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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Peter Altmaier Nahestehend, naheliegend

 ·  Der künftige Umweltminister Peter Altmaier ist ein kompromisserprobter Vertrauter der Kanzlerin. Ihm dürfte vor allem die Aufgabe zufallen, Merkel vor Gefahren der Energiepolitik zu schützen.

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Karl S. Walter

Homerisches Gelächter

Kompliment zu den Illustrationen. Homer Simpson als Minister. Und lustig argumentieren kann er auch. Das weiß man ja, seitdem er unter dem Vorwand der Inschutznahme den WufflChristian so richtig alt gemaiert hat. Unvergleichlich!

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Werner Eickhoff

Nahestehend

„… die Aufgabe zufallen, Merkel vor Gefahren der Energiepolitik zu schützen.“ Mit Verlaub, aber es kann nicht die Aufgabe des Umweltministers sein Frau Merkel zu schützen. Dafür gigt es Bodyguards. Genau hier zeigt sich wieder, dass die Polis von Eitelkeiten ohne Gleichen durchsetzt ist. Warum darf man jemanden feuern ohne seine Unfähigkeit nachzuweisen auf Kosten der Allgemeinheit und warum darf man jemanden für diese Aufgabe benennen, der schlicht unfähig ist. Soetwas dürfen und machen nur Politiker.

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Georg Wegner
Georg Wegner (georgwg) - 18.05.2012 14:34 Uhr

Ein zentraler Irrtum und die Quadratur der Steckdose

Das ist ja nun der große Irrtum, dem die deutsche Öffentlichkeit aufsitzt und der die Energiewende zum Problemfall macht:
Solarstrom gehört heute zu den billigsten Energien, die verfügbar sind.
Der umfassende Irrtum, der das Publikum beherrscht, wird dadurch ermöglicht, dass heute nur noch sehr wenige Marktpreise recherchieren und einen Taschenrechner bedienen können. Sonst wüssten sie, dass Solarstrom inzwischen bei ca. 5 Cent / kWh liegt, etwa auf einem Niveau mit Kohle und deutlich weniger als Kernkraft. Wiederholt kam es vor - auch in diesem Februar - dass das Netz mit Solarstrom "überschwemmt" wurde und dieser nach Frankreich exportiert werden musste. Wer also billigen Strom möchte, müsste auf Solarenergie setzen.

Dem steht entgegen die allgemein mangelnde Fähigkeit, einen Taschenrechner zu benutzen sowie dass Solarstrom nicht in die Geschäftsmodelle der Stromkonzerne paßt, ebensowenig, wie die ähnlich billige Onshore Windkraft.
Altmaier muß nun die Quadrat der Steckdose umsetzen

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Heinrich Keim

Man schaue sich...

...das in den Artikel eingefügte Bild mit dem fahrradfahrer an, dann kann man ableiten, warum der Altmeier bei der Kanzlerin ankommt.
Das Fahrrad hat er schon, nun will er einen goldenen Lenker. Und um diesen zu bekommen, muß er weiter radfahren bei der Kanzlerin.
Den Rest haben die anderen Kommentatoren schon deutlich herausgearbeitet. Bei den Beratungen wird er getreu abnicken, was die Partei.- und Kanzlerlinie angibt.
Wenn nicht, kennt er ja nun den weiteren Weg............

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Horst Johnson

Wo ist hier irgendeine Kompetenz?

Man hört hier in dem Artikel viel von Parteibuch, Connection, treu usw. Wo ist denn die Kompetenz dieser Politlakaien für solch ein Amt? Mich wundert das Medien immerzu daraufhereinfallen wenn ihnen von den Parteibersten die Kandidaten schmackhaft gemacht werden. Klaglos wird hingenommen das kaum mehr eine Qualifikation von nöten ist für ein Amt. Wo dies alles endet sehen wir dann beim Amte des Finanzministers und dem Resultat eines vollkommen überschuldeteten Landes.

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bernd ullrich

Merkel hat neues Opfer gefunden ......

..... und Altmeier kann nicht Nein sagen. Er weiß wohl nicht so genau, was auf ihn zukommt. Hoffentlich wird er seine Versprechen, die er an den Anfang seines Amtseintritts stellt, einhalten. Wahrscheinlich hat er mehr Glück als Röttgen. Spätestens im Herbst nächsten Jahres ist er wieder raus aus der Schlangengrube. Richtig Energiewende können eben nur die Grünen.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 17.05.2012 23:09 Uhr

Und wer schützt uns vor Gefahren der Energiepolitik?

Das müssen wir dann wohl selber machen. Leider wird das durch den hierzulande verbreiteten Öko-Glauben und die Obrigkeitshörigkeit erst passieren, wenn das Licht ausgeht oder selbst den wohlhabenden Grünen-Wählern der Strom zu teuer wird.

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Bernd Seggewiß

Gefahren von Merkel abwenden

die durchaus vorhanden sind. Da die Erdbebengefahr in Deutschland ja so verdammt hoch ist hat unsere Kanzlerin ja mal eben in einem Geniestreich die Kernkraftwerke abgeschafft. Jetzt müssen wir Atomstrom aus der Tschechei importieren die mit ihren Sicherheitsstandards noch nicht so auf der Höhe sind. Und wie stellt man ohne Kernkraft eine solide Grundkraft zur Verfügung? Richtig (hust) mit Strom aus Kohle.

Jetzt müssen wir Normalbürger (Konzerne sind natürlich außen vor) mit der EEG-Umlage über die Stromrechnung die erneuerbaren Energien bezahlen. Solaranlagenbesitzer wie D. Küblböck (ja, der Schrille aus DSDS) werden über diese Umlage reich. Einige Politker sagen man soll sich über die paar Pfennige nicht so aufregen. Stimmt schon, nur wie sieht das dann in ein paar Jahren aus?

Die Infrastruktur für Stromstraßen der Windanlagen müssen noch aufgebaut werden. Das verschlingt Umsummen die noch gar nicht eingepreist sind. Das wird noch teuer.

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Martin Fettke
Martin Fettke (MF-KO) - 17.05.2012 20:34 Uhr

Reicht es, "nett" zu sein?

Es mag ja sein, dass Altmaier ein netter und umgänglicher Mensch ist. Ob das jedoch als Fähigkeit ausreicht, eine "Energiewende" dieses angestrebten Ausmaßes tatkräftig zu realisieren? Wir reden hier davon, dass eine der größten Industrienationen der Welt ihren Energiebedarf ohne Zuhilfenahme von Kernkraft dauerhaft sichern will - ein Vorhaben, das kurzsichtig und konzeptlos eingeleitet wurde, um dem Zeitgeist zu entsprechen und der Regierung Merkel eine Machtbasis zu sichern. Das ging definitiv nicht mit dem Produzenten heisser Luft namens Röttgen, und mit einem netten und braven Parteisoldaten geht es vermutlich auch nicht. Es geht wohl überhaupt nicht mit dieser Kanzlerin - und schon gar nicht mit der ebenso substanzlosen Opposition. Wir sind in einem Dilemma, unbestreitbar.

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Jahrgang 1952, Leiter der politischen Redaktion in Berlin.

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