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Pädophilievorwürfe Kein Mann, keine Frau, nur ein Kind

 ·  Als Studentin forderte Dagmar Döring die Straffreiheit für pädophile Übergriffe - nun holt die FDP-Politikerin ihre Vergangenheit ein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (121)
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herward furck

Frau Döring

Entschuldigung - da ist ein kleiner Faux pas mir unterlaufen: die Ethik hat die FDP noch nie streng genommen (siehe auch Lamdsdorf - Mendes - Leutheuser - Bahr - Rösler)

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Anton Seidel
Anton Seidel (ase) - 14.08.2013 13:50 Uhr

Der Sachverhalt ist höchst verwerflich - aber wo bleibt die Vergebung und der Neuanfang?

Was machen die heute Jungen wenn Ihnen in 30 Jahren mancher Gedankengang und anderes aus der Sammelbüchse des Internet vorgehalten wird? Wo bleibt eigentlich der Mensch dabei, wenn keine Vergebung und Neuanfang möglich ist? Wie steht die Frau heute dazu? Anscheinend sehr distanziert. Das muss doch reichen! Alles andere ist doch menschenverachtend. Sie wurde doch selbst missbraucht. Mit 17!, beeinflusst von einem stark Pädophilen Lehrer. Vielleicht verliebt und dabei alles ausblendend.
Dann dürfte kein Gysi und Kollegen, wahrscheinlich kein Politiker und vielleicht kein Mensch mehr Verantwortung übernehmen. In dieser Welt will ich nicht leben. Das ist Heuchelei hoch zehn.

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Ralf Vormbaum

Die Grünen und die Lüge als Mittel politischer Propaganda

Zitat aus einem Spiegel Interview:

Cohn-Bendit: Dann wissen Sie, dass "Der große Basar" nicht nur furchtbar schlecht geschrieben, sondern auch eine merkwürdige Kolportage aus Fiktion und Erlebtem ist. Das Buch ist aus einem Interview entstanden, als eine Art Manifest gegen die bürgerliche Gesellschaft. In einer Passage argumentiere ich gegen Zweierbeziehungen, obwohl mein Leben zu der Zeit ganz anders aussah. An einer anderen Stelle berichte ich, wie ich im Fußballstadion mit 200 Zuschauern über die Fahrpreiserhöhung diskutiere. Völliger Quatsch. Ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, in der Gegengeraden politische Reden zu schwingen. So ist es auch mit der Passage, die Sie zitiert haben: Es ist eine Provokation. Geschmacklos, dumm, aber eben eine Provokation.

Cohn-Bendit outet sich hier ganz unbeschwert als ideologisch motivierter Lügner.

Offensichtlich will er damit ausdrücken, dass die Lüge das bestimmende Propagandamittel der Grünen ist.

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Angelika Oetken
Angelika Oetken (Ceska) - 12.08.2013 20:21 Uhr

Erfahrungsexpertenmeinung


Auf "katholisch.de" erschien heute ein Interview mit Herrn Zollitsch, RKK. Es ist mit "Es hat sich gelohnt, Geduld zu haben" übertitelt.

In der aktuellen Ausgabe von "Herder Korrespondenz" hat Herr Klaus Mertes, Jesuitenorden, einen Artikel mit der Überschrift "Schwule Lobby" veröffentlicht. Auf S. 67 schreibt er, "Nun gibt es zwar Opferberichte, aus denen hervorgeht, dass es auch klerikale Netzwerke gab und gibt, die sich gegenseitig Opfer zuführen".

Beide Herren sind Kirchenpolitiker. Ob sie wählen und wenn ja welche Partei weiß ich nicht.

Insofern: es ist müssig bei sexuellem Missbrauch zu diskutieren, inwieweit er mit einer bestimmten weltanschaulichen oder politischen Gesinnung in Zusammenhang steht. Er speist sich von ganz woanders.

Dort bitte mit der Aufklärung beginnen. Bei der Kriminalität. Und auf keinen Fall von eloquentem Gehabe, salbungsvollen Worten und lackierten Homepages blenden lassen.

Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2013 21:15 Uhr
Angelika Oetken
Angelika Oetken (Ceska) - 12.08.2013 21:15 Uhr

Ego-Zentrik

"Dass sich die Öffentlichkeit dann so intensiv auf das Thema gestürzt habe, hänge möglicherweise auch damit zusammen, dass die katholische Kirche betroffen war."

Ja, da hat der Herr Zollitsch sicherlich Recht. Allerdings: anstatt sich Gedanken zu machen, warum die Firma RKK so einen schlechten Leumund hat, spielt man jahrelang die beleidigte Leberwurst. So als die Opfer sich eigens mit der Öffentlichkeit zusammen gerottet hätten, um der katholischen Kirche zu schaden. Dabei wurden Missbrauchsopfer eiskalt von den Verantwortlichen als Kollateralschäden bei einem ganz gezielten Einsatz von übergriffigem Personal einkalkuliert. Siehe die Berichte von Patrick Wall (Ex-Priester) und Prof. Lüdicke (Kirchenrechtler). Wenn man die liest, muss man nur noch eins und eins zusammen zählen. Es sei denn man glaubt.

Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von über 7 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland die in ihrer Kindheit Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

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Bernhard Fischer

Geduld zu haben

Mhhhh – wird da nicht in dem Artikel, parallel zur jetzigen Debatte, etwas Opfermentalität ins Spiel gebracht?

Zitat: Zollitsch verwies zudem darauf, dass die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals auch vom gesellschaftlichen Klima abhänge. "Als damals die Sache mit der Odenwald-Schule bekanntgeworden ist, hat sich in der ganzen Gesellschaft überhaupt niemand drum gekümmert", betonte er. Dass sich die Öffentlichkeit dann so intensiv auf das Thema gestürzt habe, hänge möglicherweise auch damit zusammen, dass die katholische Kirche betroffen war.

Übrigens wies er hinsichtlich der Pfeiffer-Missbrauchsnachfolgeuntersuchung darauf hin, beim nächsten Ständigen Rat im Herbst wollten die Bischöfe "einige Angebote prüfen, mit welchen Instituten wir diese Sache machen“. Im Januar war der Konflikt mit Pfeiffer – passt zur Geduld

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Leonhard Schmidt

Wer soll dieser Frau denn glauben, dass ihre Fummel-Schilderungen rein fiktiv sind ?

Das ist doch eine Schutzbehauptung. Immerhin gibt sie zu dass sie mit einem Pädophilen zusammengelebt hat der seine Neigungen zu einem 13jährigen Jungen auch ausgelebt hat. Da muss man doch nur 1 und 1 zusammenzählen. Auch wenn das 30 Jahre her ist kann sie natürlich bei einer derartigen Entgleisung keine Bundestagskandidatin der FDP sein. Der Rücktritt ist daher konsequent und richtig.

Man fragt sich was das Wort "liberal" im politischen Sinne noch alles bedeuten kann/soll wenn man nun von so etwas hört. Von dem wirtschaftsliberalen Gedankengut dieser Partei habe ich schon die Schnauze voll - sie hat zu dem finanzpolitischen Casinokapitalismus geführt dessen Auswirkungen wir jetzt mit Billionen von Steuergeldern wieder einfangen müssen.

Das Grünen-Bashing wegen Cohn-Bendit und Beck ist doch Heuchelei. Es gibt solche Leute in allen Parteien und nun stellt sich sogar heraus dass in der "ehrenwerten" FDP solche Gedanken vertreten sind. Na sowas. Ich bin geheuchelt entsetzt darüber !

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Jane oorleef
Jane oorleef (JaneO) - 12.08.2013 18:30 Uhr

Da wo es weh tut

Was kann man so "auf die Schnelle" tun?
Die Justitz braucht etwas, aber der Verbraucher kann sofort reagieren.
Zentis-Produkte einfach nicht mehr kaufen.
JaneO. Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit

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Ralf Vormbaum

Alles sehr ungereimt

Ausgerechnet das Archiv der Grünen wird nun zum selektiven Aufklärungsinstrument gegen den parteipolitischen Gegner?

Frau Döring, Mutter von drei Kindern und verheiratet, kann man abnehmen, dass ihr die früheren geistigen Verirrungen heute mehr als peinlich sind. Den Grünen kommen diese Enthüllungen im Wahlkampf jedenfalls sehr zu Pass.

