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Peer Steinbrück Tränen lügen nicht

 ·  Auf dem Parteikonvent der SPD am letzten Sonntag sollte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück der Öffentlichkeit neu vorgestellt werden: als Mensch. Das hat funktioniert.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (137)
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Steven Heinel

es ist nie zu spät

Persönlich finde ich den Artikel gut gelungen, obwohl ich auch der Meinung bin, dass man den letzten Satz wirklich weglassen könnte.
Die Frage ist doch wo sich diese Persönlichkeit verloren hat oder ob Sie es schon immer war.
Warum kriegen Menschen mit diesem Wissen einfach nicht die Kurve um sich selbst und Ihren Mitmenschen treu zu bleiben.
Was bringt Ihnen diese Geldfreiheit durch extrem höher bezahlte Posten.
Lieber Herr Steinbrück Sie können wie auch alle anderen Menschen auf dieser Erde nichts mitnehmen und sollte Ihnen das schon immer egal gewesen sein, dann fließen Tränen umsonst.
Ich wünsche Ihnen von Herzen trotzdem dass Sie auf Ihre Familie hören und sich eventuell neu entdecken.
Es ist nie zu spät sich zu ändern und wieder auf sein Bauchgefühl zu hören!!!

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Hans-Jürgen Lehmann

ich mag's hier wirklich nicht mehr lesen...

All' diese coolen Typen hier...
die warscheinlich auch regungs- und emotionslos vor dem Grab Ihrer eigenen Frau stehen würden, um nicht als Mann in den Verdacht zu geraten, ein "Schwächling" zu sein - wie hier schon geschrieben wurde.

Wie weit muß man moralisch denn heutzutage sinken, um Menschen in einem solchen Moment menschlicher Regung ein Kalkül zu unterstellen, oder in's Auge geriebenen "Zwiebelsaft".

Wir alle wollen menschliche Politiker, keine Maschinen, keine kalten Technokraten.

Und wenn jemand dann mal menschlich ist, wird er im billigsten und hämischsten Unterton mit Unfairnis und Beleigungen übergossen.

Für solche "Mitmenschen" muß man sich regelrecht schämen. Wobei das Wort "Mitmensch" in dieser Hinsicht nicht mein Wort der Wahl wäre...
Ich verkneife mir ein anderes Wort lieber.
Aber bei den hier Angesprochenen "Christ"demokraten ist sicherlich eh' so mancher einer sich selbst der Nächste.

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P.H. Woelfle
P.H. Woelfle (PHW-KR) - 25.06.2013 11:18 Uhr

Ich gratuliere Herrn Zastrow zu diesem brillanten Artikel.

Die Einleitung (Limburg?, Journalisten und Journaille) suggeriert, dass der Autor natürlich nicht zur Meute gehört und seriös ist. Gleichzeitig wiederholt er die Themen der Journaille – und geht dabei genauso vor (Geht übrigens bei jedem Satz: Merkel kann es besser. Kann Merkel es besser? Was kann Merkel besser?)
Erst dann wendet er sich dem eigentlichen Thema zu. Langsam, ausgiebig, und konzentriert sich letztendlich auf ein paar Momente der menschlichen Schwäche, die er zunächst so projiziert als wolle Steinbrück sie nutzen. Tut er nicht. Es ist ihm unangenehm.
Der Autor maßt sich an zu wissen, warum Steinbrück die Tränen kamen: Was persönliches? Wut?Nein, Selbstmitleid muss es sein. So dargestellt DER k.o. für einen Kanzlerkandidaten. Nicht, dass der Autor es wüsste. Aber die Leser, die sich einlullen ließen, glauben es ihm aufs Wort und treten nun genüsslich mit.
Einen solch perfiden Artikel habe ich selten gelesen. Das ist „Bild Dir Deine Meinung“ auf ganz hohen Niveau!

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Uwe Wacker
Uwe Wacker (Bonsta) - 24.06.2013 21:09 Uhr

Wow, was für eine grandiose Analyse!

Ja, Steinbrück kann und konnte diese entscheidende Frage nie beantworten. Das war es, was in diesem Moment und unwiderruflich für alle sichtbar zum Ausdruck kam. Weil eigentlich seine Frau es war, die ihm diese Frage stellte...

