz ja nicht sein
..." .
Warum, Herr Wunderlich,
antworten die stolzen, selbstbewussten Berliner denn nicht ganz einfach:
Wir verzichten auf das Geld des LFG?
So gewaltig kann der Stolz also nicht ausgeprägt sein!
Danke
ich würde "mein" Moabit nicht unbedingt als sehr viel
vorteilhafter bezeichnen, als Gesundbrunnen wo sie wohnen...
Sie haben mich nicht ganz verstanden, ich meinte "dieses für
an Dorfruhe GEWÖHNTE, unglaubliche städtische Leben."
Also, die Leute die es gewohnt sind und die Stadt als laut und hektisch empfinden.
Zu den Zahlen kann ich nicht soviel sagen, hab den Sarazin noch nicht
gelesen ;) . Aber man muss kein Statistiker sein, um wissen zu
können, das bei 3,5 Millionen Einwohnern nun mal leider mehr
schwarze Schafe ihr Unwissen treiben, als in einer süddeutschen Kleinstadt...
Die Süddeutschen mögen den Länderfinanzausgleich
erwirtschaften, aber dafür zahlt jeder Berliner mit seiner
Stromrechnung schön die Alimentierung der Ökoverstromung im
Süden... das kann man mindestens genauso ungerecht empfinden.
Aus Ihnen spricht genau die süddeutsche Arroganz die wir im Rest der Republik nicht mögen:
Wer wertet denn jeden Versuch der Berliner, die Stadt voranzubringen,
durch dieses gerade angesagte "Berlin-Bashing" immer wieder ab?
Und ich rede nur von all den ganz normal arbeitenden, ihre Steuern
bezahlenden, und nicht nur rumnörgelnden Berlinern!
Ich rede nicht von all den Sozialhilfeempfängern, den zugereisten
EU-Immigranten und sonstigen Leistungsbeziehern, die hier leider
überdurchschnittlich vertreten sind. Warum wollen die wohl nicht zu Ihnen?!
Es ist immer einfacher aus der Sonne heraus die im Schatten zu
verurteilen, aber ich vermute, sie waren entweder noch nie in Berlin und
haben daher keine Ahnung wieviel Engagement auch hier in vielen Kiezen
von Bürgern investiert wird. Oder sie haben bei ihrem Berlinbesuch,
nur die vermeintlichen Vorzeigeprojekte der Regierung und deren leider
allzu häufigen Größenwahn und Fehlleistungen gezeigt
bekommen, und sich damit natürlich gleich ihre Meinung bilden
können. Völlig objektiv versteht sich. Den Rest erledigt ja
die Presse...
Aus Ihnen spricht genau diese Berliner Vergammeltheit, die wir im Süden nicht mögen:
Aufgeblasen mit dummer Weltstadt- Rhetorik, die noch aus den 1920er
Jahren stammen
könnte, Berlin und seine Unfähigkeit, sein Selbstbewusstsein
auf eigene Leistung aufzubauen statt über das Abwerten des
"Restes" der Republik sich aufzupolieren!
Luftglotzer und Rumsteher...
...war ich während meines Berlinbesuchs glücklicherweise
nicht, so dass ich Gnade vor den Augen der Berliner finden kann.
Den Großteil der Zeit verbrachte ich in den Museen und
Ausstellungen. Die überdimensionale Waschmaschine war mir nur einen
Blick im Vorübergehen wert.
Natürlich ist BER nur eines der auffälligste Beispiele
für Misswirtschaft, wie sie jeder auch im eigenen Bundesland finden kann.
