Der Chef der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat die Schließung von Transplantationszentren gefordert, um einen Kampf um Spenderorgane zu vermeiden. Noch in diesem Jahr sollte die Hälfte der Zentren schließen, um schädlichen Wettbewerb zwischen den Einrichtungen zu vermeiden, sagte Brysch der „Bild“-Zeitung (Donnerstagausgabe). Dieser Schritt soll laut Brysch den schädlichen Wettbewerb zwischen den Kliniken vermeiden. „Organspende braucht Offenheit und Vertrauen statt Profit und Eitelkeit“, sagte der Patientenschützer.
Auch Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery sprach sich für eine Reduzierung der Zahl der Transplantationszentren aus. Dies mache eine ständige Überprüfung einfacher und sorge dafür, dass „falsche ökonomische Anreize“ keine Rolle spielten, sagte er der „Bild“-Zeitung.
Nach Angaben der Universitätsklinik waren 37 Patienten in den Jahren 2010 und 2011 und ein Patient im Jahr 2012 betroffen. Der verantwortliche Direktor der Klinik sowie zwei Oberärzte wurden beurlaubt. Im vergangenen Sommer war ein Organspende-Skandal an der Uniklinik in Göttingen aufgedeckt worden. Dort sowie auch in Regensburg sollen durch die Manipulation von Krankenakten bestimmte Patienten bei der Organspende bevorzugt worden sein.
Im vergangenen Sommer war ein Organspende-Skandal an der Uniklinik in Göttingen aufgeflogen. Dort sowie auch in Regensburg sollen durch die Manipulation von Krankenakten bestimmte Patienten bei der Organspende bevorzugt worden sein.
Heuchelei
Sebastian Ritter (DerGeistderstetsverneint)
- 04.01.2013, 13:14 Uhr
Werteverfall Folge von Privatisierung ?
Karola Schramm (Alorak)
- 03.01.2013, 22:55 Uhr
Organspende
Wilfried Rauch (wirau)
- 03.01.2013, 19:38 Uhr
Ich nehme an, dass unter den begünstigten Patienten
Uwe Borg (Borgward)
- 03.01.2013, 18:05 Uhr
Bundesärztekammer
Hans-Eberhard Fischer (Sphinx1)
- 03.01.2013, 17:36 Uhr