Irritierend ist an der Sache, dass ausgerechnet diejenigen, die damals bei den Grünen massiv für die Straffreiheit von Pädophilie eingetreten sind, bis heute auf bundespolitischer Ebene und im EU-Parlament über entscheidenden Einfluss verfügen. Volker Beck und Daniel Cohn-Bendit scheinen aus jedem moralischen Kontext herausgenommen. Ihr damaliges, auch politisch artikulierte Interesse an einer Straffreiheit von Pädophilie, wird nun dazu herangezogen, den unliebsamen politischen Gegner zu beschädigen.

Der Philosoph Günter Rohrmoser warnte schon Ende der 80er Jahre vor den Folgen einer sich schleichend vollziehenden Kulturrevolution.

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Herbert Schmoll

Grüne/FDP: Repräsentanten einer dekadenten Gesellschaft, die ihre Kinder ihren Idealen opfert

Deutschland zur Jahrtausendwende - Rot/Grün regiert: auf einem stillgelegten Zechengelände spielt ein 7/9-jähriges Geschwisterpaar. Zwei Männer nähern sich. Der Junge hat vergleichsweise "Glück" - während der eine Täter das Mädchen festhält. erwürgt der andere den Jungen vor den Augen seiner Schwester. Das Mädchen wird in die Wohnung der Täter verschleppt, gefoltert und schwer missbraucht. Am nächsten Tag sehen Passanten, wie sich das Mädchen im Auto der Täter verzweifelt gegen ihr Schicksal wehrt - nutzlos, es wird erwürgt und weggeworfen.

Die Täter: straffällig gewordene Pädophile, die sich frei bewegen können, weil sie ihre Strafen verbüßt haben - im Prozess lachend und feixend auf der Anklagebank.

Die Verantwortlichen: sogenannte "Bürgerrechts-Politiker" und ihre Wähler, vorwiegend aus dem grünen und liberalen Lager, die seit Jahren verhindern, dass wir unsere Gesetze verschärfen und solche Leute präventiv wegsperren, so lange sie für unsere Kinder gefährlich sind.

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Angelika Oetken
Angelika Oetken (Ceska) - 12.08.2013 18:07 Uhr

Wer nicht in Betracht zieht, dass auch Frauen sexualisierte Übergriffe begehen...

...wird das tief in unserer Alltagskultur verwurzelte Phänomen "sexueller Missbrauch" nie verstehen.
Es hat(te) wie alles einen sozialen Sinn. Da wo Sexualität vor allem der Reproduktion diente, musste sie auch zwischen Menschen auf das Niveau der Tierzucht reduziert werden. Primitivität, Hass, Übergriff und Gewalt blieben da nicht aus.

Insofern: wollen wir uns eine liebevolle und würdige Sexualkultur und damit auch ein ebensolches allgemeines soziales Miteinander zurückerobern, dann wird das nur gelingen, wenn wir die Dinge so anschauen wie sie eben sind. Vorurteile, Ideologien und einfache Zuschreibungen vernebeln da nur den Blick auf das Wesentliche.

Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von über 7 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland die in ihrer Kindheit Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2013 13:07 Uhr
Bastian Voigtmann

Liebe Frau Oetken, vielen Dank für Ihren Beitrag.

Er ist einer von 2 (3?) unaufgeregten und produktiven Beiträge unter über 150.

Vielen Dank dafür, auch wenn sich die Freude in Grenzen hält (eben in Anbetracht des extremen Missverhältnisses).