@Wunderlich: Sie scheinen in einer besseren Gegend Berlins zu wohnen, und dazu gratuliere ...
ich Ihnen. Ich selber wohne dummerweise (noch) in Gesundbrunnen, und da ist die Kriminalitätsbelastung etwa so wie in Neukölln oder teilweise noch höher. Von einem an "Dorfruhe gewöhnte(n), unglaubliche(n) städtische(n) Leben" kann da keine Rede sein. D.h. unglaublich ist es schon, dass sich hier viele zumal ältere Bürger spätestens ab Dunkelheit auf viele Straßen nicht mehr trauen. Was das "Abarbeiten" an Berlin betrifft, so haben sich auch schon die Berliner Heinz Buschkowksy oder die verstorbene Jugendrichterin Kirstin Heisig oder auch ein Sarrazin an Berlin abgearbeitet, nur sind weiterhin keinerlei Lösungen in Sicht. Und doch, im Süden Deutschlands läuft sehr vieles besser. Die Aufklärungsquote bei Raub ist in Berlin mit 33,8 % die niedrigste im gesamten Bundesgebiet. Im Süden werden auch die über 3 Mrd Euro Länderfinanzausgleich für Berlin erwirtschaftet. "Luftglotzer-und-Rumsteher-Touristen" (Ihre Worte) sind für mich wahrlich kein Problem. Die sind auch nicht in Gesundbrunnen.
wünschte mir, diese Stadt würde unter Zwangsverwaltung gesteckt. Unsere Politiker, egal von welcher Partei, schaffen es nicht, sind Teil des Problems und haben kein Interesse daran, daß sich in Berlin etwas ändert. Die hier gezeigte Provinzialität und Unfähigkeit der Politik ist ein Standortnachteil und muss von anderen, erfolgreichen Bundesländern mit Steuergeld bezahlt werden. Wir Berliner schaffen es nicht, wir brauchen Hilfe. Hier sind drastische Maßnahmen gefragt, sonst wird das nie etwas.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 21:23 Uhr....
aber wer soll der zwangsverwalter sein? vom regen in die traufe?
Kurt Beck, Nürburgring.
485 Millionen Euro
Stefan Mappus, Stuttgarter Bahnhof. ca.
6,8 Milliarden Euro.
Klaus Wowereit, Berliner Flughafen.
4,3 Milliarden Euro
Alle Bundestagsabgeordneten, ESM usw. 168,3
Milliarden Euro
Was kommt als nächstes? Es gab schon mal jemanden der Deutschland
ruiniert hat.
Jetzt haben wir gleich mannigfache unfähige Politiker, die
Deutschland zerstören.
Zur Information:
Nicht Stuttgart, Baden-Württemberg oder gar Mappus bauen S 21, sondern die Deutsche Bahn...
BER hätte von Anfang an unter kaufmännischer und nicht unter politischer Leitung stehen sollen. Unsere Politiker sind für wirtschaftliches Denken oder Handeln unfähig, es sei denn es geht um ihr eigenes Geld. Politiker raus aus grösseren Investitionen oder persönlich haftbar machen wenn das Budget überschritten wird.
Berlin ist der Vorbote einer Systemkrise und zeigt defacto die Zukunft des ganzen Landes.
Durch gezielte "Politik" wurden in den vergangenen Dekaden
Problemgruppen herangepäppelt, die über die Jahre dann zum
Ankerpunkt der Berliner 'Politik' geworden sind. Schlicht weil diese
Gruppen nun vom Wählerpotiential gesehen mächtiger geworden
sind, als die völlig normalen Bürger. Aus diesem Grund wird
auch immer weiter schön rot gewählt, egal wie desolat die
Eckdaten noch ausfallen. Wer Mittel empfängt oder in der
Sozialintegrationsgendermigationsasylantenindustrie arbeitet, ist von
der Realität nun mal abgekoppelt. Berlin ist ein Konglomerat aus
Hilfsbedürfigen und Helfern, die sich quasi gegenseitig endlos
hochpushen.
Während NY oder LA seit dem Ende der 90er die Kurve gekriegt haben,
randalieren in Ber mal wieder ganz öffentlich Anarchos während
eines internationalen Polizeikongresses (!). Autos werden abgefackelt,
Beamte verkloppt, Regierungsgebäude beschmiert und niemanden
interesssierts. Man versuche das mal in New York. Peinlicher gehts
nimmer. Da mus man mal aufräumen.
