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Organtransplantationen Krankenhausgesellschaft will Finanzierung reformieren

 ·  Nach Informationen der F.A.Z. will die Deutsche Krankenhausgesellschaft die Finanzierung von Organtransplantationen reformieren. Es solle nicht mehr jeder Fall einzeln abgerechnet werden.

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Als Reaktion auf den Organspendeskandal schlägt die Deutsche Krankenhausgesellschaft eine Reform der Finanzierung der Transplantationszentren vor. Statt wie bisher je Fall abzurechnen, sollten die Zentren ein Jahresbudget bekommen, sagte Hauptgeschäftsführer Georg Baum der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Donnerstagsausgabe).

Man könnte „etwa darüber nachdenken, die Bezahlung der Organtransplantationen wieder stärker über selbstkostenorientierte Jahresbudgets für die Transplantationszentren“ abzurechnen, sagte Baum der F.A.Z. Damit böte sich für eine Klinik kein finanzieller Anreiz, die Zahl der Fälle nach oben zu treiben.

Organtransplantationen kosten bis zu 110.000 Euro für eine Lungenübertragung. Wenig hilfreich nannte Baum die vorgegebenen Mindestmengen, die Kliniken erreichen müssen, um Transplantationen abrechnen zu können, etwa 20 Lebern oder 25 Nieren je Zentrum und Jahr.

„Hier kann ein Anreiz entstehen, ’Fälle zu produzieren’, weil sonst die Finanzierung der hohen Fixkosten für die Stationen in Gefahr gerät“, sagte Baum. Weil solche Operationen nur an zertifizierten Zentren vorgenommen würden, sei die Mindestmenge für Operationen in dem Fall auch kein Garant für Qualität.

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