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Jan Kern

Die 68-er und die Förderer der Pädosexualität haben doch längst gewonnen

Die Pädosexualiatät, das was einst in den Kinderläden propagiert wurde, ist heute längst der feste Bestandteil in der Sexualkunde in vielen deutschen Schulen geworden. Dass bereits die kleinsten Kinder von 3 oder 5 Jahre alt masturbieren sollen,- das wird heute in vielen Sexualkunden propagiert, ganz legal, mit dem Geld der ahnunglosen Steuerzahler. Allerlei Pädophilie-Förderung kann man heute in den Sexualkunden in vielen deutschen Schulen und sogar in manchen Kindergärten finden. Unter der Maske der "Aufklärung". Dubiose Gestalten und Scharlatene die sich Sex-Wissenscahftler nennen, und die die feurigen Fans der wahsinnigen und totalitaristischen Ideologie Gender Mainstreaming sind und die den Ideen der 68-er, und der geisteskranken Gurus wie Willhem Reich und Alfred Kinsey nahe stehen, - solche Typen bestimmen heute was in der Sexualerziehung gelehrt wird. Das was Cohn-Bendit und diese Frau aus der FDP geschwafelt haben, wird heute doch "wissenschaftlich" ganz legal geschwafelt.

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Jan Kern

Wer ist hier der Boss?

Die Grünen.
Im Fernsehen und in den meisten deutschen Medien gibt es überhaupt keinen Aufschrei und gar keine Disskusion darüber (siehe hierzu, den Artikel des Herrn Wolfsohn in Focus). Sie bestimmmen wer und wieviel es rechechireren soll und wann das Ergebnis herauskommen soll. Frühstens in einem Jahr, weil man hofft dass bis dann das Vergessen allmählich ansetzt.
Den Herrn Walter dazu zu beauftragen, ist ja so unabhängig, als würde FC Bayern Uli Honnees beauftragen, die Schiri-Fehler zum Gunsten seines Vereins in den letzten 20 Jahren zu erforschen. Man sieht es doch schon jetzt. Herr Walter hat da etwas von einer FDP-Politikerin gefunden. Und sofort bringt er dies auf die Öffentlichkeit. Man muss ja versuchen den Schaden von den Grünen kurz vor BTW abzuwenden und auf den politischen Gegner abzulenken. Die Frau ist zurückgetreten. Bestimmte Herren aus den Grünen die viel höhere Tiere sind als diese FDP-Lokalpolitikerin und schlimmere Sachen propagiert haben, denken gar nicht daran.

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Leonie Steinke

...

Ich bin ja kein Fan der FDP, aber wenigstens hat sie schnell reagiert und ist GOTT SEI DANK zurückgetreten.... Im Gegensatz zu den GRÜNEN, da wartet man bis heute auf eine Reaktion....

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harm theil
harm theil (theil1) - 12.08.2013 15:04 Uhr

Peinlich heute in 30 Jahren: Einsatz für Homoehe, für Tattoos pp.?? Terror des Zeitgeistes

Damals Verirrungen wegen Sex mit Kindern, vorher Verirrung eines ganzen Volkes mit dem Götzen Adolf und seinen Schergen, heute Verirrung mit der Verherrlichung der Homosexualität, Nachäffen der Tattooverunstaltungen und so geht es weiter. Nach spätestens 30 Jahren ist vieles peinlich, fragt die Parteimitglieder Grass, Walter Jens und Millionen andere....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2013 16:31 Uhr
Felix Rauscher
Felix Rauscher (frausch) - 12.08.2013 16:31 Uhr

Das meine ich mit ..

Eine Sexualmoral, die eine einvernehmliche Homosexuelle Verbindung gleichsetzt mit der Vergewaltigung von Kindern, und sogar den Verbrechen des Nationalsozialismus, ist keine.

Da wundert es mich nicht, dass die 68er Generation von diesen sogenannten Moralvorstellungen ihrer Eltern und Großeltern nichts mehr wissen wollte.

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Marcel Schawe
Marcel Schawe (ostende) - 12.08.2013 14:46 Uhr

Abo gekündigt

Herzlichen Glückwunsch! Nach der Lektüre des heutigen Leitartikels von Herrn Daniel Deckers habe ich mein langjähriges Abonnement beendet. Es ist mir unerträglich, wie Herr Deckers die Pädophilie-Debatte instrumentalisiert um gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen zu wettern: solch reaktionären Tendenzen mag ich keine wirtschaftliche Unterstützung bieten.