Von Kreuzberg zur gesamten Bundesrepublik
Sie haben das erkannt ind in wenigen Sätzen richtig beschrieben. Leider gibt es in Berlin keine Alternativen, weil alle Angst vor den Medien haben und man blind ist gegenüber der katastrophalen Justitz. Als Bürger bereits vor Jahren einmal die Friedenauer CDU-Abgeordnete Buchholz fragten, warum nicht endlich gehandelt würde, da antwortete sie, dass "sie, die Abgeordneten gar nichts tun können, weil die Medien bestimmten, was geht und was nicht geht". Fassungslos sagte ich ihr darauf, dass sie soeben eine Bankrotterklärung für das parlamentarische System abgegeben habe, was mir "tödliche" Blicke einbrachte.
Ja, die Berliner fühlen sich ja immer als Avantgarde, hier wohl in Weltfremdheit!
...
Frau Küppers Recherche ist eine Vorverurteilung.
Obwohl die Schuldigen eigentlich noch nicht ermittelt sind, geht sie direkt Wowereit an. Sie müßte wissen, dass ein Aufsichtsratsvorsitzender nicht die Bauaufsicht ersetzen kann. Wowereit hat die richtige Konsequenz gezogen, nachdem man ihn an der Nase herumgeführt hat. Das passt wahrscheinlich der Journaille nicht in den Kram, die Wowereit zu Unrecht Versäumnisse vorwarf. Die wahren Schuldigen lassen sich ermitteln. Frau Küpper bleibt noch viel zu tun. Wenn sie will!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 18:15 UhrWowereit ist POLITISICH verantwortlich, so oder so! Wir sind doch nicht im Mädchenpensionat,
wo man persönliche Schuld und politische Schuld nicht zu
unterscheiden lernt!
Ein Regierender Bürgermeister muß zudem einen Riecher
dafür haben, wann er knallhart eingreifen muß, dazu ist er
da! Er muß ein Krieger sein!
Wer sich aber soooo gerne aushalten läßt.....ist kein Krieger
jedenfalls!
Einige arbeiten in Berliner Ämtern bis zur Erschöpfung
Konsequenz aus Artikel und Forum: Berlin abreissen! Da kommt ein
Kaugummiautomat hin!
Aber vieles funktioniert eben doch gut, denn in den Beamtensilos
arbeiten einige Verantwortungsträger bis zur Erschöpfung-
behindert und teils verhöhnt durch sparwütige Politiker und
depressive Kollegen und unter der Last sich kafkaesk auftürmender
Hierarchiestrukturen mit nach oben stark abnehmender Aufgabendichte.
Schon in den 90er Jahren war es minimal ausgestatteten Berliner Beamten
nicht untersagt, selbst gekaufte Computer zu verwenden, sofern der Strom
dafür nach Formularvorlage und Wartezeit zugeteilt wurde. Der
morbide Charme des Niederganges ist nur eine der vielen liebenswerten
Berliner Eigenschaften und kein Grund, diese phantastische Stadt nicht
zu lieben. Kaum irgendwo habe ich so gut gelebt wie in Berlin.
Dann eben gleich frühmorgens bei Amtsöffnung eine Wartemarke
ziehen! Bei der Rückkehr am frühen Nachmittag gewährt
dann eine grusslose Sachbearbeiterin huldvoll Audienz.
Geschichten aus dem Berliner Sumpf
Berlin wird nicht nur schlecht verwaltet, es wird ganz bewusst schlecht verwaltet und das schon seit mehr als 20 Jahren. Leider nehmen die Medien die "Hilferufe" aus der ganz "normalen" Bevölkerung nicht ernst und so steigen die Verwahrlosung, die Kriminalität, die Schulden und die Anzahl der Leiistungsempfänger ins Uferlose. Nach einem Strategiepapier wurden unbescholtene Bürger (Selbstständige und Hauseigentümer) mit verfälschten Gesetzen und unzutreffenden Gründen wie Kriminelle verfolgt, während letztere in der Stadt nach Belieben schalten und walten können. Mit kostenintensiven, kontraproduktiven Projekten werden Problemgruppen gezüchtet, wobei sich einige dabei eine goldene Nase verdienen. Das Desaster um den BER ist nur die Spitze eines Eisberges, könnte aber auch endlich dazu dienen, den ganzen Laden unter die Lupe zu nehmen, wobei bei der notwendigen Recherche die "dummen" Normalbürger nicht vergessen werden sollten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 11:53 Uhrnunja, mit grandioser Mehrheit hat der Wähler bei den letzten Senatswahlen die aktuelle Politik
goutiert. Und nun?