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Volker   Müller

Herr Steinbrück ist als Tiger gesprungen

und als Bettvorleger gelandet.Jetzt gibt er das Krokodil.
Womöglich endet er als Handtasche.

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Dagobert Duck

Eiskalter Schreibtischtäter ohne Rückgrat

So habe ich ihn schon immer eingeschätzt. Grosse Fresse und nichts dahinter. Ohne jedes Mitgefühl gegen die Millionen die seit vielen Jahren bittere Tränen über die Agenda 2010 vergiessen und fängt an zu heulen, wenn man ihn nicht lieb hat. Schwächling!

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Robert Hamacher

Frage an P.S. : Was ist mit der zugesagten vollständigen Transparenz der Nebeneinkünfte ??



Mit der zugesagten Transparenz scheint es nicht so weit zu sein wie von P.S. zugesagt, denn nach dem vorläufigen Gutachten von Oktober 2012 ist kein form-adäquates Abschluss-Testat (Vollständigkeitserklärung, Unterschrift usw. usf.) gefolgt.

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Dagmar Schön

Sensibilität und Empathie

Zastrows 2. u 3. Vornamen sind nicht Sensibilität und Empathie, that' written all over HIS face. Da ist er sicher ein psychischer Zwilling von Steinbrück. Er hat den Vorteil, dass er hinter der 'Firewall' der faz sitzt und rausschiessen, aber niemand auf ihn reinschiessen kann. (Glaube nicht, dass ihn kritische Leserkommentare zur Selbstreflektion anregen, so sieht er nicht aus.) Wie würde er reagieren, wenn er monatelang unter Beschuss wie Steinbrück stehen würde und ihn dann seine Frau - öffentlich und unverhofft – fragen würde: warum tust du dir das alles an, Volker? Wir werden es leider - oder glücklicherweise - nie erleben. Ein kleine Anregung: vielleicht sollte Bulldozer Zastrow mal eine richtige Encountergruppe machen und dabei seine Beobachtungsgabe auf seine eigenen dunklen Seiten richten. Da käme auch 'ne Menge bei raus und Vieles, was ihn überraschen würde. Versprochen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2013 15:59 Uhr
Horst-Georg Marks

Hallo Frau Schön,

Ihrem Kommentar könnte man glatt entnehmen, daß Sie die der "psychiatrische Coach" des Sensibelchens Peer sind. Irre ich mich?

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Otto Meier

"postproletarisches Pheromon"

Den geschilderten Journalismus würde ich mir vermehrt wünschen. Der Stimmungsanalyse kann zugestimmt werden. Aber postproletarisches Pheromon?

Die SPD ist seit Schröder eine gespaltene Partei. Und Steinbrück hat an dieser Spaltung seinen Anteil. Es wäre besser, die SPD erinnerte sich ihrer proletarischen Wurzeln, bevor es endgültig zu spät ist. Steinbrück sollte sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen und einer Kandidatin oder einem Kandidaten Platz machen, die oder der aus dem linken Lager stammt und die Agenda 2010 glaubwürdig als Fehler einräumen und Besserung geloben kann. Das ist die einzige Chance der SPD, jemals wieder an der Macht zu schnüffeln.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2013 19:04 Uhr
Otto Meier

Es wäre mir lieber, es wäre nicht so, Herr Rademacher.

Denn wenn ich sehe was aus unseerem Land geworden ist, dann wünsche ich mir manchmal Dr. Helmut Kohl zurück. Allerdings ohne Blüm und Co.

Leider ist Die Linke keine echte Alternative, aber rot/rot/grün, das könnte wenigstens lustig werden.

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Frank Rademacher

Da haben Sie wohl recht

Aber diese Wahrheit, wollen die verbliebenen Schröderianer nicht hören und diese Wahrheit wollen auch die Eliten, die ohnehin noch nie SPD gewählt haben, hören.
Verschiedene Medien fordern sogar von der SPD, eine noch härtere Gangart gegen die soziale Marktwirtschaft. Nur die weitere steuerliche Entlastung der Unternehmen und Uli Hoeneß könne Arbeitsplätze schaffen.

Die Schröderpolitik wird heuer zum 3x (2005, 2009 und 2013) abgewählt. Die Hoffnung stirbt zu letzt. Irgendwann wird es der letze Depp in der SPD spannen, das die Schröder-Zeit und ihre Ursachen auf dem Müllhaufen den besten Platz einnehmen.

