Auf ihrem Parteitag haben die Grünen nicht viel Worte über „Schwarz-Grün“ verloren. Aber „Rot“ kam auch kaum vor, obwohl doch die SPD der erklärte Koalitionspartner nach der Bundestagswahl werden soll. Der Stratege Trittin, der neben seinen offiziellen Titeln des Spitzenkandidaten und des Fraktionsvorsitzenden seit dem Delegiertentreffen in Hannover auch den des informellen Parteiführers besitzt, legt schon länger Wert darauf, dass die Grünen mit eigenen Positionen und aus eigenem Recht als politische Kraft wahrgenommen werden, über ihre klassischen Anliegen Frieden und Umwelt hinaus.
Es ist diese bewusste Emanzipation von der gemeinsamen linken Utopie, vom „rot-grünen Projekt“, welche die Grünen schrittweise auch zu möglichen künftigen Bündnissen mit der Union führen wird.
Nicht die Frage, ob die besondere Bürgerlichkeit, welche die Grünen neuerdings für sich beanspruchen, zur konservativen CDU-Bürgerlichkeit passt, entscheidet darüber, sondern die, ob die Grünen ihren Macht- und Veränderungswillen wirklich über ihr gesellschaftliches Wohlgefühl stellen werden.
Wie groß war eigentlich die mediale
Chris Deister (Unke)
- 18.11.2012, 18:50 Uhr
Besondere Bürgerlichkeit
Gottfried Lobeck (golo7)
- 18.11.2012, 18:12 Uhr
Linksruck
Ralf Kowollik (InterNETkobold)
- 18.11.2012, 18:05 Uhr
Der Vorteil der schwarzgrünen Koalition
Hajo Hinrich (HHinrich)
- 18.11.2012, 17:49 Uhr
Staatsgläubig und wirtschaftfeindlich?
Bernd Stroemer (BerndStroemer)
- 18.11.2012, 17:46 Uhr