Und, um der ewig gleichen Frage zuvorzukommen, es gibt Alternativen.
Aber sowas wählt man ja auf keinen Fall. Selber Schuld.
Westberlin wurde 40 Jahre über Subventionen gepäppelt, Ostberlin mit seinem Bananenvorrechten
genauso, dann 20 Jahre lang extrem viel Geld von außen für
die Wiedererrichtung der Hauptstadt, das Ganze mit der
immerwährenden Arroganz entgegnet, ohnehin besser, schöner,
weltmännischer zu sein:
Ergebnis:
Die Berliner leben gutteils nicht in der Realität, sondern in
liberalistischen und sozialistischen Fiktionen von dieser Welt, die sie
nicht verstehen!
Alle Berliner gewöhnen sich an leicht verdientes Geld oder ein
Leben ohne viel Geld, das aber teils von außen kommt:
Baufirmen leben gut über die locker erteilte überteuerte
Nachträge, Berliner leben über 60 Jahre lang billigst zur
Miete, die Lebensmittel kommen als Selbstverständlichkeit "aus
dem Westen" oder vom Lande, also von woanders, das aber nicht
weiter interessiert, die eigene Kultur ist nicht erdverbunden, sondern
rein esoterisch, die besteht nur aus "Weltkultur", aus
"Welttheater", Weltglanz.
So ist der Berliner schlecht konditioniert für ein solides Leben,
aber sehr gut dafür, sich gegenüber dem anderen aufzublasen.
Berlin zeigt uns die Zukunft im Sozialismus
westlicher Couleur: Seit bald 60 Jahren liegen sie auf den Taschen der
anderen, häuften auch noch 60 Mrd. Schulden an und die einzigen
Jahre, in denen so etwas wie eine Finanzverwaltung existierte, waren die
des Nestbeschmutzers Sarrazin.
Wunderbar läßt sich an Berlin belegen, daß völlig
schnurz ist, welche Partei regiert: es ist immer die SED dran.
Und wer sich erinnert, daß seinerzeit anno 33 tiefrote Stadtteile
innerhalb von Monaten tiefbraun wurden und Kommunisten im Reichstag mit
den Nazis stimmten (sic!), der wundert sich nicht über ein
westfälisches Spottlied im Krieg:
Lieber Bomber fliege weiter, fliege weiter nach Berlin- da hammse alle
ja geschrien...
Nieder mit der kleindeutschen Lösung! Berlin den Berlinern!
BaWü und Bayern zu Schweizer Kantonen!
Die Gewaltkriminalität und allgemein hohe Kriminalität in Berlin ist hier noch unerwähnt
Als jemand, der vor rund zweieinhalb Jahren aus beruflichen Gründen von München nach Berlin zog, will ich noch ergänzen, was für mich in der sogenannten Bundeshauptstadt das Schlimmste ist: die massive Gewaltkriminalität, die zugleich in keiner Weise angemessen bekämpft wird. Die Masse der Gewaltvorfälle wird in den überregionalen Medien, auch der FAZ, gar nicht berichtet. Es ist dabei sagenhaft, wie oft besonders in den Ethnischen Kolonien zum Messer gegrifen wird, und mit Messern und Schusswaffen Einzelpersonen wie Geschäfte, auch kleinste Läden, in hoher Frequenz, überfallen werden. Tausende Polizeistellen wurden eingespart. Einwohner in Gegenden mit mehr Sicherheit interessieren sich keinen Deut, wie es in anderen Stadtgegenden ist. Im Jahr 2011 gab es 11 000 Wohnungseinbrüche, prozentual weit mehr als in New York City. Nicht nur in Neukölln machen (meist dem islamischen Kulturkreis entstammende) Täter "Jagd auf alte Damen". Die CDU ist hier für die doppelte Staatsbürgerschaft.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 22:28 UhrSeien sie doch kampfbereiter,
Lernen sie doch einfach mal eine Kampfsportart und machen sie
Krafttraining.