2017 wird es das 4 x sein, 2021 das 5 x und 2024 das 6 x und dann ist Angela Merkel erst 19 Jahre im Amt und wird den Ewigkeitskanzler Kohl überrundet haben. Sie wird, mit Gadaffi, Mubarak und anderen langen Herrschern, den Olymp der Ewigkeitsführer ersteigen.

Angela noch 11 Jahre. Wir halten das aus!

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Rainer Bollmohr

Peter-Prinzip

Das gute alte und wahre Peter-Prinzip hat Herrn Steinbrück erreicht: Jeder wird solange be(ge)fördert, bis er die Stufe seiner Inkompetenz erreicht hat. Nu isses so weit.
Dabei hat es Herr Steinbrück selbst gewusst und gesagt. Beim Ausscheiden aus dem Ministeramt wurde er in Anlehnung an das Schröder-Bonmot vor dem Kanzleramt gefragt, ob er da reinwolle. Seine Antwort: Das kann ich nicht.
Wie wahr, wie wahr. Übrigens ein ziemlich guter Artikel, wenn es auch an Selbstmitleid der "Journaille" nicht mangelt.

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Frank Rademacher

Das der polit. Gegner angreift ist normal, aber die eigenen Leute?

Die Führung sollte sich fragen, wieso greifen uns die eignen Leute an? Vor kurzem beobachtete ich auf einer Wahlkampfveranstaltung der SPD, wie eine kleine Gruppe von ca. 20 Personen bei „Lügenbold, Lügenbold, Lügenbold, Lügenbold“ skandierten. Das waren keine Personen vom politischen Gegner, das waren Bürger die vormals SPD wählten und jetzt ihrer schweren Enttäuschung Luft machten.
Er hat dem Mammon gedient, in dem er Geld von Luigi – Finanzmafia, genommen hat. Gleichzeitig will er der sozialen Gerechtigkeit dienen. Beides geht jedoch nicht. Mit diesem Schurkenstück hat P€€R SB seine Glaubwürdigkeit selbst in den Gully runter gespült.

Bei Scharping und anderen unbrauchbaren langweiligen Kandidaten, sind die eigenen Leute schlicht daheim geblieben. Bei P€€R SB lagert der Fall anders. Er ist eine Provokation für die eigenen Leute. Eine Machtdemonstration vom Strippenzieher Frank-Walter Steinmeier, um noch die letzten Aufrichtigen in der Sozialdemokratie vorzuführen. P€€R SB muss weg

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Matthias Schwarzer

Es kommt bei Steinbrück einfach zuviel zusammen

Weshalb Steinbrück "geweint" hat, wissen wir nicht. Solche körperlichen Reaktionen können auch Gründe haben, die uns verborgen sind.

Das Problem mit Kandidat Steinbrück sollte man ganz nüchtern zusammenfassen:

1. Die Millionen für Vortragshonorare und Bücher
2. Vernachlässigung des Bundestagsmandats
3. Kritik am Kanzlergehalt
4. Kritik an Wein unter 5 Euro die Flasche
5. Dauerhaftes Personalkarussel im Wahlkampfteam etc.
6. Fragwürdiges Kompetenzteam
7. Arrogante Fernsehauftritte
8. Plumpe ausweichende Antworten auf konkrete Fragen zur Steuerpolitik der SPD etc.
9. Steuererhöhungsorgie geplant statt kluges Sparprogramm
10. Lässt sich persönlich verbiegen, um der SPD-Linken zu gefallen
11. Medienwirksam inszenierte Hausbesuche bei SPD-Leuten

Man wundert sich über diese Masse an Pannen. Es entsteht der Eindruck, als ob er selbst gar nicht will und auch seine eigenen Leute ihm permanent ein Bein stellen, damit er es nicht wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2013 11:59 Uhr
Frank Rademacher

Weshalb Steinbrück "geweint"

Nachdem für mich, bei P€€R SB die Glaubwürdigkeit futsch ist, sage ich, es war der Zwiebelsaft, den er sich vorher in die Augen gerieben hat.
In der Sache selbst, reicht alleine schon der Umstand, dass er für nutzlose Vorträge Millionen Gagen von Banken kassiert hat.