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Ralf Kowollik

Deutsche Jungdemokraten

Der damalige FDP-Jugendverband "Deutsche Jungdemokraten", der sich Anfang der 1980er-Jahre für die Legalisierung der Pädophilie starkmachte, hat eine interessante Geschichte vorzuweisen. Die Jungdemokraten waren nach dem 2. Weltkrieg eher rechtsliberal positioniert, rückten aber infolge der Studentenbewegung von 1968 immer weiter nach links. Als die FDP am 1. Oktober 1982 die sozialliberale Koalition aufkündigte und zur CDU/CSU wechselte, brachen die Jungdemokraten endgültig mit der FDP.
Heute firmieren die Jungdemokraten unter dem Namen "JungdemokratInnen/Junge Linke" und sind ein politisch unabhängiger Jugendverband. Sie werden als linksextremistisch eingestuft. Ein prominentes früheres Mitglied der Jungdemokraten war übrigens: Claudia Roth.
Siehe auch den Artikel "JungdemokratInnen/Junge Linke auf Wikipedia.de.

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Sonja Rath
Sonja Rath (Ivy72) - 12.08.2013 13:23 Uhr

Respekt!!

Ich weiß auch nicht wie eine pädophile Frau tickt, aber pädophil zu "denken" kann ebensowenig zum Vorwurf machen wie Homosexualität. Entscheidend ist doch, was man tut, und da ist ihr offenbar kein Vorwurf zu machen. Bis jetzt haben wir noch keinen Grünen-Rücktritt gesehen deswegen.
Übrigens ist das nur im gesellschaftlichen Zusammenhang zu bewerten. Bei den Aborigines ist es absolut üblich, es dient seit langem traditionell als Initiationsritus für Jugendliche.
Deshalb entsteht dort auch keine Traumatisierung, es ist völlig normal.
Übrigens Herr Rauscher, was genau verstehen Sie unter "echte Sexualmoral"?
Freies rumvögeln?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2013 14:35 Uhr
Felix Rauscher
Felix Rauscher (frausch) - 12.08.2013 14:35 Uhr

Vorsicht!

Sie argumentieren nun so ähnlich wie die Pädophilen, die versucht haben in den 68 ihre Neigung gesellschaftsfähig zu machen.

Pädopilie bedeutet im übrigen (laut Definition), eine sexuelle Ausrichting auf vorpubertäre Kinder. Das was sie bei den Aborigines beschreiben bezieht sich wohl auf pubertierende, oder gar geschlechtsreife Jugendliche.

Im übrigen bedeutet für mich "echte Sexualmoral" dass man

1) Seinem Partner nicht schädigt, und weder psychisch noch physisch (es sei denn er will es auch) verletzt. Das bedeutet auch, dass man seinem Partner bezüglich seiner Intentionen ehrlich ist.

2) Man hat bezüglich der Folgen des Geschlechtsverkehrs verantwortungsvoll zu sein. Wie keine Kinder haben will, der soll verhüten. Wer dennoch welche bekommt, hat sich verantwortungsvoll darum zu kümmern.

3) Vorzugsweise sollte Sexualität in einer Partnerschaft stattfinden, und die Verbindung zwischen Menschen intensivieren.

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Eberhard Knapp
Eberhard Knapp (eknapp) - 12.08.2013 13:03 Uhr

Cohn-Bendit, war da was?

Faszinierend zu sehen, welchen shitstorm Brüderles Dirndl-Äußerung bewirkt hat, welche Aufmerksamkeit ein (einmaliges ?) zweiseitiges Pamphlet beiner 19-jährigen Studentin erhält.
Dagegen sind doch die vielfachen abstrus perversen Äußerungen C.B. und das grüne Parteiprogramm bis in die 90-er Jahre absolut vernachlässigbar! Im Gegenteil, da wird man geehrt!!
Als moralisch überlegener grüner Gutmensch kann ich mir offensichtlich jede noch so widerliche Phantasie (ist das glaubhaft?) erlauben, als Liberaler geht nichts aber auch garnichts durch!
Widerliche Verlogenheit, erbärmliche Presse!"