Denn nur die starken setzen sich durch, wie in der Wirtschaft auch :-)
Sinnlos
Warum soll die arme Polizei versuchen, die Gewalttäter
festzunehmen, wenn die politisch korrekte, kultursensible Justiz sie
sowieso wieder freiläßt?
Berlin müssen die Mittel gesperrt werden, bis es durch eine
konsequente Null-Toleranz-Politik wieder Recht und Ordnung herstellt.
Wer sich Recht und Gesetz widersetzt, gehört ins Gefängnis
oder nach Möglichkeit ausgewiesen.
Die Gewährleistung von Recht und Gesetz und der Schutz friedlicher
Bürger ist die erste Grundaufgabe eines Staates. Und die einzige
Rechtfertigung des staatlichen Gewaltmonopols.
@Peter Hinz: Mit meinem Hinweis darauf, dass die Berliner CDU für die doppelte ....
Staatsbürgerschaft ist, meinte ich nicht die Frage der
Armutswanderung aus Bulgarien/Rumänien (Roma), die ebenfalls ein
Problem darstellt. Mein Hinweis bezog sich darauf, dass die Berliner CDU
im Koalitionsvertrag mit der SPD von 2011 unterschrieben hat (seite 64):
"Die Koalition ist sich einig, die Bundesratsinitiative
"Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des
Staatsangehörigkeitsgesetzes (BR Drucksache 58/11) weiterhin zu unterstützen."
In dieser Bundesratsdrucksache (Initiative SPD-geführter
Bundesländer) geht es insbesondere um die Frage Optionspflicht
bzgl. der Staatsbürgerschaft bei Erreichen der Volljährigkeit,
was die SPD (und Grüne) ablehnt. Das hat die Berliner CDU also
zugesagt "zu unterstützen". Dies im Unterschied zur
Bundes-CDU (siehe Kauder-Wortmeldung vor kurzem) und zur CSU.
Nunja, wer trotz gesundem Menschenverstand weiterhin CDUCSUFDPSPDGrüne, Linke, Piraten
oder FreieWähler wählt, der ist selbst Schuld und muß
halt logischerweise mit den durch seine Wahlstimme geschaffenen
Zuständen leben. Ob die nun gut oder schlecht sind.
Wer die Demokratie nicht nutzt, wird in einer totalitären Diktatur aufwachen.
Freizügigkeit
An den Vereinbarungen zwischen der EU und der Bundesrepublik Deutschland ist aber nicht die Berliner Lokalpolitik schuld. Wenn man die armen Osteuropaer einlädt, dann kommen die eben. Aus völlig unterschiedlichen Motiven. Das ist nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal Berlins.
Fremdverschuldet geförderte Misswirtschaft
Berlin wurde seit dem Krieg immer sehr gut ausgestattet. Politisch waren
Dinge wie eine überbordende Verwaltung oder auch vollkommen
überdimensionierte Wohnungsbauprogramme gewollt.
Die Herausforderung besteht - meiner Ansicht nach - darin, mit den
finanziellen Altlasten (auch mit Unterstützung derer, die das ganze
sehr leichtfertig finanziert haben) zügig aufzuräumen -
langfristige Verpflichtungen einzufordern (hoher Mitarbeiterstand,
starke Förderprogramme) und dann eine Stadt im Regen stehen zu
lassen ist nicht wirklich fair.
Im Gegenzug sollten umfassende Strukturreformen vereinbart werden. Der
Personalabbau ist gut vorangekommen. Dummerweise vergisst der Staat als
Arbeitgeber sich um seine Mitarbeiter zu kümmern.
Verwaltungsprozesse aus den 60ern mit 1/3 weniger Personal. Das kann
nicht funktionieren. Der Frust ist vorprogrammiert und Dienst nach
Vorschrift führt zum Kollaps der Verwaltung. Unfähige - sich
in Kungelrunden hochgesoffene Politiker - flanken das Chaos. - PROST!