Anschließend hat er eine noch nie dagewesene Transparenz über seine Nebeneinkünfte angekündigt, die bis heute nicht erfolgt ist.
Das Gutachten vom 26. Oktober 2012 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Thornton AG, das von P€€R SB bis heute als sog. Entlastungsgutachten verkauft wird, fehlt eine Vollständigkeitserklärung, die berufsüblich hätte erfolgen müssen. Auch ist das Gutachten nicht unterzeichnet. Mit diesem Gutachten, würde man keine 50,-- EURO bei der Bank bekommen.

Die anderen Punkte: Wein unter 5 €, Arrogante Fernsehauftritte, Medienwirksam inszenierte Hausbesuche und Kritik an Italienwahl können wirklich geschenkt bleiben.

Aber Geld von Lugi nehmen, das kann sich nur ein FPD`ler leisten.

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Anne Nurani

Kompliment und Frage

Meine aufrichtige Bewunderung. Wie Sie Steinbrück vorgestellt und analysiert haben, das war wirklich die hohe Schule journalistischer Fiesheit und Bösartigkeit, gepaart mit echtem psychologischem Durchblick. Ich meine das nicht als Vorwurf, sondern als Kompliment. Herr Steinbrück wurde so gezeigt, wie er es verdient hat. Nur ist das vergebliche Liebesmüh, denn in den vergangenen Monaten ist klar geworden: Die SPD hat mit Steinbrück einen Kanzlerkandidaten nominiert, der nicht Kanzler werden will, weil die SPD die Wahl nicht gewinnen will. Diese Partei - die älteste Deutschlands, die „Mutter“ unserer Demokratie - hätte wohl genug kollektive Vernunft gehabt, einen wirksamen Kanzlerkandidaten zu nominieren, wenn sie es gewollt hätte; z.B. Frau Kraft. Die SPD war sich niemals zu schade, die Bettpfanne am Krankenbett des Kapitalismus zu apportieren. Warum will sie jetzt auf einmal den Job nicht mehr machen?! Ist das nicht die eigentlich beunruhigende Frage?!

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Ludwig Staab

Brilliant mit kleinen Fehlern

Sehr geehrter Herr Zastrow,

meinen tiefen Respekt für diesen Artikel! Ich nehme Ihnen zwar immer noch die Sache mit dem Salzkarpfen übel, vor allem, daß Sie nicht den simpelsten Anstand hatten, sich für diesen Unsinn zu entschuldigen, aber schreiben können Sie, daß muß Ihnen der Neid lassen!

Zwei kleinere Kritikpunkte:
Wie sich der Wind in den Medien gedreht hat und diejenigen, die ihn hochjubelten und empfahlen ihn jetzt niederschreiben, haben Sie nur sehr kurz angerissen, hier hätte ich mir eine detailliertere Analyse gewünscht.

Und der letzte Absatz war dieses großen Artikels einfach nicht würdig, da wurde kühle journalistische Distanz zu einem bloßem "Nachtreten" auf einen, der ohnehin schon am Boden liegt.

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Michael Schmidt

Bemerkungen zu P. Steinbrück.

das Geld für die "Beratungen" bzw. Reden waren nicht seinem überragenden Sachverstand geschuldet sondern sind eine proaktive Bestechung auf die Funktion die er anstrebt.

Bei mir war er unten durch als ich realisierte das er die Subprime Krise damit abtat es würde Deutschland nicht treffen weil wir eine ganz andere Struktur in Deutschland haben.

Menschlich ist er mir durchaus nicht unsympathisch, ich will aber gut regiert werden und und genau das ist es was die SPD gar nicht kann.
Das war keine Opposition, die bemühen sich Deutschland noch schneller pleite zu machen. Ich komme aus dieser politischen Richtung, aber SPD wählen? Nein.

Das schlimme ist, den Mann werden wir wieder unter "Mutti" als Finanzminister bekommen und das Elend können wir nur abmildern in dem eine bestimmte neue Paerteibn möglichst viele Stimmen erhält.

Dabei fällt mir ein liebe FAZ, wäre das nicht ein Thema? Haben die schon ihre Zulassung zur Bundestagswahl, was machen die Landesverbände?

MfG.