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Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 12.08.2013 12:24 Uhr

@ Felix Rauscher: Pöbel

Herr Rauscher, ich verbitte mir, von Ihnen als "konservativer Pöbel" tituliert zu werden, nur weil ich wie andere Foristen einen Zusammenhang sehe zwischen unhaltbaren Äußerungen bestimmter Liberaler und Grüner und der Gesamttendenz dieser Parteien.
Es wundert mich im übrigen, dass die FAZ-Moderatoren solch eine Schmähung durchgehen lassen.
Ihre Schutzbehauptung bei der Verteidigung unhaltbarer Äußerungen aus diesem Lager: "Das ist natürlich falsch, wie wir heute wissen" lasse ich nicht gelten. Das hätte ein normaler Mensch auch damals schon wissen können, ja müssen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2013 14:00 Uhr
Felix Rauscher
Felix Rauscher (frausch) - 12.08.2013 14:00 Uhr

! Verstoß melden

Diesen kleinen link gibt es auch unter meinen Postings. Sie können gerne jenen benutzen, wenn Sie glauben ich würde hier jemanden beleidigen. Aber bei der reflexartigeit, wie hier auf alles eingedroschen wird, was links, liberal oder grün ist, drängt sich mir der begriff "Pöbel" geradezu auf.

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Alexander Lobov
Alexander Lobov (Lobov) - 12.08.2013 11:58 Uhr

Das Fatale an der ganzen Sache ist,

dass damit weiter zementiert wird, dass eine nicht ganz unerhebliche Minderheit wegen einer sexuellen Neigung, die sie sich nicht ausgesucht haben, von jeglicher Beteiligung an jeder politischen Diskussion ausgeschlossen wird.

Stellen Sie sich mal vor, sie wären pädophil. Was würden Sie von diesem Staat und der Demokratie denken? Was würden Sie den Medien glauben? In einer Situation, in der in den Medien niemals ein Pädophiler zu Wort kommt, aber Sie niemand mehr daran hindern kann, im Internet andere Pädophile zu finden und sich mit ihnen auszutauschen?

Der heutige Umgang mit Pädophilie gleicht, von dieser Warte auch gesehen, der systematischen Züchtung von Staats- und Demokratiefeinden. Da es sich außerdem noch um Männer mit eher geringen familiären Bindungen handelt, ....

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2013 17:51 Uhr
Alexander Lobov
Alexander Lobov (Lobov) - 12.08.2013 17:51 Uhr

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie von der Gesellschaft ungerecht behandelt werden,

sollten Sie das natürlich tun können. Pyromanen haben genug Möglichkeiten, ganz legal Feuer anzulegen, beginnend beim Grillen und beim Lagerfeuer. Soweit mir bekannt, werden Kleptomanen relativ mild behandelt, wenn nicht, korrigieren Sie mich. Auch Exhibitionisten haben an FKK-Stränden keine Probleme, mit ihrer Neigung klarzukommen, worin die Probleme von Unterhosenfetischisten überhaupt bestehen sollten ist mir unklar.

Und, ja, wenn Unterhosenfetischisten wegen einer Unterhosensammlung mit Gefängnis bestraft werden sollten, hätten sie meine volle Unterstützung.

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Berndt Schönwald

Ich bin Teil, Herr Lobov, einer nicht unerheblichen Minderheit, die sich ihre Neigung, ...

... zu kokeln und zu klauen (sprich: Pyro- und Kleptomanie) auch nicht ausgesucht hat !-))

Sollte ich, was meinen Sie, mich nun in den Medien zu Wort melden (dies hier wäre ein erster Schritt) und in der politischen Diskussion meine Bedürfnisse und Rechte ebenfalls einfordern?

Falls ja, sag' ich's meinen beiden Freunden, einem Unterwäschefetischisten und einem Exhibitionisten, weiter.

(Ende des Zynismus)

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Wolfgang Kruse
Wolfgang Kruse (WoKru) - 12.08.2013 11:46 Uhr

Die heutige Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger war auch schon damals in der FDP...

...dabei. Warum ist sie damals nicht gegen Leute wie Verheugen oder Döring eingeschritten?
Sie wird wissen, warum...
Sie muss sich daher ebenfalls die Schmähungen gefallen lassen.
Die FDP ist eine zutiefst unglaubwürdige, überflüssige Splitterpartei geworden. Sie wartet nur darauf, am 22.September endgültig von jeglicher Last der Verantwortung erlöst zu werden.

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11.08.2013, 19:31 Uhr

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