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Moritz Liedtke
Moritz Liedtke (Folko) - 24.06.2013 00:01 Uhr

Wenn die FAZ sich wirklich so sehr als Korrektiv und Recherchemaschine sieht, ...

... dann müsste sie zum Beispiel einen amtierenden Finanzminister in der Überschrift auf Seite 1 als offensichtlich unfähig aufzeigen, der nach 3 Jahren im Amt einen Kassensturz braucht, um sagen zu können was man in 100 Tagen finanzieren kann.
Oder eine Kanzlerin als unseriös erklären, die große (Wahl-)Versprechungen macht, diese im kleingedruckten aber gleich auf "schauen wir dann mal" Niveau reduziert. Zumal im Licht früherer Wahlversprechen (MwSt, etc.). Schließlich sollte sie doch ziemlich genau wissen was in 100 Tagen (noch) machbar ist, bei all der Kompetenz und Vorausplanung die ihr immer wieder zugeschrieben wird.
Aber wie die CDU schon ihren Vorständen zu verstehen gab: Kritik ist weder "erwünscht" noch "hilfreich". Und zu investigativ und schonungslos will man bei der FAZ ja nicht sein, da diskutiert man lieber noch mal relativ belanglose Äußerungen des Kanzlerkandidaten.

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Gerhard Grell

Er war mit großem Abstand das Beste, was man in Schleswig-Holstein seit Jahrzehnten ....

....... in der Politik hatte. Ich durfte ihn persönlich erleben. Ich bedauere seine Demontage, obgleich ich nie die SPD wähle bzw. gewählt habe. Was Medien und die SPD mit ihm veranstalten, hat er nicht verdient.

PS:
Warum ist Hoeness - in umgekehrter Weise von Medien und anderen "Meinungsführern" übrigens geschont - seit Wochen völlig aus dem Schneider????

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Jens Wegmann
Jens Wegmann (jenswm) - 23.06.2013 20:52 Uhr

Eine Führungspersönlicheit, ein Leutnant der Reserve

Vielleicht sollte Frau Steinbrück Kanzlerkandidatin werden? Es ist ein Trauerspiel wie sich ein ehemaliger Reserveoffizier (Leutnant der Reserve) so solch einem Blödsinn hinreißen lässt. Ich hätte viel mehr Respekt wenn Herr Steinbrück aufgestanden wäre, dieser Gutmenschen-Selbsthilferunde ordentlich die Meinung gegeigt hätte und sich anschließend den Menschen widmete.

Er ist also "lernunwillig und kann nicht mit Zahlen umgehen" ? Na wunderbar, eigentlich doch perfekt geeignet als Kanzlerkandidat.

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Lutz von Peter

Das arme Peerchen!

Na da sind wir aber alle gerührt, das das arme Peerchen auch mal weinen kann.
Steinbrück hat es ganz hervorragend verstanden, aus der zweiten Reihe den harten Mann zu spielen, den Brecher, den knüppelharten Typ. Der Schweiz mit der Kavallerie drohen, das kann er, der Elefant im Prozellanladen.
Tja, wer im Pausenhof der Grossen spielen will darf sich keinen Blösse geben und muss einstecken können. Beides kann er nicht.
Man sollte doch den Wunsch seiner Frau erhören und sie lit ihrem Peerchen Scrabble spielen lassen. Da wäre uns allen gedient.
Wobei, dann käm ja der Merkel wieder ans Ruder. Auch nicht gerade ien Traumvorstellung.

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Schreier Dirk

Die Abrissbirne im Auftrag der Demokratie

Der Autor hat es zu Beginn angekündigt: It’s a dirty job, but someone’s gotta do it! Was dann folgt, kommt einer Abrissbirne gleich. Der Kandidat kann alles nicht, Merkel kann es alles, auch die Presse/ die FAZ ist/ war es nicht – alles seine Schuld. Und das „Beste“: Haltung und Charakter hat er auch keine – letztlich ist er nur sich selbst nah. Verfassungsauftrag erfüllt, „mission accomplished“? Nein – es bleibt ein tendenziell boshafter Anwurf , der technokratisch darauf abzielt Person und Würde des Kandidaten ein weiteres mal zu „dekonstruieren“. Kann man machen, aber dafür braucht es keiner Bemäntelung.

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23.06.2013, 08:32 Uhr

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